Leserstimme zu
Zorn des Geliebten

Gleich zwei Lovestories!!!

Von: Romantic Bookfan
23.08.2018

Novo ist eine Kämpferin. Sie macht sich nichts aus Kleidern oder Make up. Peyton ist jemand, den sie attraktiv findet, doch der Adelige scheint hoffnungslos in eine andere verliebt. Doch selbst wenn das anders wäre: Novo hat ihr Herz schon vor Langem verschlossen… Gleich zwei Liebesgeschichten hat J.R. Ward in diese Geschichte gepackt! Peyton stammt aus einer Adelsfamilie und ihm mangelt es vordergründig an nichts. Doch das Verhältnis zu seinem Vater ist sehr schlecht und wenn ihm etwas nicht passt, geht er mit seinen Freunden feiern. Novo ist allein. Der Kampf in der Bruderschaft bedeutet ihr alles. Sie fühlt sich zu Peyton hingezogen, sieht aber auch, dass er hoffnungslos in eine andere verliebt ist. Während Novo eher schroff wirkt, wirkt Peyton anfangs eher gedankenlos und wie jemand, der vor Problemen flüchtet und eher feiert. Das wandelt sich aber im Laufe der Geschichte. Saxton ist schon jahrelang der persönliche Anwalt des Königs Wrath. Er ist totunglücklich, seitdem Blay, seine große Liebe, sich von ihm getrennt hat. Er denkt über weitreichende Änderungen in seinem Leben nach. Ruhn ist sehr in sich ruhend, fühlt sich aber ebenfalls sehr unwohl auf dem Anwesen der Bruderschaft. Obwohl seine Nichte nun dort lebt, fühlt er sich nutzlos und ihm fehlt eine Aufgabe. Ruhn fand ich besonders sympathisch. Er ist sehr in sich ruhend und ein Arbeiter, der gern handwerklich aktiv ist. Mit dem Glanz der Glymera, des Adels, kann er nichts anfangen. Beide Liebesgeschichten haben mir gut gefallen. Alle Charaktere sind sehr lebendig ausgearbeitet und ich habe mit allen mit gefühlt und mit gelitten. Die Autorin schafft es, immer neue Wendungen mit einzubringen, so dass es keine Sekunde langweilig wird. Auch dieses Band zeigt wieder das große Talent der Autorin für tolle Liebesgeschichten! Zwei schöne, sehr unterschiedliche, Liebesgeschichten präsentiert die Autorin in “Zorn des Geliebten”. Die Geschichte ist wieder sehr flüssig geschrieben.