Leserstimme zu
Die Bibliothek der Geister - Der magische Schlüssel

Ein fesselndes und spannendes Mysterybuch..

Von: printbalance
08.08.2018

Inhaltsangabe: Wegen seines vorlauten Verhaltens gegenüber seinem Sozialkundelehrer, muss Marcus O'Mara mal wieder in der Stony-Brook-Mittleschule nachsitzen. Während der 13-jährige am Nachmittag alleine seine Strafe absitzt, wird er mit paranormalen Vorfällen konfrontiert. Plötzlich erscheint ihm auf dem Schulgang wie aus dem nichts ein wild gewordener, schwarzer Stier, der die Glasvitrinen in dem die Siegerpokale und Medaillen der Schüler aufbewahrt werden, zerstört. Gleichzeitig taucht auch noch ein unbekannter Mann im Bademantel auf, der versucht, dem Jungen eine Botschaft zu überbringen. Doch die zwei Erscheinungen verschwinden so schlagartig wie sie aufgetaucht sind. Nachdem sich Marcus als einzig Betroffener von diesem Schreck erholt hat, sucht er den Computerraum auf, um die soeben erlebte Situation zu googlen. Erneut wird der 13-jährige wieder mit Übersinnlichem konfrontiert, denn alle Computer spielen verrückt- bis auf das Gerät, das unmittelbar vor ihm steht. Auf dem Bildschirm taucht ein Artikel über einen Feuerwehrmann auf, der sich vom Dach eines Wohnblocks gestürzt haben soll. Marcus verlässt daraufhin fluchtartig das Gebäude. Am Morgen des darauffolgenden Tages schlägt er die Zeitung auf und entdeckt bei den Todesanzeigen ein Foto, von genau dem Mann, der in der Schule im Bademantel vor ihm stand: Es ist der Feuerwehrmann Michael Swenor. Der Bub entschließt sich umgehend die Witwe des verstorbenen Mannes zu besuchen. Zu seiner Überraschung hat die trauernde Frau bereits mit ihm gerechnet. Kurz vor dem Unfall des Feuerwehrmannes weihte er seine Gattin in die Fähigkeiten seiner paranormalen Visionen ein. Er war der Hüter eines magischen Schlüssels, der an den rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben werden muss- in diesem Fall an Marcus. Seit jenem Tag, als der Junge den ominösen Schlüssel in seinem Besitzt hat, wird der Bub regelmäßig von einem bösartigen Dämon heimgesucht, der unter allen Umständen versucht diesen Schlüssel an sich zu reißen. Nur mit Hilfe dieses Schlüssels gelangt man durch die Pforte in die geheimnisvolle Bibliothek der Geister. Marcus, der mit seiner neuen Aufgabe scheinbar völlig überfordert ist, wendet sich nicht an seine Adoptiveltern, sondern an seine besten Freunde Theo und Lu. Gemeinsam versuchen die Kinder das Geheimnis um den Schlüssel herauszufinden, um dem Spuk ein Ende zu bereiten - denn dieser trachtet nach dem Leben der Kinder... Eigene Meinung: Dieses Buch ist der erste Band einer neuen Mystery-Buchreihe von D.J. MacHale. Sowohl das geheimnisvolle schwarze Hardcover mit den unterschiedlich grünschillernden Elementen, als auch der Buchtitel selbst, haben mein Interesse sofort geweckt. Ich liebe auch als Erwachsener noch Kinder- und Jugendbücher die über rätselhafte und schaurige Darstellungen berichten, die meist noch in ein Verbrechen verwickelt sind und mit paranormalen Phänomenen zu tun haben. Genau diese Kombination kommt in der Bibliothek der Geister vor. Der 13-jährige Marcus ist ein sehr aufgewecktes, neugieriges und mutiges Kind- die perfekten Voraussetzungen als Protagonist für dieses Buch. Die Geschichte beginnt aus der Sicht des verstorbenen Feuerwehrmannes Michael Swenor und wie es zu diesem tragischen Unglück gekommen ist. Anschließend gibt es einen Szenenwechsel, bei dem Marcus die Hauptrolle einnimmt und mit dem Übernatürlichen konfrontiert wird. Ab da beginnt das diabolische Spiel und ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Lektüre hat zwar ein erklärbares Ende, doch zum Schluss setzt der Autor gekonnt einen Cliffhänger, der vermuten lässt, dass es bald auch einen zweiten Band geben könnte. Fazit: Ein fesselndes und spannendes Mysterybuch mit geheimnisvollen und unheimlichen Elementen, die geschickt und altersgerecht in die Lektüre verpackt wurden. Ein unbedingtes Must-have zu Halloween. Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen