Leserstimmen zu
Das Zeitalter der Fünf - Priester

Trudi Canavan

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Da ich die Geschichten der Autorin sehr mag und der Verlag eine hübsche Neuauflage dieser Reihe am Start hat, habe ich mich entschlossen, diese Bücher nochmals zu lesen. Im Mittelpunkt dieser Reihe steht Auraya. Sie ist berufen eine Priesterin zu werden und muss leider alles hinter sich lassen. Aufgabe der fünf Auserwählten, zu welchen auch Auraya gehört, ist es ein Bündnis zu schaffen. Persönlich fand ich das Buch ganz unterhaltsam und spannend. Es hat mich sehr angesprochen, dass die Autorin auch für dieses Buch eine tolle Welt erschaffen hat und in die man als Leser auch einen wirklich tollen Einblick bekommt. Die Handlung um Auraya fand ich sehr spannend und ich würde auch sagen, dass der Spannungsbogen recht gut gehalten wurde. Es gibt hier so einige Konflikte zwischen den unterschiedlichen Parteien, die ich ganz interessant fand und die Abwechslung in die Geschichte gebracht haben. Ich denke auch, dass es in dem Buch nicht unbedingt einen Höhepunkt gibt, was jetzt aber nicht schlimm ist, denn es gibt immer wieder Ereignisse, die interessant waren. Das Ende war jetzt etwas offen gewesen, was aber bei einer Reihe und hier dem ersten Band zu erwarten war. Gespannt bin ich, wie es weitergeht. Die Charaktere fand ich ganz toll gezeichnet. Auraya hat mir sehr gefallen und sie war mir sehr sympathisch. Gerade ihre Art empfand ich als sehr ansprechend. Aber auch die restlichen Charaktere würde ich als gelungen bezeichnen und ich konnte auch gerade von den Hauptprotagonisten alles sehr gut nachvollziehen. Der Schreibstil der Autorin war wieder ein absoluter Genuss. Das Buch war recht locker zu lesen und ich war trotz der vielen Seiten einfach nur gefesselt davon. Die Geschichte fand ich sehr sehr komplex, das finde ich immer sehr positiv, denn so kann ich besser darin abtauchen. Die Handlung wird aus wechselnder Perspektive erzählt und so bekommt man einen schönen Überblick über die ganzen Ereignisse. Das Cover finde gut und sehr ansprechend. Zur Autorin: Trudi Canavan wurde am 23. Oktober 1969 in Melbourne, Australien, geboren und wuchs in Ferntree Gully auf. Schon immer stand für sie ihre Kreativität im Vordergrund, egal ob Grafikdesign, Musik – oder natürlich das Schreiben. Da verwundert es nicht, dass sie die Kunst als Beruf wählte und Designerin wurde. Bevor sie sich 1995 selbstständig machte, war sie für mehrere namhafte Verlage tätig… Quelle: Verlag Fazit: 4 von 5 Sterne. Toller Auftakt. Werde auch den Rest der Reihe nochmals lesen. Kann ich weiterempfehlen.

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Super - und schade

Von: Achim

13.06.2018

Das Hörbuch ist super - und eigentlich hätte ich nun gerne die Fortsetzung gekauft. Augenscheinlich ist randomhouse bislang allerdings nicht willens diese Reihe fortzusetzen, was extrem schade ist.

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Hörbuch -bitte

Von: Lena

26.10.2017

Super, aber warum gibt es Teil 2 und 3 nicht als Hörbuch???

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Auraya wird von den weißen Magiern auserwählt, um fortan ihr Leben in dem Zirkel zu verbringen. Doch dafür muss sie einiges zurücklassen, ihre Heimat, ihre Familie, ihre Jugendliebe. Jahre später ist sie von den Göttern als Hohepriesterin auserwählt worden und fühlt sich dem Land verpflichtet – das gerade von einer großen Gefahr bedroht wird. Auraya versucht, die Völker des Nordens zu vereinen... Trudi Canavan ist auf einen Schlag mit ihrer Buchreihe um Sonea bekannt geworden, mit „Das Zeitalter der Fünf“ hat sie eine Trilogie veröffentlicht, die nicht in der Welt der Zauberergilde spielt, sondern ganz eigene Grundzüge hat. Hier spielt die australische Autorin wieder voll ihre Stärken aus und schafft eine sehr detailreiche Szenerie, deren Grundzüge fremdartig und vielseitig wirken. Dass ist zwar anfangs etwas anstrengend und unübersichtlich, mit der Zeit wird aber alles klarer und kann dann seinen vollen Reiz entfalten. Besonders die unterschiedlichen Völkern, die sich nicht an bekannten Klischees bedienen, sondern sehr eigenständig wirken. Die Kulisse ist also schon einmal gelungen, und auch die Geschichte selbst ist unterhaltsam. Zwar sind einige Anleihen an der berühmten Vorgängertrilogie vorhanden, diese werden aber immer weiter zurückgefahren und machen Platz für eine recht verschlungene Handlung, in die ich mich schnell hineinfallen lassen konnte. Zwar gibt es hier und da langwierige Passagen, in denen ein gewisser Stillstand zu verzeichnen ist, insgesamt wird aber ein spannender Verlauf erzählt. Klar wird hier einiges für den weiteren Verlauf der Reihe in Stellung gebracht, das geschieht aber sehr interessant und lesenswert. Auch die Charaktere sind sehr gut erdacht, sie stecken voller Leben und charmanter Seiten. Im Mittelpunkt natürlich Auraya, die schnell ihren Weg in mein Herz gefunden hat, aber auch die restlichen Rollen konnten mich weitestgehend überzeugen. Schade ist nur, dass Canavan wieder in schwarz-weiß-Malerei verfällt und wenig Diversität innerhalb ihrer Rollen aufkommen lässt – das hätte einige Charaktere wohl noch spannender gemacht. Die verwendete Sprache ist erneut sehr bildreich und treffend, sodass man sich gut in die fremdartige Welt hineinfinden konnte. „Priester“ ist ein sehr gelungener Auftakt und alles andere als eine Kopie der früheren Werke der Autorin, sondern spielt in einer gänzlich anders funktionierenden Welt. Das ist sehr reizvoll zu erkunden und steckt voller überraschender Momente, und auch die Geschichte selbst ist trotz kleinerer Längen kurzweilig und sehr unterhaltsam – und macht Lust auf mehr!

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Die Protagonistin dieser Serie heißt Auraya - und ich finde es ja ganz gut, dass Trudi Canavan wieder ein Mädchen in den Mittelpunkt stellt, aber da machte sich auch schon die erste Parallele auf: Auraya kommt zu ihrer neuen Rolle so ein bisschen wie die Jungfrau zum Kind, denn ihre magische Begabung wird eher durch einen (unglücklichen) Zufall entdeckt. Anstatt also ein normales Leben zu führen, wird sie Priesterin und letztlich sogar eine der fünf Auserwählten der Götter. Mit besonderen Fähigkeiten und Unsterblichkeit ausgestattet soll sie im Sinne der Götter schalten und walten - und natürlich gäbe es nichts zu erzählen, wenn nicht eine feindliche Macht ihren Auftritt hätte und die fünf Weißen vor ernsthafte Probleme stellen würde... Ich muss ehrlich sagen, dass es mir anfangs nicht leicht gefallen ist, in die Story reinzukommen - so ein bisschen habe ich mich an meine erste Lektüre des Herrn der Ringe erinnert gefühlt: Es werden sehr viele, durchaus stimmungsvolle und interessante Informationen geliefert und Canavan ist zu Beginn aus meiner Sicht sehr detailverliebt - aber worum es nun eigentlich gehen soll, wird nicht so ganz klar. Die Geschichte plätschert anfangs ein bisschen vor sich hin, liest sich durchaus angenehm, hat aber nicht den Charme, den die Gilde der Schwarzen Magier nahezu sofort ausgeübt hat, irgendwo fehlte mir da was. Es dauerte einige Zeit, bis ich mich auf diese Darstellungsart eingestellt hatte, dann nahm die Story auch mehr Fahrt auf und wurde reizvoller und interessanter. Ein Punkt, der einem das Lesen nicht wirklich einfacher macht, sind die vielen parallelen Erzählstränge: Einerseits gibt es Auraya, deren Leben und Walten wir verfolgen; dann gibt es Tryss, der sein Volk (das wirklich zauberhaft beschrieben wurde und mir sehr sympathisch ist!) voranbringen möchte und seine erste Liebe Drilli; eine weitere zentrale Geschichte dreht sich um Emerahl, die eine wilde Magierin ist und sich eigentlich von den Priestern fernhalten möchte - und dann gibt es natürlich noch diverse Nebenstränge um Verbündete, Freunde oder auch Feinde. Bis man also alles im Kopf richtig geordnet hat und weiß, wohin einen jetzt der Wechsel der Erzählperspektive wieder gebracht hat, dauert es einfach seine Zeit. Einige Stränge werden schneller zueinander geführt, andere langsamer - aber auch für sich genommen sind sie alle spannend und interessant. Ich finde zwar, dass die Charaktergestaltung an einigen Stellen noch etwas oberflächlich geblieben ist, aber da es sich um eine Trilogie handelt, ist dafür ja noch Zeit. Es gibt jedoch so einige Figuren, die mir schnell ans Herz gewachsen sind und deren Entwicklung ich doch gespannt weiterverfolgt habe - die haben mich nämlich ein bisschen mehr durch das Buch getragen als die tatsächliche Handlung. Insgesamt fand ich fast die Nebenschauplätze interessanter, die Geschichten hinter den Charakteren und der Entwicklung der Gesellschaft (die wie die meisten Fantasy-Universen einfach auf einem gewissen Schwarz-Weiß-Denken beruht), obwohl das Ende des Buchs durchaus spannende weitere Geschehnisse verspricht. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich den zweiten Teil gleich im Anschluss lesen will oder die Sache noch ein bisschen sacken lasse - aber reinschnuppern werde ich auf jeden Fall.

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Der Auftakt der Trilogie "Das Zeitalter der 5" ist zwar nicht ganz so gut wie die Bücher um Sonea, aber trotzdem ein Roman von Trudi Canavan, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Man kann wieder leicht in die neue Welt eintauchen und versteht alles ganz leicht, nicht zuletzt wegen Canavans lockerem Schreibstil. Genau wie in "Die Gilde der schwarzen Magier" wird das Buch aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Zum einen natürlich aus der Sicht der Protagonistin und Auserwählte der Götter Auraya, deren Loyalität der Götter durch nichts gebrochen werden kann. Dann wäre da noch Traumweber Leiard, dessen Kult von den Priestern misstraut und von einigen verfolgt wird. Er kennt Auraya seit ihrer Kindheit und ist auch jetzt noch mit ihr befreundet, hat aber gleichzeitig mit einer zweiten Persönlichkeit zu kämpfen, die Auraya hasst. Die unsterbliche Emerahl, die ihr Aussehen verändern kann und sich als Hure tarnt, kommt einem in diesem Band noch nicht so wichtig vor, aber durch sie erfahren wir viel über die Götter und Unsterblichen. Von den Göttern selbst bekommen wir auch nur wenig zu sehen, aber das ändert sich im nächsten Band. Die Seiten aus der Sicht von dem junger Erfinder Tryss sind dabei ganz besonders interessant, da er dem Volk der Siyee angehört. Die Siyee sind Wesen vom Körperbau so groß wie ein Kind und mit Flügelmembranen an den Armen, da hat die Autorin sich was Großartiges ausgedacht. Das Magiesystem ist ähnlich wie in "Die Gilde der schwarzen Magier" nur wird es hier nicht so gut erklärt und beschrieben. Die Magie der Traumweber, durch Träume zu kommunizieren ist neu und gefällt mir gut. Die Handlung ist spannend erzählt und durch einige Sichtweisen der Charaktere fragt man sich irgendwann, ob die Götter wirklich so super sind wie die Weißen es darstellen. Außerdem gibt es durch einen anderen Kult eine viel drastischere Bedrohung und auch da fragt man sich was es damit auf sich hat. Der Titel gefällt mir gut & er passt auch, da Auraya ja eine Priesterin wird und das Cover sieht ein bisschen geheimnisvoll aus, ich schätze mal, dass es Auraya darstellen soll. Ein gutes Buch von Trudi Canavan, das ich mal wieder sehr empfehlen kann. Ich werde dann auch bald Band 2 "Magier" lesen. "Priester" bekommt 4 von 5 Bücherwelten.

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