Leserstimmen zu
Die Arena

Stephen King

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Der Umfang: selbst für Stephen King beachtlich. Die Story: typisch für ihn, wie gewohnt aber grandios erzählt. Eine amerikanische Kleinstadt wird über Nacht von einer unsichtbaren Kuppel abgeschottet. Die Menschen können ihre Stadt nicht mehr verlassen. Die große Stunde intriganter Bürge ist gekommen. Stellt sich nur die Frage: Was hat es mit der Kuppel auf sich? Wie kann man ihr entkommen? Eine hervorragende Erzählung, an die die Verfilmung "Under the dome" nicht ganz herankommen kann.

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Warum habe ich mich für das Hörbuch entschieden? Ich bin Stephen King-Fan und wollte wissen, warum es eine ganze Serie zu diesem Buch gibt. Cover: Das Cover ist Stephen King typisch schlicht gehalten. Der Titel ist riesig und das Bild an sich ist nur eine kleine „Schneekugel“ die einen Hinweis darauf gibt, dass es sich um einen Ort in einem abgeschlossenen Bereich handelt. Es macht definitiv neugierig, ich mag die Stephen King Covers sehr. Inhalt: Ein ganz normaler Tag im neuenglischen Ort Chester’s Mill, alle gehen ihren Besorgungen und Aufgaben nach, als plötzlich wie aus dem Nichts eine unsichtbare Barriere auftaucht. Es gibt kein Entkommen, da sich diese Barriere rund um den Ort befindet und einige Meter bis unter die Erde geht. Der Kampf ums Überleben beginnt! Handlung und Thematik: Schnell stellt sich heraus, dass es Menschen gibt, die die Isolation ausnutzen – Korruption und Machtspielchen stehen auf der Tagesordnung. Stephen King ist es gelungen dies erschreckend realistisch zu beschreiben. Das Buch/Hörbuch ist eigentlich durchgehend spannend und der Verlauf auch für die Wirklichkeit gar nicht so undenkbar – Menschliche Abgründe, sowie jeder gegen jeden… Dies dürfte wohl die Erklärung dafür sein, wie Hitler so mächtig werden konnte oder warum Trump Präsident wurde, sie konnten reden und hatten schon eine Schar um sich versammelt… Das Ende war Stephen King typisch, wobei ich es im Gegensatz zum Rest der Geschichte ein bisschen schwächer fand. Charaktere: Es kommen sehr sehr viele handelnde Charaktere vor, da es sich ja um eine ganze Stadt handelt, die gefangen gehalten wird, aber die wichtigsten sind wohl Julia Shamway, Dale Barbara sowie Big Jim Renny und sein Sohn Junior. Während die ersten beiden super sympathisch und nett sind, sind die letzten beiden wohl die Bösewichte dieses Buches/Hörbuches. Alle Charaktere wurden sehr authentisch beschrieben, die Gedankengänge und Handlungen waren schlüssig und mitreißend. Sprecher: David Nathan’s Stimme kam mir gleich bekannt vor, dann wusste ich es: Er ist auch der Synchronsprecher von Spike in Buffy, Paul Walker in Fast & Furious sowie von Christian Bale und Johnny Depp! Er hat eine sehr angenehme Stimme, die er super einsetzt und durch die Variation erkennt man gleich, welcher Charakter spricht. Ich hätte mir keinen besseren Sprecher vorstellen können und hoffe noch mehr von ihm zu hören. Persönliche Gesamtbewertung: Ein sehr mitreißendes Hörbuch, das ich Stephen King und Thriller-Fans nur ans Herz legen kann! Ich bin noch immer in dieser Geschichte gefangen und werde mir nun die Serie ansehen (und hoffen, dass sie annähernd so gut ist wie damals die Verfilmung von Sie/Misery). Erschreckend realistische Beschreibung der möglichen Folgen einer Isolation und die Erklärung, warum manche Personen an die Macht kommen, obwohl sie nicht das Gesamtwohl der Bürger im Blick haben. Absolute Hör- bzw. Leseempfehlung!

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Auf dieses Buch bin ich erst durch die Serie aufmerksam geworden. Im TV war ich schon begeistert, aber das Buch toppt das noch. Allein die Vorstellung, dass man plötzlich unter einer Kuppel festsitzt, ist doch der Wahnsinn. Kein Entkommen und die ständige Ungewissheit und Angst. Was wird passieren? Wird man das ganze überleben? Wo kommt diese Kuppel her? Man kann mit den Einwohnern von Chester's Mill richtig mitfühlen. Das macht das Buch so spannend und intensiv. Und so unrealistisch das mit der Kuppel vielleicht sein mag, man macht sich plötzlich schon so seine Gedanken. Denn das, was sie bewirkt, ist unheimlich. Der harte Kampf ums Überleben weckt die unmenschlichsten Triebe bei den Bewohnern. Und am Ende weiß man nicht mehr, wem man noch vertrauen kann und wem nicht. Schon ab der ersten Seite fiebert und leidet man mit den Bewohnern mit, denn von da an ist man als Leser mittendrin. Stephen King beschreibt wirklich erschreckend anschaulich. Und so wird man gleich zu Anfang damit konfrontiert, dass eine Kuppel, die plötzlich auftaucht, auch jede Menge Schaden anrichtet. Vögel und Flugzeuge fliegen gegen die unsichtbare Wand und verunglücken, anderen amputiert sie ein Körperteil. King achtet auf jedes Detail. Und trotzdem wird es an keiner Stelle langatmig oder zäh. Im Gegenteil die mehr als 1000 Seiten vergingen wie im Flug! In "Die Arena" tauchen sehr viele Charaktere auf, die praktischerweise am Anfang des Buches zum Teil aufgeführt werden. So kann man immer wieder nachlesen, wer wer ist. Das hat mir sehr geholfen. Big Jim Rennie ist der zweite Stadtverordnete und ein sehr machthungriger und selbstgerechter Mann. Er versucht von der ersten Sekunde an, alles unter seine Kontrolle zu bringen. Er kann Menschen manipulieren, von sich abhängig machen und erpressen. Seiner Meinung nach handelt Rennie im Sinne seines Glaubens, doch auch den legt er zu seinem Besten aus. Big Jim wird respektiert und gefürchtet, doch auch er ist angreifbar. Dale Barbara (genannt Barbie) arbeitet als Koch in Chester's Mill und wird von der Kuppel überrascht, als der die Stadt gerade verlassen will. Für ihn ist es nicht einfach in der neuen Welt, denn Rennies Sohn und seine Kumpels und natürlich Rennie selbst, haben es auf ihn abgesehen. Doch Barbie ist ein gewitzter Kerl und weiß, sich zu verteidigen, sucht Verbündete. Als ehemaliger Soldat bekommt er bald eine besondere Rolle. Das sind nur zwei von wirklich sehr vielen Personen, die alle wichtig für die Handlung sind. Die Charaktere gefallen mir im Grunde alle. Als ich das Buch das erste Mal in der Hand hatte und die Auflistung der handelnden Personen sah, dachte ich nur, das könnte unübersichtlich werden. So war es dann aber nicht. Die vielen Menschen machen die Handlung irgendwie noch lebendiger und man kann sie schnell zuordnen. Außerdem wird es so noch spannender, denn wer hängt wie mit wem zusammen? Wer weiß vielleicht mehr? Die Arena - Under the dome ist auf jeden Fall perfekt für alle King-Fans, aber auch jedem anderen, der Spannung liebt, kann ich dieses Buch empfehlen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen!

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Meinung Stephen King’s Cover ist gewöhnungsbedürftig. Anfangs mochte ich es eigentlich gar nicht. Mir war der Name zu groß und die Gestaltung irgendwie zu lieblos. Aber beim Lesen musste ich feststellen, dass es eigentlich doch sehr gut passt. Eigentlich passt es sogar Perfekt. Man muss nur wissen, weshalb. Es ist im Nachhinein passend. Chester’s Mill ist eine kleine Stadt. Ich mag diese Stadt sehr. Man hat im Buch vorne eine Kartenübersicht der Stadt – aber man findet sich im Laufe des Buches auch sehr gut ohne zurecht. Das hat mir sehr gut gefallen, denn so konnte man schon einmal einen ersten Eindruck gewinnen, wo etwas liegt und wie die Entfernungen in etwa sind. Mein Lieblingsort war das Sweetbriar Rose, welches von ‘Rose Twichtell’ geführt wurde. Sie gehörte zu den Hauptcharakteren in dem Buch. Alle Charaktere hatten eine relativ gute Beschreibung mit genug Luft zur Selbstinterpretation. Der eine mehr, der andere weniger. Bei manchen wäre es sowieso überflüssig gewesen. Dieses Buch ist was Personen angeht sehr Komplex, man muss sich auch hier ein wenig erinnern können, wer wer ist. Allerdings gibt es auch hier eine schöne Liste ganz vorn im Buch, wo die wichtigsten drin stehen. Ich habe es gar nicht gebraucht, lediglich einmal durchgelesen so zum Verständnis. Kann aber trotzdem sehr empfehlenswert sein für Leute die sich von komplexen Personenzahlen durcheinanderbringen lassen. Weil das Buch so dick ist, sind ‘Längen’ kaum vermeidbar, aber diese Längen sind fast nicht erwähnenswert, weil sie einfach zu kurz sind und von den darauf folgenden Ereignissen in Vergessenheit geraten. Man wird anfangs leicht ins kalte Wasser geworfen, aber mit der Zeit gibt sich das wieder. Man muss in jedem Buch seine Position erst einmal finden. Was ich auch mehr als gut fand, war die Tatsache, dass Stephen King in jedem Kapitel aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben hat. So hat man einen Eindruck darüber gewinnen können, wie die einzelnen Personen denken, fühlen und Dinge, die um sie herum geschehen, wahrnehmen. Übrigens ist die Art, wie King schreibt, sehr eindrucksvoll. Das verstärkt alles zusätzlich. Bewertung Ich kann diesem Buch nicht weniger als 5 von 5 Sternen geben. Es ist einfach fantastisch und ich kann es absolut nicht kritisieren. Es ist sehr gut recherchiert und überlegt. Man merkt einfach, wie viel Arbeit dahinter steckt und wie viel Liebe zum Detail. Das macht es einzigartig. Fazit Das Buch ist für jeden Stephen King Fan genau das richtige! Oder für jene, die es werden wollen. Jeder, der sich absolut an die Grenzen menschlicher Grausamkeit wagen möchte oder vor nichts zurückschreckt. Eine ganz klare Kaufempfehlung ohne Wenn und Aber.

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