Leserstimmen zu
Mein Leben als Zucchini

Gilles Paris

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Mit einer anrührenden Leichtigkeit trotz der inhaltlichen Schicksalsschwere folgte ich gern dem 9-jährigen Jungen in „Mein Leben als Zucchini“. So eint in dem Buch von Gilles Paris alle Kinder des Waisenhauses eine hoffnungslose Kindheit mit Drogen- und Alkoholmissbrauch der Eltern, Vernachlässigung und Lieblosigkeit, doch der humorvolle Versuch und kindlich naive Umgang damit gibt Hoffnung. Sehr glaubhaft berührt der junge Protagonist, wenn nicht nur er ungläubig, voller Staunen und Sehnen beobachtet, wie eine Mutter ihrem Sohn den Anorak zu macht und liebevoll die Mütze über die Ohren zieht. Nur die Namensänderung des Buches, früher „Autobiographie einer Pflaume“, nach Erscheinen des Filmes hat mich zunächst irritiert.

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In dieser Rezension soll es um das Buch "Mein Leben als Zucchini" von Gilles Paris gehen. Das Buch ist als Gebundene Ausgabe und als E-Book im Albrecht Knaus Verlag erschienen. In den 240 Seiten des Buches geht es um den kleinen Icare, Spitzname Zucchini, der nach dem tragischen Tod seiner Mutter zum Waisenkind wird und somit in ein Waisenhaus kommt - doch dort kann er zum ersten mal nach Herzenslust leben.... Sein Glück scheint vollkommen, als die grünäugige Camille ins Waisenhaus kommt. Doch die Glücksfee hält noch ein letztes Geschenk bereit.... Meine Meinung: Zucchini hatte bisher eine schwere Kindheit, sein Vater ist mit einer anderen Frau weggegangen und seine Mutter Alkoholikerin die ihm nur richtig Aufmerksamkeit schenkt wenn er Blödsinn macht... als die Muter des jungen stirbt lernt er den Gendarmen Raymond kennen die sich sofort verstehen. Als Icare ins Waisenhaus kommt bekommt er regelmäßigen Besuch von Raymond und lernt andere Kinder kennen die auch schon viel im Leben erleben mussten in ihrem jungen Alter. Zum ersten mal kann er wirklich ein Kind sein und spürt zudem noch was "Geborgenheit" ist. Und bei Camille schlägt sein kleines Herz höher... Der Schreibstil war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig da es ja auch aus der Sicht eines kleinen Kindes erzählt wird. Die Charaktere sind trotz der kurzen länge des Buches alle sehr schön ausgearbeitet. Fazit: Mir hat das Buch gut gefallen dennoch gab es ein paar Punkte die mich gestört haben. Ich denke auf dieses Buch muss man sich einlassen dann ist es auch wert gelesen zu werden. Bewertung 4/5 Sterne Vielen Dank an den Verlag und an das Bloggerportal zur Bereitstellung des Rezensionsexemplars!,In dieser Rezension soll es um das Buch "Mein Leben als Zucchini" von Gilles Paris gehen. Das Buch ist als Gebundene Ausgabe und als E-Book im Albrecht Knaus Verlag erschienen. In den 240 Seiten des Buches geht es um den kleinen Icare, Spitzname Zucchini, der nach dem tragischen Tod seiner Mutter zum Waisenkind wird und somit in ein Waisenhaus kommt - doch dort kann er zum ersten mal nach Herzenslust leben.... Sein Glück scheint vollkommen, als die grünäugige Camille ins Waisenhaus kommt. Doch die Glücksfee hält noch ein letztes Geschenk bereit.... Meine Meinung: Zucchini hatte bisher eine schwere Kindheit, sein Vater ist mit einer anderen Frau weggegangen und seine Mutter Alkoholikerin die ihm nur richtig Aufmerksamkeit schenkt wenn er Blödsinn macht... als die Muter des jungen stirbt lernt er den Gendarmen Raymond kennen die sich sofort verstehen. Als Icare ins Waisenhaus kommt bekommt er regelmäßigen Besuch von Raymond und lernt andere Kinder kennen die auch schon viel im Leben erleben mussten in ihrem jungen Alter. Zum ersten mal kann er wirklich ein Kind sein und spürt zudem noch was "Geborgenheit" ist. Und bei Camille schlägt sein kleines Herz höher... Der Schreibstil war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig da es ja auch aus der Sicht eines kleinen Kindes erzählt wird. Die Charaktere sind trotz der kurzen länge des Buches alle sehr schön ausgearbeitet. Fazit: Mir hat das Buch gut gefallen dennoch gab es ein paar Punkte die mich gestört haben. Ich denke auf dieses Buch muss man sich einlassen dann ist es auch wert gelesen zu werden. Bewertung 4/5 Sterne Vielen Dank an den Verlag und an das Bloggerportal zur Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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Der Roman Mein Leben als Zucchini von Gilles Paris erschien 2004 im Knaus Verlag. Der Leser erfährt die Geschichte von dem 9 Jährigen Icare, dessen Mutter nach einem tragischen Unfall mit einer Schusswaffe verstirbt. Zucchini, wie Icare genannt wird, hatte bis dahin nicht die schönste Kindheit. Er ist ein Einzelkind, der Vater hat die alkoholkranke Mutter verlassen. Weitere Angehörige hat er nicht, daher wird er von einem fürsorglichen Polizisten in ein Pariser Waisenhaus gebracht. Dort findet er zum ersten mal Freunde, die auch viel Trauriges erlebt haben. Für das Mädchen Camille entwickelt er ganz besondere Gefühle. Zucchini erlebt, wie schön sich Geborgenheit und Freundschaft anfühlt. Die Geschichte wird aus der Sicht des jungen Protagonisten erzählt. In leichter, ja, kindlicher Sprache, erfährt der Leser all das Schreckliche, Haarsträubende, dass die Kinder erlebt haben. Immer wieder wird angedeutet, was ein Kind erleiden musste. Icare findet das gar nicht so sehr schlimm, da er es noch nicht versteht. Die Kinder verwenden Wörter, die sie noch nicht so einordnet, wie es erwachsene Leser tun. Die Sprache greift ganz wunderbar auf, wie sich Icare entwickelt, was in ihm vorgeht. Mein Fazit: Der Anfang des Buches hat mich tatsächlich schockiert. Will ich wirklich, dass meine Kinder ihre Phantasie mit alkoholkranken Müttern, Schusswaffen und Wörtern wie „Flittchen“ anregen? Dieses Buch ist nicht das typische heile-Welt-Kinderbuch. Es geht um den Ernst des Lebens, um Einsamkeit und Schicksale aber eben auch um Zusammenhalt, Freunde und Freude, um Auswege, Zuversicht, Gemeinschaft und Liebe. Die sprachliche Umsetzung ist hervorragend gelungen. Sehr humorvoll und mit Wortwitz werden Situationen geschildert, die den erwachsene (Vor)Leser eigentlich kräftig Schlucken lassen, die Kinder aber noch gar nicht so dramatisch empfinden. Hier wird Kindern was zugetraut. Und es ist gelungen. Sprachlich wie inhaltlich! Es ist inhaltlich kein einfaches Buch, aber ein gutes, über das sich sprechen lässt.

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Inhalt: In dem Buch lernen wir den 9 jährigen Icare kennen. Er nennt sich aber lieber gerne Zucchini. Sein Vater hat die Mutter verlassen, mit einer "Pute". Somit lebt er mit seiner alkoholabhängigen Mutter,die allerding stirbt. Da er sonst keine weiteren Angehörigen hat, kommt er in ein Waisenhaus. Dort lernt er eine andere Gruppe von Kindern kennen mit denen er das Leben bestreitet. Alle Kinder haben ihre schweren Schicksale und teilen ihre Erlebnisse miteinander,oft auch mit Humor und kindlicher Naivität. Eines Tages kommt Camille in das Kinderheim und Icare hat eine besondere Verbindung zu ihr, sie verleiht ihm Schmetterlinge im Bauch. Meine Meinung: Das Buch ist ein sehr ergreifendes Buch. Es herrscht durchweg humorvolle aber auch traurige Atmosphäre. Obwohl diese Kinder noch so klein sind,haben sie schon soviel erlebt und schaffen es mit kindlichem Verstand sehr Waise zu sein. Der Schreibstil ist nicht so einfach zu lesen,da die Geschichte aus der Sichweise von Kindern geschildert wird und dann etwas undurchsichtig ercheint. Manchmal ist es etwas abgehackt un verschachtelt,man brauch Geduld und muss zwischen Zeilen lesen. Die Protagonisten sind sehr authentisch und liebenswert. Ein Buch,das kein Kinderbuch ist aber durchaus für Jugendliche und Erwachsene! Das Cover ist so schön und passend zum Inhalt gestaltet.Ich vergebe 4 Sterne Autor: Gilles Paris ist Pressechef eines großen Pariser Verlagshauses. 1991 hat er seinen ersten Roman veröffentlicht: "Papa et Mama sont mort" wird derzeit verfilmt. Sein zweiter Roman "Autobiografie einer Pflaume" war auf Anhieb ein Bestseller. (www.randomhouse.de) https://www.youtube.com/watch?v=5szNHfiXJNw

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Dieses Buch wird aus der Sicht des 9 jährigen erzählt und hat daher eine sehr kindliche Denkweise und Entwicklung... An machen Stellen hat es mich an " Der kleine Prinz" erinnert. Es ist ein wunderschönes Buch und mich hat so gut wie nichts gestört. Eventuell hätte etwas mehr passieren können.  Die Freundschaft unter den Heimkindern ist mehr als überwältigend. Es gibt an paar schlimme und ein paar spannende Ereignisse die mich sehr gefesselt haben! Eine wirklich schöne und berührende Geschichte. Mit nur 236 Seiten ist es Perfekt für ein Wochenende!Top Empfehlung meinerseits. Ihr seit z.B. Fan von "Hallo Leben hörst du mich" von Jack Cheng ? Dies Buch wird euch auch gefallen! Lest es! P.S dieses Buch ist sehr französisch.

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Inhalt: Icare, der eigentlich viel lieber Zucchini genannt werden will, lebt, seit sein Vater mit einer anderen Frau der „Pute“ weggegangen ist, bei seiner Mutter. Die arbeitslose Alkoholikerin kümmert sich kaum um ihren Sohn und Zucchini muss schon früh lernen auf eigenen Beinen zu stehen. Nur wenn er etwas dummes macht bekommt er Aufmerksamkeit in Form einer „Abreibung die sich gewaschen hat“. Nach dem Tod seiner Mutter lernt Icare den Gendarmen Raymond kennen, der den kleinen Balger sofort ins Herz schließt.Da er niemanden mehr hat landet Zucchini im Kinderheim. Dort wird er von der Truppe gut aufgenommen und ist zum ersten Mal wirklich ein Kind. Geborgenheit und Zusammenhalt waren bis zu diesem Zeitpunkt Fremdwörter für Icare. Auch die Heimbetreuer kümmern sich großartig um ihre Schützlinge und ermöglicehn den Kinder, die schon genug Schreckliches erleben mussten, eine sorgenfreie Kindheit. Als dann noch Camille in das Kinderheim einzieht erlebt Zucchini zum ersten Mal was Verliebtheit ist und sein Herz schlägt höher. Auch sein Freund, der Gendarm Raymond, hält sein Versprechen und besucht Zucchini (fast) regelmäßig. Meine Meinung: Nach der Menge an Thrillern die ich in den letzten Wochen gelesen habe brauchte ich wirklich mal wieder etwas anderes. Mein Leben als Zucchini klang aufgrund der Kritik der Bild am Sonntag sehr verführerisch. Das Buch ist so irre traurig, so irre rührend, so irre einfühlsam und dabei trotzdem unheimlich komisch. — Bild am Sonntag Und ja, das Buch ist etwas ganz Besonderes! Einzigartig und nicht wirklich einem Genre zuzuordnen. Mit seiner Brillianz sprengt der Inhalt die Grenzen dessen was man von einem Roman erwartet. Traurig, rührend, einfühlsam all das trifft zu! Die kindliche Perspektive der Geschichte brauch am Anfang zwar etwas Eingewöhnungszeit, ist aber eben auch der Reiz an diesem Buch. Die vielen dramatischen Ereignisse in Zucchinis Leben klingen harmloser als sie es sind, weil der kleine Junge die gesamte Tragweite des ganzen noch nicht so ganz erfassen kann. Neben dem kleinen Zucchini ist da auch noch die tolle Truppe aus dem Heim, die alle, obwohl sie noch so jung sind, eine interessante und eigne Persönlichkeit haben. Alle Personen werden sehr konkret und einfühlsam beschrieben. Der dicke Jujube, der obertolle Simon, der weinerliche Achmed, … Auch die Erwachsenen werden als sympathische Charaktere gezeichnet und tragen dadurch maßgeblich zur Atmosphäre der Geschichte bei. Das Buch ist absolut zu empfehlen, aber trotzdem sicherlich nicht jedermanns Sache. Man muss sich schon sehr darauf einlassen können um die Magie dahinter zu erkennen. Schaft man die Magie und die Aussage der Geschichte zu finden, so wird man einige Botschaften finden die wirklich etwas wert sind. Einziger Wermutstropfen an diesen herausragenden Werk sind die (etwas zu häufigen) Druckfehler. Bei dieser Geschichte kann man da aber wirklich drüber hinwegsehen. Fast perfekt und deswegen auch (ausnahmsweise) nur fast 5 Sterne 😉 4,9 von 5 Sternen (4+ Sterne)

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Nach dem tragischen Tod seiner Mutter, lernt der kleine Icare, der lieber Zucchini genannt werden möchte, auf der Polizeistation den Gendarmen Raymond kennen, der den kleinen Jungen sofort in sein Herz schließt und sich um den entzückenden Knirps kümmert. Raymond bringt Zucchini schließlich in das Kinderheim von Fontaines und verspricht ihm, ihn regelmäßig zu besuchen. Das Heim erweist sich für Zucchini als großes Glück, denn er lebte bis jetzt in tristen Familienverhältnissen. Seine ungepflegte Mutter, eine arbeitslose Alkoholikerin, kümmerte sich kaum um ihren Sohn und Zucchinis Vater, hat sich mit seiner neuen Freundin „der Pute“ bereits vor langer Zeit auf und davon gemacht. Vernachlässigt und auf sich alleine gestellt, musste der herzensgute kleine Kerl schon sehr früh für sich alleine sorgen und bekam von seiner Mutter nur dann Aufmerksamkeit, wenn er etwas Dummes anstellte. Im Kinderheim wird Zucchini nun mit offenen Armen aufgenommen und darf zum ersten Mal in seinem Leben wirklich „Kind“ sein. Er findet schnell Freunde und lernt erstmals, was Zusammenhalt bedeutet und wie sich Geborgenheit anfühlt. Mit viel Wärme und Liebe kümmern sich die Heimbetreuer um die bunte Truppe und bemühen sich, ihren kleinen Schützlingen ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen. Alle Kinder haben schon viel Trauriges erlebt, doch ihre schwierige Vergangenheit schweißt die kleinen Persönlichkeiten eng zusammen. Als dann schließlich auch noch die hübsche Camille ins Heim zieht, schlägt Zucchinis Herz sofort höher und er erlebt seine erste kleine Liebe. Auch der Polizistin Raymond hält sein Versprechen und besucht Zucchini regelmäßig in Fontaine, bis er schließlich immer wichtiger im Leben des kleinen Jungen wird. Mit „Mein Leben als Zucchini“ hat der französische Autor Gilles Paris ein ganz besonderes Buch erschaffen, denn er erzählt seine einfühlsame Geschichte aus der kindlichen Perspektive des kleinen Zucchini. Der herzige Knirps berichtet dem Leser über seine Vergangenheit, den Tod seiner Mutter und über seine neuen Freunde im Heim und schildert alle Geschehnisse aus seinem unschuldigen Blickwinkel, wodurch viele Ereignisse gar nicht so furchtbar erscheinen, da sie der kleine Junge selbst noch nicht richtig verstehen kann. Aber bereits Zucchinis Andeutungen sind für den erwachsenen Leser sehr erschreckend und sprechen viele schwierige und sensible Themen an. Gleichzeitig wird Zucchinis Gedankenwelt aber auch sehr amüsant, entzückend und sehr rührend beschrieben. Er hinterfragt vieles, hat eine unsentimentale Sichtweise auf die Dinge und das Leben und nimmt sein Schicksal einfach wie es kommt. Neben dem liebenswerten Zuchini, lernen wir auch nach und nach seine Freunde kennen, die allesamt einfach großartig und bezaubernd beschrieben werden. Den coolen Simon, den immer hungrigen Jujube, den weinerlichen Ahmed, und die winzige Beatrice, habe ich alle sofort in mein Herz geschlossen. Auch die Heimbetreuer werden sehr sympathisch gezeichnet und verleihen dem Kinderheim eine warmherzige Atmosphäre, in der Zucchini richtig aufblühen konnte. Ich kann dieses entzückende aber auch tragische Kinderbuch vor allem erwachsenen Lesern sehr empfehlen! Es ist traurig aber zugleich hoffnungsvoll und überrascht mit viel Situationskomik und liebenswerten kleinen Protagonisten. Es regt zum Nachdenken an und versteckt viele lebenskluge Botschaften die ein Kind beim Lesen möglicherweise noch gar nicht begreifen würde.

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Nicht jeder hat das Glück ein Waisenkind zu sein! Zu diesem Schluss kommt der kleine Icare, Spitzname Zucchini, als er nach dem tragischen Tod seiner Mutter in ein Kinderheim eingewiesen wird. Zum ersten Mal findet Zucchini Freunde - und entdeckt, dass das Leben trotz trauriger Erlebnisse unglaublich witzig, bunt und aufregend sein kann. Inhalt in eigenen Worten, ohne zu spoilern: Leicht gesagt, geht es um den kleinen Icare, der nach dem Tod seiner Mutter, die Alkoholikerin war und nur vor dem Fernsehr saß, in ein Waisenhaus kommt. Dort lernt er Simon, Ahmet, Alice, Jujube, Beatrice und vor allem Camille kennen. Um ehrlich zu sein, kann man zu dem Inhalt gar nicht so viel sagen, denn es ist so einmalig, diese Geschichte des kleinen Zucchini mitzuerleben, dass es eine Schande wäre, auch nur einen winzigen Teil von dem, was der kleine Franzose erlebt, zu spoilern. Verlag: KNAUS Seitenzahl: 236 Preis: 14,99€ Wie dieses Buch meine Aufmerksamkeit erregte: Ganz klar, das provokative Zitat "Nicht jeder hat das Glück ein Waisenkind zu sein" kling ziemlich harsch. Eigentlich sogar falsch. Zudem ist das Cover dieses Buches einmalig gestaltet mit den Figuren, die aussehen, als wären sie aus Knete gemacht. Meine Meinung zu dem Buch: Von Anfang an ist mir der kindliche Stil, in dem Zucchini die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, aufgefallen, der teilweise sehr amüsant, aber auch schockierend war. Beispielsweise, als Zucchinis Mutter starb und er davon erzählt hat, als würde sie noch leben. Lustig wurde es an Stellen, wo Zucchini zum Beispiel alles was die Erwachsenen sagen, wörtlich nimmt. Dass sein Vater nach den Worten seiner Mutter mit "einer dummen Gans" abgehauen ist, kann er nicht verstehen, da er Gänse gar nicht mag. Es gibt keinen richtigen roten Faden, aber es ist interessant zu hören, warum die anderen Kinder im Waisenhaus sind und wie die Beziehung zwischen Zucchini und Raymond, der der Officer ist, der Zucchini in das Waisenhaus brachte, entwickelt. Das Buch ist nicht in Kapitel unterteilt, sondern in Absätzen geschrieben, was es sehr leicht zum Lesen macht. Die Geschichte ist rund. Das bedeutet, dass die Geschichte damit anfängt, dass Zucchini den Himmel töten möchte, am Ende diese Aussage jedoch zurückzieht. (Mehr kann ich zu diesem Rund-Sein nicht sagen, da ich sonst spoilern würde.) Fazit: Ein schönes Buch. Ich bin gespannt, wie sie es in dem Film umgesetzt haben. Ich empfehle es für Leser und Leserinnen, die gerne Geschichten aus der Sicht von Kindern lesen.

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