Leserstimmen zu
Kaiserschnitt - wie Narben an Bauch und Seele heilen können

Theresia Maria de Jong, Gabriele Kemmler

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Von: Stefanie Kalmer aus Haselünne/ Emsland

14.07.2004

Ich bin sehr angetan von diesem Buch, denn es spricht einer Kaiserschnittgeschädigten aus der Seele. Vor allem nimmt es einem diese Selbstvorwürfe (zumindestens teilweise), denn es klärt darüber auf,dass oft nicht die Gebärunfähigkeit der Frau der Grund für einen Kaiserschnitt ist, sondern dass heutzutage schneller zum Kaiserschnitt übergegangen wird (kaiserschnitt ist Routine, heute vergleichbar mit spontaner Geburt) Es gibt Frauen auch die Gelegenheit selbstbewusster gegenüber den Medizinern aufzutreten und zu sagen was sie möchten oder nicht möchten; vor allem die Aufklärung über die verschiedenen Faktoren, die einen Kaiserschnitt wahrscheinlich machen (zB Geburtseinleitung), tragen dazu bei. Das Buch beschreibt das Stillen als heilend. Dem kann ich nur beipflichten, denn ich und auch andere Kaiserschnittgeschädigte sagen: wenn schon keine natürliche Geburt dann wenigstens natürliche Nahrungsquelle. Schön, dass man wenigstens stillen kann. Fazit: Eine Pflichtlektüre für alle die per Kaiserschnitt entbunden haben oder müssen, und die daran zu "knabbern" haben.

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