Leserstimmen zu
Das Schweigen der Lämmer

Thomas Harris

Hannibal Lecter (3)

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Ein Serienkiller treibt sein Unwesen, in dem er junge Frauen entführt und ihnen die Haut abzieht. Die Ermittlungsarbeiten geraten ins Stocken, bis das FBI den Psycharter Dr. Hannibal Lecter um Hilfe bittet. Sein messerscharfer Geist, seine Fähigkeit, sich in die Psyche des Täters zu versetzen, sollen die junge FBI-Agentin Clarice Starling zum Täter führen. Lecter kann ihr aber nur Hinweise geben, denn er selbst ist ein Massenmörder, der im Hochsicherheitstrakt der psychiatrischen Klinik von Baltimore einsitzt. Lecter spielt ein Spiel mit Starling, seine Hinweise jedoch führen sie auf die Spur des Täters. Als die Tochter eines US-Senators entführt wird, drängt die Zeit. Doch Lecters Hilfe hat seinen Preis… Bereits vor Jahren hatte ich dieses Buch schon einmal gelesen. Nun hat der Verlag es in ein neues Kleid gepackt und konnte nicht mehr daran vorbeigehen. Somit gab ich mich erneut auf die Suche nach Buffalo Bill. Auch wenn der Schreibstil für mich etwas holprig ist, gehört dieses Buch wirklich zu den Klassikern unter den Thrillern. Harris hat mit Lector einen wirklichen Kult-Charakter geschaffen, der abstoßend und anziehend zugleich ist. Natürlich hat man hier beim Lesen auch direkt Anthony Hopkins als Lecter im Sinn. Gruselig wie passend diese Besetzung im Film ist. Die Story fesselt einen und lässt einen nicht mehr los. Aber obwohl es hier nicht um die Taten des Hannibal Lector geht, ist und bleibt er der stille Hauptprotagonist. Perfide spielt er sein Spiel mit Starling, die mir im Buch doch recht naiv daherkommt. Irgendwie ist mir diese Figur im Film sympathischer… Mit tollen, Wendungen lässt Harris den Spannungsbogen das ganze Buch hindurch bis zum großen Finale oben und es wird zu keinem Zeitpunkt langweilig. Fazit: Ein Klassiker, der nie aus der Mode kommt. Ein Hauptprotagonist, der perfider und intelligenter nicht sein könnte.

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Titel: Das Schweigen der Lämmer, Autor: Thomas Harris, Verlag: Heyne, Seitenanzahl: 400 Seiten Vielen lieben Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar. Inhalt/Klappentext: Nur ein Mann kann dem FBI noch helfen, den geistesgestörten Frauenmörder "Buffalo Bill" zu finden: Dr. Hannibal Lecter, der wegen einer Reihe von Verbrechen in der geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Klinik verwahrt wird. Die junge FBI-Agentin Clarice Starling soll ihn verhören, ohne zu wissen, auf welch teuflisches Spiel sie sich einlässt. Mein Fazit: Nachdem ich schon oft die bekannten Verfilmungen der Hannibal-Reihe gesehen habe, war es an der Zeit auch mal die Bücher zu lesen. Angefangen beim wohl bekanntesten Teil "Das Schweigen der Lämmer" Der Schreibstil des Autors konnte mich sofort überzeugen und fesseln. Die Figur des Dr. Hannibal Lecters ist darüber hinaus so hervorragend erarbeitet worden, dass man als Leser meint, man wäre an der Stelle der FBI-Agent Clarice Starling. Man befindet sich mitten im Geschehen und kann tief in die Geschichte eintauchen. Die Kapitel verfliegen und man merkt gar nicht, wieviel Zeit man mit dem Lesen schon verbracht hat.  Alles ist so detailreich und bildlich ausgearbeitet, sodass man gedanklich seinen eigenen Kinofilm dreht. Schon allein bei der Szene als Clarice zum ersten Mal die geschlossene Abteilung betritt, bekam ich eine Gänsehaut. Durch diese überaus hochintelligente Art und Weise mit der Dr. Lecter ihr begegnet, spürt man direkt wie gefährlich das alles eigentlich ist.  Für mich war dieses Buch eines der besten Psychothriller die ich bisher gelesen habe. Die Spannung baut sich immer mehr auf und hält sich bis zum Schluss.  Das Grauen ist wirklich zum Greifen nah.  Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen. Die Geschichte ist einfach total zeitlos und gerade wenn man vielleicht wie ich auch bisher nur den Film gesehen hat, sollte man dieses Buch definitv mal gelesen haben. Ich vergebe hierfür 5 von 5 Sterne!

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Inhalt Ein schrecklicher Serienmörder treibt sein Unwesen in Amerika. Buffalo Bill zieht seinen Opfern die Haut ab, nachdem er sie ermordet. Die junge FBI-Agentin Clarice Starling scheint die einzige zu sein, die beim Aufdecken der Morde helfen kann, denn Hannibal Lecter, seines Zeichens gefräßiger Serienmörder, will ausschließlich mit ihr sprechen und sie auf die richtige Spur bringen. Meine Meinung Zu Beginn fand ich die Geschichte unendlich langweilig. Harris Schreibstil war sehr anstrengend und holprig und ich konnte das Buch nur Stück für Stück lesen. Darüber hinaus war ich anfangs genervt von Starling. Ich kann nicht genau sagen, was es war. Naiv war sie nicht wirklich. Sie ergriff einfach eine Chance für ihre berufliche Zukunft. Ihre besondere Rolle, die sie in der Geschichte ja hat, war für mich nicht intensiv genug dargestellt. Erst im letzten Drittel nahm die Geschichte an Fahrt auf und wurde spannend. Allerdings fand ich die Sachverhalte zu oberflächlich erklärt. Mir fehlte an Tiefgründigkeit im Hinblick auf die Psyche Baffulo Bills und Hintergrundinformationen, die Lecters Verlangen nach Starling erklären. Natürlich kann es auch sein, dass ich einfach nicht gründlich genug gelesen habe, da mir die Geschichte anfangs fast gar nicht gefiel und ich kurz vorm Abbrechen war. Was die Geschichte tatsächlich voran gebracht hat, war der Perspektivenwechsel gegen Ende. Das macht einen Mörder immer greifbarer und obwohl er einen an der Waffel hatte, auch menschlicher. Die Hintergründe, die rechtfertigen, warum er auf diese Weise mordet, waren mir auf psychologischer Ebene nicht genug erläutert. Das Tempo, das gegen Ende der Geschichte aufkam, hat mir am Anfang gefehlt. Zum Schluss sei gesagt, dass meine Meinung auch deshalb getrübt sein könnte, weil ich erst nach dem Lesen erfahren habe, dass „das Schweigen der Lämmer“ der dritte Teil einer Reihe ist. Vielleicht hätte ich mehr Spaß gehabt, wenn ich die vorangehenden Teile zuerst gelesen hätte.

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