Leserstimmen zu
Mein Leben als Zucchini

Gilles Paris

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In dieser Rezension soll es um das Buch "Mein Leben als Zucchini" von Gilles Paris gehen. Das Buch ist als Gebundene Ausgabe und als E-Book im Albrecht Knaus Verlag erschienen. In den 240 Seiten des Buches geht es um den kleinen Icare, Spitzname Zucchini, der nach dem tragischen Tod seiner Mutter zum Waisenkind wird und somit in ein Waisenhaus kommt - doch dort kann er zum ersten mal nach Herzenslust leben.... Sein Glück scheint vollkommen, als die grünäugige Camille ins Waisenhaus kommt. Doch die Glücksfee hält noch ein letztes Geschenk bereit.... Meine Meinung: Zucchini hatte bisher eine schwere Kindheit, sein Vater ist mit einer anderen Frau weggegangen und seine Mutter Alkoholikerin die ihm nur richtig Aufmerksamkeit schenkt wenn er Blödsinn macht... als die Muter des jungen stirbt lernt er den Gendarmen Raymond kennen die sich sofort verstehen. Als Icare ins Waisenhaus kommt bekommt er regelmäßigen Besuch von Raymond und lernt andere Kinder kennen die auch schon viel im Leben erleben mussten in ihrem jungen Alter. Zum ersten mal kann er wirklich ein Kind sein und spürt zudem noch was "Geborgenheit" ist. Und bei Camille schlägt sein kleines Herz höher... Der Schreibstil war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig da es ja auch aus der Sicht eines kleinen Kindes erzählt wird. Die Charaktere sind trotz der kurzen länge des Buches alle sehr schön ausgearbeitet. Fazit: Mir hat das Buch gut gefallen dennoch gab es ein paar Punkte die mich gestört haben. Ich denke auf dieses Buch muss man sich einlassen dann ist es auch wert gelesen zu werden. Bewertung 4/5 Sterne Vielen Dank an den Verlag und an das Bloggerportal zur Bereitstellung des Rezensionsexemplars!,In dieser Rezension soll es um das Buch "Mein Leben als Zucchini" von Gilles Paris gehen. Das Buch ist als Gebundene Ausgabe und als E-Book im Albrecht Knaus Verlag erschienen. In den 240 Seiten des Buches geht es um den kleinen Icare, Spitzname Zucchini, der nach dem tragischen Tod seiner Mutter zum Waisenkind wird und somit in ein Waisenhaus kommt - doch dort kann er zum ersten mal nach Herzenslust leben.... Sein Glück scheint vollkommen, als die grünäugige Camille ins Waisenhaus kommt. Doch die Glücksfee hält noch ein letztes Geschenk bereit.... Meine Meinung: Zucchini hatte bisher eine schwere Kindheit, sein Vater ist mit einer anderen Frau weggegangen und seine Mutter Alkoholikerin die ihm nur richtig Aufmerksamkeit schenkt wenn er Blödsinn macht... als die Muter des jungen stirbt lernt er den Gendarmen Raymond kennen die sich sofort verstehen. Als Icare ins Waisenhaus kommt bekommt er regelmäßigen Besuch von Raymond und lernt andere Kinder kennen die auch schon viel im Leben erleben mussten in ihrem jungen Alter. Zum ersten mal kann er wirklich ein Kind sein und spürt zudem noch was "Geborgenheit" ist. Und bei Camille schlägt sein kleines Herz höher... Der Schreibstil war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig da es ja auch aus der Sicht eines kleinen Kindes erzählt wird. Die Charaktere sind trotz der kurzen länge des Buches alle sehr schön ausgearbeitet. Fazit: Mir hat das Buch gut gefallen dennoch gab es ein paar Punkte die mich gestört haben. Ich denke auf dieses Buch muss man sich einlassen dann ist es auch wert gelesen zu werden. Bewertung 4/5 Sterne Vielen Dank an den Verlag und an das Bloggerportal zur Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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Inhalt: In dem Buch lernen wir den 9 jährigen Icare kennen. Er nennt sich aber lieber gerne Zucchini. Sein Vater hat die Mutter verlassen, mit einer "Pute". Somit lebt er mit seiner alkoholabhängigen Mutter,die allerding stirbt. Da er sonst keine weiteren Angehörigen hat, kommt er in ein Waisenhaus. Dort lernt er eine andere Gruppe von Kindern kennen mit denen er das Leben bestreitet. Alle Kinder haben ihre schweren Schicksale und teilen ihre Erlebnisse miteinander,oft auch mit Humor und kindlicher Naivität. Eines Tages kommt Camille in das Kinderheim und Icare hat eine besondere Verbindung zu ihr, sie verleiht ihm Schmetterlinge im Bauch. Meine Meinung: Das Buch ist ein sehr ergreifendes Buch. Es herrscht durchweg humorvolle aber auch traurige Atmosphäre. Obwohl diese Kinder noch so klein sind,haben sie schon soviel erlebt und schaffen es mit kindlichem Verstand sehr Waise zu sein. Der Schreibstil ist nicht so einfach zu lesen,da die Geschichte aus der Sichweise von Kindern geschildert wird und dann etwas undurchsichtig ercheint. Manchmal ist es etwas abgehackt un verschachtelt,man brauch Geduld und muss zwischen Zeilen lesen. Die Protagonisten sind sehr authentisch und liebenswert. Ein Buch,das kein Kinderbuch ist aber durchaus für Jugendliche und Erwachsene! Das Cover ist so schön und passend zum Inhalt gestaltet.Ich vergebe 4 Sterne Autor: Gilles Paris ist Pressechef eines großen Pariser Verlagshauses. 1991 hat er seinen ersten Roman veröffentlicht: "Papa et Mama sont mort" wird derzeit verfilmt. Sein zweiter Roman "Autobiografie einer Pflaume" war auf Anhieb ein Bestseller. (www.randomhouse.de) https://www.youtube.com/watch?v=5szNHfiXJNw

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Dieses Buch wird aus der Sicht des 9 jährigen erzählt und hat daher eine sehr kindliche Denkweise und Entwicklung... An machen Stellen hat es mich an " Der kleine Prinz" erinnert. Es ist ein wunderschönes Buch und mich hat so gut wie nichts gestört. Eventuell hätte etwas mehr passieren können.  Die Freundschaft unter den Heimkindern ist mehr als überwältigend. Es gibt an paar schlimme und ein paar spannende Ereignisse die mich sehr gefesselt haben! Eine wirklich schöne und berührende Geschichte. Mit nur 236 Seiten ist es Perfekt für ein Wochenende!Top Empfehlung meinerseits. Ihr seit z.B. Fan von "Hallo Leben hörst du mich" von Jack Cheng ? Dies Buch wird euch auch gefallen! Lest es! P.S dieses Buch ist sehr französisch.

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Zucchini gelangt durch einen tragischen Unfall ins Waisenhaus. Dort lernt er zum ersten Mal richtige Freundschaft kennen. Vor allem die hübsche Camille hat es ihm angetan. Er berichtet aus seiner Perspektive über sein Leben vor und während seines Aufenthaltes im Heim. Das Buch besticht vor allem durch den authentischen und überzeugenden Schreibstil, der eindeutig einem neunjährigen Jungen zuzuordnen ist. Es zeigt die Sicht eines Kindes auf die Welt und auf seine Mitmenschen. Kinder begreifen Dinge oft ganz anders als Erwachsene und halten diese deshalb häufig für merkwürdig. Für mich wirkten Zucchini und seine Gedanken dadurch zuckersüß und ließen mich häufig schmunzeln. Leider ist es aber auch eine Art zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite ist das Buch sehr schön, weil Zucchini so viel Freundschaft und Liebe erfährt. Allerdings haben alle Kinder des Waisenhauses schlimme Dinge erlebt. Nach und nach werden die Geschichten der Kinder aufgedeckt und man erfährt, was ihnen widerfahren ist, wo ihre Eltern sind oder was mit ihnen passiert ist. Dies ist einerseits sehr spannend, andererseits leider oft sehr haarsträubend und schrecklich. Natürlich wird auch hier alles aus der Sicht von Zucchini geschildert und er empfindet einiges als gar nicht so furchtbar, weil er sie einfach nicht richtig versteht. Für den Leser ist aber schon die Andeutung und das daraus folgende Gedankenkino erschreckend. Auch die Beziehung, welche zwischen Zucchini und Camille entsteht, wurde sehr süß dargestellt. Diese erste Liebe gibt ihm einiges zu denken und seine Gedanken kreisen eigentlich permanent um sie. “Mein Leben als Zucchini” ist ein traurig-schönes Buch über Freundschaft, Liebe, Zugehörigkeitsgefühl, welches durch seine Charaktere und vor allem seinen Schreibstil überzeugt.

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»Mein Name ist Zucchini«, so stellt sich der kleine Ikare aus Frankreich vor. Seine Mutter arbeitslos, Alkoholikerin und fernsehsüchtig, kümmert sich seit ihrem Unfall kaum noch um den Jungen. Aufmerksamkeit bekommt der Kleine nur, wenn er etwas Dummes angestellt hat. Und das eigentlich täglich. Zucchini versteckt sich dann am liebsten auf dem Dachboden, da kommt die Mutter, mit ihrem kaputten Bein nicht hin. Eines Tages findet er in einer Kommode einen Revolver und will damit den Himmel erschießen, weil der, wie die Mutter immer sagt, »Der Himmel, mein Kleiner, der ist so groß, damit wir nie vergessen, wie klein unsereins daneben ist.« (Seite 7) Am Ende erschießt der Kleine ausversehen seine eigene Mama und landet als Waise im Kinderheim. Dort findet er ein liebevolles »Zuhause« und »Geschwister«. Die Kinder sind nicht immer lieb zueinander, aber sie bilden eine Einheit. Die meisten Kinder haben eine hässliche Vergangenheit, die aus der Sicht der Kinder manchmal etwas lustig wirken kann. Das Kinderbuch wird aus der Sicht des kleinen Zucchini erzählt. (Warum eigentlich Zucchini. Der Originaltitel heißt :Autobiographie einer Pflaume. Das idiomatische Pendant zur französischen courgette ist im deutschen die Pflaume oder Gurke. Da der gleichnamige Film sich für Zucchini entschieden hat, wurde die Neuauflage des Romans, dem Film angeglichen.) Der Roman liest sich, wie ein Neunjähriger sprechen würde, der nicht der intelligenteste ist. Zucchini hinterfragt viel und geht damit seiner Umwelt manchmal gehörig auf die Nerven. Es gibt so manchen Erwachsenen in der Geschichte, der auch ein gutes Bild macht. Die Erzieher in dem Heim sind oftmals wie eine Insel der Geborgenheit. Die Geschichten der Kinder werden, wie es Kinder sehen erzählt. Ohne große Details und so einfach wie möglich. Mich hat das Buch sehr berührt. Nicht das ich Tränen in den Augen gehabt hätte. Durch die Erzählweise, sieht man die Grausamkeiten mit dem Kinderblick und kommt einfach damit klar. Erst vor kurzem ist der Film zum Buch in den Kinos angelaufen. Die Verfilmung wird sehr gelobt, es wäre tragisch, traumatisch und berührend. Als Puppenfilm, sind die Figuren neutraler, was es für kleine Kinder zu einem einfachen Puppentrickfilm macht. Das Buch würde ich etwas älteren Kindern empfehlen. Es ist aber genauso gut für Erwachsene zu lesen.

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Über den Autor: Gilles Paris ist Pressechef eines großen Pariser Verlagshauses. 191 hat er seinen ersten Roman veröffentlicht: Papa et Mama sont mort. Sein zweiter Roman "Autobiografie einer Pflaume" war auf Anhieb ein Bestseller. Zum Inhalt: Klappentext Nicht jeder hat das Glück, ein Waisenkind zu sein! Zu diesem Schluss kommt der kleine Icare, Spitzname Zucchini, als er nach dem tragischen Tod seiner Mutter in ein Waisenhaus eingewiesen wird - denn hier kann er zum ersten Mal nach Herzenslust leben. Zucchinis Glück scheint vollkommen, als die grünäugige Camille ins Waisenhaus kommt. Doch die Glücksfee hält noch ein letztes Geschenk bereit.... Meine Meinung: Es hat ein paar Seiten gebraucht, bis ich mich komplett auf die Geschichte einlassen konnte. Aber dann hatte sie mich. Die Charaktere sind sehr liebevoll gestaltet und wachsen einem sofort ans Herz. Es ist traurig schön geschrieben und man ist immer an der Seite von Zucchini. Ich konnte mich gut in seinen Gefühls- und Gedankenwelt hineinversetzen. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte liest sich gut. Der Autor erzählt sie sehr berührend. Und trotz des sehr traurigen Themas hat die Geschichte auch viel Humor. Im Heim blüht Zucchini richtig auf, da man sich dort gut um ihn kümmert und er sich erstmals geborgen fühlt. Der mitfühlende und warmherzige Raymond hat mir gut gefallen und passt so wunderbar in die Geschichte hinein. Die Kinder sind toll beschrieben und jedes ist auf seine Weise großartig. Sie alle haben traumatische Erlebnisse hinter sich und man fühlt mit jeder Zeile mit ihnen mit. Cover: Das Cover ist genauso bunt und vielfältig wie seine Geschichte. Fazit: Eine Geschichte die sehr ans Herz geht und doch nachdenklich stimmt mit sehr liebenswerten Charakteren.

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Aktuell ist dieses Kinderbuch aktueller denn je. Den parallel zum schönen Kinderbuch läuft auch die Verfilmung dieser Geschichte als Animationsfilm in den Kinos an. „Mein Leben als Zucchini“ trägt so einen witzigen Titel, dass man gleich zweimal hinschauen muss um ihn richtig gelesen und verstanden zu haben. Tatsächlich, hier geht es um eine Zucchini, eher gesagt um einen Jungen, der so genannt werden will. Der französische Autor Gilles Paris hat einen wirklichen Schatz niedergeschrieben. Ein Buch voller warmer Botschaften, voller Tränen, voller Glück und lieber Umarmungen. Gilles Paris kleidet mit Zucchinis Worten ein Kaleidoskop aus den schillerndsten Farben des Lebens. So wie Icare seine Welt lernt wahrzunehmen und das Leben endlich zu leben. Wer Interesse an einem sehr harmonischen und witzigen Kinderbuch für offene Leser und Leserinnen ab etwa 9 oder 10 Jahren hat, der sollte sich Gilles Paris´ Kinderbuch „Mein Leben als Zucchini“ nicht entgehen lassen. Warm, herzlich, klar, mitfühlend, abenteuerlich, losgelöst und überraschend lebensfroh. Hier ist ein sympathischer und schlagfertiger Junge die Hauptfigur und wir (Vor-) Leser und Zuhörer dürfen uns mit Icare, sorry Zucchini, und seinem Wunsch nach Geborgenheit und echter Familie auf ein wunderbares und unvergessliches Abenteuer begeben. Wunderbare (Vor-) Lesemomente und besonders feinfühlige Botschaften des sozialen Zusammenlebens, der Selbstbehauptung, der Courage, des Mitgefühls und der Familie. Erschienen im Knaus Verlag (https://www.randomhouse.de/Verlag/Knaus/11000.rhd) Inhalt / Beschreibung: "Nicht jeder hat das Glück, ein Waisenkind zu sein! Zu diesem Schluss kommt der kleine Icare, Spitzname Zucchini, als er nach dem tragischen Tod seiner Mutter in ein Waisenhaus eingewiesen wird - denn hier kann er zum ersten Mal nach Herzenslust leben. Zucchinis Glück scheint vollkommen, als die grünäugige Camille ins Waisenhaus kommt. Doch die Glücksfee hält noch ein letztes Geschenk bereit... Gilles Paris‘ einfühlsam aus der Sicht eines Neunjährigen erzählter Roman ist eine wunderbare Liebeserklärung an die Kinder – an ihre unsentimental klare Weltsicht, ihren geradlinigen Mut und ihre Bereitschaft vorbehaltlos zu lieben. Eine Geschichte voller Poesie, fein changierend zwischen lebensklugem Humor, Nachdenklichkeit und Situationskomik und Hoffnung. Dieses lebenskluge Buch erinnert daran, wie großmütig und nachsichtig die Kinder dieser Welt mit den Erwachsenen sind." Meinung: Mit „Mein Leben als Zucchini“ hat sich der französische Autor Gilles Paris sehr schwierige und sensible Themen für ein Kinderbuch zur Aufgabe gemacht. In Deutschland ist dieser aktuell verfilmte Roman unter dem Titel „Autobiografie einer Pflaume“ 2004 erstmals erschienen. Zum Kinostart erscheint es nun als Buch zum Film mit dem Titel „Mein Leben als Zucchini“ mit dem Cover des Filmplakates. Icare lebt in ungünstigen Familienverhältnissen. Sein Vater hat sich mit „der Pute“ auf und davon gemacht, die Mutter lebt ein Leben vor der Flimmerkiste und Trinkt. Icare vertraut sich lieber einem Apfel an, als mit seiner Mutter zu reden. Icare ist von der Welt enttäuscht und möchte den Himmel am liebsten umbringen. Sehr bildhaft und aus der Erzählperspektive dieses einsamen Jungen erzählt dieser Roman von äußerst traurigen Momenten, die aber durch die besondere Sprache und Gedankenkunst aus Icares Weltanschuung irgendwie entzückend und minimal weniger schlimm wirken, auch wenn die Zustände wirklich schlimm sind… Dann passiert ein Unglück und Icare erschießt seine eigene Mutter. Punkt. Pause. Sortier. Ja wirklich, ein Schuss und anstatt der Himmel, ist die Mutter tot. Icare kommt in ein Kinderheim. Und jetzt beginnt der Roman richtig toll zu werden. Nicht nur die Pfleger freunden sich schnell mit dem Neuankömmling an, sondern auch ich als Leserin bin von seinen klugen, ironischen, witzigen, überraschenden und spontanen Sprüchen einfach nur begeistert. Mit Zucchini und seinen neuen Freunden, echten Freunden, die sich wie Familie anfühlen, können sich junge Leser schnell identifizieren, für Jungen und Mädchen wird diese Geschichte ein spannendes Abenteuer und eine Herzensangelegenheit beherbergen. Neben all dem neuen Umfeld, der vielen neuen Gesichter und Regeln, einer richtigen Struktur im Tagesablauf und einer neuen Umgebung und Wertschätzung erleben wir eine Zucchini, die erstmals eine echte Zucchiniblüte trägt. Icare blüht wirklich auf und lernt wirklich zu Leben und dieses Leben zu lieben. Das rührt den Leser so sehr, dass mir ganz warm ums Herz wurde. … Und jetzt fängt die Geschichte erst richtig an, und Icare verliebt sich. Er lernt nicht nur Liebe zu empfangen, sondern auch ehrliche Liebe zu spenden. Zusammen mit seinen neuen Freunden, die alle so unterschiedlich sind und so viel trauriges erlebt haben, was sie nun verbindet und zusammenschweißt, da wären zum Beispiel sein neuer Freund Simon, der immer ängstliche Ahmed, der Gourmet Jujube, die kleine Beatrice und Alice und natürlich seine Camille. Dieser Zusammenhalt ist dem Autor wirklich nett gelungen und Icare bringt mit seinen Sprüchen und seiner klaren kindlichen Sicht eine ganz neue Sichtweise auf gewisse Dinge. Ob von kleiner oder großer Bedeutung. Das ist hier ganz egal. Ich fühlte mich wie in einem bunten Kinderkinofilm mit einer absolut lebhaften Handlung. Ob der wirkliche Film das ebenso schafft wie dieses Buch? Das Buch ist jedoch kein gewöhnliches oder ganz einfaches Buch. Es spricht viel in einer kindlichen Sprache, die sich nicht immer sofort dem erwachsenen Leser erschließt und daher nicht ganz flüssig wirkt. Aber in Anbetracht der witzigen Floskeln, humorvollen Dialoge, spritzigen Ideen und der Situationskomik und lustigen und ehrlichen Metaphern, steigt mein Zufriedenheitsbarometer steil an. Dieses Buch sehe ich als eine gelungene Geschenkidee für kleine Leseratten und Geschichtenliebhaber. Und da sich dieses Buch wunderbar vortragen lässt, bereitet es auch mir große Freude es meinen Kindern vorzulesen. Oder es einfach als Erwachsener mal für sich zu genießen. Das Buch ist sehr hochwertig verarbeitet, der Einband absolut nobel und qualitativ, die Seiten sind angenehm fest, und eine harmonische Farbgestaltung im Coverdesign insgesamt. Mit Wiedererkennungswert zum aktuellen Kinohit. Ein empfehlenswertes Buch für die ganze Familie, denn um die Familie geht es hier in diesem Buch auch. Um Familie, Vertrauen, Freundschaft, Miteinander, Füreinander und Zusammenhalt. Hochwertige Verarbeitung, ein schön gestaltetes Hardcover und gute Qualität. Der Autor: "Gilles Paris ist Pressechef eines großen Pariser Verlagshauses. 1991 hat er seinen ersten Roman veröffentlicht: "Papa et Mama sont mort" wird derzeit verfilmt. Sein zweiter Roman "Autobiografie einer Pflaume" war auf Anhieb ein Bestseller." Die Übersetzerin: „Melanie Walz, geboren 1953 in Essen, wurde 1999 mit dem "Zuger Übersetzer-Stipendium", 2001 mit dem "Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Preis" und 2015 mit dem Übersetzerpreis der Stadt München ausgezeichnet. Sie ist die Übersetzerin von u. a. Antonia Byatt, John Cooper-Powys, Lawrence Norfolk.“ Bezug zur Gegenwart: Immer wieder werden die unglücklichen Zustände einiger Kinderheime und Waisenhäuser zum Thema gemacht. Da ist dann die Rede von bösen und überlasteten Mitarbeitern, Vernachlässigung, mangelnde Fürsorge und Erziehung, bedrücktes Klima und Schikane. Dass es aber auch ganz anders ausschauen kann, zeigt dieses Buch und deutet damit klar darauf hin, dass ein heimplatz für einige Kinder eine wirkliche Rettung und eine Chance sein kann. Ein erster Eindruck vom Gefühl einer Familie. Auch wenn diese hier dann nicht aus dem Modell Vater, Mutter, Kind besteht, sondern aus vielen anderen Kindern, Kinderpflegern und Hausangestellten. Ein Blick, der trotz aller Traurigkeit unheimlich optimistisch und hoffnungsvoll fröhlich stimmt. Fazit: Ein sehr herzallerliebstes, sympathisches und bedeutendes Buch, welches trotz aller Traurigkeit so sonderbar urkomisch ist, dass man es einfach lieben muss. Für alle Kinobesucher der Verfilmung hoffe ich, dass der Animationsfilm genau das so hinbekommt wie dieses überraschende Kinderbuch! 4 Sterne vergebe ich für diese liebevolle Geschichte um Icare, der Zucchini und dem Waisenhaus.

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