Leserstimme zu
Angelfall - Am Ende der Welt

Apokalyptisches Finale

Von: Romantic Bookfan
03.08.2018

Penryn und Raffe, die Rebellin und der gefallene Engel, sind zusammen unterwegs auf der Flucht vor den Engeln. Auch Raffe mit seinen Dämonenschwingen steht auf der Abschussliste und sucht verzweifelt einen Weg, seine Flügel wieder annähen zu lassen. Penryn hingegen sorgt sich um ihre Familie und vor allem um ihre kleine Schwester, an der schreckliche Experimente durchgeführt worden sind. Doch auch Raffes Vergangenheit holt ihn ein: Wird er sich wirklich für Penryn und die Menschen entscheiden? Wieder befinden wir uns in der apokalyptischen Welt wieder und das Überleben der Menschheit steht auf Messers Schneide. Der wahnsinnige Engel Uriel ist fest entschlossen, die Engel gegen die Menschen in den Krieg zu führen und allen vorzugaukeln, dass die Apokalypse kurz bevor steht. Raffe will ihn aufhalten, doch ohne seine Engelsflügel wird er selbst zum Gejagten. Penryn sorgt sich vor allem um ihre Familie und die Widerstandskämpfer. Auch ihr Überleben ist alles andere als sicher und ihre kleine Schwester scheint sich nur noch von lebendem Fleisch ernähren zu können. Ich bin ja schon sehr viel Gruseliges aus den beiden Vorgängerbänden gewohnt, aber hier legt die Autorin noch mal eine Schippe drauf! Aber nicht nur die Engel können grausam sein, auch die Menschen zeigen sich in dieser Welt, in der jeder ums Überleben kämpfen muss, nicht immer von ihrer besten Seite. Dennoch gibt es leise Momente voller Hoffnung und Menschlichkeit. Die Gefühle zwischen Raffe und Penryn sind durchweg spürbar und blitzen immer wieder auf. Dennoch scheint es für sie zu keinem Zeitpunkt Hoffnung zu geben, denn das Überleben aller steht auf dem Spiel. Ein gebührendes actionreiches Ende voller gruseliger Kreaturen, aber auch menschlicher Hoffnung. Eine gekonnte Mischung, so wie es sich für einen apokalyptischen Roman gehör