Leserstimmen zu
Ilium

Dan Simmons

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Das Cover passt super zum Thema! Man sieht einen alten Helm, wie man ihn sich vorstellt, wenn man an die Antike denkt. Eine super Idee! Ansonsten ist die Gestaltung des Covers eher schlicht, der Titel und der Name des Autors werden hervorgehoben; genauso ist es auch bei den Folgebänden gehalten, sodass alle Bücher zusammen sicher toll im Regal aussehen würden. Ich fühle mich gerade irgendwie etwas seltsam, da ich schon wieder schreiben muss, dass mir ein Buch nicht so gefallen hat. Das ist leicht deprimierend und ich will gar nicht wissen, wie bescheu*rt das rüberkommt... Vielleicht sollte ich darüber nicht nachdenken, ich kann ja schlecht ein Buch loben, wenn ich es abgebrochen habe. Und das habe ich bei "Ilium" getan. Viele sagen ja, dass es zum Schluss hin besser wird, aber für einen guten Schluss wollte ich mir keine weiteren 600 Seiten antun. Der Anfang verlief nämlich gleich ziemlich zäh. Wir befinden uns zusammen mit dem Professor Hockenberry in der Ebene von Ilium, in der gekämpft wird; der Professor steht daneben und schaut zu. In dem Buch wechselt Dan Simmons in jedem Kapitel die Perspektive, es gibt die Sicht vom Professor, die von Mahnmut und die von Daeman. Mahnmut ist ein "U-Boot-Pilot" oder wie das heißt und er bekommt einen Auftrag. Was es mit Daeman auf sich hat, habe ich noch nicht herausgefunden, er will nur seine Cousine besuchen, um sie ins Bett zu kriegen und viel mehr habe ich nicht verstanden. Daeman ist mir extrem unsympathisch gewesen, Mahnmut hat genervt und der Professor war der einzige, über den ich mir noch keine wirkliche Meinung gebildet habe. Jedes Kapitel wird wie schon oben erwähnt aus einer anderen Perspektive erzählt, was auch notwendig ist, denn alle drei Protagonisten befinden sich an unterschiedlichen Orten und wissen nichts voneinander. Allerdings ist jedes Kapitel ziemlich lang und sehr zäh geschrieben, sodass ich nach 113 Seiten einfach nicht mehr weiterlesen konnte. Auch das Setting habe ich nicht durchschaut. Beim Professor ist es so, dass er gestorben ist (meiner Einschätzung nach in "unserer" Zeit) und dann quasi in die Vergangenheit (bzw. Zukunft) gereist ist, um einen Krieg zu dokumentieren. Was Mahnmut angeht, so hätte dieser theoretisch auch in unserer Zeit leben können, allerdings ist die Technik im Jahr 2016 nicht so weit wie bei ihm. Als ich von Daeman gelesen habe, war ich mir sicher, dass das Geschehen wohl in der Zukunft spielen muss, allerdings habe ich nicht verstanden, was für Dinge da benutzt wurden, da der Autor überhaupt nicht erklärt hat. Sehr viel mehr kann ich nach 113 Seiten nicht zu dem Buch sagen, außer dass es mich sehr verwirrt hat und überaus schwer zu lesen war. Kann sein, dass sich das noch ändert, aber ich für meinen Teil hatte kein Interesse mehr, das für euch herauszufinden.

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