Leserstimme zu
Der Kreidemann

Eine schaurige Geschichte voller Wendungen

Von: Andrea Pehle
22.06.2018

Wir schreiben das Jahr 1986. Der 12 jährige Protagonist Eddie verlebt eine schöne Jugend eingebettet in Familie und seine Clique bestehend aus Fat Gav, David, Metal Mike und der Pfarrersrochter Nicky. Doch dieser Sommer soll für alle verhängnisvoll enden. Es tauchen immer wieder ominöse Kreidezeichnungen auf, die mit der Geheimsprache der Jugendlichen nichts zu tun haben. Es ereignen sich Unfälle aber auch Attentate die sowohl die Polizei als auch Bewohner des kleinen Örtchens Anderbury schockieren und ratlos zurück lassen. Der neue Lehrer Mr. Halloran muss bereits kurz nach seiner Einstellung die örtliche Schule wieder verlassen. Ganze 30 Jahre später besucht Mike seinen alten Kumpel Ed mit der Absicht, ein Buch über die Geschehnisse zu schreiben. Er behauptet, Geheimnisse lüften zu können, doch bevor er sich Ed anvertrauen kann, wird Mike tot aufgefunden. Diese Geschichte ist herrlich kurzweilig. Man ist sofort in der Handlung - eine Ich-Erzählung des Protagonisten Ed - drin. Verschiedene Wendungen sorgen für Spannung. Der Kreidemann ist ein durchaus solider und lesenswerter Thriller.