Leserstimmen zu
Rheines Gold

Andrea Schacht

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Mit Rheines Gold hat die Autorin Andrea Schacht wieder voll in mein Herz getroffen, obwohl der Anfang des Buches mir so gar nicht gefallen hat wurde es von Seite zu Seite gefälliger. Wir erleben das es auch schon zu Zeiten Cäsars starke selbstbewusste Frauen gab, die durchaus ein eigenständiges Leben führen konnten. Spannung wurde aufgebaut und Intrigen gesponnen, ganz wie wir Leser es uns wünschen. Historisch ist es gut recherchiert und stimmig, so das man da seine Kenntnisse gut auffrischen kann. Das Cover ist ganz im Stil ihrer anderen Bücher gehalten.

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Ein echter Andrea Schacht!

Von: Conny Rogalla aus Meerbusch

16.09.2016

Ich fand das Buch spannend und fesselnd. Das Leben zur Zeit der Römer in Köln / Colonia wird lebendig und schlug mich in seinen Bann. Es ist gut recherchiert und geschrieben. Von Rufina und ihrer Familie würde ich gene noch mehr erfahren.

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Meine Meinung: Ich mag die Bücher von Andrea Schacht sehr, ob Begine Almut, Myntha oder auch die Romane wie die „Kreuzblume“, ich habe sie alle verschlungen. Dieser Roman war quasi Pflichtlektüre, doch leider muss ich sagen, dass er für mich nicht an die vorangegangenen Romane heranreicht. Dabei hatte der Roman eigentlich alles, was ich an den Büchern von Andrea Schacht so liebe, eine nicht allzu tägliche Geschichte (100 n. Chr. ist nun wirklich mal ein anderes Setting), Köln (die Stadt die ich so mag), eine großartige Frau (alle Romanfiguren von Andrea Schacht bekommen ein unverwechselbares Profil) und eine spannende Story (Gold im Vater Rhein und dazu ein Toter der in der Therme angeschwemmt wird, das riecht förmlich nach Mord). Und trotz all dem der Funke ist bei mir irgendwie nicht übergesprungen. Was könnten Gründe dafür sein? Zum einem vermute ich, dass mir die Zeit irgendwie nicht gelegen hat, es sind doch andere politische Strukturen. Ich brauchte hier eine ganze Weile um die Zusammenhänge zu erfassen und mich in der Gesellschaft zu Recht zu finden. Zum anderen muss ich sagen, dass für mich die Spannung nicht so da war, wie in den anderen Romanen, ich hatte aus irgendwelchen Gründen nicht so das Gefühl unbedingt wissen zu wollen, was genau dahinter steckt. Wer der Bösewicht in diesem Roman ist, war für mich ziemlich schnell klar, vielleicht hat mir dies auch die Spannung geraubt. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, woran es gelegen hat, dass mir der Übertäter quasi so ins Auge sprang. Das Cover passt meiner Meinung nach sehr gut in die Zeit, es ist dem Leser sofort klar, dass dieser Roman nicht im Mittelalter spielt. Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt wunderbar, doch leider kann er das Manko der fehlenden Spannung für mich nicht aufwiegen. Ein historischer Roman, der sich für mich im Mittelfeld platziert, man kann ihn lesen, aber man muss es nicht. Meiner Meinung nach gibt es wesentlich bessere Bücher von Andrea Schacht, nichts destotrotz bleibt sie eine meiner Lieblingsautorinnen.

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„Rheines Gold“ ist ein historischer Roman aus der Feder der Autorin Andrea Schacht. Um was geht es? Der Leser wird nach Köln ins Jahr 100 nach Christus geführt und begegnet der noch jungen Witwe Rufina. Diese führt nach dem Tod ihres Mannes die Therme der Colonia. Eines Morgens, als wieder einmal kein Wasser in den Becken ist, wird ein grausiger Fund gemacht. Ein menschlicher Leichnam hat die Wasserrohre verstopft. Rufina kennt diesen Mann und beginnt Nachforschungen anzustellen, dabei stößt sie auf ein Gewirr aus illegalem Goldhandel und Intrigen. Sie begibt sich sogar in Lebensgefahr, die einzige Hilfe die sie dabei hat ist der Baumeister Silvian. Meinung: Als Fan historischer Romane habe ich natürlich schon eine Vielzahl davon gelesen und stelle daher vielleicht auch zu hohe Ansprüche an die Autorin, denn hier habe ich leider nur einen mittelmäßigen Roman vorgefunden. Der Klapptext war interessant und so war ich natürlich neugierig, was mich erwarten würde. Leider war bereits der Einstieg sehr zäh, die Handlung zog sich enorm in die Länge und auch der Schreibstil gefiel mir nicht, er las sich einfach nicht flüssig genug. Die schwierigen Personennamen taten ihr übriges dazu bei. Ich musste mich durch etliche Seiten kämpfen bis es dann doch einiger Maßen spannend wurde, der Schluss hielt dann noch eine Wendung bereit. Dennoch bin ich mit diesem Roman einfach nicht warm geworden. Die Hauptakteurin kam mir für die damalig seit etwas zu forsch und selbstbewusst daher, schon dies erschien mir sehr unglaubwürdig. Als Pluspunkt muss man der Autorin die hervorragenden Recherchen anerkennen, vieles war mir aus dieser Zeit neu und so fand ich die Handlung zumindest informativ. In Kürze: Schreibstil: stellenweise sehr schwierig, Roman liest sich nicht flüssig genug Charaktere: konnten mich nicht überzeugen und wirkten teils sehr unglaubwürdig Inhalt: hervorragend recherchiert und informativ, was die damalige Zeit betrifft ansonsten ist die Rahmenhandlung eher langweilig Fazit: mittelmäßiger Roman mit schwerfälligem Schreibstil und nicht überzeugenden Charakteren, Pluspunkt ist der informative Hintergrund

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