Leserstimme zu
Ein Sommer auf gut Glück

Konnte mich nicht begeistern...

Von: Lauris Leseecke
06.08.2018

Autor: Morgan Matson Verlag: cbt Verlag Genre: Jungendbuch Preis: 9,99 € Seitenzahl: 688 Seiten (Taschenbuch) Klappentext Die Sommerferien stehen vor der Tür und Andie hat alles geplant: einen Sommerkurs an einer renommierten Uni als perfekte Vorbereitung auf das Medizinstudium. Kein Problem – mit ihren guten Noten und einem bekannten Politiker als Vater. Doch als ein Skandal ihren Vater zum Rücktritt zwingt und der „befreundete“ Rektor der Eliteuni seine Empfehlung zurückzieht, steht Andie zum ersten Mal in ihrem Leben ohne Plan da. So beginnt ein Sommer, in dem sie Dinge tut, die sie nie zuvor getan hat: Sie führt Hunde aus, verbringt Zeit mit ihrem Vater – und lässt den süßen Clark weiter in ihr Herz, als sie vorhatte. Aber kann das länger halten als einen Sommer? Inhalt und meine Meinung Andie ist sehr zielstrebig und sorgfältig wenn es um ihre Zukunft geht. Daher hat sie sich auch schon früh genug für einen Medizinkurs in den Sommerferien angemeldet. Natürlich mit einem Empfehlungsschreibens, eines Freundes ihres Vaters. Blöd nur, dass dieser sein Empfehlungsschreiben zurückzieht, als Andies Vater in einen Skandal verwickelt wird. Um keine Lücke in ihrem sorgfältig geplanten Lebenslauf zu hinterlassen, sucht sie sich kurzerhand einen Ferienjob und bewirbt sich auf eine Ausschreibung bei der nicht ganz deutlichwird, um welche Art von Job es sich eigentlich handelt. Daher trifft Andie der Schlag als ihr klar wird, dass ihr neuer Ferienjob aus Hunde ausführen besteht. Andie kennt sich absolut überhaupt nicht mit Hunden, geschweige denn irgendeiner Art von Haustier aus und ist am Anfang ziemlich ungeschickt um Umgang mit ihren Pflegehaustieren. Das einzig Gute? Sie lernt Clark kennen. Einen jungen Schriftsteller, dem sie den Hund ausführen soll und der erste Junge den Andie seit langem an sich rann lässt. Denn bisher waren Gefühle für Jungs nicht vorhanden, sie hat sie gedatet und nach drei Wochen wieder in den Wind geschossen, doch bei Clark ist irgendwie alles anders und kein bisschen vorhersehbar. Clark ist ein ziemlich schüchterner, nervöser Junge, der aber unglaublich sympathisch ist. Was ich auch ganz authentisch empfunden habe, weil es nicht der Stereo-Typ aus sonstigen Romanen war. Neben Clark und ihrem neuen Job, findet Andie in diesem Sommer auch wieder die Nähe zu ihrem Vater. Da sich die beiden nach dem Tod von Andies Mutter stark auseinander gelebt hatten. Die Geschichte wird komplett aus Andies Sicht geschildert und ist an das Alter der Protagonistin angepasst. Leider hat mir der Schreibstil aber nicht zugesagt, ich bin nur schwer durch diesen dicken Wälzer gekommen und konnte mich auch nur wenig mit der Protagonistin identifizieren. Mir ist auch die ganze Geschichte zu langatmig, viele Gespräche im Buch waren teilweise einfach nur wie Lückenfüller und zogen sich wie Kaugummi. Die Handlung beziehungsweise die Geschichte ist leider gar nicht an mich ran gegangen.. Fazit Nette Handlung und Geschichte. Leider ging sie aber mich überhaupt nicht ran, vielleicht auch einfach weil es nicht meine Altersgruppe entspricht und ich mich nicht mit der Protagonistin identifizieren konnte. ✰✰