Leserstimmen zu
Charleston Girl

Sophie Kinsella

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Die Geschichte beginnt damit, dass Lara noch sehr an ihrem Ex-Freund hängt. Ihre Eltern sind bei ihr zu besuch und raten ihr, ihn einfach zu vergessen. Doch Lara kriegt Josh einfach nicht aus ihrem Kopf. Gemeinsam machen sie sich zu der Beerdigung von Laras Großtante auf, die sie nie kennengelernt hat. Dort treffen wir auf dem Rest der Familie von denen ebenfalls keiner die Verstorbene kannte. Und genau während der Beerdigung erscheint Lara der Geist ihrer verstorbenen Tante Sadie. Sie schafft es Lara unfreiwillig dazu die Beerdigung aufzuhalten, denn sie ist noch nicht bereit zu gehen, ohne etwas erledigt zu haben. Natürlich muss Lara sich einen guten Grund überlegen, warum die Beerdigung unterbrochen werden muss. Was liegt da näher als ein Mordverdacht (nicht)? Laras ganze Familie denkt, sie hat einen an der Waffel und sie selbst glaubt das auch. Wem erscheint, denn bitte ein Geist? Die ganze Situation ist unglaublich humorvoll geschrieben und ich habe Tränen vor Lachen geweint. Sophia Kinsella hat ein hervorragendes Gespür dafür, den Leser zu unterhalten und die Grenze an realitätsfernen Übertreibungen nicht zu überschreiten. Das ganze Buch hinweg geriet Lara in die unmöglichsten Situationen und es wurde einfach nicht besser. Köstlich, ich habe mich königlich amüsiert. Sorry Lara, dass es auf deine Kosten ging. Während der Geschichte muss Lara lernen, dass die Beziehung zwischen ihr und Josh wirklich zu ende ist. Das Zureden von außen hat keine Wirkung auf sie, es hat er den gegenteiligen Effekt auf sie. Desto mehr die Leute versuchen ihr klar zu machen, dass sie lernen muss loszulassen, desto mehr hält sie an Josh fest. Wie man daran merkt, ist Lara eine sehr dickköpfige Protagonistin. Dennoch war Lara sehr authentisch und mir durchweg sympathisch, obwohl ich oft den Kopf über sie Schütteln musste. Sadie ist ein wahres Goldstück und hat es faustdick hinter den Ohren! Wenn ich Lara als dickköpfig bezeichne, dann ist Sadie ein ganz neues Level. Außerdem haben die beiden Protagonisten sehr verschiedene Auffassungen und Weltanschauungen. Ach vielleicht sollte ich erwähnen, dass Sadie nicht als alte Frau erscheint, sondern im ungefähren Alter von Lara. Dadurch, dass keiner außer Lara sie sehen kann, kommen die merkwürdigsten Gespräche und Situationen zustande Sophie Kinsella hat eine sehr einzigartige Geschichte geschaffen, die ich so von vornherein nicht erwartet hätte. Ein sehr unterhaltsames Buch, das trotzdem ernste Themen anspricht. Es wird über den Tod geredet, die (Schuld-)Gefühle beim Ableben geliebter Menschen, Ehrlichkeit, Karriere und wieder der Gedanken, was man im Leben wirklich will.Ich war sehr über den Verlauf und die Vielseitigkeit der Geschichte überrascht.Dabei unterhält sie gut und es wird dem Leser die gesamte Bandbreite an Gefühle geboten von Freudentränen bis zu richtigen Tränen am Ende des Buches. Ihr werdet nicht missen müssen. Durch den locker leichten, umgangssprachlichen Schreibstile lässt sich das Buch sehr gut lesen. Auch zwischendurch. Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage verschlugen. Sophie Kinsella hat mit "Charleston Girl" einen sehr amüsanten und abwechslungsreichen Roman geschaffen. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen!

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Charleston

Von: wal.li

03.02.2018

Gerne würden ihre Eltern ihr Vernunft beibringen, doch Lara Lington kann nicht von ihrem Ex-Freund lassen. Auch beruflich steht Lara nicht gut da, ihre Geschäftspartnerin hat sich eine unbegrenzte Auszeit genommen und Lara mit offenen Vorgängen und offenen Rechnungen sitzen gelassen. Und nun ist eine betagte Verwandte verstorben und Lara muss mit der ganzen Familie zur Trauerfeier. Die ganze Familie bedeutet auch der reiche Onkel Bill, der allen in der Familie als herausragendes Beispiel für Unternehmerinitiative gilt. Das alles ist aber nicht gegen die Stimme, die Lara plötzlich hört, die Stimme ihrer Großtante Sadie, die nach ihrer Halskette verlangt. Wer glaubt schon an Geister? Lara jedenfalls nicht, eigentlich. Doch vielleicht würde sie gerne an Geister glauben. Ihre Großtante Sadie, die an sich selbst natürlich nicht als alte Frau denkt, sondern an die 20jährige, die durch die wilden Zwanziger flaniert ist und Charleston getanzt hat, bringt Laras Leben tüchtig durcheinander. Lara ist die gewissermaßen die Einzige, die Sadie sehen und hören kann, wodurch die Kommunikation mit ihren Mitmenschen etwas schwierig wird. Es dauert allerdings nicht lange, bis Lara feststellt, dass Sadie ihr helfen kann. Zunächst einmal ist Laras erstes Ziel, ihren Ex zurückzugewinnen. Doch je mehr sie von Sadie erfährt, desto mehr unternimmt sie, um ihrer Großtante zur Seite zu stehen. Wenn man die ersten Worte Sadies liest, denkt man vielleicht, verwöhntes Gör. Man wehrt sich genauso gegen die Geister-Existenz wie Lara. Wenn liest, wie fixiert Lara auf ihren Ex-Freund ist, denkt man, Stalker - wie peinlich. Doch je mehr sich die Persönlichkeiten von Lara und Sadie entfalten, desto mehr ist man angefixt von dieser bittersüßen Geschichte. Man spürt die Tragik in Sadies Leben, man spürt die dunkle Wolke, die Bill über die Familie gebracht hat, man spürt, dass Lara ein sehr liebenswerter Mensch ist, die einfach nur eine falsche Entscheidung getroffen hat. Immer ist man gebannt von den Wendungen, die die Schicksale aller Beteiligten in die richtigen Bahnen schubsen. Eine Geistergeschichte zum Dahinschmelzen. 4,5 Sterne

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What is it about? Laras‘ head is full of problems: Her boyfriend just cut of their relationship, her best friend and business partner run off to Goa and left Lara with a lot of business trouble behind. With all this trouble, Lara and her whole family have to attend her great-aunt Sadies funeral, but noone had ever contact to her or knew her when she was alive. Suddenly, Lara heards a voice and a few minutes later she watches a girl close to her age wearing a Charleston-dancing dress, who searches for a necklace during the funeral. But why cannot anyone else see and hear the girl interrupting the funeral? A few moments later, Lara recognizes that this girl is the gost of her great aunt Sadie, who cannot rest in peace without her necklace. Because Lara is the only one who can hear and see her great aunt, she has to find the necklace. But this is much more difficult than Lara and Sadie thought. Laras life with Sadie, who becomes bit by bit a kind of a friend, changes in a more glamorous way and the search for the necklace becomes scheming and romantic. Is it possible that both girls from different times, Lara and Sadie, could learn something very special from each other? Do I like it? In the first chapters, I thought about ending the book early, because the first scenes with Sadie were very strange. Sadie is a character you really have no clue of, because you do not know her aswell as the protagonist Lara. She seems to be used of the fact that everyone did everything for her and she always got what she wanted. But on the other side she agrees to help Lara with her troubles in life, at least a bit. The fact, that none of her family members ever got to know Sadie during her life, Lara has to find out a lot of stuff by herself about Sadies life and where the necklace possibly could be. Sadie is a mystery who needs time and trust, if you want to get to know her truly, but she really can be a pain in the neck. Lara has enough problems to deal with and does not want to get an other one like finding a necklace for her dead great aunt she never met in real life. Soon, she finds out that a gost who can find stuff out for her, like observing the ex-boyfriend or finding a costume for tonights evening, is very practical. Bit by bit she finds out more about Sadies life and an huge intrigue, while Lara learns much about herself. Both, Lara and Sadie, develop a big friendship, help and learn much from each other. The style of writing is very nice, but I have not read but heard the book as an audio book. XXX read the book in a perfect way while changing her voice for different people saying something. Sadies voice was the best, irritating but likeable. Quote It’s not enough to believe! Don’t you see that, you stupid girl? You could spend your whole life hoping and believing! If a love affair is one-sided, then it’s only ever a question, never an answer. You can’t live your life waiting for an answer. (Twenties Girl by Sophie Kinsella) To get to the point A wonderful story about friendship, love, life and life goals. I really can recommend Twenties Girl, above all because of the wonderful ending.

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Wer geht schon zur Beerdigung einer Großtante, die er nicht kennt? Lara Lington wird das tun, weil es sich so gehört und ihre Familie darauf Wert legt. Brauchen kann sie solche Einlagen gerade gar nicht, denn in ihrer Firma läuft es momentan nicht so gut, da ihre Freundin und Miteigentümerin lieber Urlaub macht als arbeitet. Ihr Freund hat sie ebenfalls gerade verlassen, so dass ihr Leben nicht nach rosa Sonnenschein aussieht. Da begegnet ihr Sadie Lancaster, ihre Großtante, zu deren Beerdigung sie gerade ist, auf dem Friedhof als Geist, als 23 Jahre junge Frau. Erst kann Lara das nicht wirklich realisieren, aber Sadie lässt an dieser Tatsache keinen Zweifel, hat sie doch einen Wunsch. Sie möchte, dass Lara ihre Perlenkette sucht, an die sie sehr hängt. Von dem Moment an wird nichts mehr sein wie es war... Sadie Lancaster ist tot. 105 Jahre hat sie gelebt und nun wurde es Zeit, zu gehen. Aber wirklich gegangen ist sie nicht, sie erscheint ihrer Großnichte als Geist und bringt das Leben derselben ein wenig auf Trab. Sadie ist 23 und hat Lust aufs Leben, will einige Dinge gern noch einmal tun, dafür braucht sie Lara. Sie hatte nie geheiratet, weil ihre große Liebe vor Jahren verschwunden war und eine neue gab es für sie nicht. Nun bringt sie Lara dazu, erst einmal die Einäscherung zu verhindern, könnte ja sein, dass sie keinen natürlichen Tod gestorben ist. Sie war doch erst 105. Sadie "zwingt" Lara, einen wildfremden Mann um ein Date zu bitten, was er auch annimmt. Er hatte keine Wahl, Sadie stand genau hinter ihm und brüllte ihm ins Ohr. So macht Sadie es mit allen, bei denen sie ihren Willen durchsetzen will, sie brüllt ihnen ins Ohr und die jeweiligen Personen "gehorchen". Ein Date ohne Tanzen geht natürlich nicht, auch wenn es eine Bar ist, in der sie sich befinden, es wird Charleston getanzt, den mochte Sadie immer am liebsten. Was für ein Buch. Der Geist von Sadie tanzt in Laras Leben und krempelt dieses vollkommen um. Humorvoll und voller Charme wird eine Geschichte erzählt, die von verpassten Gelegenheiten handelt und von Missverständnissen. Eine Liebe, die nicht sein sollte, wurde jahrelang falsch gedeutet. So wird nicht nur Laras Leben verändert, auch Sadie wird einige Dinge aus einer völlig neuen Perspektive sehen. Lara und auch Sadie sind zwei Protagonistinnen, die man einfach ins Herz schließen musste. Zwei so unterschiedliche Frauen, zwischen denen Jahre liegen, machen gemeinsame Sache und bringen erstaunliches zutage. Während der Lektüre funktionierte mein Kopfkino ganz hervorragend. Ich hatte immer Sadie in der Peilung und stellte sie mir vor, wie sie den Leuten ihre eigene Meinung zu deren machte und amüsierte mich dabei köstlich. Das ist ein ganz anderes Buch als die Bücher der Autorin um Becky Brandon, der Shoppingqueen. Humorvoll geschrieben und doch zum Nachdenken anregend. Verpasste Chancen und Gelegenheiten und der Gedanke an den Tod sollten eigentlich keine humorvolle Lektüre sein, sind sie aber in diesem Buch. Ich habe mich mit dem Buch wundervolle Stunden lang unterhalten und war ein wenig wehmütig, als ich von den beiden Frauen Abschied nehmen musste. Ein wundervolles Buch für unterhaltsame Lesestunden, das ich gern weiterempfehle.

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Aufmachung des Buches Die Aufmachung des Buches entspricht einem typischen Kinsella-Roman. Das Cover hat ein violetter Hintergrund. Man sieht zwei Frauen, die sich gegenseitig den Rücken zuwenden. Eine von ihnen hat ein Charleston-Kostüm an und eine Perlenkette mit Libelle um den Hals, die im Roman eine größere Rolle spielen wird. Diese Kette und weitere Gegenstände, wie eine Schallplatte oder auch ein Schwarzweiß-Foto fliegen um die beiden Damen herum. Das Cover wirkt lustig und deutet auf den Buchinhalt hin. Inhalt Das Buch „Charleston Girl“ von der Autorin Sophie Kinsella beginnt mit einer anstehenden Beerdigung von Laras hundertfünfjährigen Großtante Sadie. Keiner der anwesenden Familienangehörigen hatte zu Sadies Lebzeiten groß Kontakt zu ihr. Dementsprechend kalt wirkt die Bestattungsprozedur. Doch plötzlich erscheint Lara ihre Großtante Sadie als Geist, in Gestalt einer Anfang zwanzigjährigen und gekleidet wie in den 20er Jahre. Nur Lara kann Sadie sehen. Sie bitte Lara die Bestattung aufzuhalten, denn sie muss unbedingt ihre verschollene Perlenkette mit einem Libellenanhänger finden. Zunächst glaubt Lara zwar an eine Halluzination, aber stoppt die Beerdigung dann doch. Von nun an taucht Sadie ständig bei Lara auf und bettelt um ihre Hilfe. Dabei hat Lara doch selbst Probleme: Sie möchte ihren Exfreund zurück, ihre Partnerin und gleichzeitig beste Freundin von der Headhunter-Agentur hat sie im Stich gelassen und überhaupt schreibt die Firma keine schwarzen Zahlen. Nicht nur, dass Sadie ihre Hilfe benötigt um die Kette wiederzufinden, nein, sie möchte auch noch, dass Lara mit einem Mann anbändelt und ein Date mit diesem für Sadie hat!!! Eine seltsame, aber auch interessante Zeit beginnt für Lara und vielleicht wird aus Nervensäge Sadie ja doch noch eine gute Freundin?! Meine Meinung Der Roman beginnt zwar eigentlich mit einer traurigen Angelegenheit, aber der Humor von Sophie Kinsellas Schreibstil ist schon zu Anfang wieder gegeben. Sie hat mich in diesem Roman wieder zum Schmunzeln gebracht und teilweise konnte ich das Buch nicht zur Seite legen. Man fiebert mit Lara und Sadie mit. Sadie ist zwar eine kleine Nervensäge, meiner Meinung nach, doch habe ich sie auch irgendwann als Leserin toll gefunden. Sie hat in einigen Dingen auch Recht, schon wenn es um Laras Exfreund geht, aber bei anderen Angelegenheiten muss man manchmal doch den Kopf über sie schütteln. Lustig war die Situation als Lara gezwungenermaßen in Charleston-Kleider das Date mit Sadies ausgesuchtem Mann, dem Amerikaner Ed, antritt. Da wäre ich mir auch dämlich vorgekommen^^. Lara und Ed wissen zunächst nichts miteinander anzufangen, denn schon diese Verabredung kam durch seltsame Umstände zustande. Lara ist eine sympathische Frau. Allerdings muss sie noch manche Ansichten ändern und diese Hilfe bekommt sie ausgerechnet durch Sadie. Lara hat Probleme in ihrer Headhunter-Firma. Ihre scheinbar beste Freundin hat sie hängen gelassen als sie im Urlaub einen Mann kennengelernt hat. Jetzt muss Lara mit Assistentin Kate das kleine Unternehmen alleine stemmen. Wird sie die Probleme in den Griff bekommen können? Die Suche nach Sadies Perlenkette wird auch so manche Familiengeheimnisse lüften und die Augen von manchen Personen öffnen. Dabei spielt Laras reicher Onkel auch eine größere Rolle. Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt bei diesem Buch, das sich flüssig lesen lässt. Sophie Kinsella schafft es immer wieder mich zum Lachen zu bringen. Mein Fazit Ich gebe diesem herzerwärmenden Frauenroman vier gute Sterne. Es war sehr unterhaltend und ich kann es weiterempfehlen.

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