Leserstimmen zu
Die selbstbestimmte Geburt

Ina May Gaskin

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Das Buch ist in zwei Teile unterteilt. Der erste Teil erzählt Geburtsgeschichten und der zweite Teil erklärt die Grundlagen der Geburt. Naja, ich muss zugeben, dass ich den ersten Teil übersprungen habe, da ich persönlich mir nicht so gerne irgendwelche Geburtsgeschichten durchlese. Kommen wir zuerst mal zu den negativen Dingen dieses Buches, was wirklich nicht viel ist. Die schwarz-weiß Fotos waren auch aus den 70er-80er Jahren und sollten vielleicht auch mal aktualisiert werden. Auch bei manchen Beschreibungen hätten mir Bilder als visuelle Stütze besser gefallen, weil man sich sonst nur schwer etwas vorstellen kann. Das Buch wurde von einer Hebamme aus Tennessee geschrieben, weshalb sie sehr oft von Farmgeburten spricht. Für mich die die Sicherheit eines Krankenhauses bevorzugt total unvorstellbar, aber zum Glück handhabt das ja jede anders. Dadurch gibt es aber auch viele Tipps, wie man es doch noch zu einer natürlichen Geburt schaffen kann, zB. wenn das Kind sich nicht weiter bewegt oder das man eine Schwangere rütteln soll damit sie sich entspannt (dazu hätte ich gerne eine Bilderklärung gehabt). Auch hier gibt es allerlei Geschichten aus ihrem Leben mit verschiedenen gebärenden Frauen. Ich muss zugeben, als in einem Kapitel die Geburt als "sexueller Akt" beschrieben wurde, ich nicht viel damit anfangen konnte. Auch die Geschichte dazu war sehr skurril und befremdlich! :D Auch das man nicht gleich bei den ersten Wehen ins Krankenhaus fahren soll, sondern sich noch einmal ausruhen sollte, beschreibt sie. Bin mir nicht sicher ob ich da so ruhig bleiben kann, wenn ich mir unsicher bin. Ansonsten wird natürlich auch diverse medizinische Vorgänge bei der Geburt eingegangen. Wie zB. das leider heutzutage kein Lachgas mehr verwendet wird, die PDA wird erklärt usw., was ich wirklich sehr interessant fand.

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