Leserstimmen zu
Ist mein Kind schulfähig?

Armin Krenz

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Von: Dipl.-Päd. Waltraud Bauer

04.08.2003

»Ist mein Kind schulfähig?« - der absolute Ratgeber-Hit dieses Frühjahrs Nach PISA sind ohnehin viele Veranstaltungen in Tageseinrichtungen der Einschulung und den damit verbundenen bangen Fragen der Eltern gewidmet. Der Autor Armin Krenz gibt plausible, für Nichtfachleute lesbare und in der Praxis umsetzbare Antworten. (...) Wie viele Eltern stellt der Autor Armin Krenz die bange Frage ¿Ist mein Kind schulfähig?¿ und diskutiert den Begriff der Schulfähigkeit mit dem Ziel, Eltern, Erziehern und Lehrern Hilfen bei ihrem Aufbau zu vermitteln. Noch immer schwankt die Auffassung von Schulfähigkeit zwischen der Anpassung des Kindes an Schul- und Unterrichtsstrukturen und der Stärkung von Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein. Schließlich ringt sich der Autor zu einer Definition von Schulfähigkeit durch ¿als der Summe von Verhaltensmerkmalen und Leistungseigenschaften eines Kindes, die es braucht, um im Anfangsunterricht und später Lernimpulse aufzugreifen, zu vertiefen und für Lernauseinandersetzungen zu nutzen ¿ in emotionaler, sozialer, motorischer und kognitiver Hinsicht.¿ (vgl. Krenz S. 85) Bei der heute üblichen Frühförderung steht die des kognitiven Bereiches im Vordergrund, obwohl gleichzeitig Defizite im emotionalen und sozialen Bereich zu beobachten sind. Im Kern ergibt sich Schulfähigkeit aus einer erfüllten Kindheit, in der Zeit, Liebe, Vertrauen und Achtung ihren Platz haben. ¿Kinder brauchen eine Umgebung, die aus der Einheit von verlässlicher intensiver Zuwendung, klarer Ordnung im Alltag und gleichzeitig großer Eigenständigkeit zusammengesetzt ist.¿ (Krenz S. 129) Das Orientierungsbuch ¿Ist mein Kind schulfähig?¿ liefert nicht allein wertvolle Anhaltspunkte zur Beantwortung der Titelfrage, sondern setzt mit der Betonung emotionaler, sozialer und motorischer Basiskompetenzen neue Akzente angesichts der bislang überbetonten kognitiven Fähigkeiten und gibt der Spielfähigkeit als Grundlage von Schulfähigkeit den verdienten Stellenwert zurück.

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