Leserstimmen zu
Stich ins Herz

J.D. Robb

Eve Dallas (21)

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November 2059, kurz vor Thanksgiving in New York. Eigentlich sind Eve Dallas und ihre Partnerin Delia Peabody in das Wilfred B. Icove Zentrum für plastische und wiederaufbauende Chirurgie gekommen, um Lee-Lee Ten, eine Ikone in New York, zur Tötung von Bryhern Speegal zu befragen. Schnell ist klar, dass Speegal seine ehemalige Freundin schlimm zusammen geschlagen hat und diese ihn in Notwehr tötete. Sie selbst ist in das Zentrum geflüchtet, um sich umgehend chirurgisch behandelt zu lassen. Doch als Eve Dallas und Peabody die Klinik verlassen wollen, werden sie zu einem Mord gerufen. In seinem Büro wurde Dr. Wilfried B. Icove senior tot aufgefunden. Ihm wurde ein Skalpell mitten ins Herz gestoßen. Ein Motiv schien niemand zu haben, überall war Icove beliebt und geschätzt, er hat die plastische Chirurgie förmlich revolutioniert und auch mit seinem Sohn, mit dem er zusammen gearbeitet hat, verstand er sich bestens. Als sein letzter Termin war Dolores Nocho-Alverez bekannt, doch nach einer kurzen Überprüfung steht fest, dass es keine Frau ihres Namens und den von ihr benannten Daten gibt. Wer ist sie wirklich? Bei einer Durchsuchung von Icove seniors Wohnung stellt Eve Unterlagen sicher, die auf medizinische Experimente hinweisen. Liegt ihr das Motiv begraben? Eve verstärkt dahingehend die Ermittlungen, denn als sie Icove junior auf eventuelle Experimente anspricht, weiß sie sofort, dass dieser lügt, als er den Unwissenden mimt. Doch wie Eve es auch dreht und wendet, niemand scheint wirklich vom Tod des Arztes zu profitieren. Kurze Zeit später wird auch Icove junior ermordet und Eve weiß, dass sie auf der richtigen Spur ist, wenn sie weiter zu den Hintergründen der vermuteten Experimente ermittelt. Für Eve kristallisiert sich nach und nach heraus, welch perfides System Icove entwickelt hat, um junge Frauen nach seinem Vorbild zu schaffen. Ist die Unbekannte Dolores eines seiner Opfer und hat sich jetzt gerächt? Die Zeit drängt, noch immer ist die junge Frau auf der Flucht und ihr Rachefeldzug scheint noch lange nicht beendet ... Der 21. Band der Eve-Dallas-Reihe beginnt kurze Zeit nach Ende des 20. Bandes "In den Armen der Nacht" an. Dieser Band eröffnet dem Leser einen möglichen Blick auf die Zukunft, in der Genmanipulation fast etwas Alltägliches ist und welche dramatischen Folgen es haben kann, wenn Menschen Gott spielen. Der Plot des Buches wurde sehr detailliert ausgearbeitet und wieder brillierte Protagonistin Eve Dallas durch ihre einzigartige taffe Art. Ich kann nur sagen - diese Protagonistin muss man einfach gern haben. Der Schreibstil war durchaus fesselnd, wies jedoch, vielleicht sogar auf Grund der Thematik, einige kleine Längen auf, sodass ich dieses Mal von der Vergabe der besten Punktzahl absehe. Nicht desto trotz lässt mich auch dieser Band wieder erwartungsvoll auf den nächsten Band der Reihe "Stirb, Schätzchen, stirb" zurück.

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