Leserstimmen zu
Das Zeitalter der Fünf - Priester

Trudi Canavan

AURAYA (1)

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Rezension Mit diesem Buch war es ein ständiges Auf-und-Ab. Es hat so viele Seiten, dass die Aussage „Anfang und Ende haben mir gefallen, die Mitte nicht“ zu einfach wäre. Spannende und langatmige Abschnitte haben sich viel häufiger abgewechselt. Meinen Notizen kann ich mindestens acht solcher Wechsel entnehmen. Doch nicht nur der Spannungsgrad der Handlung schwankte, sondern auch meine Sympathie mit den Charakteren war davon abhängig, womit sie sich gerade beschäftigt haben. Viele Enthüllungen, im Großen wie im Kleinen, waren zudem vorhersehbar. Auf der anderen Seite hat mich das Ende trotz Vorhersehbarkeit so gepackt, dass ich die Fortsetzungen auch noch lesen möchte. Anfangs dachte ich, dies sei ein Buch, bei dem ich dran bleiben müsse, um mit der Vielzahl der Erzähler zurecht zu kommen. Die Figuren wurden alle sorgfältig und ausführlich eingeführt, sodass ich nie den Überblick verloren habe; durch die vielen Perspektivwechsel hatte ich aber gleichzeitig trotzdem das Gefühl, dass es mit der Geschichte gut vorwärts ging. Sehr bald wurde allerdings deutlich, dass es sich um ein sehr langsames Buch handelt. Ein sehr, sehr, sehr langsames Buch. Die wenige Handlung in den ersten Kapitel hatte nichts mit der Vorstellung neuer Charaktere zu tun, sondern zieht sich durch das gesamte Buch. Alles wird ausführlich beschrieben und sorgfältig aufgebaut. Es werden mehr Gedanken als Handlungen erzählt, da in jedem Kapitel die Meinung des Erzählers zu den bisherigen Ereignissen aufgearbeitet wird. Das hat zur Folge, dass das Buch träge und gemächlich vor sich hin plätschert. Nicht immer hat mich das gestört, da ich es oft interessant fand, einfach mehr über die Charaktere zu erfahren. Trotzdem haben sich auch langatmige und langweilige Abschnitte darunter gemischt, in denen ich mir gewünscht habe, das Tempo möge endlich anziehen. Da hat es sicherlich auch nicht geholfen, dass das Papier des Buches so dünn ist, dass ich immer wieder mehrere Seiten auf einmal umgeblättert habe und deshalb irgendwann bei jedem Umblättern auf die Seitenzahl schauen musste, um mich nicht immer über die merkwürdig sinnfreien Sätze zu wundern. Genauso geschwankt habe ich bezüglich meiner Zu- und Abneigung gegenüber den Charakteren. Grundsätzlich waren die verschiedenen Erzähler alle interessante Figuren, deren Handlungsstränge ich gerne verfolgt habe. Besonders schön war es immer, wenn ich endlich den Sinn einer Perspektive verstanden habe, weil unterschiedliche Erzähler aufeinander getroffen sind. Außerdem hat mich gleich in den ersten Kapiteln positiv überrascht, dass ich die im Klappentext getriggerte Liebesgeschichte ausschließen konnte, da Auraya zu Beginn ein junges Mädchen und Leiard ihr alter Lehrer ist. Umso enttäuschter war ich, als sie dann nicht mehr so jung und er scheinbar doch nicht so alt war. Eine andere Erzählerin, eine mächtige, uralte Hexe auf der Flucht vor den Priestern, hat es mir mit ihrer scharfsinnigen Weisheit ebenfalls angetan. Bis sie aus Geldnot als Hure im Bordell gelandet ist. Eine weitere Perspektive befasst sich mit einem jungen Erfinder. Über ihn wird die Kultur eines anderen Volkes eingeführt und seine Klugheit hat mir gefallen. Als dann allerdings ein Mädchen auf den Plan tritt ... Es war ein spannendes Fantasy-Buch mit Wesen, Völkern, Politik und Magie, bis die Perspektiven plötzlich alle auf Sex hinausgelaufen sind und das mehr oder minder zeitgleich. Da war es dann eine Weile vorbei mit den interessanten Charakterentwicklungen. Zum Glück haben sich einige Erzähler wieder gefangen und wurden erneut interessant. Bei anderen schwankte es jedoch von Kapitel zu Kapitel. Besonders Aurayas Liebeleien und Leiards Schmachterei gingen mir zunehmend auf die Nerven. Das fand ich sehr schade, da insbesondere Leiard ein sehr vielversprechender, potenzialreicher Charakter ist. Es bleibt zu hoffen, dass die Erzähler des nächsten Teils auch dann glücklich sind, wenn sie nicht jede Nacht mit einem Geliebten ins Bett hüpfen können. Fazit Das Buch hat mir abwechselnd gut und nicht gefallen. Immer wieder wechselten sich spannende Szenen mit langatmigen Kapiteln ab. Das Erzähltempo ist unfassbar langsam und nicht immer konnten interessante Figuren dies auffangen, da auch meine Meinung bezüglich der Charaktere schwankt. Ich mochte sie alle und habe ihre Geschichte gerne verfolgt, bis plötzlich alle Perspektiven auf Sex, Liebeleien und Schmachterei hinausgelaufen sind. Einige haben sich wieder gefangen, andere gingen mir damit zunehmend auf die Nerven. „Das Zeitalter der Fünf: Priester“ hat mir nicht durchweg gefallen, mich jedoch neugierig auf die Fortsetzungen gemacht und bekommt dafür drei Schreibfedern. Ich bedanke mich beim blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Zugegeben ich kenne von der Autorin schon die Gilde der schwarzen Magier- Reihe und fühlte mich zu Beginn ein klein wenig an Sonea erinnert. Es wurde aber ziemlich schnell klar, das diese Geschichte ganz anders ist. Auraya hat mir dabei wirklich gut gefallen. Ich mag ja Bücher mit Heldinnen die eine gewisse Stärke in sich haben. Dazu kommt ihr Haustierchen das ich auch gleich ins Herz geschlossen habe und das mir des öfteren ein Lächeln entlockt hat. Wer die Gilde der schwarzen Magier kennt, hat hier auch keine Problem mit den zahlreichen Schauplätzen und Figuren die in diesem Werk vorkommen. Es geht manchmal schon etwas wirr zu, aber man verliert beim Lesen nie den Faden. Auraya ist eine Heldin die ich als Leserin gleich mochte und ich habe das eine oder andere mal mit ihr gebangt und gelitten. Aber auch die ganzen anderen Charaktere überraschen mit ihren Eigenheiten. Und nicht nur hier hat sich die Autorin Mühe gegeben etwas neues und eigenes zu erschaffen. Flora und Fauna wurde von ihr teilweise neu erfunden und / oder mit neuen Namen versehen. Das bringt zusätzlich Schwung in das Setting und macht dem Leser Spaß die Welt mit ihren verschiedenen Völkern und Kulturen zu erkunden. Eingehüllt in die Welt in der es auch Magie gibt, wurde mir das Lesen nie langweilig. Es gab zwar mitunter mal ein paar langatmige Strecken, aber die hielten sich in Grenzen. Zum Schreibstil kann ich nur sagen das Frau Canavan es drauf hat mit ihren Worten tolle Welten entstehen zu lassen. Die Sätze sind leicht und flüssig zu lesen und auch die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Man kann sich alles einfach wunderbar vorstellen. Für mich ist „Priester“ ein gelungener Auftakt der Buchreihe. Ich mag die Charaktere und die tolle Welt. Dazu kommt das mich die Handlung mit ihren Wendungen und Überraschungen echt begeistern konnte. Für Fantasy Fans sicher ein Griff Wert.

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Da ich die Geschichten der Autorin sehr mag und der Verlag eine hübsche Neuauflage dieser Reihe am Start hat, habe ich mich entschlossen, diese Bücher nochmals zu lesen. Im Mittelpunkt dieser Reihe steht Auraya. Sie ist berufen eine Priesterin zu werden und muss leider alles hinter sich lassen. Aufgabe der fünf Auserwählten, zu welchen auch Auraya gehört, ist es ein Bündnis zu schaffen. Persönlich fand ich das Buch ganz unterhaltsam und spannend. Es hat mich sehr angesprochen, dass die Autorin auch für dieses Buch eine tolle Welt erschaffen hat und in die man als Leser auch einen wirklich tollen Einblick bekommt. Die Handlung um Auraya fand ich sehr spannend und ich würde auch sagen, dass der Spannungsbogen recht gut gehalten wurde. Es gibt hier so einige Konflikte zwischen den unterschiedlichen Parteien, die ich ganz interessant fand und die Abwechslung in die Geschichte gebracht haben. Ich denke auch, dass es in dem Buch nicht unbedingt einen Höhepunkt gibt, was jetzt aber nicht schlimm ist, denn es gibt immer wieder Ereignisse, die interessant waren. Das Ende war jetzt etwas offen gewesen, was aber bei einer Reihe und hier dem ersten Band zu erwarten war. Gespannt bin ich, wie es weitergeht. Die Charaktere fand ich ganz toll gezeichnet. Auraya hat mir sehr gefallen und sie war mir sehr sympathisch. Gerade ihre Art empfand ich als sehr ansprechend. Aber auch die restlichen Charaktere würde ich als gelungen bezeichnen und ich konnte auch gerade von den Hauptprotagonisten alles sehr gut nachvollziehen. Der Schreibstil der Autorin war wieder ein absoluter Genuss. Das Buch war recht locker zu lesen und ich war trotz der vielen Seiten einfach nur gefesselt davon. Die Geschichte fand ich sehr sehr komplex, das finde ich immer sehr positiv, denn so kann ich besser darin abtauchen. Die Handlung wird aus wechselnder Perspektive erzählt und so bekommt man einen schönen Überblick über die ganzen Ereignisse. Das Cover finde gut und sehr ansprechend. Zur Autorin: Trudi Canavan wurde am 23. Oktober 1969 in Melbourne, Australien, geboren und wuchs in Ferntree Gully auf. Schon immer stand für sie ihre Kreativität im Vordergrund, egal ob Grafikdesign, Musik – oder natürlich das Schreiben. Da verwundert es nicht, dass sie die Kunst als Beruf wählte und Designerin wurde. Bevor sie sich 1995 selbstständig machte, war sie für mehrere namhafte Verlage tätig… Quelle: Verlag Fazit: 4 von 5 Sterne. Toller Auftakt. Werde auch den Rest der Reihe nochmals lesen. Kann ich weiterempfehlen.

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Super - und schade

Von: Achim

13.06.2018

Das Hörbuch ist super - und eigentlich hätte ich nun gerne die Fortsetzung gekauft. Augenscheinlich ist randomhouse bislang allerdings nicht willens diese Reihe fortzusetzen, was extrem schade ist.

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Hörbuch -bitte

Von: Lena

26.10.2017

Super, aber warum gibt es Teil 2 und 3 nicht als Hörbuch???

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Auraya wird von den weißen Magiern auserwählt, um fortan ihr Leben in dem Zirkel zu verbringen. Doch dafür muss sie einiges zurücklassen, ihre Heimat, ihre Familie, ihre Jugendliebe. Jahre später ist sie von den Göttern als Hohepriesterin auserwählt worden und fühlt sich dem Land verpflichtet – das gerade von einer großen Gefahr bedroht wird. Auraya versucht, die Völker des Nordens zu vereinen... Trudi Canavan ist auf einen Schlag mit ihrer Buchreihe um Sonea bekannt geworden, mit „Das Zeitalter der Fünf“ hat sie eine Trilogie veröffentlicht, die nicht in der Welt der Zauberergilde spielt, sondern ganz eigene Grundzüge hat. Hier spielt die australische Autorin wieder voll ihre Stärken aus und schafft eine sehr detailreiche Szenerie, deren Grundzüge fremdartig und vielseitig wirken. Dass ist zwar anfangs etwas anstrengend und unübersichtlich, mit der Zeit wird aber alles klarer und kann dann seinen vollen Reiz entfalten. Besonders die unterschiedlichen Völkern, die sich nicht an bekannten Klischees bedienen, sondern sehr eigenständig wirken. Die Kulisse ist also schon einmal gelungen, und auch die Geschichte selbst ist unterhaltsam. Zwar sind einige Anleihen an der berühmten Vorgängertrilogie vorhanden, diese werden aber immer weiter zurückgefahren und machen Platz für eine recht verschlungene Handlung, in die ich mich schnell hineinfallen lassen konnte. Zwar gibt es hier und da langwierige Passagen, in denen ein gewisser Stillstand zu verzeichnen ist, insgesamt wird aber ein spannender Verlauf erzählt. Klar wird hier einiges für den weiteren Verlauf der Reihe in Stellung gebracht, das geschieht aber sehr interessant und lesenswert. Auch die Charaktere sind sehr gut erdacht, sie stecken voller Leben und charmanter Seiten. Im Mittelpunkt natürlich Auraya, die schnell ihren Weg in mein Herz gefunden hat, aber auch die restlichen Rollen konnten mich weitestgehend überzeugen. Schade ist nur, dass Canavan wieder in schwarz-weiß-Malerei verfällt und wenig Diversität innerhalb ihrer Rollen aufkommen lässt – das hätte einige Charaktere wohl noch spannender gemacht. Die verwendete Sprache ist erneut sehr bildreich und treffend, sodass man sich gut in die fremdartige Welt hineinfinden konnte. „Priester“ ist ein sehr gelungener Auftakt und alles andere als eine Kopie der früheren Werke der Autorin, sondern spielt in einer gänzlich anders funktionierenden Welt. Das ist sehr reizvoll zu erkunden und steckt voller überraschender Momente, und auch die Geschichte selbst ist trotz kleinerer Längen kurzweilig und sehr unterhaltsam – und macht Lust auf mehr!

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Die Protagonistin dieser Serie heißt Auraya - und ich finde es ja ganz gut, dass Trudi Canavan wieder ein Mädchen in den Mittelpunkt stellt, aber da machte sich auch schon die erste Parallele auf: Auraya kommt zu ihrer neuen Rolle so ein bisschen wie die Jungfrau zum Kind, denn ihre magische Begabung wird eher durch einen (unglücklichen) Zufall entdeckt. Anstatt also ein normales Leben zu führen, wird sie Priesterin und letztlich sogar eine der fünf Auserwählten der Götter. Mit besonderen Fähigkeiten und Unsterblichkeit ausgestattet soll sie im Sinne der Götter schalten und walten - und natürlich gäbe es nichts zu erzählen, wenn nicht eine feindliche Macht ihren Auftritt hätte und die fünf Weißen vor ernsthafte Probleme stellen würde... Ich muss ehrlich sagen, dass es mir anfangs nicht leicht gefallen ist, in die Story reinzukommen - so ein bisschen habe ich mich an meine erste Lektüre des Herrn der Ringe erinnert gefühlt: Es werden sehr viele, durchaus stimmungsvolle und interessante Informationen geliefert und Canavan ist zu Beginn aus meiner Sicht sehr detailverliebt - aber worum es nun eigentlich gehen soll, wird nicht so ganz klar. Die Geschichte plätschert anfangs ein bisschen vor sich hin, liest sich durchaus angenehm, hat aber nicht den Charme, den die Gilde der Schwarzen Magier nahezu sofort ausgeübt hat, irgendwo fehlte mir da was. Es dauerte einige Zeit, bis ich mich auf diese Darstellungsart eingestellt hatte, dann nahm die Story auch mehr Fahrt auf und wurde reizvoller und interessanter. Ein Punkt, der einem das Lesen nicht wirklich einfacher macht, sind die vielen parallelen Erzählstränge: Einerseits gibt es Auraya, deren Leben und Walten wir verfolgen; dann gibt es Tryss, der sein Volk (das wirklich zauberhaft beschrieben wurde und mir sehr sympathisch ist!) voranbringen möchte und seine erste Liebe Drilli; eine weitere zentrale Geschichte dreht sich um Emerahl, die eine wilde Magierin ist und sich eigentlich von den Priestern fernhalten möchte - und dann gibt es natürlich noch diverse Nebenstränge um Verbündete, Freunde oder auch Feinde. Bis man also alles im Kopf richtig geordnet hat und weiß, wohin einen jetzt der Wechsel der Erzählperspektive wieder gebracht hat, dauert es einfach seine Zeit. Einige Stränge werden schneller zueinander geführt, andere langsamer - aber auch für sich genommen sind sie alle spannend und interessant. Ich finde zwar, dass die Charaktergestaltung an einigen Stellen noch etwas oberflächlich geblieben ist, aber da es sich um eine Trilogie handelt, ist dafür ja noch Zeit. Es gibt jedoch so einige Figuren, die mir schnell ans Herz gewachsen sind und deren Entwicklung ich doch gespannt weiterverfolgt habe - die haben mich nämlich ein bisschen mehr durch das Buch getragen als die tatsächliche Handlung. Insgesamt fand ich fast die Nebenschauplätze interessanter, die Geschichten hinter den Charakteren und der Entwicklung der Gesellschaft (die wie die meisten Fantasy-Universen einfach auf einem gewissen Schwarz-Weiß-Denken beruht), obwohl das Ende des Buchs durchaus spannende weitere Geschehnisse verspricht. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich den zweiten Teil gleich im Anschluss lesen will oder die Sache noch ein bisschen sacken lasse - aber reinschnuppern werde ich auf jeden Fall.

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Der Auftakt der Trilogie "Das Zeitalter der 5" ist zwar nicht ganz so gut wie die Bücher um Sonea, aber trotzdem ein Roman von Trudi Canavan, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Man kann wieder leicht in die neue Welt eintauchen und versteht alles ganz leicht, nicht zuletzt wegen Canavans lockerem Schreibstil. Genau wie in "Die Gilde der schwarzen Magier" wird das Buch aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Zum einen natürlich aus der Sicht der Protagonistin und Auserwählte der Götter Auraya, deren Loyalität der Götter durch nichts gebrochen werden kann. Dann wäre da noch Traumweber Leiard, dessen Kult von den Priestern misstraut und von einigen verfolgt wird. Er kennt Auraya seit ihrer Kindheit und ist auch jetzt noch mit ihr befreundet, hat aber gleichzeitig mit einer zweiten Persönlichkeit zu kämpfen, die Auraya hasst. Die unsterbliche Emerahl, die ihr Aussehen verändern kann und sich als Hure tarnt, kommt einem in diesem Band noch nicht so wichtig vor, aber durch sie erfahren wir viel über die Götter und Unsterblichen. Von den Göttern selbst bekommen wir auch nur wenig zu sehen, aber das ändert sich im nächsten Band. Die Seiten aus der Sicht von dem junger Erfinder Tryss sind dabei ganz besonders interessant, da er dem Volk der Siyee angehört. Die Siyee sind Wesen vom Körperbau so groß wie ein Kind und mit Flügelmembranen an den Armen, da hat die Autorin sich was Großartiges ausgedacht. Das Magiesystem ist ähnlich wie in "Die Gilde der schwarzen Magier" nur wird es hier nicht so gut erklärt und beschrieben. Die Magie der Traumweber, durch Träume zu kommunizieren ist neu und gefällt mir gut. Die Handlung ist spannend erzählt und durch einige Sichtweisen der Charaktere fragt man sich irgendwann, ob die Götter wirklich so super sind wie die Weißen es darstellen. Außerdem gibt es durch einen anderen Kult eine viel drastischere Bedrohung und auch da fragt man sich was es damit auf sich hat. Der Titel gefällt mir gut & er passt auch, da Auraya ja eine Priesterin wird und das Cover sieht ein bisschen geheimnisvoll aus, ich schätze mal, dass es Auraya darstellen soll. Ein gutes Buch von Trudi Canavan, das ich mal wieder sehr empfehlen kann. Ich werde dann auch bald Band 2 "Magier" lesen. "Priester" bekommt 4 von 5 Bücherwelten.

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