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Leserstimmen (4)

Freya v. Stülpnagel: Ohne dich

Ohne dich Blick ins Buch

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Gebundenes Buch, Pappband ISBN: 978-3-466-37049-8

Erschienen: 02.04.2012
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Von: Irmtraud Rickert aus München Datum : 22.03.2010

o h n e d i c h

Von: Loser Elfriede aus Bayreuth Datum : 09.09.2009

Freya v. Stülpnagel
Ohne dich
Hilfe für Tage, an denen die Trauer besonders schmerzt

Wenn ein nahe stehender Mensch stirbt, wissen wir häufig nicht, wie es weitergehen soll. Trost, Verständnis und praktikable Hilfen bietet Freya von Stülpnagel an, die selbst ein Kind durch Suizid verloren hat. Die eigene Betroffenheit wird immer wieder deutlich, ohne dass sie dies in den Vordergrund stellt. Sie zeigt anhand ihrer eigenen Entwicklung, 10 Jahre nach dem Tod Ihres Sohnes, wie sie ihre eigene lähmende Trauer in aktives, kreatives Tun verwandelt und aus Leid Sinn entstehen kann. Die Autorin gab ihren Beruf als Juristin auf und ist inzwischen langjährige Trauerbegleiterin.


Die Autorin lässt den Leser mehr und mehr erkennen, wie nah der Tod im Alltagsleben ist bzw. sein kann und dass uns unsere vermeintliche Sicherheit, unser familiäres Glück uns mit einem Schlag genommen werden kann. Nach dem schmerzlichen Verlust ihres Sohnes war ihr unerschütterlicher christlicher Glaube, , einer der wichtigsten Grundpfeiler auf ihrem persönlichen Trauerweg.

Das Buch ist nicht nur für suizidbetroffene Angehörige, sondern für alle Trauernde geschrieben. Es bietet eine Fülle von Impulsen zur aktiven Trauerbewältigung wie z.B. Gebete, Gedichte, Rituale und Predigtauszüge. Mit ihren Gedanken und Texten bietet sie auch ein ¿Geländer¿ für Helfende die Beistand in der Trauer leisten:
"Sich selbst zurückzunehmen, sich auf den Trauernden einzulassen, ihn bei seinem schweren, mühseligen, anstrengenden Schritten zu begleiten, ihm die Sicherheit und das Vertrauen zu geben, dass sie für ihn da sind, das ist das größte Geschenk, das die Menschen dem Trauernden machen können. Es ist ein Balanceakt zwischen liebevoller Zuwendung und respektvoller Distanz".

Der Leser merkt in jedem Kapitel, dass die Autorin all das, was sie beschreibt, selbst durchlitten hat und ihre Ratschläge daher sehr authentisch und praxisnah sind. Trauernde spüren, dass da kein Blinder von der Farbe spricht. Freya von Stülpnagel ist ein bemerkenswertes Buch gelungen, dass Trauernde begleiten und Helfende stützen kann.



Elfie Loser
AGUS Bayreuth

Von: Angelika Johnigk aus Freiberg Datum : 02.02.2009

Durch drei Vorträge über Suizid und Trauer sowie mehrere einfühlsam von ihr gestaltete Gruppenabende für trauernde Eltern ist Frau von Stülpnagel in Freiberg gut bekannt.
Mit Spannung warteten wir auf ihr Buch "ohne dich" und sind nicht enttäuscht worden.
Das Buch unterscheidet sich schon in der wertvollen Ausstattung von vielen anderen Trauerbüchern.
Es ist ein kraftvolles Buch für alle, denen Trauer begegnet, nicht nur für umnittelbar vom Suizid eines Angehörigen Betroffene.
"Am Ende des Weges der akuten Trauer und durch das Gehen der Schritte vollzieht sich Verwandlung.
In uns ist eine Kraft gewachsen, von der wir vorher nicht ahnten, dass wir sie je bekommen würden."
An diesem äußerst schmerzlichen Trauerweg bis zur Verwandlung läßt uns Freya von Stülpnagel teilnehmen.
Die Beschreibung ihres Trauerweges von der tiefsten Verzweiflung bis zur Entstehung dieses wunderbaren Buches zeigt, dass es Hilfe und Hoffnung gibt und auch die Möglichkeit, wieder Sinn und Freude im Leben zu finden.
Auch Rat Suchende entdecken ein Fülle von Anregungen über den möglichen Umgang mit Trauernden und wie man ihnen helfen kann.
Freya v. Stülpnagel schreibt in ihrem Buch in drei Ebenen.
Da ist zunächst die berührende Schilderung des eigenen Erlebens nach dem Tod ihres Sohnes.
In der zweiten Ebene berichtet Frau von Stülpnagel anhand von vielen Beispielen aus ihrer langjährigen Erfahrung als Trauerbegleiterin und Akutbegleiterin sowie als Referentin über die Themen Trauer und Suizid.
Die dritte Ebene besteht aus vielen einfühlsamen Texten und Gedichten sowie dazu passenden zauberhaften Fotos.
Diesem beeindruckenden Buch wünsche ich möglichst viele Leser, sowohl selbst betroffene, die darin Trost finden, als auch Menschen, die Hilfe suchen im Umgang mit den Themen Sterben, Tod und Trauer.

Von: Ute Leser aus Hamburg Datum : 19.01.2009

Ein Wegbegleiter auf dem Trauerpfad?
Eine Schritthilfe für Trostsuchende?
Ein Leitfaden für Menschen, deren Lebensschnur gerissen ist?
Eine Anleitung selbst für solche, die Trost spenden wollen?
Dieses Buch ist ein stiller Begleiter für alle, die sich durch das Nichts tasten.
Und unmittelbar oder mittelbar betroffen sind.
Denn der Tod ist Teil unseres Lebens und begegnet uns mit jedem neuen Tag.

Freya von Stülpnagel hat selbst Abschied nehmen müssen.
Von ihrem erst 18jährigen Sohn. Als betroffene Mutter
schöpft sie aus einer Seelentiefe, die nur Trauernden gegeben ist,
wie Pater Claudius Bals in seinem Vorwort sagt.
Und verneigt sich vor ihrem gefühlten Wissen.

Die Trauer um einen geliebten Menschen hat viele Gesichter.
Und fühlt sich in seinem ersten Schmerz wie das Ende des eigenen Lebens an.
Dennoch hat die unheilbar scheinende Wunde des Abschiednehmens auch heilende Kraft.
Weil das Ende eines Weges auch immer der Anfang eines neuen sein kann.

Die Autorin dieses Buches hat ihn gefunden. Auch, wenn es ein unwegsamer war.
Und aus dem schmerzlichsten Verlust ihres Lebens schließlich soviel Kraft gewonnen,
dass sie manchen Hoffnungslosen heute etwas davon abgeben kann.

Ein Buch unter vielen, die das Thema Tod und Abschied berühren.
Und dennoch eines, das sich sehr bewusst wieder dem Leben zuwendet.
Es hat mir eine ganze Handvoll neuer Denkanstöße gegeben.
Und meine Unsicherheit im Umgang mit Trauernden ein Stück weit genommen.