Leserstimme zu
Die Engelsmühle

Intelligente, spannend, so muss Thriller!

Von: Rosa | Buchgeschnipsel
29.08.2018

🔹[Inhalt] 🔹 Ein Schwarz-Weiß-Film. Ein Versicherungsdetektiv. Zwei Schwestern und ein dreifacher Mord. Peter Hogart ermittelt in einem rätselhaften Fall, als ein bereits pensionierter Arzt tot aufgefunden wird. Die Folter zieht sich auf zwei weitere Personen und Hogerts Bruder scheint involviert zu sein. Peter setzt alles aufs Spiel, auch seine Karriere als Detektiv, um seinem Bruder zu helfen. Was haben ein Brand, eine verrückte Künstlerin und der Mord an drei Ärzten gemeinsam zu tun? Die Lösung liegt in der Engelsmühle. 🔹[Fazit] 🔹 Ich liebe die Sprache die Andres Gruber in seinem Thriller „Die Engelsmühle“ an den Tag bringt. Wenn Hogart spricht und erzählt ist er kalt, rücksichtslos, manchmal sogar so detailreich, dass man die Augen schließt. Jeder Charakter hat seine eigene Sprache. Man hört und fühlt wie sie denken und wie sie sich bewegen. Es war durchaus faszinierend. Gruber erzählt mit einer intelligenten und brutalen Ehrlichkeit, welche uns eine plausible und absolut durchdachte Geschichte liefert. Nach dreiviertel der Geschichte, ist man davon überzeugt verstanden zu haben und ist sich der Lösung sicher, doch das Ende entwickelt sich auf überraschende Weise anders und es ist einfach nur toll! Ich bin sehr positiv überrascht und werde mir noch den ersten Fall ‚Die schwarze Dame‘ in der Peter Hogart Reihe besorgen. Das Cover ist passend düster und die Karte von Wien, Ende 19. Jahrhundert zum aufklappen ist zwar nicht relevant, aber nice to have. Das Vorwort hat mich ein wenig gestört, hätte das eher ans Ende gesetzt. 🔹[Danke] 🔹an den Goldmann Verlag und das Bloggerportal für das Exemplar! Mit einem Klick auf das Foto gelangt Ihr direkt zur Verlagsseite. Definitiv eine Empfehlung für jeden Thriller-Fan.