Leserstimmen zu
Gottesfurcht

Nicola Förg

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"Ein Regionalkrimi mit Witz und Charme" das verspricht der Einband des Buches und das kann ich bestätigen. Es handelt sich um Weinzirls vierten Fall, aber auch ohne die Vorgänger gelesen zu haben, kann man mit diesem Band sehr gut einsteigen. Mir haben jedenfalls keine Informationen gefehlt. Kommissar Weinzirl ist ein sympathischer Kerl, der Kumpeltyp eben, der brav seine Aufgaben erfüllt. Er ist umgänglich und hat Humor. Als Charakter hat er mir sehr gefallen und ich könnte mir auch vorstellen, noch einen Fall von diesem Kommissar zu lesen. Die anderen Charaktere haben das Buch gut abgerundet. Kollegen wie Peter Baier, Zeugen und Freunde, die dem Ganzen ein wenig Pepp gegeben und für ein paar witzige Dialoge gesorgt haben. Baier und Weinzirl geben ein gutes Ermittlerpaar ab. Sie passen einfach auf Anhieb zusammen und verstehen sich auch mal ohne viele Worte. Sehr froh war ich über die "Übersetzungshilfe" am Ende des Buches, denn mit Begriffen wie "zacher Tropf", "griabig" oder "fiechtiger Brocka" konnte ich spontan nicht ganz so viel anfangen. ;-) Aber genau das hat dem Ganzen einen besonderen Charme gegeben. Das gehört zu einem Oberbayern-Krimi ja nun auch einfach dazu! Bei mir ist das Bayern-Feeling jedenfalls aufgekommen. Das Buch lässt sich schnell lesen. Trotzdem haben ein paar Stellen den Lesefluss etwas gehemmt, da ich das Gefühl hatte, es geht in diesem Moment einfach nicht weiter. Weder bei der Ermittlung, noch im Privatleben. Der Fall an sich hat mir sehr gefallen. Die Geschichte berührt einen sogar ein wenig. Das Ende ist nicht unbedingt überraschend, aber auch nicht schlecht. Insgesamt also ein schöner Krimi, den man zum Beispiel im Urlaub wirklich gut lesen kann. Aber vor allem ein Buch für alle Fans von Regionalkrimis.

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