Leserstimmen zu
Es

Stephen King

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Cover: Das Cover ist ein absoluter Blickfang. Pennywise (Bill Skarsgård) blickt einem mit wahnsinnigem Blick vom Cover entgegen. Einziges Manko ist für mich, dass das Cover ein Hochglanzcover ist und ich hiervon kein Fan bin. Inhalt: In der kleinen Stadt Derry erwacht ES alle 28 Jahre und muss fressen, dabei hinterlässt es massenhaft Tote. Eine kleine Gruppe aus „Verlieren“ treten gleich zweimal gegen ES an und die Kinder von Derry endgültig vor ES zu schützen. Fazit: Da es sich bei mir um hier um ein Re-Read handelt war mir die Geschichte bereits bekannt. Das Buch lässt sich trotz seiner 1536 Seiten sehr flüssig lesen und zieht sich an keiner Stelle unangenehm in die Länge. Durchgehend hat es meine Emotionen gefordert, ich habe mit dem Club der Verlierer mitgefiebert, habe ihre Ängste nachempfinden können und mein Puls ist regelmäßig in die Höhe geschossen, wenn ES wieder einmal meine Urängste getriggert hat. Stephen King sorgt aber auch regelmäßig für Pausen, so konnte ich mich beispielsweise ein wenig vom „Psychoterror“ erholen, als King beschreibt, wie die Verlierer das Clubhaus bauen. Es gibt im Buch, aber auch eine Szene die sehr umstritten ist und die ich selbst auch eher für unangebracht halte, dabei geht es mir gar nicht so sehr um den Aspekt, dass Jugendliche Sex haben, sondern eher, weil ich die Szene für extrem unnötig halte. Die Erklärung hierfür ist wohl im angedeuteten sexuellen Missbrauch Beverlys zu finden. Das Buch greift generell einige gesellschaftliche Themen auf, wie etwa Rassismus, Mobbing, Ausgrenzung und Gewalt. So nun zu der von mir gelesenen Ausgabe: für mich sind die Seiten ziemlich dünn und es ist im Grunde unmöglich das Buch zu lesen ohne Leserillen zu erzeigen. Natürlich müssen so viele Seiten erst einmal in ein Buch gepackt werden, doch in konnte es unterwegs nur sehr schlecht lesen, da die Schrift auf der gegenüberliegenden Seite durchschien und das Lesen etwas anstrengender machte. Daher gibt es einen Punkt Abzug für ein Buch, dass eigentlich die volle Punktzahl verdient. 4 Sterne

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Die Romane von Stephen King sind schon eine Klasse für sich. Seit mehreren Jahrzehnten sind seine Bücher unerreicht und unvergleichbar. Vorrangig sind diese dem Horror-Genre zuzuordnen und viele von ihnen wurden bereits auch, zum Teil auch mehrfach, verfilmt. Eines seiner erfolgreichsten Schriftstücke ist „ES“, welches über einen Kinderfressenden Horror-Clown erzählt, also sozusagen den Alptraum vieler Kinder von sich gibt. Die Romane wurden weltweit bereits inmitten der achtziger Jahre veröffentlicht, die erste Verfilmung hiervon folgte im Jahr 1990 und entwickelte sich wie auch die Bücher selbst zu einem Welterfolg, da hier in unzählige Sprachen übersetzt wurde. Vor zwei Jahren folgte dann auch eine Neuverfilmung, die einen neuerlichen Hype rund um die Geschichte auslöste und nun am 05. September 2019 in den Kinos sogar ihre filmische Fortsetzung findet. Anlässlich dazu wurde auch der Roman neu abgedruckt und am 12. August 2019 durch den Heyne Verlag mit 1536 Seiten als Taschenbuch in den Handel gebracht. Das E-Book sowie die Hörbuch-Variante sind bereits seit längerem im Umlauf. Auch uns hat vor etwa zwei Wochen ein Exemplar des Buches erreicht, sodass wir uns auch dieses Mal wieder die Zeit genommen haben uns ein wenig in dieses einzulesen, sodass wir euch den Inhalt der Geschichte noch einmal grob zusammengefasst und auf parallelen zur Verfilmung geachtet haben. In der amerikanischen Kleinstadt Derry führt ein namenloses Monster sein Unwesen. Nach und nach geschieht es, dass Kinder ihr Leben lassen müssen. Eine Gruppe von sieben Jugendlichen jedoch entschloss sich dazu dem Spuk ein Ende zu bereiten und stieg gemeinsam in die Kanalisation hinab um ES ein Ende zu bereiten. Dort angekommen standen sie einem blutrünstigen Clown mit spitzen Zähnen gegenüber, dessen Leibspeise unfolgsame oder auch unschuldige Kinder sind. Den Jugendlichen gelingt es ES vermeintlich tödlich zu verletzen und der furchteinflößenden Kreatur zu entkommen. Genau hier endet das Remake, welches vor rund zwei Jahren in die Kinos gebracht wurde, jedoch umfasst die Geschichte in diesem Buch deutlich mehr, was nun auch in einem weiterem Kinoabenteuer auch offengelegt wird. Dabei begegnen sich die einstigen Jugendlichen nach siebenundzwanzig Jahren erneut. Nachdem nun gut drei Jahrzehnte nichts passiert ist wird die Kleinstadt Derry erneut von Kindermorden heimgesucht. Schnell wird Mike klar, dass es sich hierbei um ES handeln muss, welcher scheinbar damals nicht besiegt sondern nur verletzt wurde. So ruft Mike alle mittlerweile verzogenen Freunde zusammen, welche bereits damals ES gegenüberstanden und sich einst das Versprechen gaben, sofern ES eines Tages zurückkehren sollte, diesem ein für alle Mal ein Ende zu bereiten. Nur wenige Tage nachdem Mike sie kontaktiert hat kehren alle nach Derry zurück. Alle bis auf den schon früheren Angsthasen Stan, welcher sich lieber selbst ein Ende setzt und sich in seiner Badewanne die Pulsadern aufschneidet und mit seinem Eigenblut auf die Badezimmerwand „ES“ schreibt. Alle anderen machen sich erneut auf den Weg in die Kanalisation um eine erneute Konfrontation mit ES, dem Clown Pennywise, zu suchen und diesen endgültig ins Jenseits zu befördern. Doch nicht nur sie scheinen sich sicher zu sein, gegen Pennywise bestehen zu können, nein auch der ES hat sich eine Sicherheit für sein Überleben geangelt. In seine Fänge geriet ausgerechnet Bills Frau, welche ihrem Mann heimlich gefolgt war. Ebenso an seiner Seite hat er den Fiesling Henry Bowers, welcher mit der einstigen Bande ebenso noch eine Rechnung aus der Vergangenheit offen zu haben scheint. Es muss sich unter der Stadt entscheiden, wie und wer überlebt, das große Finale hat begonnen. Jeder spielt seine Trümpfe aus, um den anderen zu überlisten. Auch die gesamte Innenstadt von Derry hat stark unter diesem Aufeinandertreffen zu leiden. Was man hier geboten bekommt ist ein unfassbar gut geschriebener Horror Roman des Meisters der guten Horror-Literatur Stephen King, welcher hierin über die vielen Mysterien der Kindheit und den blanken Horror des Erwachsenseins erzählt. Die Geschichte selbst schafft es auch nach über drei Jahrzehnten immer noch seine Leser für sich zu begeistern und vor allem die Film-Neuauflagen machen das Buch selbst für eigentliche Nichtleser durchaus attraktiv, sodass wir überzeugt sind, dass sich diese Neuauflage des Buches durchaus bezahlt machen wird. Stephen King umschreibt in ES so gut wie alle Arten von Kinderangst, sodass hier selbst den Erwachsenen immer noch das Gruseln kommt. Manche stellen hingegen wirken beim Lesen durchaus unterhaltsam und humorvoll, sodass einem selbst bei über 1500 Seiten keineswegs langweilig wird.ES – Ein Muss für alle Fans von guter Horrorliteratur, sodass man hierfür eigentlich kaum andere Worte findet um auszudrücken, um welch unfassbar gelungenen Roman es sich hierbei handelt. Wer den Film mag wird das Buch lieben, sowie auch umgekehrt. ES ist ein Roman, der in keinem gut sortierten Bücherhaushalt fehlen sollte, sodass wir euch dieses Buch trotz seiner vielen Seiten die es zu lesen gilt auf jeden Fall sehr empfehlen können. Durch die lockere Niederschrift Kings wird man von diesem Buch regelrecht verschlungen, sodass man dies im Nu durchgelesen hat. In unserer Gesamtwertung gibt es hierfür Acht unserer möglichen zehn Bewertungspunkte, sodass wir euch diesen Roman auf jeden Fall empfehlen können.

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Allgemeines Titel: ES Hörbuch Autor: Stephen King Leser: David Nathan Genre: Horror/Thriller ISBN: 978-3-8371-4052-1 Verlag: Random House Audio Laufzeit: 51Std. 52Min. Preis: 16,99€ Dieses Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Vielen dank an dieser Stelle dafür! Inhalt Das Böse in Gestalt eines Namenlosen Grauens In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Sieben Freunde entschließen sich dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzten. Meine Meinung Die Story ist langatmig und zieht sich einfach. Zusätzlich ist sie einfach nur Derb. Die Dialoge sind oft Schwulen- und Frauenfeindlich, zusätzlich auch noch vulgär. Wenn man die langatmigen Stellen dann einmal überwunden hat, kann der Horror richtig losgehen und das berühmte ES treibt sein Unwesen. Da ich hier aber das Hörbuch rezensieren soll, genug vom Inhalt. Falls ihr euch über den Inhalt informieren wollt, lest euch doch bitte Rezensionen zum Buch durch. Also zum Hörbuch kann ich sagen, dass das Hören es bestimmt einfacher macht über die langatmigen Phasen hinwegzukommen. Der Leser ist angenehm und haucht jeder Figur und Situation Leben ein. Leider ist er dabei so gut, dass ich mir wohl kein anderes Hörbuch mehr mit ihm werde anhören können. Es würde mich immer an dieses hier erinnern und ich habe festgestellt nicht so besonders auf das Genre Horror zu stehen. Also alles in allem, konnte mich die Story nicht überzeugen und hat mich eher abgeschreckt. Einzeln gesehen ist das Hörbuch aber gut gelungen und für Fans des Genres und Fans des Horror Clowns bestimmt eine gute Abwechslung zum Buch. Bewertung Ich gebe dem Hörbuch zu Stephen King´s „ES“ 4/5 Sterne.

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Klappentext In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen. Meine Meinung Ich habe mir das ganze Hörbuch beim umräumen meines Zimmer angehört und fand es sehr schön, an der ein oder anderen Stelle hörte ich auf mit dem was ich grad tat, um dem Hörbuch zu lauschen, aber es gab auch andere Stellen, wo ich die Stimme, die aus dem Radio kam, einfach nicht war nahm, aber alles in allem fand ich es war ein sehr schönes Hörbuch. Am besten fand ich das Hörbuch während einer längeren Autofahrt zu hören.

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Alles beginnt mit dem Tod des Jungen Georgie Danbrough, der an einem verregnetem Nachmittag sein Boot, dass er mit seinem älteren Bruder Bill zusammen gebaut hatte, im Kanal schwimmen lassen ließ. Gerogie wurde auf brutaler Art von ES ermordet. Doch Es ist schlau und zeigt sich nur seinen potenziellen Opfern, Kindern. Ein Jahr nach dem Tod von Georgie gründete Bill mit sechs anderen Kindern den Club der Verlierer, denn sie teilen sich das Los der Außenseiter. Nicht nur das verbindet sie, auch jeder der Kinder hat ES zu Gesicht bekommen. Gemeinsam beschließen Sie ES zu jagen und zu vernichten. Der Club der Verlierer besteht aus: Beverly: Sie ist ein bildhübsches Mädchen aber ihrer Schönheit nicht bewusst, sie hängt gerne mit den Jungs ab, raucht und ist eher der Kumpeltyp. Daheim wird sie sehr streng erzogen. Ben: Benn ist ein sehr sympathischer Charakter. Er hilft gerne der Lehrerin in der Bücherei, isst gerne Süßes und ist über beide Ohren in Beverly verliebt. Er hat ein gutes Verständnis für Bauten. Eddie: Er ist hund sehr zierlich gebaut. Seine Mutter ist immer sehr besorgt um ihren Jungen. Eddie und Bill kennen sich schon bevor der Club geründet wurde. Bill: Bill ist ein ganz normaler Junge, doch er stottert und so hat er den Rufnahmen "Stotter-Bill" Bill wird von den anderen Clubmitgliedern als Anführer gesehen, da sein Bruder von ES getötet wurde. Er hat die Gabe ein besonderes Gespür für in besonderen Situationen zu haben. Stan: Stan ist Jude und eher ein introvertierter Junge, er ist ängstlicher als der Rest der Gruppe. Stan ist immer sehr ordentlich und sauber angezogen. Richie: Richie ist ein Komiker wie er im Buche steht. Immer einen lockeren Spruch auf der Zunge. Ahmt sehr gerne stimmen nach. Mike: Mike ist ein schwarzer Junge, er arbeitet mit seinem Vater im Sommer auf dem Feld. Ein einfacher Junge der gerne auch Geschichten recherchiert. Das Buch fängt super spannend an mit dem Mord an Georgie und dem mysteriösem Clown Pennywiese. Stephen King versteht es eine Geschichte zu schreiben, in immer wieder neue Handlungen vorkommen und diese am Ende alle ineinander greifen. PRAVO! Das Buch ist doch sehr ausschweifend, was mir das wecksuchten schwer gemacht hat. Doch das ist King, er schreibt gerne sehr ausführlich. Mein Fazit Die Geschichte fängt super spannend an und baut sich langsam auf. Doch der Horror Faktor blieb bis auf ein paar wenige Szenen für mich aus. Vielleicht bin ich auch zu abgebrüht für diesen Roman. Doch im Großen und Ganzen finde ich das Buch super und es hat spaß gemacht es zu lesen. Da das Buch doch sehr ausschweifend war und dies für mich stellenweise zu viel war, gebe ich dem Buch 4****.

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Inhalt In der Kleinstadt Derry geschehen mysteriöse Tode. Die Opfer sind meist kleine Kinder und die Erwachsenen sind ratlos, was den Täter angeht. Die 7 Freunde Bill, Richie, Ben, Eddie, Stan, Beverly und Mike - jeder mit einer besonderen Schwäche - gründen 1958 ihren "Club der Verlierer" und werden die besten Freunde. Jeder von Ihnen wird mit seinen persönlichen Ängsten konfrontiert. Gemeinsam stellen sie sich ihrem Gegner und leisten einen Schwur. Als Erwachsene - die Erinnerungen an ihre Kindheit fast verloren - gilt es schließlich diesen Schwur einzuhalten und "Es" erneut zu bekämpfen. Meine Meinung "Es" - ein Klassiker, von dem sicher jeder schon einmal das ein oder andere mitbekommen hat und sei es nur den Clown Pennywise als markante Horrorfigur aus dem alten Film von 1990. Hier nun geht es aber um ein Hörbuch mit einer Länge von fast 52 Stunden! Die geballte Packung rund um das Leben (und Sterben) in Derry ist mit einer der wichtigsten Punkte in meiner Rezension: dieses Buch ist zu lang! Ähnlich wie bei "the Stand" hat Autor Stephen King hier ein wenig übers Ziel hinausgeschossen und hätte das ganze Buch sicher um mindestens die Hälfte kürzen können, ohne einen wirklichen qualitativen Abzug machen zu müssen. In einer Horrorgeschichte müssen nicht die Hintergrundstories von allerlei unwichtigen Nebencharakteren beschrieben werden. Das lässt die Spannung zeitweise ins bodenlose stürzen und macht das weitere Zuhören schwer - und da rede ich nicht von 5 oder 10 Minuten. Die Story selber ist allerdings schon eine klasse für sich. Abgesehen von diesen eher unnützen Teilen ist es einfach eine super gute Geschichte, wenn auch zum Ende hin ein wenig abgespaced - sorry, aber ich finde kein passenderes Wort. Es ist nicht der stumpfe Horror mit einem Mörder a la Freddy Krüger oder Mike Meiers, der eine Gruppe Jugendliche nach und nach dahinmetzelt. Dieser Horror geht viel weiter unter die Haut und gipfelt in einem Gut-gegen-Böse-Szenario. Dabei kommt die Art und Weise, wie es erzählt wird, der Spannung wirklich zu gute. Beide Geschichten - die des Clubs von 1958 und das Wiedersehen 1985 - werden zeitgleich erzählt, wie eben auch die Erinnerungen der Erwachsenen wieder kommen. Gerade zu Ende des (Hör-)Buchs erhält man so gleich zwei Höhepunkte in der Geschichte zur gleichen Zeit. Die Wechsel zwischen den Kapiteln verdeutlichen die Parallelen zwischen 1958 und 1985 und sind super gewählt. Als Sprecher wurde wieder einmal (wie bei so vielen King-Büchern) David Nathan gewählt, der auch hier wieder einen sehr guten Job gemacht hat. Trotz so vieler Protagonisten (davon 6 Jungs im gleichen Alter) kriegt er die Charaktere durch seine Stimme differenzert. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass das noch besser ginge. Und gerade für die vielen Stimmen von "Schandmaul Tozier" durfte er sich wohl mal richtig austoben - ich denke kaum ein Sprecher hätte dies so gut rüber gebracht. ... ach irgendwann schreib ich mir eine Textvorlage zu David Nathan. Der hat mich bislang noch nie enttäuscht. Filme: Hier möchte ich einfach noch ein paar Worte zu den Filmen verlieren, ohne das es Auswirkungen auf meine Meinung zum Hörbuch hat: Ohne den neuen Film von diesem Jahr gesehen zu haben (das steht jetzt nach dem Hörbuch auf dem Plan) kann ich nicht glauben, dass er auch nur annähernd an die Buchvorlage heran kommen kann. Nicht nur, dass die pure Story selber schon Stoff für einen 3-Teiler (oder mehr) bietet, habe ich in keinem der Trailer überhaupt mal die erwachsene Truppe zu Gesicht bekommen. Sollte die Erwachsenen-Geschichte in dem (soweit ich weiß geplantem) 2. Teil der Neuverfilmung nun noch kommen, so entwirrt das schon mal direkt diese so interessante Erzählweise, wie ich sie weiter oben noch gelobt habe. Beim Hören des Hörbuchs sind mir ein paar Einzelheiten aus dem alten Film wieder ins Gedächtnis gekommen, aber an vieles hätte ich mich sicher auch erinnert, wäre es im Film vorgekommen. Daher - auch wenn die spärlichen Erinnerungen sehr wage sind - bin ich fest überzeugt, dass auch der alte Film - so gut er auch sei - nicht an dieses Hörbuch heran kommt. Mein weiterer Plan ist jedenfalls nun erst den alten Film und schließlich die Neuverfilmung zu sehen. Ich hoffe das ist kein Fehler. Fazit 4 1/2 von 5 Punkten. Mein einziger Punktabzug gilt wirklich der Länge. Eine gekürzte Fassung wäre hier wirklich angebracht. Aber ansonsten eine 100%ige Kauf- und Hörempfehlung für die Leute, sie sowas haben können! Meiner Frau hab ich es ehrlich gesagt nicht empfohlen, da ich sonst bestimmt Nächtelang von ihr zugetextet werden würde.

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Die kleine Stadt Derry im US-Bundesstaat Maine, scheint wie gemacht zu sein für das Böse – so meint es einer der vielen Charaktere in Stephen Kings umfangreichen Roman ES. Als ich vor einigen Jahren damit anfing, Stephen King-Romane zu lesen, habe ich um ES einen großen Bogen gemacht. Einfach daher, weil mich der Umfang des Buches zu sehr abgeschreckt hat. 1.534 Seiten, das ist ein ganz schöner Brocken, den hat man mal eben nicht in einer Woche durch. Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich zusammen mit einigen anderen Bloggern an der Leserunde #WirlesenES teilgenommen habe und kläglich daran gescheitert war. Es war zu der Zeit wohl noch nicht der richtige Augenblick für ES gewesen, glaube ich. Jetzt, da die Neuverfilmung bei uns angelaufen ist, habe ich mir den ganzen September für Es zeit genommen und habe mich auf die Jagd nach ES begeben. 1957 hat alles begonnen: Der kleine Georgie ist das erste Opfer. Und dann bricht Es wie die Pest über die Stadt Derry herein, eine Gräueltat folgt der anderen … Über 25 Jahre später: Mike Hanlon ruft sechs Freunde zusammen und erinnert sie an den Schwur, den sie getan haben. Sollte Es, sollte das namenlose Böse noch einmal auftauchen, wollen sie sich wieder in Derry treffen. Damals sind die Freunde in die Abwasserschächte gestiegen, als Kinder haben Sie Es gejagt und tu töten versucht. Aber Es war nur verletzt worden. Und jetzt geht das Grauen wieder um, daran besteht kein Zweifel. Einer der Freunde kann nicht zum Treffen nicht mehr kommen. Er liegt blutverschmiert in seiner Badewanne. Offensichtlich Selbstmord … In typischer Stephen King-Manier, lässt der Autor sich viel Zeit die sechs Charaktere dieser Geschichte einzuführen. Wir erleben kurze Ausschnitte aus dem Leben der Erwachsenen sechs Freunde, die um den Globus verstreut leben und ihr ein eigenes, familiäres Leben führen, abseits der Stadt Derry, in der sie einst aufgewachsen sind. Es wird von seinen vielen Lesern als das Horrorbuch schlechthin beschrieben, auch wenn der tatsächliche Physische Horror in Form Blutfontänen und abgetrennten Körperteilen doch recht rar gesät wurde. Viel mehr spielt sich der Horror, wie in den übrigen King-Romanen auch, auf der zwischenmenschliche Ebene ab. Das ist wohl einer der vielen Gründe, warum es King immer wieder schafft, bei seinen mehreren hundertseitigen Wälzern die Spannung des Lesern aufrecht zu erhalten, auch wenn er hie und da ein wenig abschweift und munter drauflos erzählt. Doch selbst diese Abschweifungen ergeben im Großen und Ganzen eine runde Geschichte und lassen die Geschichte an sich nie überladen wirken. Ich selbst war überrascht, wie schnell die ersten sechshundert Seiten zwischen meinen Fingern dahinflogen und ich die Geschichte der sechs Freunde, die sich auf die Jagd nach dem mordenden Clown Pennywise begeben haben, eingetaucht und alles um mich herum vergessen habe. Es gibt aber auch Tage, an denen ich nicht gelesen habe, sondern mir Es habe vorlesen lassen. Nebenbei habe ich dem ungekürzte Hörbuch gelauscht – besonders auf dem Weg zur Arbeit war das eine Entlastung, diesen Ziegelstein von einem Buch nicht in der Tasche mittragen zu müssen. Was ich bei mir ein wenig lustig finde, ist, dass seit dem ich mir damals Stephen Kings »Der Anschlag« von David Nathan habe vorlesen lassen, ich immer, wenn ich ein Stephen King lese, auch die Stimme von David Nathan in meinem Kopf höre. Das mag wohl ein sehr gutes Zeichen sein, dass diese beiden Komponenten mehr als wunderbar zusammenpassen, wie die berüchtigte Faust aufs Auge. Was bei einem solchen Wälzer leider auch der Fall sein musste, war dass es sich stellenweise doch sehr langgezogen vorkam. Zum Schluss hin haben mich der ständige Wechsel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart leider immer mehr verwirrt und es dauerte dann ein wenig, bis ich wieder verstand, in welchem Zeitabschnitt ich mich gerade befand. Ich weiß nicht ob nur mir das so beim Lesen und Hören ging, oder ist das auch bei euch der Fall gewesen? Alles in Einem ist »ES« von Stepehn King, jedoch ein Meisterwerk, wie ich finde. In diesen über 1.500 Seiten erschafft der Meister des Grauens ein Universum, von dem ich mir gewünscht hätte noch ein wenig mehr zu erfahren. Besonders, was die Entstehung von Pennywise angeht – wo kommt dieser genau her und warum traf er auf die Erde?

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Alles beginnt damit, dass der kleine Georgie im Regen mit einem Papierschiffchen spielt. Als das Schiffchen in einem Gully verschwindet begegnet dem kleinen Jungen ein Clown in diesem Gully. Als George einen Luftballon annehmen will, wird er von diesem Clown angegriffen und getötet. Mit Ihm beginnt eine ganze Reihe an Todesfällen bei Kindern und eine Großzahl verschwindet einfach spurlos. Im Sommer nach Georges Verschwinden findet sein großer Bruder Bill neue Freunde, mit denen zusammen er den Vorfällen auf die Spur kommen und sich dazu entscheiden, dem Ganzen ein Ende zu setzen. Schnell wird ihnen klar, dass hinter den Morden und Entführungen kein Mensch, sondern ein höheres Wesen steckt. Es! Zusätzlich müssen sich die sieben Freunde auch noch mit ganzen weltlichen Problemen wie mobbenden Mitschülern, der ersten Liebe und problematischen Eltern auseinandersetzen, aber auch in diesen Situationen stehen sie sich gegenseitig bei und meistern alles. In diese Geschichte bettet Stephen King eine zweite Zeitlinie ein. 27 Jahre finden sich ein Teil der Freunde wieder in Derry, Maine ein, da erneut viele Kinder der Stadt sterben und verschwinden. Die Geschichte der statt scheint sich zu wiederholen und die Freunde vollen ihr Versprechen aus Kindertagen einhalten. Dieses Mal müssen sie sich zwar nicht mit Mitschülern und Eltern auseinandersetzen, aber mit dem Problem des Alters und des Vergessen. Sie können sich nicht mehr an alle Details aus dem Sommer ihrer Kindheit erinnern und sie gehen auch nicht mehr so sorglos an die Aufgaben, die ihnen gestellt werden, heran. Mit der Zeit führt das Schicksal wieder alle verbliebenen Personen zurück in die Stadt und zusammen. Dieses Zusammentreffen findet sein Ende in einem gigantischen Showdown, dass in der Stadt deutliche Spuren hinterlässt. Fazit Mir hat das Buch einfach gut gefallen. Es ist ein klassisches Buch von Stephen King mit seinem ganz eigenen Schreibstil. Die Geschichte ist teilweise nicht ganz einfach aufgebaut und man brauch so die ersten 200 Seiten um die ersten Zusammenhänge verstehen zu können, aber es lohnt sich einfach. Mir hat die Mischung aus Spannung, Horror und kindlicher Unbefangenheit mit teilweise erwachsenen Verhaltensweisen gefallen. Auch der komplexe Aufbau des gesamten Plots mit den ausschweifenden Ergänzungen der Erzählung hat mich dieses Mal einfach mitgerissen und vollständig in die Geschichte eintauchen lassen. Der einzige Punkt, der mich in meinem Lesefluss immer wieder gestört hat, waren die unverhältnismäßig vielen Tippfehler in der Neuauflage. Fehlende Buchstaben, Buchstabendreher oder "falsche" Wörter. Es ist ein Unterschied, ob im Text nach anstatt noch steht. Von meiner Seite trotzdem durchaus eine Leseempfehlung, wenn man Stephen King kennt. Für den ersten Versuch würde ich eins seiner kürzeren Bücher empfehlen. Viel Spaß beim Schmökern

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