Leserstimmen zu
Gog und Magog

Martin Buber, Ran HaCohen

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Was ist GoG und MaGoG?

Von: Peter Friedrich aus Langenhagen

20.06.2019

Bubers Erzählung ist gut und angenehm zu lesen. Spannend und verwunderlich zugleich. Viele magische Begebenheiten, von denen er spricht, heben uns in eine Sphäre, in der Wunder zum Alltäglichen gehören. Der dualistische Druck, eine Meinung gegen die andere Meinung, gehört genauso dazu, wie die Erkenntnis, dass Beides gelebt werden kann, aber nicht muss. Letztlich muss der Leser seinen eigenen Weg finden, um sich der Dualität zu stellen, um sie zu überwinden. Der Mashia und dessen Erscheinen in dieser Welt ist seit dem Propheten Ezechiel schon immer ein heikles Thema gewesen. Buber zeigt uns beide Seiten. Die materialistische Auslegung, und die Spirituelle. Wenn wir die Erzählung Bubers über die Auseinandersetzungen chassidischer Juden lesen, die Rolle, die Napoleon spielen sollte, und der Magie kabbalistisch-chassidischer Rabbiner, geraten wir in einen Sog, der uns für die spirituelle Welt sensibilisieren will. Die Erkenntnis des Begründers der Chassidismus, den man bal shem tov - Träger des guten Namen- nennt, gibt uns darüber hinaus eine wertvolle Verständnishilfe. Gog und Magog, als Vorentscheidung zur Erscheinung des Mashia, findet IN uns statt. Nicht durch kriegerische Auseinandersetzungen im Orient, wie es einige Hardliner wiedermal planen. So sollte jeder Mensch für sich entscheiden, ob Napoleon, Adolf Hitler, die Kriege der Bush’s und die gerade ablaufende Provokation der USA im nahen Osten Vorboten der Apokalypse waren, beziehungsweise sind. Nehmen wir GOG und Magog als inneren Konflikt wahrt, so wie es uns der bal shem tov vorausgesagt hat, entpuppen sich alle Kriege der USA im nahen Osten als reine wirtschaftliche Maßnahmen geheimer Eliten. Es ist sogar zu hören, dass sie durch GOG und MAGOG, der Apokalypse im nahen Osten, den Mashia zu seiner Erscheinung zwingen wollen. Koste es was es wolle. Im Übrigen wird der Begriff Apokalypse mit ENTHÜLLUNG übersetzt. Das, was Martin Buber uns sagen wollte.

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