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Leserstimmen (10)

Jeannette Walls: Schloss aus Glas

Schloss aus Glas Blick ins Buch

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-35135-6

Erschienen: 06.06.2006
Dieser Titel ist lieferbar.

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Tragikomische Autobiografie über eine außergewöhnliche Kindheit, geprägt von wenig verantwortungsbewussten, exzentrischen Eltern

Von: schnäppchenjägerin Datum : 13.10.2017

erdbeersekt-testet.blogspot.de/

"Schloss aus Glas" ist der autobiografische Roman von Jeannette Walls, die das Leben in ihrer Familie ab ihrem dritten Lebensjahr bis Anfang 20 schildert. In sehr lebhaften Beschreibungen erzählt sie zunächst aus der Sicht eines unbedarften Kindes vom Aufwachsen mit ihren drei Geschwistern und dem nomadenartigen Leben mit ihren Eltern.

Vater Rex Walls ist ein Traumtänzer, ein Alkoholiker, der seinen Kindern und insbesondere seinem Liebling Jeannette die schönsten Luftschlösser baut, aufgrund seiner laufenden Arbeitsplatzverluste aber nicht einmal für eine Grundversorgung seiner Familie aufkommen kann. Mutter Rose Mary ist ausgebildete Lehrerin, träumt jedoch von ihrem Durchbruch als Künstlerin und findet auch aufgrund ihres antiautoritären Erziehungsstils keine dauerhafte Anstellung.

Die Familie lebt von der Hand in den Mund und kann aufgrund der ansteigenden Schulden, ihrer kleinkriminellen Aktivitäten und der Rastlosigkeit des Vaters nie lange an einem Ort bleiben. Die Geschwister sind weitgehend sich selbst überlassen, schlafen in Kartons und ernähren sich von dem, was gerade da ist. Im besten Fall stehlen sie die Inhalte der Brotboxen ihrer Mitschüler oder verzehren gar die letzten Reste Margarine, die sie im Kühlschrank finden, mit Zucker. Im schlimmsten Fall wühlen sie sich durch Abfallcontainer.

Als kleines Mädchen verehrt Jeannette ihren Vater, der ihr zu Weihnachten statt Geschenken die Sterne vom Himmel holt. Je älter die Kinder werden, beginn Jeannette und vor allem auch ihre ältere Schwester Lori zu reflektieren, was ihre Eltern ihnen mit ihrer Hippie-Mentalität, ihrer zwanghaften Unangepasstheit und dem vollkommenen Verzicht auf Sozialleistungen des Staates ihnen antun. Jeannettes sehnlichster Wunsch wird es sein, dass ihr Vater aufhört zu trinken.
Mit unwahrscheinlicher Empathie und Einfallsreichtum schaffen es die Eltern aber immer wieder, die Kinder auf ihre Seite zu ziehen, und aus dem Außenseitertum und dem Mangel - nicht nur an Komfort, sondern an lebensnotwendigen, für andere selbstverständlichen Dingen - etwas Positives abzugewinnen.

Wenn man die Erinnerungen von Jeannette Walls liest, ist man regelrecht schockiert, dass sich diese Kindheit wirklich so zugetragen haben soll. Die Autorin schafft es jedoch, die unfassbaren Erlebnisse mit ihrer Familie schon fast nüchtern und objektiv darzustellen, dass sie richtig unter die Haut gehen.
Der Roman ist keine Anklage oder Abrechnung mit den Eltern, sondern ein tragikomischer Tatsachenbericht und ein regelrechter Pageturner, da man mit neugieriger Faszination weiterlesen muss, was Vater oder Mutter als nächstes einfallen wird und wie sich die Lage der Familie weiter zuspitzt.

"Schloss aus Glas" ist ein Roman über eine außergewöhnliche Kindheit und über eine ganz andere, liebevolle Art der Vernachlässigung von Kindern.

Sehr schön...

Von: Biancas Zeilenliebe Datum : 09.10.2017

https://biancaszeilenliebe.blogspot.co.at/?m=1

... aber manchmal langatmig. Es ist eine schöne Biografie meiner Meinung nach aber manche Stellen könnten gekürzt werden.
Auch die Charaktere sind sehr toll und lebendig beschrieben. Man kann sie sofort ins Herz schließen.
Alles in einem fand ich das Buch gut und ist meinerseits eine Empfehlung!

Schloss aus Glas

Von: BuchundBrimborium Datum : 08.10.2017

www.buchundbrimborium.wordpress.com

Wie sollte eine normale Kindheit aussehen? Was heißt das überhaupt: Normal? Und was heißt überhaupt: Kindheit?
Wenn man ganz banal die Kindheit als Lebensabschnitt abtut, in dem man ein Kind ist, also den Lebensabschnitt bezeichnet, den man erlebt in einem Alter zwischen der Geburt und der Pubertät – dann haben die Kinder der Walls definitiv eine Kindheit erlebt. Im Bereich des normalen? Weiß ich nicht, kann ich nicht sagen…Muss jeder für sich selbst definieren – auf jeden Fall war es der Autorin Jeannette Walls wert, ein Buch über ihre eigene Kindheit zu verfassen. Die, meiner Meinung nach, nicht ohne war. In der man sich mit drei Jahren schon selbst das Essen kochen musste, weil man so zur Selbstständigkeit erzogen werden sollte. Vordergründig. Oder einfach, weil sich das eigentlich zuständige Elternteil nur um seine eigenen, egoistischen Belange interessierte.
Wir begleiten die Ich-Erzählerin Jeannette. Eine Erzählerin, dessen erste Erinnerung darin besteht, in Flammen gestanden zu haben. Deren Erinnerungen an elf unterschiedliche Wohnorte geknüpft sind und die sich am besten noch an den Innenraum der Autos erinnert, die sie und ihre drei Geschwister zusammen mit den Eltern bewohnten. Nicht nur befuhren. Sondern bewohnten.
Jeannette erzählt die Geschichte ihres Lebens. Ein Leben mit einer Künstlerin als Mutter, die es vorzieht nicht zu arbeiten, weil es sie zu sehr in vorgegebene Bahnen einschränken könnte. Einer Mutter, die ihre Schuldig- und Verantwortlichkeit ihren Kindern gegenüber einfach nicht anerkennen will. Die die Schuld bei so vielen anderen sucht. Die unter dem Deckmantel der Eigenverantwortlichkeit ihre Kinder aufs Gröbste vernachlässigt. Und ein Leben mit einem Alkoholiker als Vater, der gerne auch einmal ein paar Tage verschwindet, nur um dann seiner Frau Prügel anzudrohen. Oder es nicht bei einer Androhung zu belassen. Einem Vater, der aber auch immer wieder zwischendurch seine Liebe zu seinen Kindern durchblitzen lässt. Der sich immer wieder die Bestätigung abholen muss, er hätte keinen von ihnen jemals im Stich gelassen.
Und bis die Kinder ihrer eigenen Kindheit entwachsen sind funktioniert das alles auch ziemlich gut. Da kann man ihnen alles, das große Ganze, als Abenteuer verkaufen. Da kann man sie nachts aus den Betten holen und türmen, weil man die Rechnungen nicht bezahlen kann. Aus dem einfachen Grund, weil man nicht fähig ist, seinen Jobs verantwortlich nachzugehen. Da kann man ihnen einen Pappkarton als Schloss verkaufen. Und einen Planeten als Geburtstagsgeschenk. Aber sowas funktioniert nicht mehr, wenn die Kinder, eines begabter als das andere, ihren eigenen Willen entdecken und sich beginnen zu sorgen. Um die eigene Zukunft. Aber auch die der Familie. Die bemerken, wenn Geld in der Haushaltskasse fehlt oder die hinterfragen, warum die eigenen Eltern nicht in der Lage sind, einem Beruf nachzugehen. Die nicht mehr im Müll nach Essensresten suchen wollen. Und die an sich selbst den einen Wunsch entdecken: Aus der ganzen Misere entfliehen zu wollen…
Ich habe diesen Roman, diese Lebensgeschichte so unheimlich gerne gelesen! Gerade im zweiten Teil des Buches, wenn aus den Kindern junge Menschen erwachsen, die Dinge hinterfragen und selbstbewusst für ihre eigene Meinung einstehen, war ich voll da, habe jede Seite genossen, aber auch mit Spannung erwartet. Ich habe an vielen Stellen geschluckt und musste mich des Öfteren daran erinnern, dass ich es hier mit einer wahren Begebenheit zu tun habe, dass da mehrere Menschen hinter stecken, deren Leben genau diese Geschichte darstellt. Und ich musste genauso oft meine Wut hinunterschlucken, die sich auf die Eltern bezog. Mit dem eigenen Leben kommt nicht jeder klar, das ist mir sehr bewusst. Aber sich das irgendwann einzugestehen, gerade wenn man vier kleine Kinder hat, die darauf angewiesen wären, das ist schon sehr hart zu lesen. Und wenn dann noch Situationen entstehen, die einen Missbrauch darstellen und in diesem Augenblick dann auch noch zu versagen und zu bagatellisieren – da hört bei mir alles auf. Da kann ich kein Mitgefühl mehr aufbringen.
Jeannette Walls hat sich in mein Herz geschrieben und dieses Buch wird nicht das einzige sein, dass ich in meinem Regal stehen haben werde. In diesem Sinne: Vielen Dank an den Verlag für dieses wunderbare Rezensionsexemplar!
Schloss aus Glas | Jeannette Walls | Aus dem Amerikanischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann | Diana Verlag| 400 Seiten | ISBN: 978-3-453-35968-0


Eines der packendsten Bücher, die ich je gelesen habe!

Von: Ruth Gerber aus Biberach Datum : 06.10.2017

Dieses Buch hat bestätigt, was auch ich erfahren habe: dass gerade die schwierigsten Bedingungen, unter denen man aufwächst, das Potential zu einem sehr erfüllten und in verschiedenster Hinsicht erfolgreichen Leben in sich bergen.
Jeannette Walls hat dies nicht nur durch ihr Buch, sondern auch und vielmehr durch ihre ganz persönliche Vita bewiesen.

Schloss aus Glas

Von: mamenu Datum : 18.09.2017

mamenusbuecher.blogspot.de/

Klapptext

Ich hatte schreckliche Angst davor,dass die Leute etwas über meine Eltern herausfinden würden,darüber,dass ich als Kind in Pappkarton geschlafen und tagelang gehungert hatte.
Deshalb erzählte ich niemanden von meiner Vergangenheit bis jetzt.
Als Jeannette Wells beschließt,das Versteckspiel aufzugeben ist sie bereits eine erfolgreiche Journalistin und lebt in einer Luxuswohnung in New York.
Mitreißend erzählt sie in Schloss aus Glas von ihrer Kindheit:von ihrem Vater,den sie vergöttert und der nicht nur ein begnadeter Geschichtenerzähler ist,sondern leider auch ein unverbesserlicher Träumer und Säufer.
Und ihre Mutter,für die das eigene Künstlerdasein stets Vorrang vor dem Wohl der Kinder hat.
Das Leben der Familie Walls findet außerhalb gesellschaftlicher Normen und Konventionen statt.
Aber das,was für die Kinder anfangs noch abenteuerlich und vergnüglich ist,wird mit der Zeit immer trauriger und bedrohlicher.


Meine Meinung

Also dieses Buch hat mich ganz schön aufgewühlt. Ich habe gedacht, wie kann man sich nur Kinder anschaffen und sich nicht richtig darum kümmern.
Was für die Kinder vielleicht erst spannend war, weil, wer reist nicht schon gerne durch die Welt und entdeckt immer wieder mal was neues. Hört sich gut an, war aber in der Geschichte nicht so der Fall. Wenn man mal bedenkt, das es manchmal kein richtiges Dach über den Kopf gibt und auch nicht weiß, was man essen soll. Weil hier die Eltern eigentlich nur ihr Leben leben und keine richtige Verantwortung für ihre Kinder übernehmen. Das fand ich absolut nicht lustig.
Die Autorin hat hier für mich alles gut beschrieben. Ich hatte beim lesen echtes Kopfkino, denn manchmal hätte ich so in das Buch rein springen können, um die beiden Elternteile mal wach zu rütteln. Sie bemerken nicht einmal, was für clevere Kinder sie haben. Denn auch, wenn sie die meiste Zeit kein richtiges zu Hause gehabt haben, waren sie echt nicht dumm. Sie konnten echt sehr früh lesen und auch anderes haben sie ziemlich schnell gelernt. Was mich wieder sehr erfreut hat beim lesen, da ich mir gedacht habe, vielleicht haben sie in ihrer Zukunft die Chance, mal ein anderes Leben zu führen, wie ihre Eltern es haben.
Ich habe aber auch gelernt, das man vielleicht gar nicht viel zum Leben braucht um Glücklich zu sein, denn man kommt auch mit weniger aus. Was diese Geschichte mir gut rüber gebracht hat.
Trotzdem hat man doch eine Verantwortung gegenüber seinen Kindern, die hier beide Elternteile nicht gezeigt haben.
Dies war mal ein Buch, was mich beim lesen doch sehr mitgerissen hat. Zum einen, weil die Eltern fast nur an sich dachten, zum anderen gab es auch schöne Momente in dieser Familie. Wobei ich dann doch manchmal schmunzeln musste.
Ich kann nur sagen, die Autorin hat hier alles richtig gemacht, denn mir hat das lesen wirklich großen Spaß gemacht, auch wenn die Geschichte nicht immer lustig war.
Hier kann hier wirklich mal eine eindeutige Leseempfehlung geben.

Muss man lesen!!!

Von: ThePassionOfBooks Datum : 18.09.2017

the-passion-of-books.blogspot.de

Ich muss sagen die Lebensgeschichte von Jeannette Walls hat mich schockiert und gleichzeitig berührt und zum Nachdenken angeregt. Auf der einen Seite ist es faszinierend wie sie und ihre Geschwister erzogen wurden, auf der anderen Seite hat es mich zutiefst erschreckt und erschüttert.

Jeannette hat eine ältere und eine jüngere Schwester und dann noch einen Bruder. Die Geschichte wird aber aus ihrer Sicht erzählt.
Ihr Vater Rex ist ein Ingenieur, der allerdings lieber ohne große Ambitionen in den Tag hinein lebt anstatt sich vernünftig um Arbeit oder seine Familie zu kümmern. Während er anfangs seine Alkoholsucht noch halbwegs unter Kontrolle hat, verfällt er dieser mehr und mehr und rutscht immer weiter ab. Er wird gewalttätig, auch gegenüber seinen Kindern, lügt und bestiehlt sie um sich immer mehr Alkohol zu besorgen.
Mutter Rosemary ist gelernte Lehrerin, aber ihren Beruf übt sie nur unregelmäßig aus und behält eine Stelle nie sonderlich lange. Lieber widmet sie sich ihrer Kreativität indem sie Bilder malt oder Romane und Kurzgeschichten schreibt. Sie lässt ihr Kinder komplett ohne Zwang und zum größten Teil auch ohne Regeln aufwachsen.
So passiert es auch, dass die dreijährige Jeannette am Herd steht und versucht Hot Dogs für sich und ihren Bruder zu kochen. Dann passiert ein Missgeschick und sie steht in Flammen...

Aber nicht nur die Zustände innerhalb der Familie werden intensiv erzählt, sondern vor allem auch die Unterkünfte in denen die Familie wohnt. Das kann mal ein Bahnhof, mal ein Haus oder eine billige Absteige sein, die beim bloßen ansehen schon fast auseinander fällt.
Trotz des sozialen Abstiegs und der Vernachlässigung durch ihre Eltern scheint Jeannette eine relativ glückliche Kindheit gehabt zu haben. Man bekommt oft den Eindruck, dass ihrem Vater und ihrer Mutter alles egal ist, aber dennoch gibt es auch immer wieder Momente in denen man spürt, dass sie ihre Kinder lieben.

Ich bin sehr erstaunt über die Entwicklung von Jeannette und ihren Geschwister, wenn man die Umstände bedenkt unter denen sie aufgewachsen ist.

Sehr interessantes Buch!

Von: Lilyfields Datum : 13.09.2017

www.lilyfields.de

Das Buch stand schon lange auf meiner Bücherliste, nun endlich habe ich das Buch in der gelesen, denn Ende September erscheint der Kinofilm zu diesem Buch, den ich auch sehr gerne sehen möchte.

Die Autorin, Jeannette Walls, schreibt in diesem Buch über ihre eigene Kindheit. Die Familie hat einen recht außergewöhnlichen Lebensstil. Einerseits ist es erschreckend, wie die Eltern die Kinder erziehen, wiederum auch wieder beeindruckend.

Ich war oft beim lesen dieses Buches wirklich schockiert über die Handlungen der Eltern, wie z.B. die Kinder hungern müssen oder das die Autorin einige Male fast gestorben wäre, durch die Unachtsamkeit der Eltern.

Das Buch habe ich in kurzer Zeit durch gehabt, da ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte, auch wenn das Buch ein schweres Thema hat, liest es sich sehr gut und flüssig.

Autor: Jeannette Walls


Verlag: Diana


384 Seiten


Biografie


Taschenbuch



Jeannette wächst mit einem Alkoholabhängigen Vater, einer Mutter, die Künstlerin ist, und drei Geschwistern auf. Wenn ihnen etwas nicht mehr gefällt oder sie ein Problem haben, beschliesst ihr Vater in das nächste Dorf zu ziehen. Schliesslich landen sie bei den Eltern väterlicherseits, dort beschliessen sie zu bleiben. Doch auch dort tauchen Probleme auf und immer wieder müssen sie hungern, weil sie zu wenig Geld haben. Der Vater verschwindet immer wieder für ein paar Tage und taucht dann sturz betrunken wieder auf. Doch Vater verspricht Jaennette immer wieder trocken zu bleiben und ihr ein Schloss aus Glas zu bauen, um die Sterne am Himmel zu beobachten. Doch so langsam hat Jeannette genug von ihrem Vater.


Diese Geschichte hat mir ziemlich gut gefallen, obwohl es immer wieder grössere Sprünge gab, die fast ein Jahr auseinander lagen. Es hat mir eine andere Seiten von Leben gezeigt. Man braucht nicht immer ein Dach über dem Kopf, um glücklich zu sein. Und man kann einen Menschen nicht sehr gut beeinflussen, wenn er es selber nicht verändern will. Die Geschichte hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen, weil es nicht immer einfach gewesen sein wird für Jeannette, vorallem weil es ja eine wahre Geschichte ist, die sie selber erlebt hat. Ihre ganze Kindheit bis in das junge Erwachsenenleben.



Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Obwohl es ziemlich klein geschrieben war, kam man gut voran. Die Kapitel wurden sinnvoll aufgeteilt und so geschrieben, dass sie nicht allzu lange sind.



Fazit: Mir hat das Buch gut gefallen und hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen, darum 4/5 Sternen ;)

Ehrlich und offen

Von: Sigismund von Dobschütz Datum : 28.08.2017

https://www.facebook.com/groups/buecherkabinett/

Kein literarisches Großereignis, aber in ihrer Ehrlichkeit und Offenheit durchaus LESENSWERT ist diese 2006 erstmals veröffentlichte und jetzt als "Buch zum Film" im Diana-Verlag neu verausgabte Autobiographie "Schloss aus Glas" der amerikanischen Autorin Jeanette Walls (57). Ich habe dieses Buch schon vor Jahren gelesen und es hat mich doch nachhaltig beeindruckt, so dass ich mich noch heute gern an die Lektüre erinnere. Walls beschreibt ihre Jugend ab 1965 in der kleinbürgerlichen bis ärmlichen US-Provinz sowie ihre Familie, der es trotz individuellen Versagens von Vater und Mutter, von ihnen selbst verschuldeter Armut und zeitweiliger Obdachlosigkeit gelingt, das für viele Mitmenschen unsichtbare Schöne und Positive im einfachen Leben zu entdecken, die Familie trotz aller Widernisse zusammenzuhalten, in unserer materialistischen Welt auch ohne Geld zu überleben und am Ende trotz allem doch irgendwie ein Glücksgefühl und Dankbarkeit zu empfinden - auch und gerade den Eltern gegenüber. In Erinnerung blieb mir die "Weihnachtsgeschichte", als die Familie obdachlos in der Natur lebte und der Vater in Ermangelung richtiger Geschenke seinen Kindern jeweils einen Stern am Himmel schenkte. Die kleine Jeannette war glücklich über dieses besondere Geschenk, denn sie bekam einen echten Stern zu Weihnachten, während andere Kinder sich mit normalem Spielzeug abfinden mussten. Jeannette Walls Autobiographie ist sicher nicht große Literatur, regt aber doch zur Reflektion, zum Nachdenken über Sinn und Inhalt des eigenen Lebens an.

✎ Jeannette Walls - Schloss aus Glas

Von: Jane Datum : 30.01.2016

mademoiselle-cake-liest.blogspot.it/

Jeannette Walls erzählt auf schonungslose Weise die Geschichte ihrer Kindheit..
Dabei lässt sie den Leser zum einen hilflos zurück, weil man gerne manchmal eingreifen würde, auf der anderen Seite zeigt sie aber auch auf, wie sich das Blatt wenden kann, wenn man nur will..