Leserstimmen zu
Die Lauscherin im Beichtstuhl

Andrea Schacht

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Meinung: Inhalt: Der Inhalt des Buches ist im allgemeinen eine sehr schöne Geschichte, die durch einige Hochs positiv begeistert. Früher lass ich soetwas noch relativ gerne, doch je älter man wird desto mehr verändert sich der Geschmackt. Doch trotzdem hat es Andrea Schacht mal wieder geschafft mich mit ihrer Geschichte auf eine gewisse Weise zu fesseln und es hat zumeist Spaß gemacht das Buch zu lesen. Trotzdem ist der Inhalt doch eher was für Leser im Alter von circa 13 bis 15/16 was man daran auch bedenken sollte. Schreibstil: Den Schreibstil von Andrea Schacht liebe ich schon seit meiner frühen Kindheit und daran ändert sich nach meiner Meinung auch jetzt nichts. Sie fesselt einen mit ihren Worten und schafft es Spannung aufzubauen und diese auch zu erhalten. Dazu kommt eine, je nachdem in welcher Zeit die Geschichte spielt, mal gehobenere, mal normale Wortart, die Spaß macht mehr zu erfahren und weiter zu lesen. Man lernt einfach immer etwas Neues. Cover: Das Cover ist in gewisser Weise sehr schlicht aber doch wieder sehr aufwändig gestaltet und gewährt einen kleinen Einblick in die Handlung des Buches. Dazu kommt es, dass es in seiner Gesamtheit perfekt zu der Geschichte passt und die gesamte Handlung nocheinmal unterstreicht und in wenigen Augenblicken erfassen lässt. Sehr gelungen! Sternwertend: Inhalt: 4,5/5 Schreibstil: 5/5 Cover: 5/5 Dringlickheit beim Lesen: 4/5 Durchschnitt der Wertung: 4,625/5

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Anlass: Ein Katzenkrimi!! Ich liebe Katzen, auch wenn ich schwer allergisch auf sie bin und habe meine Krimi-Lesepflichten schwer vernachlässigt – also eine ideale Kombination. Inhalt: Mirzas Besitzerin, die alte Moen, die immer lustige Spiele mit Goldmünzen mit ihr gespielt hat, ist tot. Meiko, der Gärtnerbursche aus dem nahen Kloster, nimmt die süße dreifarbige Katze mit der Spürnase in einem Korb mit in die Klosterbibliothek, was ihr zunächst gar nicht gefällt. Doch da lernt sie Pater Melvinius kennen, der sie verwöhnt und mit ihr seine Wissensschätze teilt, sie vor dem fiesen Diakon Arnoldus beschützt und ihr hilft, ein Komplott rund um die Erbfolge rund um das nahe Schlösschen aufzudecken. Meinung: Ein zuckersüßer Plot mit vielen überraschenden Wendungen, einem Hauch Mittelalterwissen, viel Katzenschläue, einem mitmischenden Luchs aus dem Wald um das Kloster und einem beinahe-Brudermord. Anlass: Für Katzenfans und Liebhaber weitgehend unblutiger Krimis.

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Seid gegrüßt. Ich gebe zu: Ich bin ein großer Fan von Andrea Schacht. Im letzten Jahr habe ich ja ihre Reihe um die Begine Almut gelesen verschlungen und habe dabei ihr Charaktere lieben gelernt. Auch in „Die Lauscherin im Beichtstuhl“ gefallen mir die Charaktere wieder sehr gut. Allen voran Mirza, die dreifarbige Klosterkatze und Erzählerin der Geschichte. Ja, ihr habt richtig gelesen, das Buch ist aus der Sicht einer Katze geschrieben. Zum Glück bin ich auch ein großer Fan von Katzen. Bisher war ich noch nie eine Katze – also auch nicht literarisch. Aber es war eine lustige Erfahrung. Andrea Schacht schafft es Mirza und die anderen Katzen sehr überzeugend zu gestalten. Ich glaube, genau wie Mirzas Gedanken könnten die Gedanken einer Katze lauten. Am besten waren immer die Gedanken zu uns Menschen. Und auch das Verhalten der Katzen ist perfekt getroffen. Gut, zugegeben, hin und wieder sind die vierbeinigen Fellknäule doch etwas sehr menschlich – besonders wenn Mirza sich den Menschen mitteilt. Allerdings stört das nicht weiter, da sich die Geschichte ja auch irgendwie entwickeln muss. Die Entwicklung des Kriminalfalls verläuft übrigens anders als in „normalen“ Krimis, habe ich das Gefühl. Das Ganze ist mosaikartiger und entwickelt sich etwas langsamer. Aber eine Katze ist nunmal in ihren Möglichkeiten leicht eingeschränkt. Was mich persönlich sehr überraschte, war die Entwicklung insgesamt. So blieb es nicht bei einem reinen mittelalterlichen/historischen Katzen-Krimi, sondern die Geschichte bekam etwas Märchenhaftes, ein paar phantastische Elemente. Ehrlich gesagt, hätte ich persönlich die jetzt nicht unbedingt gebraucht – irgendwann sind es einfach zu viele Genres. Allerdings wäre für mich auch der einzige Kritikpunkt, dass die Märchen nicht einfach Märchen bleiben konnten. Aber richtig groß ist dieser Kritikpunkt ja nicht… Für mich steht auf jeden Fall fest: Andrea Schacht erschafft nicht nur tolle Menschen (ich liebe Ivo immer noch! 😉 ), sondern auch geniale Katzen. Ich denke, es wird nicht der letzte Katzenkrimi gewesen sein, den ich von ihr lese. Und im nächsten Leben werde ich definitiv Katze! Eure Marina (DarkFairy)

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Meine Meinung: Man lernt zuerst die “Hauptperson”, in diesem Fall die Katze Mirza kennen, und kann ihren Lebensweg verfolgen. Durch die tolle Beschreibung von Frau Schacht kann man sich wunderbar die Gegend in der sie aufwächst, und in die sie später kommt, vorstellen. Die Geschichte lebt durch Mirza, sie ist also unsere Erzählerin, und dadurch ist dieses Buch für mich etwas ganz Besonderes. Man kann sich trotzdem so gut hinein versetzen, man meint man wäre mit vor Ort, und die Geschichte wirkt aus dieser Perspektive sehr lebendig. Es gibt außerdem weitere Katzen, die in dem Buch eine Rolle spielen, denen Mirza immer wieder begegnet. Außerdem gibt es natürlich Menschen, wie Melvinus, oder den Gärtner, wo man nicht genau weiss wie denn nun sein Name wirklich ist. Es gibt das Maler Geschwister-Paar, und die alte Luchsin im Wald. Ich finde jeden dieser Charaktere unglaublich farbenfroh gestaltet, sehr nah zum Leser gehalten. Weitere Mönche kommen in diesem Roman ebenfalls vor, und geben der Handlung einen Rahmen. Ich weiss nicht ob ich den Roman direkt mit Krimi betiteln würde, denn hier finden sich mehrere Genre in einem wieder. Teile vom Krimi sind enthalten, und ich finde das Buch auch sehr spannend, man möchte gar nicht aufhören mit lesen, und fliegt nur so durch die Seiten. Außerdem gibt es historische Aspekte, sowie Fantasyanteile, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Ich bewundere wie verwoben all das miteinander ist. Es ist ein wunderbar abgerundetes Buch entstanden, kurzweilig, heiter, aber auch emotional mitfühlend, sowie spannend. Mein Fazit: Jedem Katzenfan sei dieses Buch ans Herz gelegt! Von mir eine unbedingte Empfehlung.

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