Leserstimmen zu
Das Lied von Eis und Feuer 10

George R.R. Martin

Das Lied von Eis und Feuer (10)

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Und wieder geht der Kampf um die Throne in eine neue Runde. Viele mischen mit und verlieren dadurch ihr Leben. Doch Daenerys Targaryens Plan geht nicht auf und ihre Herrschaft über die Drachen gibt ihr nicht das, was sie erhofft hat. Gleichzeitig ist in Königsmund die Zeit der Wahrheit angebrochen. So muss Cersei sich dieser stellen und ihre Sünden büßen. Tyrion dagegen lernt die Sklaverei kennen und kommt seinem Ziel, Daenerys zu finden, einen Schritt näher. Jon Schnee muss sich der Treue seiner Männer vergewissern, denn die Anderen jenseits der Mauer verfolgen unerbitterlich ihr Ziel. Band 10 ist nun fertig gehört und nun heißt es warten auf die nächsten Teile. Gut, dass es noch einige andere Hörbücher gibt, die man lesen muss, um sich so die Zeit zu verkürzen. Doch werde ich es sehr vermissen, mich jetzt erstmal nicht mehr in Westeros aufhalten zu können, um Neues zu erfahren. Auch kann ich nicht viel Neues über den zehnten Band sagen. Dass es der Autor schafft, das Niveau über einen so langen Zeitraum zu halten, ist erwähnenswert. Sein Schreibstil ist einfach weiterhin fesselnd und es ist auch weiterhin erstaunlich, dass er den Überblick bewahrt und sich in seiner Welt so gut auskennt. Die von dem Autoren erschaffene Welt rund um die Häuser Stark, Targaryen und Lennister wird in diesem Band noch um das Haus Tyrell erweitert, welches nun auch eine größere Rolle spielt. Wieder werden die einzelnen Kapitel aus Sicht jeweils anderer Personen geschildert. Befindet man sich im einen Kapitel noch in Königsmund auf Westeros, ist man im nächsten Kapitel schon auf dem anderen Kontinent Essos, um dort die Geschehnisse von Daenerys und vielen anderen zu verfolgen. Die Ereignisse überschlagen sich. Bei vielen ist es ungewiss, wie es denn nun mit ihnen weitergeht. Der Autor schöpft aus den Vollen und seine Ideenvielfalt ist einfach nur genial. Ich bin wieder erstaunt darüber, habe aber gleichzeitig auch nichts anderes von ihm erwartet. Mit kleinen Cliffhangern an den Enden der Kapitel ist man fast gezwungen, weiterzulesen, bis man endlich wieder bei den jeweiligen Personen ankommt und erfährt, was nun weiter geschieht. Auch hier hat der Sprecher Reinhard Kuhnert wieder ganze Arbeit geleistet. Mit verschiedenen Stimmlagen gibt er jedem Charakter das gewisse Etwas und scheut sich auch nicht davor, mal ein Ständchen zum Besten zu geben. Auch wenn ich mich noch immer nicht (nach jetzt zehn Hörbüchern der Reihe) daran gewöhnen kann, dass noch die alte Übersetzung eingesprochen wurde, bin ich dennoch fasziniert von allem. In der alten Fassung wurden die meisten Namen und Ortsbezeichnungen aus dem Amerikanischen übernommen. So heißt Königsmund Kings Landing, der rote Turm The Red Keep oder Graufreud Greyjoy. Trotzdem findet man sich zurecht, auch wenn man durch die TV-Serie oder die neue Übersetzung anderes gewohnt ist. Aber nun heißt es sehnsüchtig warten auf den nächsten Teil. Fazit: Gut, besser, George R.R. Martin. Und genial gelesen von Reinhard Kuhnert.

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Worum geht’s? Der zweite Teil des fünften Bandes von Das Lied von Eis und Feuer konzentriert sich nun auf u.a. die Charaktere Tyrion, Jon Schnee, Aria und auch Cersei! Die Zukunft der sieben Königslande ist nun in der Schwebe. Jeder hat mit seinem eigenen Schicksal zu kämpfen, basierend auf den Entscheidungen, die sie getroffen haben. Die Wildlinge spielen eine große Rolle, die Motive der roten Priesterin Melisandre scheinen langsam klarer und das Land selbst steht vor einer großen Wende. Wie war mein Eindruck? Zugegeben, nach dem sehr spannenden und mitreißenden Band 6 hat die Reihe für mich an Spannung und Überraschung verloren. Alles, was mich an der großen Fantasy-Saga gereizt hat, ist mehr oder weniger die letzten Bände vor sich hin geplätschert. Der zehnte Teil konnte mich zwar genauso wenig packen, jedoch verspricht das Ende wieder Besserung. Gestört hat mich vor allem, das nach all den Geschehnissen der Vorgänger – sagen wir ruhig bis zu Band 6 -, irgendwie die Luft raus ist. Martin versucht zwar, sich mit Wendungen der Handlungen, überraschenden Allianzen und Todesfällen über Wasser zu halten. Jedoch habe ich das Gefühl, das etwas fehlt. Der Effekt, der einem an Anfang so in den Bann gezogen hat, ist verflogen. Ich mochte wirklich nur wenige Kapitel in dem zehnten Teil. Ich mochte Cerseis gerne, auch die von Tyrion. Jedoch fehlte es mir an richtiger spannender Handlung bzw. auch Dialog. Es gibt viel zu viele unendlich lange Beschreibungen und innere Monologe. Das zieht die Geschichte unnötig in die Länge, da es so schon schwer ist, bei den eher weniger interessanten Charakteren am Ball zu bleiben. Die Geschichte plätschtert mehr oder weniger dahin und alles wirkt irgendwie schwammig. Inzwischen gibt es unzählige neue Charaktere. So sehr ich mich auch bemühe, je mehr sie werden, desto weniger gewöhne ich mich an sie. Dadurch fallen manch andere völlig hinten runter. Sehr arg vermisst habe ich zum Beispiel Sansa. Sansas Kapitel waren immer mit meine liebsten, nun fehlt sie völlig. Auch andere werden gerade einmal kurz angeschnitten und dann außen vorgelassen. Über die Menge an Seiten und neuen Perspektiven frustriert das schon sehr. Besonders bei Fantasy brauche ich eine Beziehung zu den Personen, um richtig mit ihnen mitzufiebern. Das macht für mich einfach eine Menge aus und geht in diesem Band verloren. Während des Lesens hatte ich das Empfinden, das – je weiter die Bücher voranschreiten – sie immer … mystischer/religiöser werden? Mir fehlt gerade der richtige Begriff dafür. Es sind einfach so viele Hexen und Priesterinnen und Grünseher und, und, und. In Kombination zu den ellenlangen Beschreibungen ist es einfach langweilig. Bestimmte Szenen und Perspektiven sind gut geschrieben und lesen sich auch schnell weg. Und es gibt einige tolle Wendungen und auch die gesamte Konstellation dieser Reihe ist gut durchdacht – nur das wiegt das nicht die negativen Kritikpunkte im Moment einfach auf. Das eine spannende Ereignis am Ende war zwar gut gemacht, um den Leser für den nächsten Band zu locken, aber worauf, frage ich mich. Versteht mich nicht falsch, natürlich gibt es noch so viel zu erzählen. Aber wann? Wann kommt Daeny endlich nach Westeros? Wann gibt es den großen Krieg zwischen den Weißen Wanderern und den Menschen? Wer wird denn nun „wahrer“ König? Leider habe ich das Gefühl, dass ich die nächsten Teile – wenn sie denn erscheinen, das wiederum ein anderer Haken ist – nicht mehr weiterverfolgen werde.

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In Meereen ist Daenarys gezwungen, sich mit einem Adeligen zu verheiraten, um ihre Macht zu erweitern und ihr Volk vor einer grausamen Gruppierung zu schützen ' und das, obwohl ihr Herz einem anderen gehört. Doch schon kurz nach ihrer Hochzeit bricht das Chaos in der Stadt aus. Tyrion hingegen wird als Sklave für ein Kuriositätenkabinett gehalten, arbeitet aber weiter an seinem Weg zurück in seine Heimat... Hat George R.R. Martin die ersten sechs Bände (nach der originalen, englischen Aufteiliung drei Bände) im Abstand von nur wenigen Jahren veröffentlicht, hat er sich für die nachfolgenden Bände mehr Zeit gelassen, da sich die Komplexität der Handlung immer weiter steigerte. Auch in den Büchern ist das Tempo seitdem deutlich weiter gedrosselt, da an zahlreichen weiteren Handlungssträngen erzählt wurde. Im zehnten Band mit dem Titel 'Ein Tanz mit Drachen' wird wieder etwas schneller erzählt, was wieder einen deutlichen Aufschwung mit sich bringt. Dabei konzentriert sich die Handlung weiter auf die faszinierende Figur der Daenarys und die Ereignisse in Meereen, hier kommen einige sehr spannende und actiongeladene Szenen auf, in der auch die Drachen wieder eine stärkere Rolle spielen. Dabei entwickelt sich die Handlung durchaus unvorhersehbar und führt zu einer gänzlich anderen Grundsituation als noch zu Anfang des Bandes. Besonders atmosphärisch, wenn auch nicht sonderlich spannend oder dynamisch, sind die Szenen um Arya Stark im Haus von Schwarz und Weiß gelungen. Die mystische Ort und die ungewöhnliche Lehre Aryas werden weiter vorangetrieben, was gespannt auf die weitere Rolle des Charakters innerhalb der Buchreihe macht. Auch die anderen Anteile dieses Romans sind sehr gelungen, auch wenn sich einige kaum zu entwickeln scheinen. Dafür hat Martin wieder eine sehr dichte und eindringliche Atmosphäre geschaffen, die den Leser wieder voll in ihren Bann zieht. Durch eine feinsinnige und sehr lebhafte Sprache entstehen immer wieder klare Bilder vor dem inneren Auge, sodass alles sehr greifbar wirkt, man selbst fast ein Teil von Westeros und den anderen Ländern wird. Die Charaktere sind dabei alles andere als schablonenhaft oder einseitig, selbst kleine Nebenrollen entfalten viel Potenzial und sind mit ganz eigenen Charakterzügen ausgestattet. "Ein Tanz mit Drachen" kann sich mit einen gesteigerten Tempo von seinen drei Vorgängerbänden abheben, auch wenn sich zum Beispiel die Handlungsstrang um Jon Schnee nicht wirklich weiterentwickelt. Doch sehr prägend sind wieder die unglaublich eng miteinander verwobenen Beziehungen, die lebendige und eindrucksvolle Atmosphäre sowie die sehr stark gezeichneten Charaktere, sodass Martins Schreibstil über sehr kleine Schwächen in der Handlung hinwegtrösten kann.

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Ein vorerst großartiges und doch trauriges Ende erlebt uns im 10. Band von Das Lied von Eis und Feuer „Ein Tanz mit Drachen“, von George R.R. Martin Meine Erwartungen waren hoch und sie wurden übertroffen. Der 10. Band, ist wie die bisherigen Bücher, in einzelne Kapitel durch die verschiedenen Charaktere getrennt, dadurch bleibt die Spannung hoch. Das passiert grob im Einzelnen: John Schnee wird als Lord Kommandant verraten Arya Stark erkämpft sich endlich das Vertrauen von Schwarz und Weiß Tyrion Lennister schafft es sich aus seiner misslichen Lage zu befreien um in die nächste hineinzugeraten Daenerys Tagaryen erfüllt ihren Traum mit den Drachen, hoch hinaus in die Lüfte zu fliegen Ich finde es schlimm die Geschichte nicht weiter lesen zu können, da mich die Reihe sehr gefesselt hat. Dennoch ist die Vorfreude auf die nächsten Bücher groß, um endlich zu erfahren, wie diese Geschichte enden wird. Mein Fazit vom ersten bis zum vorerst letzten Buch, eine grandiose Reihe und für mich persönlich auch die beste auf dem jetzigen Markt

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„Ein Tanz mit Drachen“ ist der letzte im Jahr 2012 erschienene Band der „Das Lied von Eis und Feuer“-Reihe, dieser schließt jedoch die Geschichte nicht ab. Zwar wusste ich das auch schon bevor ich den Band angefangen habe zu lesen, dennoch bleibt nach Beenden ein leicht betrübtes Gefühl zurück, da ich doch sehr gerne wüsste wie es weitergeht bzw. wie es ausgeht. Da es fraglich ist, wann und ob überhaupt der nächste Band erscheinen wird, bleiben natürlich sehr viele Fragen offen. Insgesamt wirft auch der zehnte Band eher neue Fragen auf, anstatt bestehende zu beantworten. Der Schreibstil von George R.R. Martin ist gewohnt gut. Er vermag es die verschiedensten Charaktere mit Persönlichkeit zu erfüllen, allerdings macht ihm das Entwerfen neuer Charaktere vielleicht beinahe zu viel Spaß, denn es gibt mittlerweile so viele, dass ein Band nicht ausreicht, um jedem Charakter wenigstens ein Kapitel widmen zu können. Sansa, eine meiner persönlichen Favoritinnen, fehlte auch in „Ein Tanz mit Drachen“ leider völlig. Andere Charaktere werden in nur einem Kapitel angesprochen und dann nicht weiter darauf eingegangen. So fällt es etwas schwer die Einzelgeschichten zu verfolgen. Als vorerst letzter Band der Reihe greift dieser viele Highlights und besondere Geschehnisse auf, die die Spannung schier ins Unermessliche steigern, umso qualvoller ist es nicht zu wissen, wann es weitergeht. Fazit: Einer der spannendsten Bände der Reihe, jedoch vorerst leider der Letzte. Etwas weniger Charaktere hätten es mir leichter gemacht mit den einzelnen Personen mehr mitzufiebern. Dennoch eine gelungene Fortsetzung.

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Ob in Westeros, an der Mauer, im Norden oder in Meereen - egal wo, es geht wieder rund. George Martin macht keine Unterschiede – Hochgeborene landen im Elend, Drachenblutträger sterben genauso wie Thronanwärter, ob es sympathische oder unsympathische Charaktere sind - keiner ist sicher vor dem Schicksal, das der Autor ihnen zuteilt. Die Geschichte war, ist und bleibt unvorhersehbar, spannend und absolut faszinierend! Jon - der ja 'nur ein Bastard ist'... unglaublich, wie der junge Mann über sich hinauswächst - Von Grund auf ein Sohn von Eddard Stark. Arya - die im Haus von schwarz und weiß in die Lehre geht und ihre Aufgaben mit Bravour meistert - obwohl sie doch niemand ist. Daenerys, die das Wohl ihres Volkes konsequent über ihr eigenes Wohl erhebt - egal, was ihr Herz dabei empfindet. Tyrion - der Zwerg, der Gnom - und ja ein kleiner Mann kann einen großen Schatten werfen. Für mich gibt es definitiv nur einen einzigen winzigen Schwachpunkt an diesem grandiosen Epos - ich muss nun warten bis der nächste Band erscheint - also bis nächstes Jahr. Autsch - ich werde sie vermissen. Alle meine Liebgewonnenen. "Ich weiß nicht, welches Schicksal Euch erwartet. Aber ich hoffe für Euch, dass ihr noch ein langes, schönes Leben vor Euch habt - ob mit oder ohne Thron!!!" Viele Grüße von der Numi

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Das war er also, der vorerst letzte Band der fantastischen Romanreihe Das Lied von Eis und Feuer mit dem Titel Ein Tanz mit Drachen von Bestsellerautor George R. R. Martin. Wann es genau weitergehen wird, ist noch unklar, allerdings wird spekuliert, dass George Martin bis zum Start der 6. Staffel von Game of Thrones das 6. englisch Buch beendet haben mag. Bis dahin widme ich mich aber noch diesem Roman. Wie es für diese Buchreihe typisch ist, wurde auch der fünfte englische Roman im deutschen auf zwei Romane aufgeteilt, weshalb der Übergang von Band 9 zu diesem 10 Band nahtlos ineinander übergeht und somit der Einstieg in die Handlung mühelos gelingt. Die Handlung wird, wie auch im 9. Band, zum Glück wieder aus der Sicht der vielen bekannten Hauptcharaktere erzählt, die man von Beginn an kennt und viele davon zu lieben gelernt hat. Viele lose Enden werden aufgegriffen und weitererzählt. So muss Daenerys in Mereen darum kämpfen, die Stadt in ihrer Kontrolle zu behalten, während Stannis im Norden von Westeros einen Angriff auf das von den Boltons besetzte Winterfell plant. An der Mauer ist Jon Schnee hingegen mit vielen Gefahren von außen und von innen konfrontiert während sich Cercei Lennister in Königsmund ihr unbekannten Gegnern und Hinternissen gegenüberstehen sieht. Natürlich kommen auch weitere Charaktere wie Arya, Sansa und Brandon Stark vor. Allerdings ist in diesem Buch ganz klar ein anderer Schwerpunkt gesetzt. Wie man es von George R. R. Martin nicht anders gewohnt sind, ist er ein Meister im Erzählen von toll konstruierten Geschichten. Er hat eine unglaublich gut durchdachte Handlung, eine plausible Struktur und bis ins letzte Detail ausgearbeitete Charaktere, was er auch in diesem 10. Roman meines Erachtens nach hervorragend umzusetzen weiß. Trotz der vielen 1.000 Seiten, die diese Geschichte bereits vorzuweisen hat, schafft es der Autor, nach wie vor auf brutalste Weise, den Lesern mit überragenden und sehr überraschenden Wendungen an die Seiten zu fesseln. Der Lesefluss ist gut, die Charaktere entwickeln sich nach wie vor immer weiter und gerade zum Ende hin wird die Spannung nervenzerreibend spannend. Allerdings war der Weg zum Ziel bzw. zum Ende des Buches stellenweise eher zäh als flüssig zu lesen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich George R. R. Martin selbst sehr gerne erzählen hört. Einerseits ist es fantastisch, wie kreativ der US-amerikanische Autor ist aber wenn ich ein Kapitel lang nur lese, wie bspw. Stannis durch den Schnee läuft ohne das wirklich etwas passiert oder eine halbe Seite lang nur irgendwelche Titel von ehemaligen Rittern lese, die in der Nachtwache gedient haben, dann verliere ich doch beizeiten die Geduld oder auch die Lust, weiterzulesen. Ich lese absolut gerne Romane von George, allerdings hätte eine Kürzung an der einen oder anderen Stelle dem Lesefluss definitiv gutgetan. Er macht mit dem überraschenden Ende vieles wieder gut, was innerhalb des Buches zu langatmig wirkte aber 50-100 Seiten weniger hätten meienr Meinung nach auch nicht geschadet. So bleibt zwar ein weiterhin fantastischer Fantasy-Roman zurück, der aber über etliche Seiten sehr zäh zu lesen war und deshalb keine Höchstwertung verdienen kann, auch wenn ich insgesamt gut unterhalten worden bin und mir Ein Tanz mit Drachen schöne Lesestunden beschert hat und ich jetzt sehnsüchtig auf The Winds of Winter warte. Fazit zu Ein Tanz mit Drachen Über weite Strecken ist Ein Tanz mit Drachen viel zu langatmig um richtig in Schwung zu kommen. Das überragende Ende tröstet über einige zähe Passagen hingegen hinweg und macht definitiv neugierig auf die weiteren Romane. Definitiv ein starker Fantasy-Roman mit einigen Schwächen über die man aber hinwegsehen kann.

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Und wieder tauchte ich als Leserin ein in die Welt von Westeros, die mir inzwischen so liebgeworden ist wie keine andere Fantasy Welt vor ihr (mit Ausnahme von Tolkiens Mittelerde). Wie schon bei seinem Vorgänger fällt es mir wirklich schwer die richtigen Worte für dieses tolle Buch zu finden. Wirrungen und Spannungen durchziehen das Land und alles scheint langsam zu einem Ende zu kommen. Doch leider hat sich für Daenerys das Blatt gewendet. Die Mutter der Drachen muss einsehen das es nicht genügt Drachen zu besitzen um die Macht zu erreichen die sie eigentlich anstrebt. Alles scheint ihr aus den Händen zu gleiten. Aber auch andere Charaktere die wir kennen haben ein hartes Los zu erleiden. So muss sich zum Beispiel Cersei ihrem Schicksal stellen und fühlt mit was sie noch nie vorher gekannt zu haben scheint- Scham. Tyrion wendet geschickt wie so oft sein Schicksal zu seinem Gunsten ab. Desweiteren gibt es ein wiedersehen mit Jon Schnee den ich bis jetzt am liebsten aus der Stark Familie habe. Nicht weil er als "Bastard" eher ein Aussenseiter ist, nein er ist ein guter Mann, loyal, gutmütig und hilfsbereit. Man muss ihn einfach mögen. Alles in allem ist Band zehn wieder ein Werk das man nur bewundern kann. George R.R.Martin versteht es wie kein anderer mit wenigen Sätzen Bilder in den Köpfen der Leser entstehen zu lassen und Figuren zum Leben zu erwecken. Dabei ist keineswegs vorraussehbar welcher Charakter dennächsten Tag überlebt oder welcher sterben muss, bei George R.R.Martin muss man sich schon freuen wenn man seinen Lieblingscharakter das nächste Buch überleben sieht, ein weiterer Reiz der mich als Leserin unheimlich fasziniert. Es wird gemordert, geliebt, intrigiert und trotzdem kommt man als Leser einfach nicht vom Lied von Eis und Feuer los. Der einzige Wermutstropfen ist das man wieder sehr lange auf den nächsten Band warten muss. Ich muss mich wiederholen, denn wie sonst soll ich beschreiben das es ein wahres Meisterwerk ist? Jeder der Fantasy liebt kommt einfach nicht um diese Buchreihe herum. In einem Satz: Es ist wie eine schöne Reise von der man sich wünscht das sie nie zu Ende geht. Das Lied von Feuer und Eis - Ein Tanz mit dem Drachen (Band 10) erhält 5 von 5 Sternen

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