Leserstimmen zu
Das Erbe des Zauberers

Terry Pratchett

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Dass ich Terry Pratchetts Scheibenwelt verfallen bin, ist kein Geheimnis und besonders liebe ich ja die von Volker Niederfahrenshorst gelesenen Hörbücher. So war ich jetzt sehr gespannt auf Katharina Thalbach, die ich als Schauspielerin sehr schätze. Und was soll ich sagen: sie ist einfach perfekt, um Oma Wetterwachs, Eskarina und den anderen Figuren Leben einzuhauchen. Mit Begeisterung habe ich ihr gelauscht, wie sie als Eskarina die Welt entdeckt, als Esme Wetterwachs die Welt erklärt und wie sie mit ihren Stimmen eine fantastische Welt erschafft. Zum Inhalt sei nur so viel gesagt: In diesem Teil sorgt Pratchett für Gleichberechtigung und Emanzipation in der magischen Welt. Stehen die alten Zauberer an der Unsichtbaren Universität Eskarinas Wunsch „Zauberin“ zu werden erst ablehnend, ja entrüstet gegenüber, sorgen sich überschlagende Ereignisse, ein sehr eigenwilliger Zauberstab, eine resolute Hexe und ein zauberhaft naives und magiebegabtes Mädchen dafür, dass „Tradition“ zum Unwort wird und nichts mehr so bleibt wie es war. Die Geschichte ist wieder voll von schrägen Ideen, Sarkasmus, Ironie und herrlich schwarzem Humor. Auch wenn mir die Gevatter-Tod-Geschichten noch einen Tick besser gefallen haben, ist dieser Auftakt der Hexen-Reihe ein Genuss. Insbesondere in der Hörbuch-Version mit Katharina Thalbach. 5 Sterne für die Sprecherin, 4 für die Geschichte gibt in Summe 4,5 Sterne von mir für dieses Abenteuer aus der Scheibenwelt. Fazit: Wer Pratchett mag, wird Katharina Thalbach lieben – und umgekehrt. Lasst euch diesen Scheibenwelt-Hörgenuss nicht entgehen.

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