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Leserstimmen (10)

Dmitry Glukhovsky: Metro 2034 (Metro-Romane) (2)

Metro 2034 Blick ins Buch

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-53301-1

Erschienen:  05.10.2009
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Ein würdiger Nachfolger von "Metro 2033" - Spannung pur!

Von: Ramona | El Tragalibros Datum : 19.06.2017

www.eltragalibros.de/

Ein Jahr ist vergangen seit Artjom die Schwarzen besiegt hat, indem er eine Explosion erzeugt hat. Ein Jahr ist vergangen seit dem jeder glaubt, dass Hunter tot ist. Doch der zielstrebige und wortkarge Brigadier lebt. Er hat sich an den äußersten Rand der Metro zurückgezogen, in die unabhängige Station Sewastopolskaja, die ganz im Süden der Metro liegt. Dort gibt es viele Wasserkanäle, weshalb die Sewastopolskaja mit der Hanse ein Abkommen geschlossen hat: Elektrizität gegen Waffen. Doch der Kontakt zur Hanse ist abgebrochen. An der Station Tulskaja, dem nächstgelegenen, bewohnten Außenposten scheint irgendetwas vor sich zu gehen. Die letzte Troika kam nicht zurück und die Telefonverbindung ist abgebrochen. Der Sewastopolskaja geht die Munition aus und die Kreaturen warten schon auf die Eroberung der gesamten Metro …

Metro 2034: die düstere Zukunftsvision geht weiter

Hunter lebt. Doch was er erlebt hat, welche Schmerzen er erleiden musste und warum er komplett entstellt ist, bleibt im Schatten. Genauso wie seine Figur selbst, denn Hunter ist wortkarg und seine Entscheidungen erläutert er niemandem. Er trifft und führt sie aus. Genauso undurchsichtig bleibt er für Homer, einem beinahe 60-jährigen Mann, der sich in den Tunneln der Station auskennt. Er war Hilfszugführer bevor die Menschheit sich beinahe selbst zerstört hat. Um dem Schweigen der Tulskaja auf den Grund zu gehen, begeben sich Hunter und Homer auf die Suche nach der Lösung. Auf ihrem Weg stoßen sie auf Sascha, eine junge Frau, deren Vater ausgestoßen wurde und die ihr bisheriges Leben in der Metro am Rande der noch existierenden Zivilisation geführt hat.

Die drei bilden eine ungleiche Konstellation und doch macht diese den Roman erst richtig interessant. Hunter ist ein Krieger, der nicht vor dem Töten zurückschreckt, Homer schwelgt in der Vergangenheit, sucht ein letztes Abenteuer, das er niederschreiben will, und Sascha ist auf der Suche nach ihrer Zukunft, nachdem sie den letzten Punkt ihrer Vergangenheit zurückgelassen hat: ihren Vater.

Metro 2034: ein Geheimnis, das gelüftet werden will

Schnell wird klar, dass es sich um ein schreckliches Geheimnis handeln muss, dass die Tulskaja befallen hat. Irgendetwas Schlimmes ist dort passiert, doch die Tore sind verschlossen, was für die Bewohner der Sewastopolskaja mit dem Tod gleichbedeutend ist. Denn wenn es keine neuen Waffenlieferungen gibt, ist die Station den mutierten Kreaturen, welche die Erde erobert haben, hilflos ausgeliefert. Die Situation ist angespannt. Dort hinein stolpert unser ungleiches Trio. Die dunklen, von Leichen fressenden Kreaturen durchzogenen Tunnel sind auch im zweiten Band von Dmitry Glukhovskys Metro 2033-Reihe beeindruckend, beängstigend und grausam.

Die Menschen sind geschwächt von der Strahlenkrankheit und der Existenz in der Dunkelheit der Metro. Sonnenlicht gibt es dort keines und überall dringen die Strahlen der einstigen Katastrophe hindurch. Die Zeit davor kennt Sascha überhaupt nicht und Homer träumt immer wieder von den Tagen als er noch ein junger Mann war; Von einem Moskau, das zum Bersten voll war mit fröhlichen, lauten und lachenden Menschen, denen die Zukunft offen stand.

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart schwankt „Metro 2034“ und dieses Kontrastbild ist bedrückend und gleichzeitig hält es dem Leser die krasse Veränderung zwischen der einstigen menschlichen Welt und der Welt nach der Katastrophe vor. In dieser ist der Mensch nicht mehr an der Spitze der Evolution. Und Dmitry Glukhovsky geht in „Metro 2034“ noch einen Schritt weiter, indem er die Frage aufwirft „Was ist ein Menschenleben wert?“. Und wann ist das Töten von einigen Menschen gerechtfertigt, um die restlichen Bewohner der Metro zu retten?

Metro 2034: ein würdiger Nachfolger von Metro 2033

Lange ist es her, als ich zum ersten Mal in die Tiefen der Moskauer Metro in „Metro 2033“ hinabgestiegen bin und doch erinnere ich mich als wäre es gestern gewesen. Gemeinsam mit Artjom erkundete ich die dunklen und gefährlichen Tunnel. Im ersten Band lag der Fokus auf den fremden Wesen, den Schwarzen, und dem Machtsystem in der Metro, welches sich in den mehr als 20 Jahren nach der Katastrophe entwickelt hat; Die Hanse, Zentrum der Metro, und deren Gegner, die kommunistische Rote Linie. In „Metro 2034“ liegt der Fokus auf einem entfernen Teil, es geht um Menschen, die um ihr Überleben kämpfen, aber auch um Menschen, die das unterdrückende Machtsystem mürbe und ängstlich gemacht haben. Die, anstatt das Richtige zu tun, die Situation lieber aussitzen wollen und dadurch alles nur noch verschlimmern.

Es geht aber in „Metro 2034“ auch um eine besondere Figur, nämlich Hunter, der im ersten Band eine wichtige Rolle gespielt hat. Auch dort war er schon undurchschaubar und man konnte als Leser nicht immer ganz zuordnen, was seine Beweggründe sind und auf welcher Seite er steht. Im zweiten Band von Dmitry Glukhovskys Metro-2033-Reihe verstärkt sich dieser Aspekt. Die Geheimnisse der Metro sind zum Teil auch Hunters Geheimnisse und diese entschlüsselt der Leser gemeinsam mit Sascha und Homer – ein würdiger Nachfolger ist „Metro 2034“ damit allemal.

Endzeitdystopie im Moskauer Untergrund

Von: Creepy Creatures Reviews Datum : 25.02.2016

https://www.youtube.com/channel/UCvaWifnOLUfdZNeyPvE7yiw

Russland gibt es nicht mehr - zumindest nicht das Russland, dass wir kennen. Im atomaren Winter, nachdem die ganze welt verwüstet wurde, haben sich die letzten Überlebenden Moskaus in die U-Bahn gerettet. Das ist nun Jahre her - die Gesellschaft hat sich unter Tage eingerichtet. Doch sie sind nicht alleine auf dem entvölkerten Land. Die Strahlung hat zwar für Menschen das Leben in der einstigen russischen Hauptstadt unmöglich gemacht, aber andere Kreaturen haben den Platz eingenommen.

Es ist nicht nur eine Horror oder Sci-Fi Geschichte, es ist auch eine sozialkritische Saga, die in jeder der einstigen U-Bahn Stationen ein anderes sozialen Mikrokosmos zeigt, eigene Herrschaftsformen und eigene Weltanschauungen.

Vor allem ist es ein Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite Spannung bietet. Eine düstere, gruselige Atmosphäre und die Reise der Hauptpersonen durch die U-Bahn Tunnel Moskaus.

Nicht umsonst ist das Buch wie eine Bombe eingeschlagen, denn es ist in der Tat ein außergewöhnliches und besonderes Buch. Inhaltlich ebenso wie in der Spannung und der Atmosphäre.

Metro 2033

Von: Kaisu Datum : 26.08.2015

life4books.blogspot.de

"Es ist das Jahr 2034. Die Welt liegt in Trümmern. Die Menschheit ist fast vollkommen vernichtet." [S.11]

Gut ein Jahr nach den verheerenden Ereignissen aus Band 1, geht es nun in einem neuen Tunneltrakt, mit neuen Charakteren weiter. Da hier nicht unmittelbar an die damaligen Geschehnisse angeknüpft wird, kann man das Buch und auch den kommenden Text problemlos lesen ohne sich selbst zu verheerend spoilern. Statt mit Artjom, geht es nun mit Homer weiter. Der alte Mann hat es sich zur Aufgabe gemacht die Geschichten und Ereignisse dieser neuen Ära unter Tage festzuhalten. Da Papier Mangelware ist, wird er in der Hinsicht äußerst kreativ um seine Worte für die Nachwelt festzuhalten. Dabei ist ihm auch der Weg zur Beschaffung von Informationsmaterial, sprich neuen Fakten aus anderen Metro-Stationen, nie zu heikel. So kommt es, dass er sich dem seltsam schweigsamen Brigadier Hunter anschließt. Dieser hat sich freiwillig gemeldet, um herauszufinden, was dafür sorgt, dass die Station Sewastopolskaja plötzlich von der Außenwelt abgeschnitten ist. Jeder Spähtrupp geht verloren und verschwindet wie im Nichts. Man will eigentlich schon gar keinen der Soldaten mehr losschicken, da ihre Verteidigungslinie somit extrem geschwächt werden würde. Doch Hunter ist neu hier und sprüht vor Kampfbereitschafft, weswegen man ihn ziehen lässt. Still gefolgt von Homer.

Hunter? Kennen wir den Namen nicht irgendwo her? Ja, richtig. Es ist der Mann, der Artjom damals auftrug loszuziehen und nun am anderen Ende der Metro wieder auf der Bildfläche erscheint. Allerdings wirkt er nicht mehr so selbstsicher und aufrecht wie damals. Man spürt, dass er schlimmes durchgemacht hat. Dass ihn schreckliche Ereignisse geprägt haben und die Narben dazu nicht nur äußerlicher Natur sind. Entsprechend hat er sich eine steinerne Maske aufgesetzt und zeigt niemanden - wirklich niemanden - wie es in ihm wirklich ausschaut. Blutrünstig und strammen Schrittes marschiert er durch das Tunnelsystem auf der Suche, nach dem Störenfried, der einfach Menschenleben ausradiert. Immer brav begleitet von dem alten Geschichtenerzähler Homer. Dieser prägt sich alles ein und notiert es weitesgehend schon für die Nachwelt. Zunächst nimmt er schweigend den kalten Charakter von Hunter zur Kenntnis, doch irgendwann erkennt er Risse und versucht die Wahrheit aus dem Brigadier herauszukitzeln. Was treibt diesen Mann an? Was hat ihn zu einer Kampfmaschine werden lassen? Wen sucht er wirklich? Kennt er vielleicht die Antwort auf die Frage, der Abkapselung der Station, schon? Wie man sich aber jetzt vorstellen kann, kommt der kleine gebrechliche Mann mit direkten Fragen nicht weit. Seine zwei Meter große Begleitung setzt jedes Mal die eiserne Miene auf sobald es persönlicher wird.

Während ihrer Wanderung durch die Tunnel, begegnen sie plötzlich einem Mädchen namens Sascha. Sie ist total verdreckt und zerzaust. Dennoch sprechen ihre Augen eine andere Welt. Sie ist weiß Gott nicht so schwach, wie sie auf den ersten Blick ausschaut. Trotzdem ist sie auf Hilfe angewiesen und so begleitet die fortan das seltsame Duo. Homer sieht hier eine Chance seinen "historischen Aufzeichnungen" einen romantischen Touch geben zu können und ist total Feuer und Flamme von dem Mädchen. Ob das mal ein guter Gedanke ist? Rasch merkt er, dass der gute Hunter wirklich andere Probleme hat, als ein 17jähriges Mädchen und so nimmt der angehende Historiker Sascha fortan wie eine Tochter unter seine Fittiche.
Verwirrend war hier, dass die junge Frau auf der einen Seite als taffe Kämpferin dargestellt wird und kurz darauf ist sie wieder das kleine Mädchen von nebenan und wirkt sehr naiv. So sind ihre Absichten und Gedanken schnell vorhersehbar. Zeitweise waren sie mir auch einfach zu kindisch, auch wenn das wahrscheinlich nur ihren unausgereiften Charakter unterstützen sollte.

Nichtsdestotrotz unterhält einen das ungleiche Trio die ganze Zeit. Jeder von ihnen hat seine ganz eigene Herangehensweise an ihre Lebenssituation, jeder hat seine eigenen Hirngespinste im Kopf und jeder hat seine ganz eigenen speziellen Erfahrungen mit dem dunklen Untergrund gemacht und dennoch wollen alle von ihnen nur das eine: Ein Leben in einer besseren Welt - Eine Erlösung. Auf ihrer langen Wanderung auf der Suche nach dem Übel, was die Stationen bedroht bestehen sie einige gefährliche Szenarien, wo man eifrig mitfiebert und hofft, dass alles gut geht. Das gleiche Feeling wie im Vorgängerband kam jedoch nicht auf. Zwar ist es hier genauso drückend und beklemmend, dennoch fehlt etwas. Vielleicht liegt es daran, dass man Artjom von Anfang an in sein Herz geschlossen hat, was hier bei dem Trio schwerer fällt. Somit fällt die Sympathie weg. Erst in der zweiten Hälfte des Buches, wo das Tempo deutlich angezogen wird, kommt man den Figuren näher.

Der Aufbau des Buches ist gleich geblieben. Man hangelt sich wieder von Kapitel zu Kapitel und wird mit düsteren kurzen knappen Überschriften auf das Kommende eingestimmt. Ebenso fehlt der Übersichtsplan der Metro nicht, damit man genau weiß, wo man sich gerade befindet und den Überblick nicht verliert.
Sehr schade fand ich, dass einzig Hunter gegen Ende der Geschichte kurz auf die drastischen Geschehnisse von vor einem Jahr eingeht. Es schrie geradezu nach einer direkten Fortsetzung. Stattdessen geht man an das andere Ende der Metro und begleitet neue Menschenleben. Auch wird kaum auf die seltsamen Mutanten eingegangen. Sie kommen quasi überhaupt nicht vor. Der Fokus liegt wirklich nur auf den Menschen, was natürlich auch etwas eigenes hat. Man spürt die Melancholie richtig. Merkt, dass den Menschen hier unten etwas fehlt. Aber mir fehlte auch etwas: Nämlich die Tiefe und der Schauer, der über meinen Rücken jagte, wenn ich mich mit den Charakteren in unheimliche Tunnel begab.

Alles in allem halte ich dieses Buch dennoch für lesenswert. Es kommt zwar nicht an "Metro 2033" heran, hat aber seine ganz eigene Note, die man spüren sollte.
Da ich nun total neugierig auf die anderen Bücher zu dieser Katastrophe bin, werde ich mir sicher noch nach und nach die zahlreichen Abzweiger von anderen Autoren holen und verschlingen.

Metro 2034 - Dmitry Glukhovsky

Von: AndreaKristina Datum : 30.07.2015

www.lala-universe.blogspot.com

Handlung

Wir schreiben das Jahr 2034. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Auch Moskau ist eine Geisterstadt. Die Überlebenden haben sich in die Tiefen des U-Bahn-Netzes zurückgezogen und dort eine neue Zivilisation errichtet. Eine Zivilisation, wie es sie noch nie zuvor gegeben hat ... Dies sind die Abenteuer von Hunter, ehemaliger Soldat und nun einsamer Kämpfer gegen die dunkle Bedrohung, der sich die Bewohner der Metro gegenübersehen. Mit diesem Roman kehrt Dmitry Glukhovsky in die düster schillernde Welt der Moskauer Metro zurück und erzählt das Abenteuer weiter, das in »Metro 2033« begann.

Erscheinung

Metro 2034 ist düster verpackt als kleines, etwas dickeres Taschenbuch bei mir angekommen. Ich finde die grösse des Buches ziemlich praktisch, da es in alle meine Taschen super gepasst hat und ich das Buch in wenigen Handgriffen bereit hatte. Wegen dem Cover hätte ich das Buch in einer Handlung eher nicht gekauft, da es mich an ein Game erinnert. Das Game dazu (mit diesem Cover) würde ich aber sofort kaufen.

Meinung

Wo soll ich nur beginnen? Ich habe Metro 2034 als Rezensionsexemplar von Randomhouse (Heyne) erhalten. Die Vorgeschichte, Metro 2033, habe ich leider nicht gelesen und kannte daher zwar die Hintergrundgeschichten zu einigen Stationen und Personen nicht, da sie aber auch in diesem Buch mehr oder weniger detailiert erklärt wurden, fand ich das nicht weiter schlimm.

Der Fokus in Metro 2034 liegt auf Homer und den Brigadier Hunter, den Homer im Verlauf der Geschichte kennenlernt und sich ihm später anschliesst. Homer kennt sich bestens in der Metro aus, da er vor dem Atomkrieg, welcher die Welt in Schutt und Asche versenkt hat, bereits dort gearbeitet hat. Am Tag der Apokalypse hatte er sich somit einen Platz in der unterirdischen Gesellschaft gesichert.

Die Metro ist unterteilt in verschiedene Stationen: grosse, kleine, bewohnte, verwachsene, von Kreaturen heimgesuchte, etc. Nur wenige der Metrobewohner trauen sich ab und zu an die Oberfläche, um nach elektronischen Ersatzteilchen zu suchen. Oben herrscht jedoch schon lange Zeit nicht mehr die menschliche Rasse - unvorstellbare, seltsame Wesen töten alles und jeden, denn sie in die Finger bekommen können.

Wo ist man da noch sicher? Weder unter noch über der Erde kann man sich frei fühlen. Wo bleibt da die Lebensqualität? Im Buch werden uns verschiedene Personen, nebst Homer und Hunter, vorgestellt und wir erhalten einen kleinen Einblick in ihre jeweiligen Leben. So verschieden kann es nämlich unter der Oberfläche zugehen. Einige leben im Dreck und müssen sogar Ratten fressen, andere hingegen geniessen selbst angebautes Gemüse und eine warme Dusche täglich.

Wer nach all diesen Informationen denkt, er kenne das Buch jetzt bereits, der täuscht sich aber gewaltig. Das Metro Universum, welches Dmitry Glukhovsky erschaffen hat, ist so komplex und detailiert, dass kann man sich zu Beginn gar nicht vorstellen. Eine Karte am Anfang des Buches hilft dem Leser einen kleinen Überblick zu behalten. Überall passiert etwas anderes, überall gibt es neue Gefahren, neue Personen, neue Geschichten - ich konnte wirklich nicht genug kriegen!

Das Buch mit seinen stolzen 524 Seiten ist zwar eher lang, da es aber so unglaublich interessant ist, liest es sich schnell durch. Die Sprache ist leicht verständlich, durch die russischen Begriffe geriet ich jedoch manchmal ins Stocken. Es ist durchgehend spannend, informativ und greifbar geschrieben.

Fazit

Wenn ich nur daran denke, wie es wäre, wenn ich den Rest meines Lebens in einer Metro verbringen müsste, ohne Sonnenlicht, ohne Freiheit und mit Kreaturen, die ich mir jetzt noch nicht mal vorstellen will - da kriege ich Gänsehaut! Dmitry Glovhovsky hat in Metro 2034 eine wunderbar, schreckliche Welt erschaffen, in die ich als Leser gerne eingetaucht bin.

Metro 2034

Von: Chrissa Datum : 22.07.2015

https://www.facebook.com/chrissa.pat.4

Also ich wurde neugierig auf das Buch durch das Cover, ja ich gebe es zu, wenn mich ein Cover nicht anspricht, hab ich auch keine Lust das Buch zu lesen. „grin“-Emoticon Wie soll ich sagen, das Buch hat mich jetzt nicht total enttäuscht, aber auch nicht überrascht. Ich hab was vollkommen anderes erwartet...

Zum Inhalt: Spoiler eventuell vorhanden.
Das Ende der Welt hat gerade erst begonnen. Die Geschichte beginnt um das Jahr 2034- wobei die Welt zerstört ist und die Überlebenden sich in den Tunneln zurückgezogen haben um dieses Grauen zu überleben.


Meine Meinung:

Hätte ich gewusst, dass das Buch ein zweiter Teil wäre, hätte ich bestimmt mit dem ersten Buch angefangen. Darüber reg ich mich jetzt ein wenig auf. Klar, kann man das unabhängig von einer lesen, aber trotzdem wäre es toll gewesen, mit dem ersten Teil anzufangen. Die Geschichte ist recht spannend, hat einige Längen und ich glaube das ist mir zu viel Sci- fi. Dennoch hat der Autor einen guten Schreibstil, er versteht es, gut zu schreiben. Von mir gibt es daher 3 Sterne.

Hier die Seite des Verlags für mehr Infos:http://www.randomhouse.de/…/M…/Dmitry-Glukhovsky/e464568.rhd

Hunters Abenteuer in der Metro

Von: Sandra Marquardt Datum : 24.05.2015

rainbows-in-paradise.blogspot.de/

Und wieder ein cooles Cover. Schade, dass die nicht auf allen Metro-Romanen abgebildet sind. Ich finde das sind echte Hingucker.
Die Handlung dreht sich diesmal um Hunter und eine Station, die bereits in Metro 2033 angesprochen worden ist. Nach Hunters mysteriösen Verschwinden geht es in diesem Band um ihn und die seltsamen Dinge an der Tulskaja. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger wird die Handlung in Metro 2034 straffer erzählt, ist weniger tiefgründig und trotz der ca. 500 Seiten hat man das Buch sehr schnell durchgelesen.
Hunter taucht an der Sewastopolskaja auf und nimmt sich vor dem Verschwinden der Aufklärungstrupps auf den Grund zu gehen. An seiner Seite der alte Homer, der an einem Roman schreiben möchte und das junge Mädchen Sascha, die sie auf ihrer Reise auflesen.
Im Gegensatz zu dem anderen Buch wurde diesmal aus der Sicht von Homer und Sascha erzählt, nicht aus Hunters Sicht wie man vermuten mag, so dass dieser weiterhin eine geheimnisvolle unnahbare Figur bleibt. Einerseits hat mir das durchaus gefallen, andererseits hätte ich auch gerne mehr über Hunter erfahren. So ging das nur durch Unterhaltungen mit anderen Figuren wie zum Beispiel Melnik mit dem es ein Wiedersehen gibt. Homer mochte ich. Als Schriftsteller versucht er seine eigene Geschichte über die Metro zu entwerfen und zu schreiben was sich als komplizierter darstellt als gedacht. Teilweise war das manchmal sogar recht amüsant. Sascha ist die Letzte im Bunde. Sie schließt sich den beiden an und ehrlich gesagt ging sie mir manchmal arg auf die Nerven. Ich weiß nicht so genau ob sie nur einen Halt gesucht hat, etwa eine Vaterfigur oder einfach nur die große Liebe erleben wollte, jedenfalls hat es manchmal doch sehr genervt, dass sie sich so an Hunter geklammert hat, ihn ändern wollte und immer davon ausgegangen ist, dass er sie unbedingt braucht. Teilweise waren ihre Gedanken schon sehr dumm und naiv, aber ist auch verständlich, wenn sie nie von ihrer Stations weggekommen ist und in einigen Dingen keinerlei Erfahrungen sammeln konnte. Ich konnte mich leider trotzdem nicht so richtig in sie hineinversetzen. Mit Leonid gibt es noch eine weitere Figur, die später einiges an Wirbel mit in die Story bringt. War teilweise auch sehr unterhaltsam.
Der Schreibstil war diesmal weniger tiefgründig, auch wenn wieder einige Dinge hinterfragt worden sind und die Handlung an sich eine Runde Sache ist. Klar von Metro 2033 ist man jetzt schon ein wenig verwöhnt worden somit ist es eine kleine Umstellung, dass dieser Band so gänzlich anders ist. Dank der vielen Erzählwechsel liest sich dieser Roman verdammt flott, es gibt wieder eine Menge Action und so einige neue Monster. Hier hat allerdings schon so ein klein wenig die Atmosphäre des Vorgängers gefehlt, dessen Charme es eben ausgemacht hatte. An und für sich gefiel mir die Geschichte aber mal so für sich gesehen sehr gut. Obwohl auch dieses Ende wieder ein paar kleine Fragen aufwirft, die unbeantwortet und offen bleiben. Wie zum Beispiel die Sache mit Sascha.
Das Ende fand ich soweit gelungen. Mir kam schon eine Gänsehaut, vor allem auch weil es so drunter und drüber ging. Das Ende mit Hunter gefiel mir irgendwie. Er hatte wieder so einen kleinen Teil Menschlichkeit an sich, wenn man bedenkt, dass er die meiste Zeit im Buch eher wie eine frostige Tötungsmaschine wirkt.

Fazit:

Bei diesem Band sollte man nicht mit allzu hohen Erwartungen herangehen, wenn man schon Metro 2033 kennt. Trotzdem ist es eine gelungene, spannende Story mit interessanten Figuren und neuen Abenteuern in der Metro und an der verstrahlten Oberfläche. Diesmal in neuem Gewand mit neuen Figuren und etwas anderer Erzählweise.

Metro fesselt einfach jeden!

Von: Atelier Maikind Datum : 23.05.2015

Die Moskauer Metro. Einst bestimmten hunderttausende Pendler täglich ihr Gesicht. Doch zwanzig Jahre noch einer atomaren Katastrophe hat sich das Blatt gewendet. Nun dient die geheimnisvolle U-Bahn den Menschen als Schutz gegen die Strahlung. Doch nicht nur der Kampf Mensch gegen Mensch besteht auch hier weiterhin. Die Bewohner müssen sich außerdem noch Mutanten von der Oberfläche und neuen gefährlichen Krankheiten stellen. Während einige Menschen ihre Hoffnung lange verloren haben und nur noch auf den Tod warten, hat sich Homer entschieden etwas zu tun. Ein Buch soll ihn unsterblich machen. Aus Recherchegründen bricht er zusammen mit Hunter, einem geheimnisvollen, schweigsamen Soldaten zu einer Mission auf, von der er erhofft, endlich Inspiration zu finden.

Eines der ersten Bücher aus dem Bereich Dystopie, welches von einem Mann geschrieben wurde und trotzdem in meinem Regal gelandet ist. Meistens dominieren in meiner Buchergeschichte ja die Damen, aber hier habe ich mal eine Ausnahme gemacht, da die Story einfach zu großartig geklungen hat. Ich erfreue mich immer noch an dieser Entscheidung. Besonders hat mir übrigens die Welt rund um die Metro gefallen. Die einzelnen Stationen und deren verschiedene Arten der Nutzung und deren Anwohner waren wirklich sehr faszinierend. Eines war auch sehr neu für mich: Es gab keine Liebesgeschichte bzw. nur eine, die einseitig war. Trotz seiner grausamen Art wurde Hunter recht schnell zu meinem Lieblingscharakter. Leider haben mir die Hintergrunddaten um seine Vergangenheit und die Zeit nach dem Ende des Buches leider nicht gereicht. Ich muss zugeben, dass ich vom Ende eh ein wenig enttäuscht war. Es gab kein Happy End, naja, das ist ja auch kein Muss und ich hätte mich über mehr Vorschau gefreut. Was ist aus den Charakteren geworden?

Dmitry Glukhovskys Schreibstil ist detailreich, aber nicht langweilig. Er wechselt immer zwischen Saschas und Homers Geschichte hin und her. Die Geschichten werden von einem Erzähler dargestellt. Homers Gedanken gehen sowohl in die Vergangenheit, als auch in die Zukunft. Er neigt ein wenig dazu alles zu übertreiben, aber ansonsten ist er ein wirklich guter Charakter. Auch kleine Details, wie die Uniformen der Soldaten oder Strahlenschutzanzüge werden sehr detailreich beschrieben und sind daher sehr anschaulich.

Das erste worauf ich bewusst bei diesem Buch geachtet habe war nicht die Inhaltsbeschreibung, sondern das Cover. Dieses Gesicht, das in einer Gasmaske verdeckt ist, ist doch schon mal ein echter Blickfang. Die Schrift ist perfekt gewählt und passt, auch von den Effekten her, super zum Thema Metro. Dieses Erscheinungsbild setzt sich geschlossen auf dem Buchrücken und der Rückseite fort und vollendet damit dieses gelungene Cover.

Die Moskauer Metro lädt zum Gruseln und Fürchten ein. Jeder der gern im Genre Dystopie unterwegs ist, hat in diesem Buch eventuell seinen neuen Liebling gefunden. Von mir bekommt „Metro 2034“ ganze 4 von 5 Sternen.

★★★★☆

Ein wirklich gelungener Sci-Fi Roman

Von: Suselpi Datum : 16.05.2015

buechertraeumerei.blogspot.de/

Homer – der Märchenonkel der Sewastopolskaja.

Der Brigadier – der schweigsame, aber starke Beschützer der Sewastopolskaja.

Die Station an der Homer und viele andere leben ist stark abhängig von Munitionslieferungen anderer Stationen, da sie häufig Ziel von Angriffen der mutierten Monster sind. Umso übler ist es, dass die letzte Gruppe mit den Waren nicht zurückgekehrt ist. Sie schicken einen Trupp hinterher um zu schauen wo ihre Kameraden bleiben, doch auch dieser kehrt nicht zurück. Hinzu kommt dass die Telefonleitung zur Tulskaja unterbrochen ist und somit niemand weiß was dort los ist.

Der Brigadier beschließt, sich auf den Weg zu machen und herauszufinden warum niemand zu ihnen zurückkehrt. Zur Verstärkung wird ihm ein junger Soldat beigestellt, aber Homer soll, auf seinen Wunsch, ebenfalls von der Partie sein. Obwohl Homer sich wundert begleitet er die Truppe.

Als sie vor den Toren der Tulskaja ankommen, spricht der Brigadier mit den Wachen der Station. Kurz darauf schließen sich die hermetischen Tore und Sewastopolskaja ist vom Rest der Metro abgeschnitten.

Doch warum hat die Tulskaja beschlossen ihre Tore zu versiegeln? Und warum will der Brigadier die Station um jeden Preis stürmen?

Ich habe diese Reihe über das Spiel „Metro“ kennengelernt und war daher schon Feuer und Flamme. Anfangs war ich etwas irritiert, da dieser Teil anders war als das Spiel, aber recht schnell habe ich herausgefunden, dass dieses Buch nicht mehr als Vorlage für den zweiten Teil des Spiels diente. Das hat es noch interessanter gemacht, da ich nun nicht wusste was in dem Buch passieren wird.

Homer ist ein kauziger, aber mutiger alter Mann. Sie leben seit über 20 Jahren in der Metro und er hat seine Familie verloren, aber er hat etwas gefunden, an dem er festhalten kann. Er versucht die Schönheit der alten Welt zu bewahren. Und sei es nur durch seine Geschichten. Für sein Alter ist auch sehr mobil und setzt sein Leben aufs Spiel, nur um seine Bestimmung zu vollenden. Er ist wirklich ein toller Protagonist. Er ist mir sehr ans Herz gewachsen.

Der Brigadier dagegen ist sehr herb. Er scheint sich selbst manchmal zu vergessen. Als würde nichts Menschliches in ihm wohnen. Homer befürchtet, dass die Menschen sich immer mehr den Tieren annähern, wenn ihnen die Schönheit verloren geht. Für mich wirkt der Brigadier wie so ein Mensch. Er tötet wenn es sein muss, aber anscheinend auch, wenn es nicht sein muss. Er scheint den Bezug zur Realität verloren zu haben. Er ist so mein Sorgenkind in dieser Geschichte gewesen. Ich habe ihm nichts Schlechtes gewünscht, aber manchmal habe ich mich gefragt wer ihn in seine Grenzen weisen kann.

In dem Buch wechseln wir zwischen verschiedenen Charakteren, auch wenn Homer unser Hauptprotagonist ist uns eigentlich die ganze Zeit durch die Metro führt. Es ist interessant, denn durch den Wechsel der Sichten bekommen wir Einblicke in verschiedene Situationen und den Schicksalen mit denen die Menschen zu kämpfen haben.

Ich hatte einige Schwierigkeiten in dieses Buch hineinzufinden. Es ist offensichtlich, dass dieses Buch von einem Mann geschrieben wurde, da größtenteils auf Beschreibungen verzichtet wird. Außerdem wirkt der Schreibstil etwas härter. Wenn man sich aber daran gewöhnt hat, dass fast jeder Satz eine wichtige Information enthält, findet man recht schnell in das Buch. Am Ende habe ich das Buch förmlich verschlungen.

Mich konnte dieses Buch, nach anfänglichen Schwierigkeiten, am Ende doch überzeugen. Die Idee des Buches ist ja nicht so weit hergeholt, schließlich kann es schon sein, dass die Kriege mit den Atomwaffen irgendwann so enden. Homer ist ein hoffnungsvoller und kauziger Protagonist, den ich sehr schnell liebgewonnen habe. Die Geschichte ist spannend und fesselnd. Daher kann ich sie euch nur ans Herz legen! Für Sci-Fi-Fans ein MUSS!

Genialer beklemmender Schreibstil

Von: sarahsuperwoman Datum : 08.05.2015

sarahsuperwoman.de/

Metro 2034 ist der zweite Band von der Metro-Reihe. Vorher habe ich mich aber schlau gemacht, dass man Metro 2034 auch ohne den ersten Band gelesen zu haben, lesen.

Wie der Name des Buches schon sagt, sind wir in der moskauer Metro. Unter der Erde und Moskau existiert nicht mehr wirklich. Mir war nicht klar gewesen, dass ein Buch in seinem Schreibstil so beklemmend geschrieben sein kann. In der Metro ist es dunkel – na klar – aber dass dies auch im Schreibstil so rüberkommen kann, war mir nicht bewusst. Da muss ich meinen Hut vor Dmitry Glukhovsky ziehen, denn das ist absolut genial. Beklommemheit kann oft dazu fuhren, dass der Leser anfängt das Buch nicht mehr lesen zu wollen, aber hier ist es anders. Ich verspürte den Drang immer weiter zu lesen, obwohl ich wusste, dass keine Besserung in Sicht war.

»Wie ergeht es Menschen, die von Geburt an blind sind: Träumen sie eine Welt, die der unseren ähnlich ist? Sehen sie überhaupt etwas im Traum?« [Seite 97]

Als dann noch Sam, der weibliche Hauptprotagonist, in die Geschichte kam, war sie wie ein Hoffnungsschimmer der Männer. Mit ihren wenigen Erfahrungen, was das Leben angeht, ist sie dennoch wie eine starke Löwin in dieser Geschichte vertreten. Sie macht den starken Männern, die wohl mehr von der Metro gesehen haben als sie, richtig Konkurrenz. Das find ich wichtig, denn sonst hätte das Buch nicht seinen Charme.

So ist die Geschichte mit viel Schrecken und Unbarmherzigkeit doch eine, die Hoffnung schenkt und den Menschen ihren Weg zeigt. Sich in einer solchen Lage, mit Monstern die in jeder Metrostation herumlungern, selbst zu finden, ist eine Herausforderung.

Was ich zu den Metrostationen sagen kann ist, dass ich die Namen immer überlesen habe, weil sie mir zu kompliziert sind. Das Buch ist vom Russischen übersetzt worden und hat hier und da seine Spuren hinterlassen, sodass ich manches einfach überlese. Obwohl vorn im Buch eine Metrokarte ist, muss ich gestehen, dass ich oftmals keine Ahnung hatte, wo ich mich im Buch befinde, weil mir das Gesuche sonst wirklich zu viel geworden wäre.

»Doch wen kümmert noch eine einzelne Leiche, wenn der ganze Planet im Sterben liegt?« [Seite 257]

“Metro 2034″ war ein beklemmendes Buch, das viel mit Genialität zu tun hat. Der Schreibstil ist einfach etwas so Besonderes, das man es selbst einfach erleben muss, um meine Beschreibung zu verstehen. Dass dieses Buch auch Phantastisches an sich hat, find ich ganz nett, aber auch gruselig. Denn auch wenn die Welt nicht mehr dort draußen existiert oder von Angst und Schrecken gefüllt sind, kann man den Mut aufbringen dort wieder rauszugehen und sich dem zu stellen.

Der “Metro 2034″ möchte ich demnach “nur” 4 von 5 Herzen geben, weil ich es schade fand nicht zu wissen wo ich genau bin, weil es einfach zu viele Metrostationen waren.

»Konnte man unbekannte Menschen denn überhaupt aus tiefstem Herzen hassen?« [Seite 440]

Spannender Endzeit Thriller!

Von: Jacqueline Szymanski aus Nentershausen Datum : 03.05.2015

linejasmin.blogspot.de/

Klappentext:

Wir schreiben das Jahr 2034. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Auch Moskau ist eine Geisterstadt. Die Überlebenden haben sich in die Tiefen des U-Bahn-Netzes zurückgezogen und dort eine neue Zivilisation errichtet. Eine Zivilisation, wie es sie noch nie zuvor gegeben hat …
An der Station Sewastopolskaja, die seit Tagen von der Verbindung zur Großen Metro abgeschnitten ist, taucht der geheimnisvolle Brigadier Hunter auf. Er nimmt den einsamen Kampf gegen die dunkle Bedrohung auf, der sich die Bewohner der Metro gegenübersehen, und bricht zu einer gefährlichen Expedition in die Tiefen des Tunnelsystems auf. An seiner Seite steht Homer, ein alter, erfahrener Stationsbewohner, der die Metro und ihre Legenden kennt wie kein anderer – und der seine Lebensaufgabe darin sieht, ihre Geschichte aufzuschreiben. Als die beiden auf die 17-jährige Sascha treffen, glaubt Homer, er habe in dem gebrochenen Helden und dem Mädchen das perfekte Paar für sein Epos gefunden – aber er darf sie in der Gefahr keine Sekunde aus den Augen lassen.
Dies sind die Abenteuer von Hunter, ehemaliger Soldat und nun einsamer Kämpfer gegen die dunkle Bedrohung, der sich die Bewohner der Metro gegenübersehen.


Der erste Satz:

Es ist das Jahr 2034.


Meine Meinung:

Auf dieses Buch habe ich mich wirklich gefreut, ich weiß auch nicht aber im Moment stehen Dystopien und Endzeit Romane ganz oben auf meiner Leseliste, nur leider gibt es nicht allzu viele.

Das Buch beginnt mit einem spannenden Prolog. Dieser führt dem Leser vor Augen das es die Welt so wie wir sie kennen nicht mehr gibt. Die Welt liegt in Trümmern, ein Jahr ist nun vergangen als brutale Mutanten die letzten Überlebenden bedroht und angegriffen haben. Doch es drohen neue Gefahren, ein neuer Kampf ums überleben.

Der Schreibstil des Autoren ist locker und flüssig, ich habe das Buch in einem Zug ausgelesen. Einmal begonnen konnte ich es kaum aus der Hand legen, doch leider habe ich auch einen kleinen Kritikpunkt, mache Abschnitte im Buch haben sich wirklich gezogen, teilweise weil einfach die Spannung etwas nachließ. Das fand ich persönlich sehr schade, denn ansonsten hat mich dieses Buch bestens unterhalten. Auch das Szenario welches der Autor hier geschaffen hat, hat mich sofort überzeugen können.

Die Protagonisten sind authentisch beschrieben, auch ihre Gedanken und Gefühle hat der Autor authentisch beschrieben.

Die Handlung ist spannend, allerdings gab es auch einige Abschnitte die sich etwas gezogen haben , da die Spannung einfach nachließ oder aber fehlte. Aber dennoch bin ich begeistert. Durch geschickte Wendungen nimmt das Buch nochmal an Spannung zu.

Kurz gesagt ist Metro 2034 ein wirklich gelungener Endzeit / Dystopie Roman der mich trotz seiner Längen wunderbar unterhalten hat.

Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt, besonders Leser des Genres werden mit diesem Buch bestens bedient!


Das Cover:

Das Cover wirkt auf mich düster, gruselig und geheimnisvoll, daher spiegelt es die Stimmung des Buches wieder. Mir gefällt es richtig gut!


Fazit:

Mit Metro 2034 ist dem Autoren ein mitreißender und fesselnder Endzeit Thriller gelungen der mich überzeugen konnte. Von mir bekommt Metro 4 Sterne!