Leserstimmen zu
Gut beraten mit Tarot

Hajo Banzhaf

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Um dieses Buch zu rezensieren, muss man an das Tarot glauben, zumindest vorübergehend. Man muss es aus der Sicht eines Menschen lesen, der sein Schicksal in den Karten suchen und finden will. Gesteht man Hajo Banzhaf diese Grundlage zu, dann hat man in Gut beraten mit Tarot ein vollständiges, aufschlussreiches, gut bebildertes Lehrbuch. Es beginnt mit ein paar Seiten über die Geschichte der Tarotkarten. Dann geht es los mit Deutungen, Legetechniken und den Bedeutungen der einzelnen Karten. Was mir an dieser Stelle gut gefällt: Es gibt sowohl einen zusammengefassten Schnelleinstieg als auch eine ausführliche Anleitung. Den Legetechniken stellt Banzhaf eine Tabelle voran, in der man kurz nachsehen kann, für welche Sorte von Fragen welche Legung geeignet ist. Sogar Schwierigkeitsgrade stehen dabei. Die 24 Legemuster sind dann alphabetisch geordnet. Ein paar davon hat Banzhaf selbst entwickelt. Der längste Teil des Buches befasst sich mit den Bedeutungen der einzelnen Karten. Zu jeder gibt es eine Beschreibung, wie ihr Motiv auf den Rider-Waite-Tarotkarten aussieht; einen Absatz über die allgemeine Bedeutung; mehrere Abschnitte über die Deutung dieser Karte in verschiedenen Zusammenhängen. Dann kommt ein Vergleich mit einer anderen, ähnlichen oder genau entgegengesetzten Karte, und ein "Siehe auch". Blättert man sich über dieses "Siehe auch" von einer Karte zur nächsten, kommt man einmal durch das ganze Kartenspiel. Ich fand die Reihenfolge sinnvoll, um schnell die Bedeutungen aller 78 Tarotkarten zu lernen. Im Anhang verteidigt Hajo Banzhaf das Tarot gegen skeptische Fragen, und vergleicht es mit zwei anderen Wahrsagemethoden, der Astrologie und dem I-Ging. Diesen Teil fand ich kurios. Zum Schluss kommen die FAQ des Tarot.

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