Leserstimmen zu
Schattenliebe

Meg Cabot

ABANDON SERIES (3)

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Ich muss sagen, ich bin etwas geschockt darüber, wie langsam dieser Band in Fahrt kommt. Die 2 Vorgänger habe ich verschlungen und hier saß ich ziemlich lange dran. Die ersten 150 Seiten ziehen sich ganz schön, aber dann wird es endlich rasant, wenn die Truppe um Pierce an die Oberfläche gelangt. Die Charakterkonstellation ist einfach super und ich mag den Mix aus modernen Charakteren und der alten Schiffscrew. Auch wieder die Bezüge zur Mythologie sind toll, was ich ja total mag. Derselbe Schreibstil ist auch wieder vorhanden, der leicht und flüssig zu lesen ist. Am Anfang wird halt viel geredet, deswegen zieht es sich. Auch da tauchen ein paar Charaktere auf, die ich mag und die super mit reinpassen. Das Buch hat ein tolles Ende und ist somit ein gelungener Abschluss der Reihe, wo jeder das bekommt was er verdient. Somit beendet man diese Reihe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich werde die Autorin auf jeden Fall weiterverfolgen, weil sich ihre Bücher einfach gut von der Hand weg lesen lassen.

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Aus Liebe zu John bleibt Pierce in der Unterwelt. Sie hilft ihm dabei, die verstorbenen Seelen in die richtigen Boote zu bringen. Durch die Rettungsaktion für Alex ist in der Unterwelt alles etwas ins Stocken geraten, so dass ein recht großer Andrang besteht. Die Furien, die sich Johns Seele aneignen wollen, machen das Chaos in der Unterwelt komplett, sie bemächtigen sich seiner, so dass Pierce plötzlich allein dasteht. Mit ihrem Cousin Alex und ihrer Freundin Kayla, die sie zum Schutz mit in die Unterwelt genommen haben, machen sie sich auf den Weg in die reale Welt und suchen nach John. Es wird ihnen einiges abverlangt, aber werden sie ihr Ziel erreichen? ... Mit diesem dritten Teil geht die Reihe um Pierce und John dem Ende entgegen. Ein letztes Mal lässt die Autorin Meg Cabot den Leser teilhaben an einer Liebe, die auch der Tod nicht schrecken kann. John und Pierce haben nach wie vor ihre Probleme und Differenzen, aber sie sind bereit, aufeinander zuzugehen. Pierce hilft John bei der Abfertigung der Toten auf die richtigen Schiffe und John ist bereit, Pierce zuzuhören und auch den ein oder anderen Rat aufzunehmen. Sie haben beide an sich gearbeitet, ihre Liebe zueinander ist gewachsen. Ihre Gruppe ist um Alex und Pierces Freundin Kayla angewachsen. Es war ihnen nicht gelungen, Alex zu retten. Um Alex und Kayla zu schützen, haben sie sie mit in die Unterwelt genommen. Alex sinnt auf Rache, begreift des Öfteren nicht den Ernst der Lage und kommt sehr großkotzig daher. Für mich gehört er nicht zu den Sympathieträgern des Buches. John hingegen hat sich zu einem fast netten jungen Mann gemausert. Er versucht, Situationen etwas aufzulockern, indem er seinen nicht vorhandenen Humor anbringen will. Diese offensichtlich Versuche, sich für Pierce ein wenig zu ändern, machen ihn sympathisch. Er wäre aber nicht John, wenn er nicht auch ein wenig grantig und ungehobelt daher kommen würde. Das alles macht ihn menschlich und man muss ihn einfach mögen. Pierce ist in diesem letzten Band regelrecht gefordert. Sie zeigt, was in ihr steckt. Sie organisiert und zeigt Führungsqualitäten, die zeigen, dass man mit ihr rechnen muss. Nach diesem dritten und letzten Band der Abandon-Trilogie heißt es nun Abschied nehmen von liebgewordenen Protagonisten, die mit Mächten zu kämpfen hatten, die glücklicherweise nur der Fantasy zuzuordnen sind. Ich habe sie durch alle drei Bände begleitet und erlebt, wie Pierce und John zueinander gefunden, sich aber auch verloren haben, wie sie um ihre Liebe gekämpft haben und das Gefühl hatten, gegen Windmühlen zu kämpfen. Zwei Wesen, die unterschiedlicher nicht sein konnten und doch verband sie etwas, die Liebe. Meg Cabot hat es verstanden, den Leser mitzunehmen in eine Welt, die ihm fremd ist und doch hatte man nicht das Gefühl, dort verloren zu sein. Als Leser sah man die Welt, wie Pierce sie erlebte. Ich habe Pierce und John sehr gern begleitet, habe mit ihnen gekämpft, gelebt, geliebt und gelitten. Eins ist auch gewiss, Meg Cabot kann nicht nur Chick lit und Liebesromane schreiben, sondern sie kann auch Fantasy-Romane schreiben. Ich bin gespannt, was es als nächstes von ihr zu lesen geben wird.

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Erster Satz: "In der Schule hatte man uns beigebracht, dass wir uns an die Regeln halten sollten." Meine Meinung zum Cover: Eines vorweg .... warum hat Band 2 & 3 ein komplett anderes Cover als Band 1????? o.O Das sieht im Regal total scheiße aus *grml* .... und wenn man den Klappentext nicht lesen würde, wüsste man evtl. auch nicht, dass diese Bücher zusammengehören. An und für sich gefällt mir dieses Cover sehr gut, sogar noch besser als das von Band 1, aber mir hätte es besser gefallen, wenn alle Cover einigermaßen gleich wären. Meine Meinung zum Buch: "Schattenliebe" ist der grönende Abschluss der Abandon Trilogie aus der Feder von Meg Cabot. Die Story knüpft fast genau dort an wo Band 2 geendet hat, allerdings hatte ich zu Beginn meine Schwierigkeiten wieder in die Story rein zukommen. Dies änderte sich nach ca. 150 Seiten und ich war wieder mitten im Geschehen drin. Pierce entwickelt sich immer mehr zu einer starken jungen Frau. Sie ist selbstbewusster und bringt sich mehr in die Unterwelt ein. Sie kämpft für ihre Familie, Freunde und um ihre große liebe John. Aufgrund eines Ereignisses in der John "verschwindet" muss Pierce eigene Entscheidungen treffen. Entscheidungen die über Leben oder Tod entscheiden. In welche Richtung John sich entwickelt hat kann man nicht wirklich beschreiben. Er ist immer noch sehr aufbrausend und bestimmend, aber er ist wesentlich lockerer geworden. Er versucht Späßchen zu machen und sarkastisch zu sein, was für ihn sehr ungewöhnlich ist. Seine neuen Charakterzüge passen gut zu ihm und haben mir das ein oder andere lächeln auf die Lippen gezaubert hat. Vor allem die Sache mit Pierce Eltern war zum schreien komisch .... Wie seine Vorgänger ist die Handlung in "Schattenliebe" genauso ruhig. Der Showdown war dagegen nicht wirklich nach meinem Geschmack. Zu schnell, zu wirr, zu unlogisch. Der Schreibstil von Meg Cabot ist wie die Story ruhig, dafür sehr Detail genau. An manchen Stellen vielleicht sogar etwas langweilig. Dennoch hatte ich eine schöne Zeit mit John & Pierce. Fazit: Ein grönender Abschluss der Abandon Trilogie die mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück lässt. John und Pierce haben in allen drei Bänden eine tolle Entwicklung hingelegt. Nun bin ich auf weitere Romane der Autorin gespannt.

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Meine Meinung Leider gab es hier einen Punkt, ab dem ich einfach nicht normal weiterlesen mochte. Etwa ein drittel des Buches habe ich nur wenige Sätze pro Seite gelesen, ehe ich weitergesprungen bin, weil es mir gar nicht gefiel, was genau davor passiert ist. (Ohne zu spoilern, kann ich es nicht genauer formulieren.) Allerdings kann man es auch so auffassen, dass die Spannung unerträglich wurde und ich mich gezwungen sah, weiterzublättern… ;) Ich meinem Fall war es aber einfach so, dass ich den Part, den ich übersprungen habe, nicht mochte. Punkt. Abgesehen davon gab es noch weitere Wendungen, die mir nicht besonders gefallen haben. Dennoch ist auch dieser Abschlussband der Abandon-Trilogie wieder sehr gut geschrieben, die Charaktere entwickeln sich so weiter, wie ich es mir gewünscht habe und das Schicksal spielt eine tolle Rolle in diesem Band. Daher sinkt er (und damit auch leider die ganze Reihe, so ist das eben mit den Abschlussbänden) nicht allzu weit in meiner Achtung. Aber die beiden vorherigen Teile gefallen mir um Längen besser. Fazit Schade. Ein schwaches Ende der Trilogie. * * * * * Die Abandon-Reihe #1 Jenseits #2 Underworld #3 Schattenliebe

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Mit “Schattenliebe” präsentiert die amerikanische Autorin Meg Cabot das Finale ihrer “Abandon”-Trilogie, die mit “Jenseits” noch recht schwach begann, sich in “Underworld” jedoch zu steigern wusste. Liegt mit “Schattenliebe” nun ein würdiger Abschluss vor? Die Antwort darauf ist schnell gegeben: Das Finale hätte noch fulminanter ausfallen können, nichtsdestotrotz lohnt es sich, die Trilogie bis zum Schluss verfolgt zu haben. Meg Cabot bewegt sich mit ihren “Abandon”-Veröffentlichungen im Sektor der “fantastischen” Jugendbücher. Inspiriert von klassischen Mythen begleitet sie ihre Leser und Figuren in die Unterwelt. Das Hauptthema, nämlich der Kampf Gut gegen Böse, zieht sich konsequent durch alle drei Bände, wird jedoch mal mehr und mal weniger um weitere Elemente wie beispielsweise den Romance-Faktor ergänzt. Und so sieht sich auch im letzten Teil “Schattenliebe” die Protagonistin Pierce an der Seite des Herrschers über Leben und Tod, John Hayden, um gemeinsam mit ihm den Kampf gegen die Furien der Unterwelt anzutreten. Meg Cabot verbindet dabei die mythologisch beeinflusste fiktive Welt mit einer hier gezeichneten Realität derart, dass diese Mischung sehr glaubwürdig wirkt. Die Grenze zwischen Fiktion und Mythos verschwimmt, obwohl man sich ihrer stets bewusst ist. Dazu trägt das schriftstellerische Talent Cabots bei, die durch stimmungsvolle Detailangaben und atmosphärische Ausschmückungen den passenden Ton für ihre Handlung trifft. Das merkt auch der Leser, der sich auf positive Weise von der “Abandon”-Welt einlullen lässt. Ganz subtil zeigt Cabot darüber hinaus eine von vielen Vorstellungen für ein Leben nach dem Tod auf. Dass hier das Thema Tod Einzug in ein Jugendbuch hält, mag eventuell auf den ersten Blick fraglich erscheinen, die Autorin geht damit aber äußerst sensibel und Hoffnung stiftend um, dass hier keine Gefahr oder Last für die jüngeren Leser be- bzw. entsteht. Diesbezüglich ist es vielleicht sogar gut, dass es Cabots Figuren an Tiefe fehlt. So kann man ansatzweise zwar Identifikationsmöglichkeiten erkennen, diese fördern auch das Mitfiebern mit den Figuren, sie bleiben aber insgesamt so blass, dass man sich auch hier stets der Fiktion bewusst ist. Obwohl immer eine gewisse Distanz zwischen Leser und Charaktere bestehen bleibt, ist die Figurenausarbeitung nicht schlecht. Alle auftretenden Figuren unterscheiden sich voneinander, selbst Nebenrollen besitzen das Potenzial, mit ihnen zu sympathisieren. Damit bleibt die Trilogie auf Dauer interessant. Negativ fällt jedoch der Handlungsverlauf in “Schattenliebe” auf. Bis zum “Happy End” füllt Meg Cabot ihre Seiten mit sich wiederholenden Vorfällen, die man so oder ähnlich bereits in den Bänden zuvor hat lesen können. Viel Neues wird somit nicht geboten. Spannungsmomente sind durch vereinzelte überraschende Wendungen dennoch gegeben. Mehr Komplexität wäre allerdings wünschenswert gewesen. Wer die Abenteuer von Pierce Oliviera von Anfang an verfolgt hat, der wird mit “Schattenliebe” einen zufriedenstellenden Abschluss erhalten. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Untypisch für eine Trilogie ist es der mittlere Band, der ein Highlight innerhalb der drei Teile darstellt. Mit diesem kommt “Schattenliebe” nicht ganz mit, punktet dafür aber mit einem Ende, das den Romantikanteil des Buches hervorhebt und die Leser wohlig seufzend das Buch schließen lässt.

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Cover: Dieses Cover ähnelt dem von "Underworld". Es ist größtenteils in Schwarz Weiß gehalten und lediglich die Mohnblumen setzten einen kleinen blauen Farbakzent - komisch finde ich das nicht, denn wie man aus den ersten beiden Bänden erfährt, blühen in der Unterwelt viele Blumen in den merkwürdigsten Farben. Die junge Frau wirkt so zerbrechlich und hat doch einen selbstbewussten und starken Stand. Nun zieren alle drei Cover mein Bücherregal =) Meinung: Das Leben in der Unterwelt ist für Pierce immer noch eine kleine Herausforderung, versucht John zu liebe aber das beste daraus zu machen und greift ihm so gut sie kann unter die Arme. >>Ich glaube ich habe dir schon einmal gesagt, dass ich John heiße, nicht Mensch. Pierce, wie viel verstehst du vom Vertäuen von Festmacherleinen?<< >>Ganz viel<<, sagte ich. Ich hatte keine Ahnung, wovon er sprach. >>Ich habe gerade gestern eine zum Mittagessen vertäut.<< Ich bewundere Pierce, obwohl sie zu Beginn der Unterwelt ablehnend gegenüber stand, macht sie nun das Beste daraus. Während dieser drei Bände, konnte ich ihre Wandlung am besten verfolgen. Ihre positiven Eigenschaften für ihre Familie und Freunde einzustehen hat sie behalten und ihre "negativen" Züge verbessert. Nichts desto trotz wird sie immer noch von ihrem Alptraum geplagt - John's Tod. Was war nur immer mit den Jungs los? Sie bekamen immer zu den seltsamsten Zeitpunkten romantische Anwandlungen. Obwohl ich mir den Hintergründen von Johns Dasein aufgrund der beiden Bücher zuvor bewusst war, war ich mir dennoch nicht sicher, ob wir jetzt dauerhaft auf den wilden und dennoch liebenswerten Charakter John verzichten müssen. Für Pierce ist die Zeit ohne ihn eine Qual, nicht nur das sie augenscheinlich den Menschen verloren hat, den sie gerade erst richtig kennen und lieben gelernt hat, nein, sie muss nun auch noch die Unterwelt leiten und es treffen eine nach der anderen Katastrophe aufeinander. Auch hier hat Pierce meiner Meinung nach wieder sehr viel Stärke für ihr Alter bewiesen. Sie bewahrt einen kühlen Kopf und erkennt zusammenhänge, die ich noch nicht mal ansatzweise richtig gedeutet hätte. >>[...] Aber dieser Junge, wie Sie ihn nennen vernichtete ganze Armeen mit einem ganzen Hieb dieses Schwerts. Er tötete, ohne auch nur einen Gedanken auf seine Opfer zu verschwenden. Man sagte, er sei ohne Gnade, ohne Reue und ohne Seele.<< >>Mit anderen Worten<<, sagte ich, >>er war ein typischer Teenager.<< Sehr interessant fand ich es, dass Gegenstück von Richard, den Friedhofswärter, kennen zu lernen. Patrick ist eher das genaue Gegenteil und gerade deshalb passen die beiden auch so gut zusammen. Richard mochte ich zu Beginn eher weniger, er war eher wie die Art eigensinniger alter Mann, doch schon bald hat man gemerkt, dass hinter dem knausrigen Kerl ein ganz toller Mensch steckt. >>[...] Aber ich glaube, dass John sich vor allem deshalb so von Ihnen angezogen gefühlt hat, weil Sie der Frühling zu seinem Winter sind. Sie sind das Wasser zu seinem Feuer. Er ist der Sturm. Sie sind die Sonne, die nach dem Sturm wieder scheint.<< Ich hielt im Auf-und-ab-gehen inne, um in anzustarren. >>Wollen Sie, dass ich mich übergebe?<< Als Fan griechischer Mythologie bin ich von der Geschichte sehr begeistert, vor allem, weil ich immer mit neuen Wesen und Ideen überrascht wurde und das Handlungsgeschehen in meinen Augen kaum vorhersehbar war. Eine gelungene Abenteuerreise die garantiert jede Menge Spannung verspricht und tolle Charaktere hervorbringt. Charaktere: Pierce hat in den vergangenen Jahren immer wieder die schlimmsten Erfahrungen gemacht. Eine Nahtoderfahrung kann sowohl das gute als auch das böse im Menschen zum Vorschein bringen und auch wenn ich als Leser verstanden hätte, wenn sie irgendwann gestreikt hätte, so ist sie jeder noch so großen Herausforderung mit erhobenem Haupt entgegengetreten. John haben wir als wilde Persönlichkeit kennen gelernt und die bleibt er nach wie vor. Als Herrscher der Unterwelt braucht er diese harte Schale, denn gerade in diesem Band werden die Hürden immer größer und scheinen unlösbar. Doch mit seinen treuen Freunden und Pierce an seiner Seite, schafft auch er es großes zu leisten. Schreibstil: Meg Cabot hat das Talent die kleinsten und unscheinbarsten Dinge in einem ganz besonderen Licht darzustellen. Die Unterwelt ist etwas, was sich eher furchteinflößend anhört, doch hier hatte ich mehr das Gefühl in einer Höhle zu leben, die die Außenwelt zwar abschirmt man aber dennoch jeden Tag neuen Menschen begegnet. Dieser Ort vereint Gut und Böse und bringt in manchen sogar das Beste zum Vorschein. Pierce ist in der Unterwelt, in der sie sich erstmals so unwohl gefühlt hat, nun zuhause und zu einer starken Person herangereift. Ich hoffe bald mehr von der Autorin lesen zu können =)

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