Leserstimmen zu
Bis zum letzten Tag

Nicholas Sparks

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Bei uns erschien „Bis zum letzten Tag“ ja ursprünglich 2007 und nachdem in den vergangenen Jahren ja immer ein Roman von Sparks verfilmt wurde, ist nun, fast 10 Jahre später, auch diese Geschichte an der Reihe. Da auf der Neuauflage ja die Schauspieler auf dem Cover sind, hatte ich zu Beginn ein wenig die Befürchtung, dass ich mir die Hauptfiguren Gabby und Travis dann auch immer so vorstellen würde. Aber das war dann doch nicht so schlimm – vielleicht, weil es nur ein Foto ist und keine bewegten Bilder. Liest man zum Beispiel nach einem Film die Romanvorlage fällt es doch öfter schwer, nicht die Schauspieler vor Augen zu haben. Das Buch ist in zwei Teile gegliedert und beginnt mit einem Prolog, der den Start zu Teil zwei darstellt und 2007 und somit elf Jahre nach dem Hauptteil des Buches spielt. Die Begegnung zwischen Travis und Gabby, ihr erstes Kennenlernen und die ersten gemeinsam verbrachten Tage, nehmen den Großteil des Buches ein. Das ist natürlich einerseits nicht verwunderlich, ist dies doch der romantische Part und hier spielt Sparks seine Stärken aus (dazu später mehr). Doch andererseits hat es mich erstaunt, dass er es so mühelos schafft, die wenigen Tage auf den Großteil des Romans auszudehnen, wohingegen der zweite, wesentlich kürzere, Teil der Handlung mehrere Monate umfasst. Diese Aufteilung hat für mich beim Lesen schon so gewirkt, als wäre da der Gedanke einer Verfilmung dahintergestanden. Denn ich denke, wäre es anders geschrieben worden, würde es für einen Liebesfilm wohl genauso zusammengefasst werden. Nun, der erste Teil ist für mich Sparks-typisch und grundsolide. Die junge Frau (Gabby) aus gutem Hause kauft zufällig das Haus neben dem eines sehr attraktiven Sportlers und Tierarztes (Travis), der sein (Single-)Dasein genießt und natürlich sofort Gefallen an seiner neuen Nachbarin findet. Die aber steckt in einer längeren und durchaus ernsthaften Beziehung. Ihr zukünftiger Mann fährt für ein paar Tage beruflich weg und Gabby und Travis lernen sich näher kennen, verlieben sich und Gabby steht vor einer schwierigen Entscheidung. Behutsam baut Sparks das alles auf, lässt die beiden viel unternehmen und führt sie zuerst im Alltag einander näher, damit das, wovon jeder weiß, dass es passieren wird, nicht zu konstruiert und überfallsartig wirkt. Der Schreibstil (möglichweise leidet er auch an manchen Stellen unter der Übersetzung) ist nicht weltbewegend, aber er soll ja auch nicht von der Gefühlswelt der beiden Protagonisten ablenken. Sehr schön und anschaulich beschrieben ist auch die Welt um die beiden herum, die Kleinstadt, die Meeresküste und die Ausflugsziele. Wenn es auch für die eigentliche Geschichte nicht so wesentlich ist, finde ich so etwas durchaus wichtig und es kann wohl auch deshalb überzeugen, weil Sparks mit seiner Familie in North Carolina lebt und seine Romane beziehungsweise deren Handlungen dort ansiedelt. Für mich, die eher wenig Liebesromane und vor allem Krimis liest, war dann auch Teil zwei eine sehr willkommene Abwechslung. Zwischendurch hatte ich vergessen, was der Prolog andeutete und freute mich einerseits über die Auflösung von Gabbys Entscheidung (auch wenn der Klappentext dieses unglücklicherweise vorwegnimmt) und war andererseits auch vom Twist in der Geschichte begeistert. Auch wenn das wieder Sparks-typisch ist, dass noch dramatische Elemente einfließen und auch wenn man das meiste schon erahnen kann, hat mich der kürzere Part doch so gefesselt, dass ich das Buch bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand legen konnte. Wer den Roman bisher also noch nicht kennt, Liebesgeschichten, die nicht komplett glatt laufen etwas abgewinnen kann und/oder plant, den Film zu sehen, dem sei „Bis zum letzten Tag“ auf jeden Fall empfohlen.

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- Worum geht es in The Choice - Bis zum letzten Tag? -> So richtig hingehauen hat das mit den Frauen in Travis‘ Leben bis jetzt nicht. Eine feste Bindung, so glaubt er, wäre auch gar nichts für ihn. Und eigentlich deutet tatsächlich auch nichts darauf hin, dass es ihm mit der Liebe einmal wirklich ernst werden könnte. Doch, wir ahnen es, das alles ändert sich schlagartig mit dem Auftritt „dieser einen Frau“, Gabby, bei der plötzlich alles ganz anders ist, Sonne und Mond heller scheinen und die Sterne schöner funkeln. - Was hat mir bei The Choice gefallen? -> Es ist ein Nicholas Sparks Buch, was also kann man groß dazu sagen? Ich habe es geliebt! Vom ersten Moment des zuckschockverdächtigen Kennenlernens von Moby, dem Boxer bis hin zur letzten Minute des Hörbuches! Gefallen hat mir auch das sie nicht gleich zusammen waren und gut ist, sondern das es weiter ging und es einen Schicksalsschlag gab, der überstanden werden musste. - Was hat mir an The Choice nicht gefallen? -> Travis hat viel zu lange gebraucht um sich seiner Gefühle klar zu werden -.- meiner Meinung nach hätte das auch schneller gehen können. - Welcher ist mein Lieblingscharakter? -> Tatsächlich ist mein Lieblingscharakter dieses mal kein Mensch, sondern ein Hund, der leider für den Film die Rasse wechseln musste. Moby, der Boxerrüde musste einem 0-8-15 Hund weichen. - Welcher ist mein Hasscharakter? -> Es ist ein Nicholas Sparks Roman...es gibt keinen :) - Wie viele Punkte würde ich  geben? -> ich gebe dem Buch kariesverursachende 4/5 Punkte, da es für mich nicht für die volle Punktzahl gereicht hat

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Meine Meinung: Mein erstes Hörbuch und somit auch meine erste Hörbuch Rezension :) Vielen Dank ans Bloggerportal und explizit dem RandomHouse Verlag für das Rezensionsexemplar! Vorweg es hat mir riesen Spaß bereitet ein Buch mal aus einer anderen Perspektive zu erleben, natürlich ist das gute alte Taschenbuch und das eigenständige Lesen unschlagbar, aber nichts desto trotz werde ich auch dem Hörbuch öfters eine Chance geben. Zum Vorleser: Der Vorleser Alexander Wussow hat mich angenehm und sehr entspannend durch Travis Parker seine Geschichte geführt. Man merkt, dass er das Buch sehr professionell gelesen hat und dass er genau darauf achtete Gefühle an die Leser zu transportieren. Gerade vom Leser hängt bei einem Hörbuch viel ab. Alexander Wussow hat seine Arbeit sehr gut erledigt, harmonisch, ruhig und gelassen führte er uns durch die Geschichte, wobei man im Dialog zwischen Mann und Frau gut unterscheiden konnte, bei zwei Männern es etwas schwieriger war, sodass man gerade an solchen Stellen sehr gut zuhören musste, um 100% sagen zu können, wer gerade der Sprecher ist. Emotionen konnte er aber sehr gut herüber bringen und auch bildlich konnte ich mir viele Situationen wunderbar vorstellen. Story/Fazit: The Choice ist eine sehr schöne Geschichte, die euch von Anfang bis Ende mitreißen wird. Nicholas Sparks schafft es einfach immer wieder mich mit seinen Ideen absolut zu begeistern, sodass ich mich immer wieder auf neuen Lesenachschub unglaublich freue.. auch wenn ich manchmal etwas mehr Zeit bräuchte :D Was dennoch immer ein kleiner Hacken an seinen Geschichten ist, ist die Schnelligkeit im Bezug auf die wahre Liebe, die manchmal etwas unreal wirkt, aber auf der anderen Seite auch immer mal wieder zähe und etwas zu lange Szenen. Beim Hörbuch jedoch war es sehr angenehm. Mir gefiel wie der Vorleser die Charaktere zu Beginn vorstellte, sodass ich mir schnell ein Bild ausmalen konnte. Mir gefiel auch, wie man die gemeinsame Geschichte der Charaktere verstehen konnte, ehe es im zweiten Teil dramatischer wurde. Die Spannung wird Stück für Stück aufgebaut und bleibt im ganzen Buch erhalten. Zum Inhalt möchte ich euch auf das Video und den Klappentext verweisen :) Eins kann ich allerdings sagen, es ist eine unfassbar traurige und berührende Liebesgeschichte zwischen Travis und seiner eigentlich doch nervigen Nachbarin Gabby, die euer Herz dahin schmelzen lässt, die Taschentücher-Alarm ausruft und die euch intensiver kaum begegnen kann Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein schönes Hörbuch war. Es eignet sich sowohl, um einfach mal entspannt die Seele baummeln zu lassen oder aber auch um beim Autofahren eine nette Unterhaltung zu haben. Hin und wieder müsst ihr nur genau hinhören, um den Anschluss nicht zu verlieren... Es ist eine spannende, packende und berührende Geschichte, wie man es vom Autor kennt. Die Geschichte an sich war wirklich schön, auch wenn ich mir wahrscheinlich doch nochmal das Buch holen möchte. Euch erwartet im Hörbuch immerhin leider nur eine gekürzte Version, wobei mir ein etwas unpassender Zeitsprung am Ende nicht ganz so gut gefiel. Ich danke dem Verlag für das Exemplar und bin auf weitere Hörbucherlebnisse sehr gespannt. Von mir gibt es ♥♥♥♥

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Ich finde, Nicholas Sparks hat eine großartige Art, ein Buch zu schreiben, besonders eine Liebesgeschichte (okay, ich kenne auch keine anderen Bücher als Liebesromane von ihm :D). Die Handlung ist immer teilweise vorhersehbar – ich brauche euch jetzt ja nicht noch extra sagen, dass die beiden zusammenkommen, oder? – , aber eben nur teilweise. Immer wieder gibt es kleine, aber auch größere Wendungen, die man so nicht erwartet hätte. Es gibt in der Beziehung zwischen den beiden Höhen und Tiefen, was das ganze real macht. Kitsch, ohne wirklich Kitsch zu sein. Versteht ihr, was ich meine? In jedem seiner Bücher gibt es ein gutes Ende für mindestens eine Hauptperson. Vielleicht kein Happy End, kein ‚Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute‘, sondern einfach ein Ende, das sich zum Guten wendet. So auch hier: Die letzten hundert, zweihundert Seiten, also der Teil, der 2007 spielt, ist dramatisch und traurig, aber nicht so übermäßig, dass es wieder ins Kitschige geht. Das, was auf diesen Seiten thematisiert wird, kann jedem passieren, egal aus welcher Perspektive. Und dennoch geht alles vergleichsweise gut aus, auch wenn es vorhersehbar war (wobei, man weiß ja nie. Bei Pan 3 habe ich vergeblich gehofft :() Die Welpen, die ja eigentlich den Hauptgrund der Beziehung darstellen (also, warum die beiden zusammen gefunden haben), kommen leider wenig vor. Ich hätte mir gewünscht, sie wenigstens beschrieben zu bekommen, oder zu lesen, wie es ihnen bei ihren neuen Besitzern ergeht. Das wird allerdings nie aufgelöst, genauso wenig wie das mit Kevin. Von ihm hört man irgendwann kein Wort mehr, dabei hätte ich das Gespräch zwischen Gabby und ihm wirklich gerne gelesen, wenn auch nur in Travis‘ Rückblick. Anfangs zieht sich das Buch etwas, man weiß kaum, worum es geht. Der Prolog aus Travis‘ Sicht, der 2007 spielt, macht auf jeden Fall neugierig, doch am Anfang des ersten Teils, der 1996 spielt, zieht es sich wieder. Dabei wird teilweise übertrieben erklärt, wie viel Sport Travis macht, wo Gabby arbeitet bzw. wie sich ihre Patienten (oder deren Eltern) verhalten. Dann allerdings geht es zu schnell, ich meine, es werden vielleicht vier, fünf Tage ausführlich beschrieben, dann ist man plötzlich in der Gegenwart. Das hat mich etwas verwirrt, besonders die vergangenen Wochen, die immer nur in ein, zwei Sätzen geschildert wurden. Natürlich waren sie nicht wichtig für die Handlung, doch es wäre hilfreich gewesen, um nicht zu schnell mit dem ersten Teil fertig zu ein und dem Leser nicht das Gefühl zu geben, dass es zu schnell ging, um wirklich wahr zu sein.

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Das Genre, dem dieser Roman zuzuordnen ist, ist sicherlich, besonders im Moment, eines der beliebtesten. Und doch heben sich Sparks Bücher meiner Meinung nach davon ab. Denn sein Schreibstil ist irgendwie anders als die anderen. Auch The Choice ist eine Liebesgeschichte, aber eben nicht nur. Spaks schreibt emotionsgeladen aber nicht oberflächlich. Es gibt viele wunderschöne Metaphern und bildhafte Beschreibungen. Die Erzählweise bindet den Leser auf seine ganz eigene Art an die Figuren und auch die Handlung selbst ist gut strukturiert.

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* Erster Satz: * « Geschichten sind ebenso einzigartig wie die Menschen, die sie erzählen, und am schönsten sind die Geschichten, die mit einer Überraschung enden. » * Meine Meinung: * DAS COVER: Das Cover an sich ist echt schön gestaltet und farblich auch super schön aber für mich nun nichts besonderes. Es passt halt einfach zum Inhalt des Buches und was mir echt toll gefällt ist, dass man hier warme Farben nutzte und das erwärmt mein Herz. Aber ansonst halt wie bereits gesagt, nichts besonderes für mich. ABER was mir aufgefallen ist und was ich sehr toll finde ist, dass man den Hintergrund nahm und bis auf die Buchrückseite durchgezogen hat. DER SCHREIBSTIL: Da dies nicht mein erster Roman von Nicholas Sparks war, kann ich sagen, dass ich seinen Schreibstil einfach wieder genossen habe. Er war wieder einmal sehr gefühlvoll und durchaus flüssig. Ich habe das Buch einfach wegen des Schreibstils nicht aus der Hand legen können und habe es rasch durchgelesen. Dazu kommt, dass der Autor so schrieb das ich mir sofort gewünscht habe in den Urlaub zu fliegen, denn diese Stimmung kam permanent auf beim lesen. DER INHALT: Die Story rund um "The Choice" war für mich sehr erfrischend und hat mit hervorragender Ausarbeitung geglänzt. Ich kann einfach nichts schlechtes über die Story sagen, da diese für mich richtig schön war und sie hat mich einfach mit genommen ins Buch hinein. Der Handlungsstrang dieser Geschichte ist dem Autor wieder gelungen, denn für mich war dies schlüssig und ineinander richtig gut abgestimmt. Richtig gut aufgebaut aber was ist man anderes von Nicholas Sparks gewohnt? Rchtig, nichts anderes, zumindest ich nicht. Am besten an dieser Story fand ich den Mittelteil, denn dieser war für mich mit Spannung geschrieben und hat mich als Leser noch neugieriger gemacht und noch besser ans Buch gefesselt. DIE CHARAKTERE: Was soll ich zu den Charakteren von Nicholas Sparks sagen? Jeder war auf seine Art und Weiße inetressant und hatte etwas an sich, was sie interessant macht. In Travis habe ich mich verliebt, denn er war für mich einfach ein toller Mann und ich mochte ihn eigentlich von Anfang an, was bei mir eigentlich selten ist. Gabby hingegen war anfangs sehr sympathisch und dann fing sie an mich zu nerven und unsympathisch zu werden mit ihrer Art das ganze zu "regeln". Das Hin und Her von Gabby ging mir nach einer Weile auch auf den Geist und ich hätte sie gerne mal geschüttelt und ihr gesagt, dass sie sich zusammenreißen soll. * Fazit: * Wer Nicholas Sparks Fan ist, der wird auch dieses Werk von ihm lieben. Mich hat dieses Buch auf seine Weiße fasziniert und überzeugte mich vor allem mit dem Schreibstil und dem Handlungsstrang. Für mich war es eine Lektüre, die für mich offiziell den Frühling und Sommer eingeläutet hat. Ich werde definitiv mehr von Nicholas Sparks lesen, denn er schreibt einfach unfassbar einfühlsam und mit Pepp. Bewertung: 5 von 5 Büchern.

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Nikolas Sparks eben verfilmtes Werk erschien bereits im Jahr 2009 im Heyne Verlag. Nun durfte ich die neu gestaltete Taschenbuchversion mit 412 Seiten lesen. Im Jahr 1996 zieht Gabby neu in die Stadt. Ihr Ziel ist es ihren langjährigen Freund Kevin dazu zu bringen sie zu heiraten. Mit ihrem Nachbar Travis scheinen große Probleme auf sie zu zukommen. Nicht nur, dass nur sein Hund in Frage kommen kann, weswegen ihre geliebte Hündin trächtig ist. Auch hat er eine sehr charismatische Seite, die Gabby magisch anzuziehen scheint … Sehr viele Werke aus der Feder von Nikolas Sparks wurden schon verfilmt und sind auf dem Markt. Auch ich durfte schon einige davon bewundern. Leider zählt „Bis zum letzten Tag“ nicht gerade zu seinen stärksten Werken, aber immerhin schafft es, der Liebesromanautor schlecht hin, das Ruder zum Ende noch herumzureißen. Gabby Ziel kann man durchaus nachvollziehen, sehnt sie sich doch nach einer ganzen Familie und danach von ihrem Freund Kevin anders wahrgenommen zu werden. Da kommen schnell die Fragen auf, warum sie überhaupt mit ihm zusammen ist, denn immer wieder bemerkt Gabbys Umfeld, das die Beiden überhaupt keine gemeinsamen Interessen haben. Der Frust darüber nun in einem kleinen Ort allein zu sein, bei Arbeit belästigt zu werden und seine reinrassige Hündin von einem rassefremden Hund gedeckt zu bekommen, bringt sehr viel Schwung in Gabbys Ruhiges gemüht. Das ist die Szene, die wirklich am peinlichsten, aber zum Schlüsselpunkt der Figuren führt – das Aufeinandertreffen von Gabby und Travis, wegen der Hündin Molly. Nicht nur der Leser bemerkt das Knistern der Figuren, auch diese zeigen es in diesen bestimmten Situation genau. Es ist einfach unvermeidbar, sich nicht zu begegnen und je mehr Travis sie für sich einnehmen kann, desto deutlicher beginnt Gabby über ihre Situation nachzudenken. Wie soll es auch anders sein, hat Nikolas Sparks damit sein Traumpart kreiert, nicht aber ohne einen Wendepunkt einzuläuten. Es sind diese Handlungsstränge, welcher wohl jeder, der seine Werke mag, komplett einnehmen – Dramatik beherrscht er wie kein anderer. Ganz überzeugen konnte mich die Geschichte bei seinem Start zwar nicht, dennoch ist es durch die Sichtwechsel deutlich geworden, wie vielschichtig die Charaktere werden können. Gerade Travis hat mich von sich überzeugt. Er ist ehrlich und immer für seine Freunde und Mitmenschen da. Und auch wenn das Leben ihn Steine in den Weg legt, so schafft er es durchzuhalten und um seine Liebe zu kämpfen!

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Travis ist ungebunden, frei und ein Frauentyp. Nie hat er Probleme Frauen kennenzulernen, nie fehlt es ihm an Charme und doch möchte er sich nicht fest binden. Wo seine Freunde Familie haben und darin aufgehen, ist er lieber Junggeselle und lebt sein Leben. Doch alles ändert sich als er Gaby kennenlernt. Seine neue Nachbarin poltert regelrecht in sein Leben, ist ihre Hündin doch schwanger und sein Rüde muss der Vater sein... Ein Schlagabtausch beginnt, der durchaus seine romantischen Seiten hat... Nicholas Sparks ist ein Autor dem die Frauen zu Füßen liegen. Sind seine Bücher doch immer etwas fürs Herz, voller Romantik, Spannung und Herzschmerz. Auch „Bis zum letzten Tag“ steht dem hier in nichts nach. Wir lernen Travis und Gaby kennen und wissen natürlich sofort, dass diese beiden Personen das Paar des Buches sein werden. Aber auch hier gibt es Ecken und Winkel, die die Protagonisten umfahren müssen. So ist Gaby in einer Beziehung, sie findet Travis alles andere als anziehend und ringt mit sich und ihren Gefühlen. Das wirkliche Thema des Buches beginnt aber in der Mitte des Romans. Darin geht es um die Kraft loszulassen, zu überlegen was richtig und falsch ist und um den Mut sein Leben trotz aller Umstände zu leben. Ich möchte nicht zu viel verraten, allerdings war es eine Wendung für mich, deren Ende lange Zeit sehr offen war und die ich nicht zu 100% mochte. Natürlich ist es ein Teil des Buches und natürlich fand ich es auch spannend, trotzdem brachte es (in diesem Fall) meinem Hörspaß einen kleinen Abbruch, der mich zwar weiterhören lies, aber nicht mehr mit dem Vergnügen wie zuvor. Alexander Wussow, den wir alle sicherlich aus dem Fernsehen kennen, verleiht auch diesem Hörbuch seine Stimme. Für mich, die nun das zweite Sparks-Hörbuch hört, ist er schon eine korrekte Besetzung und es ist wie „nach Hause kommen“, ganz einfach, weil man ihn mit diesen Hörbüchern verbindet. Herr Wussow spricht ruhig, mit einem Spritzer Humor an den gewissen Stellen und lässt mich gedanklich mitziehen. Da ja auch der Film „The Choice – Bis zum letzten Tag“ jetzt im Kino ist und ich ihn am Wochenende gesehen habe, möchte ich dazu nur sagen, dass mir die Umsetzung gefallen hat. Natürlich gibt es Änderungen, die ich nicht perfekt finde. Es sind Kleinigkeiten, die in der Korrektheit sicherlich auch das Leserherz erfreut hätten und keinen Mehraufwand bedeutet hätten. Angefangen z.B. mit dem Namen von Gabys Freund. Trotzdem man nennt es wohl die kreative Freiheit der Filmindustrie (warum auch immer sie diese braucht). Aber dennoch... mir hat auch dieser Sparks-Film gefallen und ich werde ihn sicher noch einmal sehen. Mein Fazit: Ein Hörbuch in gewohnter Sparks-Form. Ich mag seine Art zu erzählen und wie er mein Herz berührt. Trotzdem gibt es einen kleinen Abzug, da mir die Umsetzung des Hauptthemas nicht zu 100% gefallen hat.

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