Leserstimmen zu
Im Koma

Joy Fielding

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Joy Fielding bleibt weiterhin eine meiner liebsten Autorinnen, neben Susan E. Phillips natürlich, aber die sind ja keine Konkurrenz. Also habe ich mich sehr gefreut, als endlich der Link Bloggerportal von Random House und ich das eBook runterladen konnte. Mit wenigen Worten “das Buch ist der Hammer”. Man braucht sehr viel eigene Vorstellungskraft und eine rege Phantasie, damit einem der Roman so richtig unter die Haut geht. Was ja generell schon mal eine Eigenschaft ist, die Viel-Leser so an sich haben. Stell dir vor, du kannst alles hören, aber kein anderes Sinnesorgan funktioniert. Du musst den ganzen Tag fernsehen, kannst aber nur hören was gesagt wird. Und du hast keinerlei Gefühl für Tageszeiten. Ich stelle mir das sehr schrecklich vor. Und so war ich vom ersten Moment von Casey Kampf gefesselt. So musste ich ein paar Nächte sehr sehr lange lesen, in der Hoffnung zu erfahren warum sie ins Koma gefallen ist, wer dafür verantwortlich ist und wie ihre Freunde und Familie mit der Situation umgehen. Die Spannung hielt von der ersten bis zur letzten Seite. Nach dem die letzten Buchstaben gelesen sind habe ich bei Joy Fielding erst mal ein kleines Loch in mir. Ich versetze mich so tief in die Lage der Opfer und Täter, dass ich einen Moment brauche, um Luft zu holen und zu erkennen, dass jetzt wirklich eine Lösung bzw. ein Ende gefunden wurde. In der Regel ganz anders als erwartet. So auch wieder bei diesem Buch. Das Ende ging dann so schnell an mir vorbei, dass ich irgendwie traurig war, dass sich alles aufgeklärt hat. Ich hätte noch Stundenlang weiter lesen können. Ich finde diese Spannung, die über das Buch hinaus geht, macht einen guten Thriller aus. Viel mehr will ich jetzt gar nicht dazu schreiben. Meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt und ich kann guten Gewissens das Buch an Thriller Liebhaber weiter empfehlen. Vielen Dank an die Random House GmbH für das Rezensionsexemplar.

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Das Cover gefällt mir richtig gut, es strahlt etwas düsteres aus und im Nachhinein sehe ich auch die Verbindung zur Geschichte, sehr bedrückend und es lädt definitiv zum Kauf ein. Der Schreibstil war interessant und erfrischend, die Protagonisten sind ausreichend beschrieben und auch die Beziehungen sind von Anfang an klar, lassen jedoch viel Platz für Überraschungen. Die Handlung war nicht vorhersehbar und interessant, auch wenn es mir am Anfang hätte spannender sein können. Casey tut mir unheimlich leid, was das für ein Gefühl sein muss im Bett zu liegen, sich nicht bewegen, nicht reden, nicht sehen zu können und in seinem Körper gefangen zu sein obwohl ihr Mörder schon den nächsten Plan schmiedet sie ein für alle mal aus dem Weg zu räumen, muss wohl grausam sein. Sie muss sich machtlos ihrem Schicksal stellen. Zum Schluss hatte ich wirklich das Gefühl einen guten Thriller in den Händen zu halten und das Ende hat mich doch ziemlich überrascht. Ich habe bis jetzt immer nur gutes über Fielding gehört und das wird nicht der Letzte Thriller sein den ich von ihr lesen werde! Fazit: Ein doch recht spannender Thriller, von dem ich mir leider am Anfang mehr Spannung versprochen habe, natürlich ist es erdrücken und beängstigend wenn man im Koma liegt und trotzdem alles mitbekommt was um einen herum geschieht. So richtig spannend wurde es ungefähr bei der Hälfte des Buches obwohl die Story an sich sehr interessant war und zum Schluss richtig fahrt aufgenommen hat.

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