Leserstimmen zu
Knochenarbeit

Kathy Reichs

Die Tempe-Brennan-Romane (2)

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Der zweite Fall für Tempe Brennan, der meiner Meinung nach, hauptsächlich bezüglich der Spannung, etwas schwächer ist als Teil 1. Inhalt: Tempe Brennan wird zu einem niedergebrannten Haus in der Nähe von Quebec gerufen. Sie weiß sofort, dass ihr nichts Angenehmes bevorsteht. Es gibt 7 Leichen: ein verkohltes Paar, eine erschossene alte Frau, ein junges Paar mit tödlichen Schnittwunden & zwei Babies. Gleichzeitig wird sie mit der Ausgrabung und Exhumierung einer Nonne beauftragt. Erste Spuren im Fall der 7 Leichen führen nach North Carolina, zu einer sonderbaren Sekte. Bei der Ermittlung zusammen mit ihrem alten Verehrer Detective Ryan sticht Tempe offenbar in ein Wespennest, denn auf einmal ist sie selbst in Gefahr... Meine Meinung: Man ist am Anfang des Buches direkt im Geschehen. Tempe Brennan soll eine Nonne exhumieren. Schon hier läuft nicht alles nach Plan. Ich fand es sehr interessant dies zu lesen, da eine Exhumierung ja etwas Besonderes ist. Der Fall rund um die Nonne war allerdings im Allgemeinen nicht sonderlich spannend. Die Geschichte spielt nebenbei und zieht sich durchs ganze Buch, hat mit den eigentlichen Mordfällen und Ermittlungen allerdings nichts zu tun. Die Entdeckung der Leichen ist wieder ziemlich grausam. Kurze Zeit später, stößt Tempe Brennan unabhängig von den anderen auf neue Leichen. Es gibt also mehrere Fälle, die von unterschiedlichen Behörden ermittelt werden. Dies fand ich teils etwas durcheinander. Am Ende geben diese allerdings alle einen Sinn Wieder war es sehr interessant die anthropologische Arbeit zu lesen, da hier auch wirklich ins Detail gegangen wurde. Trotzdem kam die Spannung etwas zu kurz. Vieles wurde nur oberflächlich angekratzt, oder erwähnt & im Nachhinein nicht erklärt. Das fand ich etwas schade. Am Ende war alles klar, hat mich aber nicht umgehauen. Auch hier war der Schreibstil teils etwas schwer und ich musste das Buch ab und zu weglegen. Fazit: Das Buch ist gut gelungen und die Story, vor allem die Mordfälle, sind interessant. Allerdings baute sich, zumin bei mir, die Spannung nicht so richtig auf. Dies lag vor allem daran, dass die Handlung zwischen den Fällen hin und her sprang und die Ermittlungen mehr oder weniger im Hintergrund abliefen. Trotzdem ein solider zweiter Teil. (Der erste ist aber besser)

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Kathy Reichs Knochenarbeit Roman Heyne Verlag 432 Seiten Zum Inhalt Tempernde Brennan wird zu einem sehr abscheulichen Tatort gerufen. Ein abgebrannten Haus, sieben Leichen, davon zwei Babys - und ihnen fehlen die Herzen. Da sie dies nur schwer verkraftet, möchte Temperence lieber an dem Fall der Nonne arbeiten, welche heiliggesprochen werden soll. Doch diese liegt im falschen Grab und leider stellen sich frappierende Parallelen zum Fall der verbrannten Leichen ein. Meine Meinung Knochenarbeit ist der zweite Band und er steht dem ersten in nichts nach. Mittlerweile sind weit mehr als zehn Bücher von Kathy Reichs erschienen und sie alle haben zwei Dinge gemeinsam: absolut fundiertes Wissen über die Arbeit der Anthropologen und eine signifikant aufbauende Spannung. Dieser Teil steht dem ersten in nichts nach. Man sollte aber wissen, dass es nicht absolut identisch zur Fernsehserie ist.

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Tempe ermittelt wieder in Kanada und der Winter ist wirklich übel. Als auf einem Friedhof einen Nonne in einem falschen Grab gefunden wird, scheint über der dort ansässigen Kirchengemeine ein Unglück hereinzubrechen. Dank der Hilfe von Alex Ryan, mit dem sie doch mehr verbindet als nur der Job, gerät sie in einen Strudel aus diversen GLaubensrichtungen. Als dann in einem abgebrannten Haus weitere Leichen, darunter auch Kinder auftauchen, drängt die Zeit, denn ein mystriöser Killer geht um… Ein spannender weiterer Teil der Tempe-Brennan-Reihe, bei dem klar wird, das diese Tempe zwar ihren Job mit „Bones“ gemeinsam hat, aber es sich tatsächlich um sehr unterschiedliche Persönlichkeiten handelt, was aber beiden Serien unabhängig voneinander betrachtet keine Probleme bereitet! Ich will mehr von beiden!

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Tempe Brennans Alltag als Anthropologin und Lehrende an einer Universität wird etwas aufgepeppt durch eine Auftragsarbeit in einem Kloster. Sie soll die Knochen von Élisabeth Nicolet exhumieren und untersuchen. Nicolet soll heilig gesprochen werden. Tempe stürzt sich voller Eifer in die Arbeit, doch wird bald jäh von ihrem Alltag eingeholt. Nach einem Brand sind zunächst zwei Brandopfer zu untersuchen, Tempe entdeckt im Keller des Hauses jedoch eine dritte Leiche und deren Todesursache verheißt nichts Gutes. Während Tempe noch mit Detective Ryan über die Brandursache und mögliche Motive für eine Brandstiftung diskutiert, werden vier weitere Leichen in einem Nebengebäude entdeckt. Grausam zugerichtet. Schnell wird die Anthropologin und ihr Umfeld in das Geschehen verstrickt. Ihre Neugier könnte Tempe Brennan alsbald zum Verhängnis werden. Knochenarbeit ist bereits die zweite Geschichte rund um Tempe Brennan. Das Buch beginnt spannend, hat aber deutliche Schwächen und Längen im Mittelteil. Gegen Schluss wird es noch mal richtig spannend, leider überrascht die LeserInnen das Ende beinahe im Schlaf. Abrupt wirkt es im Vergleich zum Rest des Buches relativ lieblos. Verliert sich die Autorin während der Geschichte in verschiedenen Details, so gerät die Auflösung leider oberflächlich. Dennoch empfinde ich Tempe Brennan als interessanten Charakter und werde beizeiten auch andere Abenteuer von ihr lesen.

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