Leserstimmen zu
Die Feuerkämpferin 1 - Im Bann der Wächter

Licia Troisi

Die Feuerkämpferin (1)

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Inhalt: Als Adhara auf einer Wiese nur mit einer Tunika und einem Dolch erwacht, kann sie sich an nichts erinnern-weder an ihre Herkunft noch an ihren Namen. Den Namen Adhara erlangt sie nämlich erst von ihrem Retter Amhal, der sie vor zwei Männern beschützt, die, wie so viele Menschen in der Aufgetauchten Welt, mit einer mysteriösen Krankheit infiziert sind: Nur diejenigen, die Nymphenblut in sich tragen, scheinen resistent. Als Adhara nicht erkrankt, beginnen sie und Amhal, mit dem sie nun reist, nach Adharas Herkunft zu forschen. Doch Adhara scheint nicht die Einzige zu sein, die herausfinden muss, wer sie wirklich ist. Meine Meinung: „Die Feuerkämpferin“ ist nun die dritte Trilogie Licia Troisis, die in der Aufgetauchten Welt spielt. Von daher empfiehlt es sich wohl, die vorherigen beiden Trilogien zu kennen, da einige Personen wieder auftauchen und der Einstieg in die Geschichte wohl noch leichter fällt, allerdings ist durch Licia Troisis einfachen Schreibstil und den Fakt, dass Adhara selbst erst einiges über die Aufgetauchte Welt lernen muss, der Einstieg schon so gut möglich. Zu Anfang erhält man nämlich einen sehr guten, detailreichen Einblick in diese Welt, noch verstärkt durch die unterschiedlichen Perspektiven. Während Adharas Sicht eher Beschreibungen dessen liefert, was sie sieht, ergänzt mit Amhals Erklärungen, erfährt man durch Amhal noch mehr, vor allem auch etwas über die aktuelle Lage. Jedenfalls konnte mich der Weltenaufbau wieder sehr überzeugen und gleich der Anfang war sehr spannend gestaltet. Adhara kann sich an wirklich nichts erinnern und dieser erste Teil der „Feuerkämpferin“-Trilogie dient mehr als Einführung in die ganze Geschichte, denn Adhara ist wirklich etwas Besonderes. Auf der Suche nach ihrer Identität geraten sie und Amhal in mehr als eine brenzlige Situation, sodass nie Langeweile aufkommt, auch wenn manche Szenen sich durchaus etwas ziehen. Im Laufe des Buches kommt zusätzlich neben der Frage nach Adharas Herkunft noch die Frage nach Amhals Rolle in der Geschichte auf. Dieser ist von einer merkwürdigen, unerklärlichen Wut, manchmal sogar Mordlust getrieben. Das macht ihn sehr unheimlich, obwohl er Adhara gegenüber stets beschützend und freundlich wirkt. Eigentlich war er mir somit ganz sympathisch, aber der junge Drachenreiter scheint auch so seine Schwächen zu haben-vor allem für gewisse Verlockungen. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht schreiben, denn dies ist ein ganz besonderer Reiz der Geschichte und ich bin gespannt, wie es mit ihm in Band 2 und 3 weitergeht. Adhara hingegen mochte ich richtig gerne, obwohl sie durch ihre Situation hilfsbedürftig erscheint, ist sie nämlich eine echte Kämpferin. Deshalb bin ich auch richtig, richtig gespannt, inwiefern ihre Gefühle für Amhal in den Folgebänden noch eine Rolle spielen. Außerdem hat sie selbst ein ausgeprägtes Helfersyndrom, vor allem in Bezug auf Amina, die Prinzessin, deren Gesellschafterin sie wird. Diese wurde mir erst im Laufe des Buches etwas sympathisch, nachdem man sie anfangs als absolute Zicke und eben als kleine Prinzessin kennenlernt. Insgesamt sind alle Charaktere wieder toll ausgearbeitet, ich habe mich sehr gefreut, auch alte Bekannte aus den vorherigen Trilogien wiederzutreffen, wobei sich bei manchen „neuen“ Charakteren auch deutliche Parallelen zu Charakteren aus diesen Trilogien finden lassen. Fazit: „Die Feuerkämpferin-Im Bann der Wächter“ ist der tolle Einstieg in eine neue Fantasy-Reihe aus der Feder von Licia Troisi. Obwohl dieser Teil eher als Einleitung scheint und ordentlich neugierig auf die nächsten Bände macht, fehlt es ihm nicht an Spannung, sodass es von mir eine Leseempfehlung für Fantasy- und insbesondere Licia Troisi-Fans gibt, sowie 5 von 5 Herzen.

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