Leserstimmen zu
Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge

Bill Bryson

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Bill Bryson's "Eine kurze Geschichte von fast allem" habe ich geliebt, verschlungen und werde es sicherlich auch noch ein zweites Mal hören, man vergisst ja leider so schnell die Details. Daher habe ich mich rießig auf die Fortsetzung gefreut, in der anhand des alten englischen Pfarrerhauses, in dem Herr Bryson wohnt, die Geschichte der Räume, und der darin enthaltenen Dinge bzw. Bräuche erklärt werden. Das gelingt, finde ich, leider nur zum Teil. Natürlich ist wieder der tolle Humor vorhanden, alles wird interessant aufbereitet, und doch kommt irgendwie die Spannung abhanden. Zum Teils werden sehr langwierig irgendwelche Biografien erläutert, die dann kaum Bezug zu dem eigentlichen Gegenstand haben. Die Geschichten an sich sind sehr england- und amerikalastig. Und dann hat es mich irgendwie einfach nicht so fasziniert, was er da erzählt - wahrscheinlich liegt das aber auch daran, dass ich die Geschichte von Fenstern oder Stühlen oder Tapeten ganz persönlich nicht so wahnsinnig spannend finde. Obwohl, die der Tapeten war wirklich sehr interessant, es lohnt sich also punktuell schon! Und Rufus Beck macht einen wirklich tollen Job. Fazit ist also, ich bin sehr zwiegespalten! Die anderen Bücher von Bryson sind deutlich besser, schlecht ist es aber auch nicht. Wer halt eben zu sehr alltäglichen Dingen ausschweifende Geschichten über das 17. Jahrhundert hören will, der ist hier richtig! 

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