Leserstimmen zu
Kein Kuss unter dieser Nummer

Sophie Kinsella

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Dieses Buch war einfach sooooo toll. Ich habe es in den Urlaub gelesen und es ergänzte den Urlaub Feeling perfekt. Hier geht's um Poppy Wyatt, die verlobt ist und bald heiratet. Dummerweise verliert sie ihren Verlobungsring, der eine unheimmlich teuere Antike ist, in ein Chaos und muss ihn noch neben ihrer chaotische Hochzeitsplannung finden. Das ohne, dass ihr Verlobter und seiner Familie, die sie als intellektuell minderwertig betrachtet, davon was mitbekommen. Zusätzlich wird im Prozess ihr Handy geklaut. Per Zufall findet Poppy ein Handy im Mülleimer und nimmt es als Ersatz. Sie stellt fest, dass das Handy dem Business Man Sam Roxton gehört, der sein Handy nicht so leicht abgeben will. Und wie sich ihrer Begegnung auf einander auswirkt, kann ganz ander als erwartet sein . . . Poppys Persönlichtkeit macht dieses Buch wirklich. Der Leser ist in ihren Kopf und bekommt ihre Betrachtungen der Situation und ihren Gedanken mit. Sie ist eine tolle Protaginistin: Sie ist lustig, nett, mutig und sehr impulsiv. Ihre Entscheidungen verursachen Sam und ihr oft große Probleme. Die Spannung geht wirklich durch die Decke! Sams Charakter ist der komplette Gegensatz zu Poppys. Das macht ihre Begenungen und Gespräche spannened. Vor allem zu sehen, wie sie mit einander reden und wie sie versuchen einander zu beinflussen ist total spannend und amusant. Dieser Roman ist ein wenig kitschig. Aber dazu muss man sagen, dass die Charaktere so gut beschrieben werden, dass ich das Gefühl hatte, dass ich sie wirklich kenne. Die Story nimmet durchgehend unerwartete Wendungen, die einem immer am Rand des Stuhls sitzen lassen. Und das Ende??? Es ist der große Hochpunkt!! Ich kann nicht mehr sagen, als dass es unerwartet ist. Sophie Kinsella gibt uns die Hoffnung und nimmt sie und gibt sie wieder, bis man nicht weiß was sie vor hat . . . aber am Ende weiß man, man kann sie vertrauen ;)

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Allgemein: Titel: Kein Kuss unter dieser Nummer Autor/in: Sophie Kinsella Verlag: Goldmann Verlag Seiten: 480 Inhalt (Vorsicht Spoiler): Manchmal ist das große Glück nur eine Pechsträhne entfernt ... Poppy Wyatt steht kurz vor ihrer Hochzeit mit ihrem Traummann, als sie erst ihren äußerst wertvollen Verlobungsring verliert und ihr dann auch noch das Handy gestohlen wird. Als Poppy ein weggeworfenes Smartphone findet, behält sie es kurzerhand, um die Suchaktion für ihren Ring organisieren zu können. Dummerweise gehört das Handy dem Geschäftsmann Sam Roxton, dessen Leben bald kopfsteht. Denn Poppy kann den Impuls nicht wiederstehen, sich in Sams Leben einzumischen - mit unübersehbaren Folgen für sie beide ... Meine Meinung: Poppy hat auf ihrem Junggesellinnenabschied ihrem Verlobungsring, ein Familienerbstück, verloren. Ihre Freundinnen wollten ihn mal anprobieren, als es einen Feueralarm gab, und niemand mehr wusste, wo der Ring geblieben ist. Sie sucht nach der Feier den ganzen Saal ab, gibt jedem ihre Nummer, aber keiner findet ihn. Als sie draußen vorm Hotel nach Handyempfang sucht, klaut ihr beim vorbeifahren ein Fahrradfahrer das Handy aus der Hand. In der Lobby des Hotels überlegt sie, wies weiter gehen soll, und findet in einem Mülleimer ein weggeworfenes Handy. Obwohl es ersichtlich ist, dass es zu einem Mitarbeiter von der White Global Consulting Group gehört, nimmt sie es an sich und organisiert darüber die Suchaktion ihres Verlobungsrings. Ihr Plan war die eingehenden Nachrichten und Telefonate zu ignorieren, allerdings nimmt sie dann aus Versehen doch ein Anruf an und erfährt, dass das Handy eigentlich der Assistentin von Sam Roxton gehört. Diese hat kurzer Hand ihren Job geschmissen und damit das Handy weggeworfen. So wird Poppy kurzer Hand selbst zur Assistentin von Sam. Mehr oder weniger. Sie muss ihm zumindest alles weiterleiten und bekommt so aus seinem Leben sehr viel mit. Dass sie den Ring verloren hat, möchte sie vor ihrem Verlobten und dessen Familie verheimlichen, wobei sie Sam unterstützt. Poppy kommt am Anfang gut damit klar einfach nur alles weiterzuleiten, doch schließlich liest sie immer mehr vom Inhalt und möchte Sam dann doch helfen. Aber wie sich jeder denken kann, bringt das sehr viel Chaos in Sams Leben. Die Fußnoten sind echt ein cooles Tool und stören überhaupt nicht. Ich musste etwas schmunzeln, als sie das Handy als lebenswichtig betitelte und erklärte, wie hilflos sie sich ohne dies fühle. Ich möchte ja nicht spoilern, aber im letzten Drittel passiert sehr viel, was man nicht erwartet hat. Ich habe da ein Wechselbad der Gefühle durch gemacht im positiven Sinne. Ich war gerührt und den Tränen nah, und ich musste lachen, oder hatte einfach ein gutes Gefühl angesichts der Harmonie. Ein richtig schönes Buch. Poppy ist mir sehr ans Herz gewachsen.

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Autorin: Die britische Autorin, geb. am 12.12.1969 in London, schrieb ihre ersten Werke bereit im Alter von 24 J. unter ihrem realen Namen Madeleine Wickham. Sie arbeitete zunächst als Wirtschaftsjournalistin und schrieb in dieser Zeit unter dem Pseudonym “Sophie Kinsella” ihren ersten großen Beststeller “Die Schnäppchenjägerin” (Original: “Shopaholic”) aus der mittlerweile 6 Fortsetzungen umfassenden Buch-Reihe um die romantische, liebenswerte und chronisch verschuldete Chaotin Becky Bloomwood, wovon der 1. Teil sogar verfilmt wurde. Viele weitere romantische Literatur-Komödien summieren sich mittlerweile dazu und Leserinnen in der ganzen Welt können es kaum bis zur nächsten Neuerscheinung der beliebten Autorin erwarten. Auch ihre Schwester, Gemma Townley, ist Autorin beliebter Frauen-Romane. Sophie Kinsella lebt mit ihrer Familie in London. Handlung: Poppy Wyatt verliert kurz vor ihrer Traumhochzeit ihren Verlobungsring und am gleichen Tag, durch einen Diebstahl, ihr Handy. Durch einen glücklichen Zufall findet sie jedoch das Handy der persönlichen Assistentin des Geschäftsmannes Sam Roxton kurz danach in einem Papierkorb und nimmt es an sich. Sam und sie teilen sich das Handy fortan und Poppy regelt damit nicht nur ihre eigenen Angelegenheiten, die ihre Hochzeit betreffen, sondern gleichermaßen einige – persönliche – Angelegenheiten, die Sam betreffen und findet sich damit auch mitten in seinem Leben wieder. Sam und Poppy werden durch die gemeinsame Nutzung des Mobiltelefons deutlich abhängiger voneinander, als zunächst gewünscht war … Fazit: Das Buch umfasst 480 Seiten mit 16 zum Teil sehr langen Kapiteln, die meiner Meinung nach etwas kürzer sein könnten. Als etwas störend beim Lesen empfand ich die vielen Fußnoten, die jedoch Teil der lustigen Story sind. Schon, wenn man die ersten Seiten dieses Buches liest, weiß man, dass man sich in einer typisch klamaukartigen Komödie von Sophie Kinsella befindet, denn auf diese unvergleichliche Weise kann nur sie schreiben und man sieht die unglaublich witzigen Szenen schon als Film an sich vorüberziehen :-) Die Geschichte ist einfach zu lesen und bringt einem, wie alle Sophie Kinsella-Romane der neueren Zeit (die Bücher, die sie schon als Madeleine Wickham veröffentlicht hat, jedoch ausgenommen) absoluten Lesespaß. Man wünscht sich, öfter neue Bücher von ihr lesen zu können und schaut erwartungsvoll dem nächsten Neuerscheinungstermin entgegen. Schade finde ich eigentlich nur, dass die Geschichten (ausgenommen die Geschichten um die Schnäppchenjägerin Becky Bloomwood) offenbar mittlerweile allen nach einem ähnlichen Plot mit ähnlich gestrickten Protagonisten entstehen. Dafür gibt es von mir einen kleinen Punktabzug und nur 4 Punkte (eher 4,5) von 5 möglichen Punkten. Ansonsten ist das Buch absolut zu empfehlen (vor allem auch für Leserinnen, die noch nie etwas von Sophie Kinsella gelesen haben) und ich muss nun leider wieder sehr lange auf das nächste Buch von ihr warten …

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Ein typisches Sophie-Kinsella-Buch

Von: Monika Stutzke aus Berlin

23.06.2013

Poppy Wyatt hat ihren Traummann in Magnus gefunden und er hat um ihre Hand angehalten. Bei einem Treffen in einem Hotel mit ihren Freundinnen verschwindet ihr kostbarer Verlobungsring, der ein Familienerbstück von Magnus' Eltern ist. Als sie Himmel und Hölle in Bewegung setzen will, wird ihr auch noch ihr Handy geklaut. Nur gut, dass sie kurz darauf ein Handy im Papierkorb findet. Wer etwas weggeworfenes findet, darf es behalten - so der Leitspruch von Poppy. Nur leider gehörte das Handy der Assistentin von Sam Roxton, einem Geschäftsmann, der es zurückfordert. Da Poppy aber die Handynummer schon zwecks ihrer Ringsuche weitergegeben hat, kann sie mit Sam einen Deal ausmachen, nämlich dass alle ankommenden Mails an ihn weitergeleitet werden. Aber das reicht Poppy nicht, sie ist neugierig und schaut sich die Mails an und versucht auf ihre Art und Weise, dem kurz angebundenen Sam zu helfen. Nur leider hält er von ihrer Art der Hilfe so ganz und gar nichts und sieht sich allzu bald Problemen gegenüberstehen, die ihn überfordern ... Sophie Kinsella hat es wieder geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen. Ich liebe ihre Bücher und war natürlich auf ihr neuestes Werk gespannt. Ihre Protagonistin Poppy Wyatt ist eine absolut liebenswerte Chaotin, die es jedem recht machen möchte. Sie ist harmoniebedürftig und glaubt immer an das Gute im Menschen. Auch wenn sie in einigen Dingen naiv ihren Mitmenschen gegenüber ist, möchte man sie als Freundin haben. Ihren zukünftigen Schwiegereltern gegenüber kommt sie sich klein und unscheinbar vor. Die ganze Familie von Magnus, ihn eingeschlossen, hat studiert und auch schon publiziert. Sie fällt da völlig aus dem Rahmen, denkt sie. Ihr Minderwertigkeitsgefühl beschleicht sie ständig, wenn sie mit ihnen zusammen ist. Wen wundert es da, wenn ihr sogar vor dem Scrabble-Spielen grault, denn die Worte, die dort gelegt werden, hat sie noch nie gehört. Auch versucht Magnus' Vater, sie in Gespräche einzubeziehen, bei denen sie sich völlig überfordert sieht. Aber gekonnt gelingt es Poppy, sich immer irgendwie aus der Situation herauszuwinden und sei es mittels Schummelei, bei der sie von Sam unterstützt wird. Poppy ist voller Ideen, ihren Schwiegereltern und Magnus zu verheimlichen, dass der Ring weg ist. Warum soll man sie beunruhigen, wenn er doch schon am nächsten Tag wieder da sein könnte? Ihre Ideen beschränken sich aber nicht nur auf ihre eigene persönliche Situation. Sie fühlt sich dazu berufen, Sam ein wenig mittels Mails zu helfen, denn er fühlt sich scheinbar außer Lage, alle Mails zu beantworten. Der Leser hat definitiv Spaß an Poppy, ihren Missgeschicken und ihrer Meinung dazu, anderen helfen zu müssen. Ich musste mehr als einmal schmunzeln und habe mich prächtig mit dem Buch unterhalten. Mit diesem Buch hat man Unterhaltung pur in der Hand. Die liebenswerte und romantisch angehauchte Poppy macht es einen leicht, sie zu mögen. Ein Buch voller Missgeschicke und Liebe, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Ein typisches Sophie-Kinsella-Buch eben.

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