Leserstimmen zu
Der Schamane

Noah Gordon

Die Medicus-Trilogie (2)

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eBook
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Der Schamane

Von: Taka

08.11.2015

Inhalt: Rob J. Cole, der Nachfahre des legendären Medicus, muss auf eine vielversprechende Laufbahn in Schottland verzichten und sucht sein Glück in der Neuen Welt. Er erwirbt im Tal des Mississippi Land – Land, das früher den Indianern vom Stamm der Sauks gehörte. Die Begegnung mit den Indianern wird für ihn entscheidend: Er beginnt, die heilenden Kräfte der Natur einzusetzen, und findet in Makwa-ikwa, der Priesterin und Medizinfrau der Sauks, eine Freundin und Helferin. Doch bald lernen Cole und seine Familie auch die Schattenseiten des jungen Amerika kennen. Cover: Das Cover ist seht schön gestaltet worden. Auf dem Cover sieht man zwei Indianer, die vermutlich auf der Jagd sind, da beide Indianer die Hände oben haben und Pfeile schießen. Zudem sitzt der eine Indianer auf dem Pferd. Erster Satz: "Die Spirit of Des Moines schickte ihr Signal voraus, als sie sichin der morgendlichen Kühle dem Bahnhof von Cincinnati näherte." Meine Meinung: Rob J. Cole muss seine Heimat verlassen, wegen politischen Gründen und versucht eine neue Existenz in der Neuen Welt aufzubauen. Ich fand die Geschichte sehr interessant, der Autor erzählt sehr fesselnd und es ist auch leicht zu lesen. Ich fand es sehr interessant, dass es historische Fakten im Buch gab, sowie persönliche Schicksäle, das macht die Geschichte umso interessanter. Den Erzählstil von Noah Gordon mag ich sehr. Wer gerne historische Sachbücher mag, der sollte mal im Buch blättern, denn es lohnt sich auf jeden Fall. Fazit: Noah Gordon hat mit der Fortsetzung "Der Schamane" ein echtes Meisterwerk geschrieben. Wer den Medicus schon gelesen hat, sollte sich auf jeden Fall auch die Fortsetzung "Der Schamane" nicht entgehen lassen, denn dieses Buch lohnt sich auf jeden Fall. Von mir bekommt dieses Buch 5***** von 5***** Sternen.

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"Der Schamane" ist eine Fortsetzung zu "Der Medicus" von Noah Gordon. Robert Jeremy Cole ist ein Nachfahre des legendären Medicus. Wir begleiten ihn in die Neue Welt, in der er sich als Landarzt niederlässt. Indianer, schwere Krankheiten und der beginnende Bürgerkrieg prägen das Leben des talentierten Arztes, der genauso wie sein Vorfahre die seherische "Gabe" geerbt hat, mit der er beim Anfassen an den Händen den nahenden Tod erkennen kann. Gleich vorneweg: Ich bin ein großer Fan von Noah Gordon. Besonders der Medicus-Trilogie. Spannende historische Romane, die einen mit fein gezeichneten Charakteren und historischen Details gefangen halten. "Der Schamane" ist ein tolles Buch, dass ich bereits auf Deutsch und Englisch gelesen habe. Das Hörbuch war quasi die Komplettierung des Genusserlebnisses. Ein Buch vorgelesen zu bekommen, ist ein ganz anderes Erlebnis, als es selbst zu lesen. Die Schwerpunkte setzt der Vorleser mit seiner Betonung. In diesem Fall war Gunter Schoß genau der richtige Vorleser. Seine ruhige ausdrucksstarke Stimme läßt einen in die Neue Welt eintauchen und man erlebt hautnah die Sorgen und Nöte des jungen Landarztes. Das Hörbuch ist ideal für lange Autofahrten oder zum Abschalten am Abend.

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Ein Problem, was ich mit dem Buch aber hatte, war, dass es sich zwischenzeitlich sehr stark gezogen hat. Normalerweise lese ich Bücher total schnell ende, aber hier wird soviel von der Gegend, den Charakteren und dem Drum rum erzählt, dass ich es manchmal wieder weglegen musste, da es zuviel wurde. Ich finde das Buch gut, aber nicht so gut wie den Medicus. Er ist und bleibt mein liebstes Buch. Aber, ich werde auf jeden Fall noch schauen, dass ich mir den dritten Teil besorgen kann. Also, wenn ihr den Medicus mochtet wird euch der Teil auch mit Sicherheit gefallen. :D

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Dieses Buch ist mir mit als erstes auf dem neuen Bloggerportal über den Weg gelaufen. Und da dachte ich mir, ja darauf hast du jetzt so richtig Lust und schwupps hatte ich es angefragt, und wie man sieht auch bekommen. Voller Tatendrang und Vorfreude, trotz der 700 Seiten, habe ich auch recht schnell angefangen zu lesen. Leider kam die Ernüchterung für mich sehr schnell. Der Medicus, also der erste Band dieser Reihe, hat mich letztes Jahr im Januar total begeistert und wurde eins meiner ersten Jahreshighlights. Und diesen Anspruch hatte ich natürlich auch an diesen Band, aber leider konnte er mich zu keiner Sekunde fesseln oder am lesen halten. Der Schreibstil von Noah Gordon war nicht schlecht, aber für mich hat es sich tierisch gezogen. Was auch an dem Hauptcharakter Rob lag, weil dieser sehr sehr unnahbar war und dadurch bei mir keinerlei Interesse aufkam, was mit ihm passiert. Auch die Geschichten, die sich um Rob herum abgespielt haben, haben leider keinerlei Reiz entwickelt um sie weiter zu verfolgen, auch wenn sie mir am Anfang noch ganz gut gefielen. Was alles in allem, auf Seite 188 von 692, dazu führte, dass ich es abbrach. Hätte diese Geschichte eine durchschnittliche Seitenzahl von 350-450 Seiten gehabt, hätte ich es mind. 100 Seiten vorher abgebrochen.

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Gordon´s “Medikus“-Nachfolger, die zweite Partie der Familientrilogie namens “Der Schamane” sitzt in einem spannenden historischen Setting: den USA um 1850-60 und deckt viele Felder der Besiedlung durch europäische Siedler ab. Indianische Widerstandsstrategien, Umsiedlung, die Konflikte der europäischen Siedler untereinander, die Sklaven-Frage, der Bürgerkrieg – Gordon hat einen Rundumschlag vorgenommen. Und obwohl die Geschichte jetzt nicht mega spannend ist (das ist der Medicus mMn auch nicht unbedingt), ist es doch gut geschrieben, spannend und detailgefüttert bis zum Platzen. Dass der etwas konstruierte Plot um die Ermordung einer indianischen Schamanin nicht wirklich überzeugt, sondern immer so zwischengeschoben wirkt, muss leider erwähnt werden.

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Im zweiten Band von Noah Gordons Medizinertrilogie "Der Schamane", führt der Weg des Protagonist in die USA des 19. Jahrhunderts, mitten hinein in den US-amerikansichen Bürgerkrieg. Obwohl die Sprache Gordons teilweise daran angelegt ist, romatisiert er diese Zeit nicht, die hervorragende Recherche stellt den Untergang, den Genozid der Indianer, beispielhaft dar. Es wird nicht ausgelassen, daß die grade erst selbst eingewanderten, schnell jagd auf die machten, die nach ihnen kamen. Evangelisten verfolgten Katholen, viele waren entweder für oder gegen die Sklaverei und alle liesen ihren Haß an den Indianern aus. Das Morden und Stechen schwappte aus Europa in die USA über. (...)

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