Leserstimmen zu
Das Lied des Eisdrachen

George R.R. Martin

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KIDS-REZENSION – Eltern und Kinder lesen gemeinsam. ÜBER DAS BUCH „Das Lied des Eisdrachen“ von George R. R. Martin ist im November 2015 beim cbj Verlag erschienen. Aber zum ersten Mal lesen konnte man es 1980 – allerdings nur in englischer Sprache! 2009 kam es dann unter dem Titel „Adara und der Eisdrache raus“ und war somit zum ersten Mal in deutscher Sprache zu lesen. Das Buch hat also schon eine lange Geschichte. SO HAT UNS DAS BUCH GEFALLEN Wir sind noch immer ganz verzaubert davon, wie schön der Autor George R. R. Martin dieses Märchen erzählt. Und ganz besonders toll sind da die Bilder! Durch sie wird die Geschichte fast lebendig. Man kann sich noch viel besser vorstellen, wie der Eisdrache aussieht, wie die Winterlandschaft wirkt. Vielleicht kann man auch ein kleinwenig frösteln, wenn man von dem Eisatem des Drachens liest 😉 Es wird aber auch sehr spannend und traurig. Krieg bedroht das Land, auf dem Adara lebt. Es herrschen also viele Gefahren und das Mädchen muss sich überlegen, ob sie sich mit ihrem Drachenfreund in die Kälte flüchtet, oder ob sie ihre Familie beschützt. Mit 7 Jahren ist das überhaupt nicht leicht, das könnt ihr mir glauben! Und bevor die Jungs jetzt rufen: „Och nee, ’ne olle Mädchengeschichte!“ – nee, das ist sie ganz und gar nicht! Erst mal gibt es nur Geschichten, die Euch gefallen und solche, die ihr eben nicht mögt. Da ist es egal, ob es um Pferde, Drachen oder um Magie geht. Lest einfach das, was Euch gefällt 😉 Und dann zurück zu diesem Märchen. Es ist kein Kleinkindermärchen. Man kann es auch als Erwachsener sehr gut lesen und sich verzaubern lassen 😉 Mein Sohn (7 Jahre) fand die Geschichte mit dem Eisdrachen richtig cool. Es wurde so spannend, dass wir das Buch auf 3 Happen ausgelesen haben! FÜR DIE ELTERN Liebe Eltern, wie ich vorher schon erwähnt habe, handelt es sich bei diesem Buch nicht um ein Märchen für kleine Kinder. Das Lesealter würde ich allgemein erst ab 8 Jahren empfehlen, wie es der Verlag auch macht. Denn es geht hier unter anderem um Krieg und Verletzte. Es sterben die Bösen, also die feindlichen Drachenreiter im Kampf. Nicht ganz unbrutal. Dann kann man hier sehr zwischen den Zeilen lesen: Die Mutter von Adara, der Protagonistin, starb bei deren Geburt. So zieht die Kälte in ihr Herz ein, weil die Mutterliebe fehlt und die des Vaters nicht reicht. Erst, als sich ihre Familie in höchster Gefahr befindet, schmilzt dieses Eis um ihr Herz und die Liebe hält Einzug. Die Geschichte ist also höchst symbolisch, wenn man so möchte. Falls Euer Kind dann also traurig sein sollte, weil der Eisdrache schmilzt, nachdem er Adara geholfen hat ihre Familie zu retten, so könnt ihr es den Kindern vielleicht damit erklären. Das habe ich bei meinem Sohn so gehandhabt und er liebt diese Geschichte nun wirklich sehr, in all ihren Facetten! Die Sprache ist sehr melodisch, wie das bei Märchen oft der Fall ist. Sie bleibt dabei jedoch gut verständlich. Bekommt das Kind schon lange regelmäßig vorgelesen, oder liest selbst schon fleißig und viel, so sollten auch die Ausdrucksweise und die meisten Begriffe kein Problem darstellen. Ich empfehle also, wie immer, lest das Buch zuerst selbst, dann könnt Ihr euch ein Bild davon machen, ob diese Geschichte etwas für Euer Kind ist. Und im Idealfall lest ihr es dann gemeinsam. Sich gegenseitig vorzulesen macht uns auch immer sehr viel Spaß 😉

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ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ~ Erster Satz ~ Von allen Jahreszeiten mochte Adara den Winter am liebsten, denn wenn es kalt wurde, kamen die Eisdrachen. ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ~ Die Geschichte ~ Adara ist ein Winterkind. Durch und durch. Wo andere frieren, ist sie voll in ihrem Element. In der Welt, in der Adara lebt, sind Drachen etwas ganz gewöhnliches. Man reitet auf sie, wie auf Pferden, nur eben am Himmel. Das sind die normalen schuppigen Drachen. Die Drachen des Königs. Eisdrachen hingegen kann man nicht zähmen. Eisdrachen zu berühren, bringt einem nur den Tod. Eisdrachen reitet niemand. Außer Adara! Jedes Jahr im Winter kommt ihr Eisdrache sie besuchen. Sie fliegen miteinander und verbringen die kalte Zeit sehr gerne zusammen. Doch dann naht der Krieg der schwarzen Drachen. Adaras Vater möchte sein Land und Hof nicht aufgeben. Das Schicksal seiner Familie besiegelt er somit mit dem Tod. Was sollte er als einfacher Bauer auch gegen eine Kolonne schwarzer Drachenreiter ausrichten. Adara flieht um ihr Leben. Sie läuft weit in den Wald hinein. In einer Höhle findet sie Schutz. Nichts sehnlicher wünscht sie sich, dass ihr Eisdrache kommen und sie mitnehmen möge, doch im Sommer wurden Eisdrachen nie gesehen! Doch auch in Adaras Welt geschehen Wunder. Sie traut ihren Augen kaum, als sie zur sengenden Sonne empor schaut. Ihr Eisdrache war gekommen, um sie zu holen. Wie gerne würde sie mit ihm ins Land des ewigen Winters fliehen. Weg von all dem Hass, Schmerz und Tod. Doch das kann sie nicht. Nicht ohne ihre Familie... So ist Adaras Schicksal, mit der Hilfe des Eisdrachens, ihrer Familie beizustehen und sie zu retten. ~ Meine Meinung ~ Eine fantastische Geschichte über eine siebenjährige kleine Heldin. Ich saß gemütlich auf dem Sofa, hatte mir das Hörbuch aufs Handy gezogen und mir dazu das Buch zur Hand genommen. Zeitgleich habe ich der beruhigenden Stimme von Reinhard Kuhnert gelauscht und nebenbei mitgelesen und die wundervollen Illustrationen im Buch dabei bestaunt. Ein Feeling, das mich wunderbar mitgenommen, aufgerieben und sentimental werden ließ. Ich konnte richtig eintauchen. George R.R. Martin hat ja bekanntlich ein Fabel für Drachen, den er gekonnt und voller Leidenschaft an uns Leser weitergibt. So berauschend schön und spannend gut, wie er diesen gigantischen Wesen Leben und Liebe einhaucht. Gerade den Eisdrachen. Nun zeigt er auch, dass er Kinderbücher schreiben kann. Dieses hier ist im alle mal gelungen. Ich war mit Adara sofort verbunden. Ein kleines rebellisches Mädchen, dass den Winter liebt und lebt. Die Welt um es herum mit all seiner Nichtigkeit wahrnimmt und jede noch so kleine unbedeutende Kreatur in seinem großen Herzen unvoreingenommen aufnimmt. Adara ist ein Charakter, den man sofort lieb haben muss. Auch das Hörbuch ist wunderbar gestaltet. Die Stimme von Reinhard Kuhnert ist so schön passend und zieht einen sofort mit in die Geschichte um Adara und ihrem Eisdrachen. Die Musik ist klassisch und passt sehr gut. Zwischen jedem Kapitel, wird sie uns vorgespielt und auch ab und an während der Erzählung. Zudem sind Geräusche von Schritte, Flügelschläge der Drachen, oder der Wind und das Atmen der Soldaten zuhören, die dem Ganzen ein bisschen das Gefühl eines Hörspiels geben. Großartig umgesetzt. ~ Fazit ~ Diese Geschichte ist für Kinder ab 8 Jahren, die sich langsam an die Jugendgeschichten heran trauen und aufregend-fantastische Welten sowie Wesen kennenlernen und liebenlernen möchten. Auch Erwachsene kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Und perfekt ist es, gemeinsam zu lesen. Wir bekommen... - Mut - Liebe - Action - Spannung - Freundschaft - Märchenhafte Bilder Zudem dürfen wir in eine wunderbare Welt der Drachen eintauchen, in der gerade die Drachen nicht die Monster sind. Bei Drachenliebhaber bleibt bei dieser märchenhaften Erzählung kein Auge trocken. Die fantastischen und sehr detaillierten Illustrationen runden dieses Büchlein von 128 Seiten wunderbar ab. Von der ersten Seite an, ist man gefangen und wird wunderbar mitgenommen. So eine bezaubernde Aufmachung von außen, sowie von innen. Dieses Buch lohnt sich einfach in die Hand zu nehmen und zu lesen bzw. das Hörbuch zu hören. Ich wage mich sogar soweit vor, dass ich behaupte, dass "Das Lied von Eisdrachen" bei Leseflauten helfen oder die Liebe zum Fantasy-Genre bewirken kann.

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ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ~ Erster Satz ~ Von allen Jahreszeiten mochte Adara den Winter am liebsten, denn wenn es kalt wurde, kamen die Eisdrachen. ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ಠ ~ Die Geschichte ~ Adara ist ein Winterkind. Durch und durch. Wo andere frieren, ist sie voll in ihrem Element. In der Welt, in der Adara lebt, sind Drachen etwas ganz gewöhnliches. Man reitet auf sie, wie auf Pferden, nur eben am Himmel. Das sind die normalen schuppigen Drachen. Die Drachen des Königs. Eisdrachen hingegen kann man nicht zähmen. Eisdrachen zu berühren, bringt einem nur den Tod. Eisdrachen reitet niemand. Außer Adara! Jedes Jahr im Winter kommt ihr Eisdrache sie besuchen. Sie fliegen miteinander und verbringen die kalte Zeit sehr gerne zusammen. Doch dann naht der Krieg der schwarzen Drachen. Adaras Vater möchte sein Land und Hof nicht aufgeben. Das Schicksal seiner Familie besiegelt er somit mit dem Tod. Was sollte er als einfacher Bauer auch gegen eine Kolonne schwarzer Drachenreiter ausrichten. Adara flieht um ihr Leben. Sie läuft weit in den Wald hinein. In einer Höhle findet sie Schutz. Nichts sehnlicher wünscht sie sich, dass ihr Eisdrache kommen und sie mitnehmen möge, doch im Sommer wurden Eisdrachen nie gesehen! Doch auch in Adaras Welt geschehen Wunder. Sie traut ihren Augen kaum, als sie zur sengenden Sonne empor schaut. Ihr Eisdrache war gekommen, um sie zu holen. Wie gerne würde sie mit ihm ins Land des ewigen Winters fliehen. Weg von all dem Hass, Schmerz und Tod. Doch das kann sie nicht. Nicht ohne ihre Familie... So ist Adaras Schicksal, mit der Hilfe des Eisdrachens, ihrer Familie beizustehen und sie zu retten. ~ Meine Meinung ~ Eine fantastische Geschichte über eine siebenjährige kleine Heldin. Ich saß gemütlich auf dem Sofa, hatte mir das Hörbuch aufs Handy gezogen und mir dazu das Buch zur Hand genommen. Zeitgleich habe ich der beruhigenden Stimme von Reinhard Kuhnert gelauscht und nebenbei mitgelesen und die wundervollen Illustrationen im Buch dabei bestaunt. Ein Feeling, das mich wunderbar mitgenommen, aufgerieben und sentimental werden ließ. Ich konnte richtig eintauchen. George R.R. Martin hat ja bekanntlich ein Fabel für Drachen, den er gekonnt und voller Leidenschaft an uns Leser weitergibt. So berauschend schön und spannend gut, wie er diesen gigantischen Wesen Leben und Liebe einhaucht. Gerade den Eisdrachen. Nun zeigt er auch, dass er Kinderbücher schreiben kann. Dieses hier ist im alle mal gelungen. Ich war mit Adara sofort verbunden. Ein kleines rebellisches Mädchen, dass den Winter liebt und lebt. Die Welt um es herum mit all seiner Nichtigkeit wahrnimmt und jede noch so kleine unbedeutende Kreatur in seinem großen Herzen unvoreingenommen aufnimmt. Adara ist ein Charakter, den man sofort lieb haben muss. Auch das Hörbuch ist wunderbar gestaltet. Die Stimme von Reinhard Kuhnert ist so schön passend und zieht einen sofort mit in die Geschichte um Adara und ihrem Eisdrachen. Die Musik ist klassisch und passt sehr gut. Zwischen jedem Kapitel, wird sie uns vorgespielt und auch ab und an während der Erzählung. Zudem sind Geräusche von Schritte, Flügelschläge der Drachen, oder der Wind und das Atmen der Soldaten zuhören, die dem Ganzen ein bisschen das Gefühl eines Hörspiels geben. Großartig umgesetzt. ~ Fazit ~ Diese Geschichte ist für Kinder ab 8 Jahren, die sich langsam an die Jugendgeschichten heran trauen und aufregend-fantastische Welten sowie Wesen kennenlernen und liebenlernen möchten. Auch Erwachsene kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Und perfekt ist es, gemeinsam zu lesen. Wir bekommen... - Mut - Liebe - Action - Spannung - Freundschaft - Märchenhafte Bilder Zudem dürfen wir in eine wunderbare Welt der Drachen eintauchen, in der gerade die Drachen nicht die Monster sind. Bei Drachenliebhaber bleibt bei dieser märchenhaften Erzählung kein Auge trocken. Die fantastischen und sehr detaillierten Illustrationen runden dieses Büchlein von 128 Seiten wunderbar ab. Von der ersten Seite an, ist man gefangen und wird wunderbar mitgenommen. So eine bezaubernde Aufmachung von außen, sowie von innen. Dieses Buch lohnt sich einfach in die Hand zu nehmen und zu lesen bzw. das Hörbuch zu hören. Ich wage mich sogar soweit vor, dass ich behaupte, dass "Das Lied von Eisdrachen" bei Leseflauten helfen oder die Liebe zum Fantasy-Genre bewirken kann.

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Hallo Buchliebende! Wer meine Instagram-Storys in letzter Zeit verfolgt hat, weiß, dass ich im Drachen Fieber bin. Angefangen hat meine Drachenbegeisterung übrigens nicht mit Iskari, sondern schon ein paar Wochen früher mit einem Märchenbuch, ja ihr lest richtig. Ich rede von Das Lied des Eisdrachen von niemand anderem als George R. R. Martin, dem Erfinder der Mutter der Drachen, höchstpersönlich. Der cbj Verlag und das Bloggerportal haben mir das Buch netterweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. In meinen Augen ist Das Lied des Eisdrachen ein richtiges Märchen, wie sie früher mal war und das in George R. R. Martins unverkennbarem Stil und einer Welt wie in Game of Thrones. Adara wurde im Winter geboren und war schon immer anders, als die anderen Kinder im Dorf und ihre Geschwister. Sie liebt den Winter. Im Winter blüht sie auf und lernt als kleines Mädchen einen besonderen Freund kennen – den Eisdrachen. Eigentlich ist der Eisdrache von allen gefürchtet, denn er verheißt einen langen kalten Winter. Für Adara bedeutet er etwas ganz anderes und sie freut sich jedes Jahr wieder auf sein Erscheinen. Adaras Welt wird in ihrer Kindheit auf den Kopf gestellt, denn in ihrem Land herrscht Krieg. Was die kleine mutige Adara und ihr Freund der Eisdrache für eine Rolle spielen, müsst ihr selbst lesen. Das dünne Büchlein mit knapp 110 Seiten hat mich voll in seinen Bann gezogen! Was mich eigentlich viel mehr begeistern konnte, als der Inhalt, ist die Stimmung, die mich beim Lesen überkommen ist und natürlich die wunderschönen Illustrationen (dazu aber später noch mehr) Wenn man morgens aus dem Fenster schaut und auf eine verschneite und gefrorene Landschaft seht, überkommt mich manchmal eine Melancholie und gleichzeitig ein Glücksgefühl und genau so erging es mir bei diesem Buch. Auf eine kindliche Art und Weise hat George R. R. Martin viele ernste Themen in seinem Kinderbuch verarbeitet, ohne die Stimmung zu zerstören oder zu erwachsen zu werden. Für mich hat Das Lied des Eisdrachen einfach die Winterstimmung perfekt aufgegriffen und mich in eine schöne Melancholie versetzt. Ich habe es eben schon erwähnt, das Buch ist nämlich illustriert. Jedes Kapitel ist durch Bilder umrahmt, aber nicht so, wie ich es von einem Kinderbuch erwartet hätte, es sind doch düstere, teils wirklich gruselige und doch detaillierte und wunderschöne Zeichnungen. Kennt ihr die Drachen von Daenerys Tagaryen? So müsst ihr euch auch den Eisdrachen und die Illustrationen vorstellen furchterregend und wunderschön in einem. Diese Tatsache hat das Büchlein für mich erst rundgemacht. Einfach nett zum Lesen zwischendurch, vor allem jetzt im Winter.

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Erst einmal muss ich die tollen Illustrationen erwähnen, die das ganze Buch zieren. Überhaupt ist das kleine Büchlein sehr schön gestaltet. Die Texte sind dadurch sehr locker verteilt und es liest sich sehr flott. Ebenso der Schreibstil, der mich überzeugen konnte. Da es sich um eine Kurzgeschichte handelt, kann ich zum Inhalt nicht soviel verraten, aber am Ende war ich wirklich traurig. Die Verbindung zwischen Adara und dem Eisdrachen hat mich sehr berührt. Schade eigentlich, dass es sich nur um eine Kurzgeschichte handelt, denn die Ideen die darin stecken könnte man bestimmt auch noch weiter ausführen. Ich kann es absolut weiter empfehlen, auch für jüngere Leser.

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Als Fan von George R. R. Martin und schönen Covern musste ich das Buch auf jeden Fall lesen. Es ist eine Geschichte für Kinder und mit 128 Seiten und einigen Illustrationen nicht sehr lang, aber sie beinhaltet eine wortwörtlich herzerwärmende Botschaft! Adara ist ein Winterkind, geboren im eisigen Frost, einem Winter, den die Bewohner noch nie so lang und kalt empfunden haben. Adaras Mutter stirbt bei ihrer Geburt, weswegen der Vater ihr gegenüber nie wirklich seine Liebe zeigen kann. Er hat eine ganz besondere Verbindung zu seiner Tochter, aber zeigen kann er sie ihr nicht. Adara wächst also in einer kalten Umgebung auf, ihre Haut bleibt blass und ihre Augen sind eisblau – immer strahlt sie eine gewisse Kälte aus und zeigt sie auch in ihrer Faszination der winterlichen Jahreszeit und ihrer Affinität zu den Eisechsen und vor allem dem Eisdrachen. Jedes Jahr wenn der erste Schnee fällt kommt er wieder und bringt einen längeren Winter und längeren Frost. Trotz der beiden älteren Geschwister spürt man sehr gut die Einsamkeit, die das kleine Mädchen immer wieder in die flockige weiße Landschaft treibt, in der sie ihre Isolation mit ihrer Phantasie zu überwinden versucht. Dass sie schließlich alles überwindet und um ihre Familie zu kämpfen weiß, öffnet dann endlich nicht nur ihr eigenes Herz: die Liebe wärmt, gibt Kraft und lässt alle Hindernisse überwinden, sie taut die frostigen Gefühle auf und gibt Adara die Chance auf ein liebevolles und freies Leben. Der Schreibstil wird dabei „kindgerecht“ einfach gehalten, hat mich aber auch als Erwachsene angesprochen. Es kommen auch traurige, bittere und brutale Momente vor, die für Kinder aber zu verkraften sind – wichtig ist hier wirklich die bewegende Verlorenheit von Adara und wie sie es schafft, trotz allem immer an sich zu glauben. In die Tiefe der Charaktere oder ähnliches geht diese Geschichte in der Kürze natürlich nicht, was ich vorher wusste, aber es mir trotzdem ein bisschen gefehlt hat für das Lesegefühl. Auch wenn die Grundaussage super schön verpackt ist, hätte es mir in einer längeren Version noch ein bisschen besser gefallen. Das ist Meckern auf hohem Niveau, weil es nun einfach eben auch eine Geschichte für Kinder ist, aber ich wollte es anmerken, da es deshalb nicht die volle Sternebewertung von mir bekommt. Das wunderschöne Cover und vor allem die Illustrationen geben dem ganzen nochmal eine besondere Atmosphäre und unterstreichen das frostige Gefühl, das Adara von klein auf einhüllt; die Zeichnungen sind großartig und ich musste beim Lesen immer wieder innehalten um sie mir genauer anzuschauen: detailliert, wirkungsvoll und ausdruckstark.

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Inhalt: Adara wusste nicht mehr, wann sie ihn zum ersten Mal gesehen hatte. Ihr schien, das er schon immer ein Teil ihres Lebens gewesen war, ein Traum im tiefsten Winter, der auf durchscheinenden blauen Flügel über den kalten Himmel schwebte. Eisdrachen waren selten, selbst in jenen Zeiten... Über den Autor: George R.R. Martin, geb 1948 in Bayonne/New Jersey, veröffentlichte seine ersten Kurzgeschichten im Jahr 1971 und gelangte damit in der Science-Fiction-Szene zu frühem Ruhm. Gleich mehrfach wurde ihm der renommierte Hugo Award verliehen. Danach arbeitete er in der Produktion von Fernsehserien, etwa als Dramaturg der TV-Serie " Twilight Zone ", ehe er 1996 mit einem Sensationserfolg auf die Bühne der Fantasy-Literatur zurückkehrte: Sein mehrteiliges Epos " Das Lied von Eis und Feuer " wird einhellig als Meisterwerkt gepriesen. George R.R. Martin lebt in Santa Fe, New Mexico. Mein Fazit: Das Lied des Eisdrachen ist ein absolut gelungenes Buch, das zeigt, wie stark die Charaktäre sind und das Freundschaft und Zusammenhalt sehr wichtig sind. Es wird wohl kaum einen Leser geben, der keine Tränen vergießen wird. Adara, ist ein Mädchen mit dem Herzen am rechten Fleck und Hoffnung, die niemals verlöscht... Ein absolut gelungenes Buch eines grandiosen Autors.

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Vorsicht, leichter Spoiler! Der Inhalt aus meiner Sicht Adara ist ein Winterkind. Im tiefsten Winter geboren, liebt sie auch in ihren jungen Jahren die eisige Jahreszeit mehr als den Sommer. Während ihre Geschwister und ihr Vater im Sommer lachen und sich wohl fühlen, kann es für das kleine Mädchen gar nicht früh genug zum ersten Frost und Schnee kommen. Denn dann beginnt ihre Jahreszeit. Sie kann, versteckt auf den Feldern, eine Schneeburg bauen, die Eistiere bewundern und füttern und die Kälte genießen. Außerdem sieht sie dann, jeden Winter, den Eisdrachen. Erst nur am Himmel, doch im Laufe der Jahre wird die Verbindung zwischen dem Tier und Adara immer inniger. Als sie sieben wird, ändert sich aber einiges. Der Krieg rückt näher und ihr Zuhause ist in Gefahr. Schnell sieht sie schon die Feuerdrachen des Gegners am Himmel. Fazit Das Buch weckt in mir zwiegespaltene Gefühle. Es ist eine nette Kurzgeschichte, in welche man gut eintauchen kann, hat jedoch ein zu abruptes Ende, finde ich. Richtig schlüssig und rund ist sie auch nicht, was mich persönlich etwas enttäuschte, Kindern aber nicht auffallen dürfte. Da merkt man eben, dass es eine Short-Story für eine Anthologie sein sollte. Ich persönlich finde „Das Lied des Eisdrachen“ sehr brutal geschrieben und würde es jüngeren Kindern (unter 8-10 Jahren) nicht vorlesen. Ein Blick auf Amazon zeigt jedoch, dass viele Eltern ihren teilweise vierjährigen Kindern die Geschichte vorgelesen haben. Die Kleinen haben wohl das direkte, unverblümte der Story gemocht und fanden gerade das für mich Brutale sehr spannend. Sehe ich wirklich kritisch und muss wohl von Fall zu Fall entschieden werden. Zur Story an sich: Ich mag das kleine Mädchen Adara und ihren nüchternen Blick auf die Dinge. Es kommt gut heraus, dass Kinder eben manchmal komplett anders denken wie Erwachsene, was aber nicht immer schlecht sein muss. Die Bindung zur Familie (welche gegen Ende inniger wird) und zum Drachen ist wunderschön beschrieben, wenn man nicht auf große schnulzige Erklärungen der Gefühle steht. Wie ich oben schon erwähnte, ging mir das Ende zu schnell. Hätte man hier noch drei oder vier Seiten mehr geschrieben, hätte die Geschichte nicht so einen leichten bitteren Nachgeschmack von einem offenem Ende. Die Illustrationen sind perfekt und erinnern mich an die Geschichtsbücher meiner Eltern und Großeltern. Genau richtig, um die eigene Fantasie mit zu unterstützen und komplett in die Story einzutauchen. Im Grunde also eine schöne Erzählung für größere Kinder und Erwachsene, welche einfach mal ohne viel Denken abschalten wollen. Zu hohe Ansprüche sollte man jedoch nicht stellen.

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