Leserstimmen zu
Schwarz

Stephen King

Der Dunkle Turm (1)

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Taschenbuch
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Ich hab lange Zeit nichts mehr vom Meister gelesen und leider fehlte mir ja immer noch die Reihe um den Dunklen Turm, die man als Fan seiner Bücher ja gelesen haben muss / oder sollte. Viele sind ja sehr begeistert, nur sagen die meisten, dass gerade der erste Band noch recht schwach und teilweise zäh ist und sich die Reihe erst im Laufe der Fortsetzungen steigert. Also ich kann mich da nicht ganz anschließen, denn ich fands richtig gut! Mehr als gut! Abgefahren, bizarr, brutal, aber: mega genial! Was Stephen King sich hier hat einfallen lassen sprengt mal wieder den Rahmen! Alleine schon diese Western Kulisse mit dem Revolvermann, eingebettet in eine postapokalyptische Welt mit Fantasy Elementen ist eine absolut außergewöhnliche Mischung, die eine sehr intensive Atmosphäre geschaffen hat war schon absolut außergewöhnlich! Vor allem hat er diese Western Atmosphäre mit dem einsamen Helden in der windumtosten Einöde perfekt rübergebracht! Aus der Perspektive des Hauptprotagonisten und Revolvermanns, Roland Deschain, erleben wir eine sterbende Welt, eine ausgetrockene Wüstenlandschaft, in der die Menschen nur noch auf den Tod zu warten scheinen und mutierte Geschöpfe das groteske Szenario noch verstärken. Durch den Klappentext hatte ich mir mehr Begegnungen mit diesen unheimlichen Wesen erwartet, aber das Grauen erscheint auf eher subtilere Weise und bricht sich dann in gnadenloser und brutaler Gewalt Bahn. Trotzdem trifft man auch auf einige gruselige Wesen, deren Auftreten aber eher dazu da war, die Reaktionen der Charaktere deutlich zu machen als damit Gänsehaut zu schaffen. Dennoch haben sie das Trügerische verstärkt, diese Stimmung einer sterbenden Welt, in der alles natürlich Leben langsam versickert und nur noch ein Rudiment an Abschaum hinterlässt. Den ersten Band kann man wirklich als Auftakt bezeichnen, denn obwohl die Suche bzw. die Verfolgung des Mannes in Schwarz den Rahmen für die Handlung bildet, führt es doch vor allem in diese Welt ein, zeigt eine grausame Surrealität der ums Überleben kämpfenden, taucht ein in die Vergangenheit von Roland und wie er zum Revolvermann wurde und lässt ihn mit Jake zusammen treffen. Einen 10jährigen Jungen, der sich irgendwie in dieses Land verirrt hat und sich wie ein im Staub Ertrinkender an seinen Retter klammert. Bei manchen hab ich gelesen, es wäre kompliziert geschrieben, aber da hab ich nicht so empfunden. Ja, es ist natürlich kein geradliniger Weg, den Stephen King uns hier gehen lässt, aber die vielen Windungen führen trotzdem zum Ziel und haben für mich ein sehr gelungenes Bild ergeben. Vielleicht liegt es auch an der überarbeiteten Ausgabe, die ja doch knapp 100 Seiten mehr hat als das "Original" aus dem Jahr 1982? Auch hab ich die Verfilmung letztes Jahr gesehen, durch die ich ja schon eine gewisse Ahnung hatte worum es geht ... jedenfalls finde ich schon, dass man hier einen guten ersten Einblick bekommt, wobei man sich halt schon auf dieses groteske Schauspiel einlassen muss. Ich konnte das Buch auch kaum aus der Hand legen weil es eine so pervertierte Faszination ausgelöst hat, wie ich es nicht oft in einen Geschichten erlebt habe. Und auch wenn die Handlung an sich kein hohes Tempo vorlegt war das Eintauchen in diese verzerrte Welt ein großartiges Kopfkino, weil die Schauplätze und auch die Charaktere mitsamt Nebenfiguren trotz wenig Spielraum sehr ausgefeilt und greifbar waren. Ein bisschen hat mir noch der letzte Schliff gefehlt, weil manche Passagen auf mich wirkten, als könnte man sie noch "verbessern", vor allem in den Dialogen - aber dann hätte es auch nicht mehr diesen Flair gehabt. Was ich aber sehr genial fand war das Gespräch gegen Ende, bei dem einem große philosophische Fragen im Schnelldurchlauf um die Ohren gehauen wurden, was mich völlig aus dem Konzept gebracht hat, weil das so völlig aus der Luft gegriffen war in dem Moment - aber nicht unpassend, man hat einfach nicht mit sowas gerechnet! Ich bin jedenfalls sehr begeistert und freu mich, endlich mit der Reihe begonnen zu haben und kann es kaum erwarten, wie es weitergeht!

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Stephen King selbst bezeichnet die "Der dunkle Turm"-Saga als eines seiner wichtigsten Werke. Doch auch er selbst weiß um die Schwächen seines ersten Bandes der 7-teiligen Reihe. Diese erklärt er in einem Vorwort und ich muss sagen, hätte es dieses Vorwort nicht gegeben, hätte ich das Buch sicher irgendwann abgebrochen. Der Einstieg ist sehr verworren und holprig und macht eigentlich wenig Lust weiter zu lesen. Der gesamte Geschichtenverlauf ist sehr wirr und es werden kaum Fragen beantwortet, warum jetzt was passiert, warum das jetzt wichtig ist oder wie alles zusammenhängt. Der Revolvermann Roland ist der Hauptprotagonist in der Geschichte, aber zu ihm konnte ich überhaupt keinen Bezug herstellen. Er bleibt sehr blass und unnahbar, was auch die ganzen Rückblenden in seine Vergangenheit nicht wett machen können. Die Ausschnitte aus seiner Kindheit haben mir sogar viel besser gefallen und auch mit seinem Wegbegleiter Jake konnte ich viel mehr anfangen, auch wenn mir seine Rolle nicht ganz klar geworden ist. Kings Schreibstil ist sehr komplex, aber doch angenehm zu lesen, manchmal schreibt er sehr ausschweifend, vieles liegt aber auch in kleinen Details, die man schnell mal überlesen kann. Ich hab ehrlich gesagt keinen Plan von der Geschichte, was sie mir sagen will, wo sie hin will und ob ich sie jetzt weiter verfolgen soll oder nicht. Es ist für mich auf jeden Fall ein Buch, das durch den Großen Namen von Stephen King bestand hat und sich doch über so viele Jahre in der Leserwelt gehalten hat. Ich muss wahrscheinlich den zweiten/dritten Teil lesen, damit ich mehr sagen kann über diese sehr verrückte Geschichte, die sich zwischen Fantasy, Science Fiction und Horror bewegt. Es kommen Parallelwelten, Mutanten, Zauberer und Dämonen vor, die eine doch interessante Mischung abgeben. Zum Schluss war es sogar ganz ok, so wie sich die Geschichte entwickelt hat. Fazit Schwierig, schwierig. Sehr anstrengender Einstieg in die Reihe, sehr verworrener Plot mit einigen Schwächen. Es ist sehr langwierig und wenige Fragen werden beantwortet. Durch diese verrückte Geschichte werden aber viele Fragen aufgeworfen. Es ist mein erstes Buch von King und wahrscheinlich für weniger erfahrene Leser nicht so geeignet. Trotzdem eine Reihe, an der ich dran bleiben werde!

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"Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste, und der Revolvermann folgte ihm." Dieser erste Satz ist nach eigenen Aussagen von Stephen King der beste Buchanfang, der ihm je geglückt ist. Und markiert gleichzeitig den Anfang des "Dunklen Turm Zyklus". +++ Das Gesamtwerk vor Augen +++ Wer jetzt das Gesamtwerk angehen möchte, weiß, dass alle Teile geschrieben sind. Wer dieses Buch wie ich kurz nach der Veröffentlichung gelesen hat, war vielleicht zuerst verwirrt. Dieser erste Teil wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet. Vieles bleibt im Dunklen und noch mehr unbeantwortet. Das kann den Leser deprimieren. Hier gilt es, die Parole auszusprechen, dass es sich lohnt dranzubleiben. Viele große Werke haben einen zähen Anfang. Man denke nur an das großartige Werk "Der Herr der Ringe", bei dem man sich ebenfalls durch zähe erste Seiten kämpfen muss. In "Schwarz" ist dieser zähe Einstieg - typisch für King - etwas länger geworden. Nicht umsonst habe ich zuerst einen Bericht über das Gesamtwerk geschrieben, bevor ich mich diesem Einzelband widme. Viele Leser fühlen sich in dieser Geschichte verloren, denn es ist recht schwierig gerade am Anfang Roland und seinen Gedanken zu folgen. Auch die Zeitsprünge helfen nicht immer dabei, sich in der Geschichte zurecht zu finden. +++ Fazit +++ Für sich alleine gesehen ist Schwarz sicherlich kein Meisterwerk. Im Gegenteil, es ist recht schwierige Kost. Ab Mitte des Buchs nimmt die Geschichte allerdings an Fahrt auf und der Leser wird in die Geschichte gelenkt. Ich muss zugeben, dass Schwarz eines der wenigen Bücher ist, das ich mehr als ein Mal gelesen habe. Und beim zweiten Mal sind mir Bezüge zum Gesamtwerk aufgefallen, die mir beim ersten Lesen natürlich so noch nicht klar waren. Das Gesamtwerk rund um den dunklen Turm ist sicherlich ein genreübergreifendes Meisterwerk, dass sich jeder interessierte Leser sicher nicht entgehen lassen sollte. Dabei spricht die Reihe sicherlich weniger die Horror-Fans als vielmehr die Freunde des Fantasy und Westerns an.

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"Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste und der Revolvermann folgte ihm." (S. 1) In einer Welt, die schon vor langer Zeit untergegangen ist, folgt der Revolvermann Roland dem mysteriösen Mann in Schwarz quer durch die Wüste. Nur er kann ihm die Antworten geben, nach denen Roland schon so lange verzweifelt sucht - wie er zum Dunklen Turm gelangen kann. Doch der Mann in Schwarz lässt sich nicht so leicht einfangen und stellt Roland lebensgefährliche Fallen, die seinen Willen auf die Probe stellen. Erst als Roland den Jungen Jake trifft, der aus einer fremden Welt zu stammen scheint, kommen sie dem Mann langsam näher. Doch der hat mit Rolands Ankunft schon längst gerechnet... Jeder Künstler hat ein Meisterwerk, das den Höhepunkt seines Schaffens kennzeichnet, auf das er am stolzesten ist und das meiste Herzblut hineingesteckt hat. In Stephen Kings Fall ist dies die Saga vom Dunklen Turm, die mit "Schwarz" ihren packenden Anfang findet und an der King fast 30 Jahre geschrieben hat. Für mich war es nach 10 Jahren die erste Rückkehr zum Dunklen Turm, und wie schon damals hat die Geschichte eine unglaubliche Faszination auf mich ausgeübt. Mit "Schwarz" beginnt die langwierige Suche des Revolvermanns Roland nach dem Dunklen Turm, ein Bauwerk, welches das Zentrum allen Seins bildet und in der Mitte aller Welten steht. Doch schon seit Jahrhunderten verfällt der Turm, was die Welten ins Chaos stürzt. Und nur Roland als Letzter seiner Art kann den Verfall des Turms aufhalten... Die Saga vom Dunklen Turm ist eine komplexe Mischung aus Endzeit- und Western-Abenteuer, aus Horror- und Liebesgeschichte, die in einer Welt spielt, in der Dämonen und Magie genauso existieren wie längst verfallene Maschinen. Roland ist der letzte Revolvermann, eine Art legendäre Gesetzeshüter, die genauso berühmt wie gefürchtet sind. In "Schwarz" erleben wir, wie er einem in schwarz gekleideten Mann, der nicht wirklich ein Mensch zu sein scheint, durch eine Wüste folgt und dabei einen Jungen namens Jake trifft. Während seiner Reise erfahren wir, was Roland schon alles erlebt hat, während er dem Mann hinterherjagt und wie er in seiner Jugend zum Revolvermann ausgebildet wurde. Stephen King vermischt hier auf sehr faszinierende Weise mehrere Welten. Roland selbst stammt aus einer Welt, in der Magie, Dämonen und Monster existieren, während Jake aus unserer technologisierten Welt stammt. Beide Welten hängen zusammen, doch das wird Roland erst langsam im Laufe seiner Suche erfahren und auch uns als Lesern eröffnet sich die ganze Tragweite dieses Zusammenhangs erst mit der Zeit. Das Universum, welches Stephen King hier in der insgesamt siebenbändigen Reihe erschaffen hat, ist unheimlich komplex, faszinierend und gewaltig. Es geht um Spiegelwelten, Schicksal, Liebe, Hass und den Kampf Gut gegen Böse. Glücklicherweise führt King die Leser in "Schwarz" langsam darin ein und gibt uns nach und nach Einblick in Rolands überwältigende Welt. Das Ganze liest sich packend und fesselnd, denn King schreibt unglaublich detailreich und anschaulich. Gerade deshalb ist King aber auch nichts für Zartbesaitete, denn es geht zeitweise überaus brutal und eklig zu. Doch genauso versteht er es, emotional zu berühren. Für Stephen King-Neulinge ist dieses Buch vielleicht nicht der ideale Einstieg, da die Geschichte nicht abgeschlossen ist (und man deshalb viele Dinge erst später versteht) und die Mischung schon recht speziell ist. Ich kann es aber trotzdem definitiv nur weiterempfehlen, denn es ist ein Buch, welches mich vom ersten Satz an fasziniert hat und in seiner Gesamtheit mit den restlichen Bänden ein unglaubliches Leseerlebnis bietet.

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