Leserstimmen zu
Die Puppenspieler

Tanja Kinkel

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eBook
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Mir hat die Lektüre nach dem Schauen des Filmes sehr gut gefallen. Die schöne Sarazenin wird als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt, ihr Sohn muss dabei zusehen. Man kann sie nicht retten. Der Vater ist kein Geringerer als ein bekannter schwäbischer Kaufmann, was Richard aber erst im Lauf seines weiteren Lebens mitbekommt. Er kann nicht vergessen, was man seiner Mutter angetan hat, dass man ihm die Mutter genommen hat. Die Bilder sind in dem Jungen, den man im Buch zum Mann werden "sieht". Jakob Fugger gibt dem Neffen seiner Frau ein Zuhause. Richard arbeitet für ihn, reist mit ihm .... Die Medici und die Borgia lernt der Leser kennen und die Zusammenhänge von diesen Dynastien. I Der Albtraum II Die goldene Stadt III Die Blume der Hölle IV Feuer der Eitelkeiten Schlussbemerkungen Die Hexenverfolgungen sind einführendes Hintergrundthema. Richard ist gerade mal 12 und verliert seine Mutter. Dieser Richard ist eine fiktive Person, ihn gab es in der Historie nicht. Das Buch ist extrem klug aufgebaut, man wird an der Handlung festgehalten, in sie involviert und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Die Charaktere sind in ihren Handlungen und Empfindungen sehr intensiv beschrieben und die Szenen bildhaft und authentisch lebendig dargestellt. Man kann sich sehr gut in die Zeit hinein versetzen und die historischen Zusammenhänge begreifen. Buch und Film sind gelungen, wobei man sagen muss, dass das Buch ebenso bildhaft geschrieben ist. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich mich für das Buch entscheiden. Mir hat es rundherum gefallen, hat mich angesprochen und mitgenommen. Die Figuren konnte ich mir bildhaft vorstellen und sie wurden sehr gut in die historische Handlung integriert.

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Die Puppenspieler war mein erster historischer Roman von Tanja Kinkel. Der Leser begibt sich hinein in eine Welt, in der die Hexenverbrennung gerade in Mode ist. Richard, der dank der Hexenverbrennung seiner Mutter jetzt Waise ist, zieht es zu seinem Onkel, dem reichen Jakob Fugger. Er ahnt nicht, das damit für ihn die Tür in eine neue Welt geöffnet wird. Dank seiner Kaufmannsausbildung reist er nach Venedig und lernt Rang und Namen kennen und schätzen, doch seine Vergangenheit lässt ihn nicht ruhen und bringt ihn mehr als einmal in Bedrängnis. Ein beeindruckendes Werk mit einer eindrucksvollen Betrachtung von Gier, Macht und Geld.

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Dieser Klassiker des historischen Romans stammt schon aus dem Jahr 1994 – solide geschriebener Geschichts-Schinken über das Haus Fugger um 1490-1500 in einer neuen Auflage. Eine sehr sehr spannende Zeit, und durch den Kunstgriff, den Protagonisten im Auftrag der Fugger durch Deutschland & Europa reisen zu lassen ein umfassendes Bild der Frührenaissance. Ein wunderbare Geschichtsroman für zwischendurch, nicht ZU anstrengend, sondern eher leichte, aber gut recherchierte Lektüre. Etwas anstrengend sind Kunstgriffe wie die Einführung von Figuren, die sich mit irgendwas nicht auskennen und dann vom Hauptprotagonisten “aufgeklärt” werden müssen – aber diese Art von Tricks benutzen eigentlich alle Autoren von Historienromanen, und Tanja Kinkel ist keine Ausnahme. Die Story: wie üblich ein Lebensroman mit etwas Liebe & Triebe, nur leider war mir der Protagonist von Anfang an etwas unsympathisch, weil er immer leicht überheblich durch die Gegend stolziert und vieles besser wissen will. Aber generell: solides Handwerk mit vielen historischen Details aber ohne viel Tiefgang und unterhaltender Story.

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http://walters-books.blogspot.com/2015/02/tanja-kinkel-die-puppenspieler.html http://walters-books.blogspot.com/2015/03/news-die-puppenspieler-wird-verfilmt.html

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