Leserstimmen zu
Die Chaos Queen

Janet Evanovich

Ein Stephanie-Plum-Roman (11)

(1)
(0)
(0)
(0)
(0)
€ 7,99 [D] inkl. MwSt. | € 7,99 [A] | CHF 9,00* (* empf. VK-Preis)

Was zuviel ist, ist zuviel. Stephanie bekommt Zettelchen durch ihre Wohnungstür geschoben oder ans Auto geheftet. Ein alter "Bekannter" aus der Vergangenheit bedroht sie. Wer kann das sein? Kandidaten, mit denen nicht gut Kirschen essen ist und die Stephanie Rache geschworen haben, gibt es einige. Kurzerhand kündigt sie ihren Job als Kopfgeldjägerin und sucht sich etwas anderes, ruhigeres. Ihre Stelle bei Vinnie, ihrem Vetter, nimmt nun Lula ein, die ihr früher bei einigen Aufträgen geholfen hatte. Stephanies neue Arbeitsstelle soll die Knopffabrik sein und da gerade eine Stelle frei wurde, wurde sie auch sofort eingestellt. Aber schon vor Arbeitsbeginn wird sie wieder gekündigt. Weitere Jobs enden im Chaos. Bis ihr letztendlich Ranger einen Job gibt, den sie länger als einen Tag behält... Chaos, dein Name ist Stephanie Plum. Auch in dem nunmehr 11. Teil zeigt Stephanie, was sie kann, nämlich sich und ihre Umgebung in den Wahnsinn zu treiben und absolutes Chaos zu verbreiten. Wieder einmal kann man Stephanie in ihrem chaotischen Leben begleiten. Autos, die irgendwie im Zusammenhang mit ihr stehen, werden in die Luft gejagt. Ihre Fähigkeiten, sich genau die Jobs auszusuchen, die sie eigentlich nicht will und die ihr und den Beteiligten letztendlich auch nicht gut tun, sind sehr gut ausgeprägt. Die Beziehung zwischen Stephanie, Morelli und Ranger ist nach wie vor prickelnd und ihre heißen Gedanken zu den beiden Männern wirken auch im 11. Band noch nicht langweilig und abgegriffen. Lula bringt mit ihren Versuchen, ein paar Männer dingfest zu machen, ein wenig Abwechslung ins Spiel, da sie dazu absolut unfähig ist. Weitere Highlights sind wie immer die Ideen von Großmutter Mazur, die sich ein höchst makaberes Hobby ausgesucht hat, die Besichtigung von Toten, die aufgebahrt wurden. So ganz nebenbei sind auch noch 4 Männer im Ort verschwunden. Stephanie macht sich ihre Gedanken dazu und versucht nebenbei, etwas darüber in Erfahrung zu bringen. Stephanies Mutter fängt an zu trinken und sie selbst entwickelt sich zum Tortoholiker. Auch dieser Teil ist wieder voll gepackt mit chaotischen Zuständen, deren Ursache fast immer bei Stephanie zu suchen sind. Von wegen, einen ruhigen Job zu bekommen und alles hinter sich zu lassen, was mit den Kopfgeldjägern zu tun hat. Was machen, wenn es da jemanden gibt, der die Vergangenheit nicht ruhen lassen will? In einem rasanten Tempo sucht sich Stephanie die Fettnäpfchen aus, in die sie tritt und reißt alles mit sich, was in der Nähe ist. Humorvoll geschrieben macht es einfach nur Spaß zuzusehen, wie sie sich aus all dem Schlamassel wieder herauswindet. Für Stephanie Plum Fans ein absolutes Muss, das ist meiner Meinung nach mit einer der besten Teile.

Lesen Sie weiter