Leserstimmen zu
Auf die Seele schauen

Hunter Beaumont

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Beseelend

Von: Jürgen Schröter

12.11.2019

Dieses Buch ist in meinen Augen ein Durchbruch in der Psychotherapie. Gängige Bücher zur Psychotherapie sprechen die Psyche als „Apparat“ nur recht oberflächlich an. Dieses Buch jedoch geht in die Tiefe der SEELE, eher in der Tradition von C. G Jung. Auf dieser Ebene, in dieser Dimension gibt es jedoch keine Psycho-„Analyse“ mehr. Die Seele lässt sich nicht „analysieren“. Ihre Reichweite geht weit über den analytischen Verstand hinaus. Wir können – mit einem geschulten Blick – nur auf die Seele „schauen“ – voller Verzückung, Staunen und Ehrfurcht. Und dazu regt das Buch an! Die Seele ist die LIEBE und auf der Ebene der Seele gibt es nichts Böses und keinen Hass. Das Buch ist eine Einladung, das Mystische in sich zu entdecken und zu erwecken. So bekämpft „spirituelle Psychotherapie“ nichts, sondern erinnert an die Liebe und hilft, auf allen Ebenen liebesfähiger zu werden. Hass ist eine Tatsache, die auch in Kontemplation „angeschaut“ werden kann. Im letzten Teil stellt die Autor auch die Frage: Wer schaut die Seele an? – Die Seele kann beides sein und damit eine Dualität überwinden: Die Seele kann das Anschauende und das Angeschaute gleichzeitig sein. Das Buch ist eine Sammlung von 11 Vorträgen des Autoren zu 11 Kapiteln zusammengefasst. Jeder Teil ist in sich geschlossen wie „Die Heilung der Wunde im Weiblichen“, „Die Paarbeziehung als religiöser Vollzug“, „Selbstheilung: Hoffnung oder Illusion“, „Trauerfolgen“, „Wenn die Toten zu reden anfangen“. Das Buch ist auch nichts „Abgeschlossenes“, sondern eher „Impulse der Seele“. In den Worten des Autors: „Bei der Überarbeitung des Textes ist mir auch klar geworden, was fehlt. Es gibt keine Information darüber, wie die Arbeit mit der Seele passiert. Das ist Absicht, denn der Weg, den ich kenne, geht nur mit Begleitung in Selbsterforschungsgruppen. Begleitung und Gesellschaft sind unentbehrlich. Das Zweite das mir aufgefallen ist: Die Gedanken sind oft nicht zu Ende gedacht. Das ist keine Absicht. Es zeigt nur meine Grenzen. Ich habe es so weit gebracht, wie ich kann, und mit dieser Veröffentlichung übergebe ich die weitere Entwicklung an Sie, die Leser.“ (S. 11) Hunter Beaumont ist ein spiritueller Praktiker, der unseren Blick schulen kann, auf die reichhaltigen Phänomene der Seele zu schauen, um sie besser zu verstehen und anzunehmen.

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Von: Hablützel aus Rorschach

06.08.2008

Um sich selbst oder in einer Therapie kennenzulernen, braucht es heute einen mehrdimensionalen Ansatz. Eine Ebene davon ist die Spiritualität, von deren Anwendung in der Therapie Beaumont mit Erfahrung schreibt. Dem Autor gelingt es, in leicht verständlicher Sprache, die "materialistische" Psychologie mit der spirituellen Dimension zu ergänzen.Erst die Integration beider Ebenen hilft zur Selbsterkenntnis und Selbstwertschätzung. Der Autor wird vor allem von den Schriften C.G. Jungs inspiriert. Schade nur, dass er die moderne "transpersonale Psychologie" und deren Exponenten nicht einbezieht. Das Buch eignet sich sehr gut für Einsteiger in die Thematik "Spirituelle Therapie".

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Von: Susanne Schirmer aus Coppenbrügge

01.07.2008

Das beste Buch über Psychotherapie, das ich je gelesen habe. Noch nie war ich so persönlich berührt von jedem Satz. Bitte geben Sie mir einen tipp, ob Hunter Beaumont auch Seminare gibt und ob er eine home-page hat, wo ich davon erfahren kann.

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