Leserstimmen zu
Das Salz der Erde

Daniel Wolf

Die Fleury-Serie (1)

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tolles Buch

Von: Heidi

04.09.2018

Zum Inhalt : 1187, der junge Salzhändler Michel de Fleury übernimmt nach dem Tod des Vaters das Geschäft der Familie. Um dieses erfolgreich zu führen möchte er sein erlerntes Wissen, welches er sich in Italien angeeignet hat, in seiner Stadt anwenden. Leider ist das nicht so einfach wie gedacht. Zu dem leidet die ganze Stadt Varennes unter dem korrupten Stadtherren und dem grausamen Ritter Aristide de Guillory. Dieser erhebt enorme Zölle auf allen Handelswegen. Und als er sich in die Schwester seines besten Freundes verliebt und er selbige wegen Streitigkeiten mit seinem Freund nicht heiraten darf, beginnt Michel ´s schwerster Kampf. Mein Fazit : Das Salz der Erde ist wieder ein ganz wunderbarer Roman von Daniel Wolf. Es ergänzt die Geschichte der Familie Fleury auf eine sehr gelungene Art und Weise. Das Hörbuch ist genau wie die anderen eine absolute Bereicherung und ein Genuss. Die Stimme von Johannes Steck ist meiner Meinung nach die perfekte Besetzung für diesen Roman. Da ich die Bücher nicht in der erschienen Reihenfolge gehört habe, kann ich mit Sicherheit sagen das es absolut keine Rolle spielt. Jedes Buch für sich ist eine tolle Geschichte und kann sehr gut ohne die vorherigen angehört werden. Ansonsten ist es aber auch gar kein Problem nur diesen einen Roman zu hören. Da man sehr gut in die Geschichte eingeführt wird ist es leicht ist ihr zu folgen. Man bekommt ausreichend Zeit sich an alle Charaktere und Figuren zu gewöhnen. Die Geschichte selbst ist zu keiner Zeit langweilig oder fade. Sie ist durchweg unterhaltsam und unbedingt hörenswert. Die Spannung bleibt bis zum letzten Satz erhalten. Dieses Hörbuch hat mir so gut gefallen das es sehr gerne 5***** + bekommt

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Der Junge Michel de Fleury kehrt nach dem Tod seines Vaters nach Varennes zurück um dort das Kaufmannsgeschäft zu übernehmen. In der Stadt angekommen, ist Michel schockiert, wie altertümlich doch alles ist, wie korrupt und herunterkommen. In ihm wächst der Traum seine Heimatstadt in eine neue fortschrittlichere Zeit zu führen, von Bürgern geleitet und nicht mehr der Willkür von einzelnen Machthabern ausgeliefert. Natürlich sind nicht alle begeistert von dem jungen Quergeist und Michel werden etliche Steine in den Weg gelegt. Von Ritter Aristide, der einen langgehegten Groll gegen Michel hegt, geht eine immerwährende Bedrohung aus. Doch auch Bischof und die eigene Gilde stellen sich immer wieder gegen ihn und versuchen sein Geschäft zu sabotieren. Und auch die Liebe seines Lebens – Isabelle scheint unerreichbar zu sein. Dieser dicke Wälzer ist viel zu detailreich und lang, um eine tiefere Inhaltsangabe zu verfassen, die nicht zu viel verrät. Daniel Wolf schafft einen tollen, gut recherchierten historischen Roman aus dem 12.Jh. Man erlebt knapp 30 Jahre von Michel de Fleury mit. Der Junge man hangelt sich von einem Höhepunkt zum nächsten. Immer wieder wirft ihm das Schicksal Steine in den Weg. Manchmal wurde es mir tatsächlich etwas zu lang und ich habe nur gehofft, dass nun endlich mal etwas gut geht zwischen Isabelle und ihm. Auf so vielen Seiten sind wohl ein paar längen unvermeidbar und trotzdem hat mich diese Geschichte gepackt. Es gibt wahnsinnig viele Personen und Handlungsstränge, sodass es immer abwechslungsreich bleibt und man auch mal die Sichtweise der Gegenspieler kennenlernen kann. Die Hörbuchausgabe gelesen von Johannes Steck hätte ich noch Stunden weiterhören können. Der Sprecher spielt gekonnt mit den Stimmen und Charakteren und liest dabei angenehm ruhig. Was soll ich sagen - nach über 30 Stunden gespannten Hörens auf endlosen Autofahrten, bin ich nun total im Fleury Fieber. Band 2, „die Gabe des Himmels“ ist schon heruntergeladen.

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Klappentext: Herzogtum Oberlothringen, 1187. Nach dem Tod seines Vaters übernimmt der Junge Salzhändler Michel de Fleury das Geschäft der Familie. Doch seine Heimatstadt Varennes leidet unter einem korrupten Bischof und einem grausamen Ritter, der die Handelswege kontrolliert - es regieren Armut und Willkür. Als Michel beschliesst, Varennes nach dem Vorbild Mailands in die Freiheit zu führen, steht ihm ein schwerer Kampf bevor. Seine Feinde lassen nichts unversucht, ihn zu vernichten. Nicht einmal vor Mord schrecken sie zurück. Und schliesslich gerät sogar seine Liebe zur schönen Isabelle in Gefahr ... Cover: Das Cover findet ich sehr schön gestaltet. Die Schrift, die zu sehen ist, ist bisschen auf alt gemacht. Was ich sehr passend finde. Inhalt. Oberlothringen: Remy flieht mit seinen Kindern, in einer Nacht und Nebel Aktion, nach Varennes. Wo er nach nach einem Jahr Aufenthalt die Rechte eines freien Bürgers erhält. Nach 14 Jahren schickte Remy seinen Sohn nach Mailand, wo er zum Kaufmann ausgebildet werden soll. Nach drei Jaren erreicht ihn ein Brief von seinem Bruder, indem er ihm mitteilt das der Vater verstorben ist. Michel übernimmt daraufhin das Geschäft seines Vaters. Aber es ist garnicht so einfach in der Handel zu betreiben, da die Zölle und Steuern ziemlich hoch sind, Daher setzt sich Michel für die Rechte der Kaufleute ein. Damit zieht es aber die Aufmerksamkeit der Ministerialen und des Adels auf sich. Nicht gerade einfach für Michel, weiterhin Handel zu treiben, wo ihm die Widersacher fortan das Leben so schwer wie möglich zu machen... Doch es gibt ein Traum von Michel den es sich lohnt weiter zu verfolgen. Meinung: Das war mein erster Historischer Roman. Da ich immer von den vielen Seiten abgeschreckt wurde, hab nie den Mut gefunden solch ein Roman zu lesen. Als ich das Buch aber bei Thalia, als Mängelexemplar, gesehen hab musste ich ihn mitnehmen. Der Schreibstil war leicht zu lesen und zu verstehen. Die Hauptcharaktere waren sehr gut beschrieben, so dass ich sie mir gut vorstellen konnte. Es gab Längen aber auch Abschnitte wo viel zu fiel auf ein paar Seiten beschrieben wurde. Ansonsten fand ich den Roman sehr gut. Fazit: Da das mein erster Historischer Roman war, fand ich ihn sehr gut. Ich freue auf weitere Romane von Daniel Wolf.

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Mega geiles Buch!

Von: I love Salt

04.10.2016

Lieber Daniel, ich stimme meinen Vorschwaflern absolut zu! Ich habe jetzt 2/3 gelesen und ich wünschte, Ihre Geschichte würde NIEMALS aufhören! Marcel würde sie lieben, es ist eine perfekt recherchierte Geschichte, die sich genau so im Mittelalter hätte zutragen können. Sie machen das Mittelalter anschaulich. Das Buch hat alles, was ein gutes Buch braucht. Ganz lieben Dank für diese tolle Geschichte:-) Allerherzlichste Grüße Uta

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Inhalt Varennes-Saint-Jacques, Oberlothringen, 1187: Michel de Fleury ist der Sohn eines ehemaligen Leibeigenen, der nach seiner Flucht die Freiheit erlangt hat und zu Wohlstand gekommen ist. Nachdem er einige Jahre in Mailand verbracht hat, wo er eine Händlerlehre absolviert hat, kehrt der junge Mann nach Hause zurück. Doch schnell muss er feststellen, dass seine Heimat sich zum Negativen verändert hat. Nicht nur wird das gemeine Volk von dem Ritter Aristide de Guillory terrorisiert, auch Bischof Ulman, der Herr der Stadt, sorgt für Unmut. Und so wundert es Michel nicht, als er von seinem alten Freund Gaspard Caron in einen Plan eingeweiht wird, um sich des Bischofs zu entledigen. Michel aber ist für eine gewaltfreie Lösung… Meine Meinung Bei diesem Roman handelt es sich um den Auftakt einer Serie, die in der fiktiven lothringischen Stadt Varennes-Saint-Jacques zur Zeit Kaiser Barbarossas spielt. Der historische Hintergrund spielt hier nur eine untergeordnete Rolle, der Kreuzzug sowie diverse innenpolitische Themen werden zwar angesprochen, vordergründig geht es jedoch um die kleine Stadt und Michels persönliches Schicksal. Dadurch, dass die Stadt fiktiv ist, hat der Autor große Freiheiten in der Gestaltung und Entwicklung seines Handlungsortes und seiner Charaktere. Während ich die Darstellung einiger Charaktere wie Michels Bruder Jean oder auch Isabelle Caron sehr gelungen fand, waren mir leider einige der anderen Personen zu platt dargestellt. Michel selbst fällt leider auch darunter, Ecken und Kanten hat er kaum, sein einziger Fehler ist, dass er die falsche Frau liebt. Dabei ist er sehr fortschrittlich, ja geradezu modern eingestellt, was die Stellung der Frau und soziale Verantwortung betrifft. Und auch die Gegenspieler zeigen nicht besonders viele Facetten. So ist Bischof Ulman vor allen Dingen eitel und schert sich überhaupt nicht um das Wohl seiner Stadt, und de Guillory macht sich einen Spaß daraus, die Menschen zu schikanieren, egal, was diese von ihm denken, schließlich steht er über ihnen. Über einfach gestrickte Charaktere kann ich hinwegsehen, wenn die Handlung mich dafür umso mehr anspricht und in sich stimmig ist. In diesem Fall ist sie nicht allzu kompliziert gestaltet, etwa ab der Hälfte hatte ich den Eindruck, dass es ein paar Wiederholungen gibt: Während Michel eigentlich nur das Beste für seine Heimatstadt will und dafür auch eine Stellung annimmt, die er nie einnehmen wollte, sehen seine Gegenspieler alle seine Handlungen als persönlichen Angriff, weshalb sie immer wieder intrigieren und selbst positive Entwicklungen in der Stadt und dem Umfeld negativ sehen, und so hat mal die Gilde, mal einer der Gegenspieler die Oberhand. Ein paar Handlungsstränge waren in meinen Augen unnötig, hatten sie doch keine Auswirkungen auf das weitere Geschehen, und auch ein paar eher unlogische Dinge sind mir negativ aufgefallen, beispielsweise der rasante Aufstieg von Michels Familie innerhalb von nur 13 Jahren von Leibeigenen ohne Vermögen zu angesehenen Händlern mit eigenem Haus und Dienstboten oder auch die späte Reue, die diverse Charaktere Michel gegenüber an den Tag legen. Doch sind dies nur Kleinigkeiten, die über die vielen Jahre, die das Buch umfasst, kaum ins Gewicht fallen. Auch war längst nicht alles vorhersehbar, einige Ereignisse wie der Tod der einen oder anderen wichtigen Person hätte ich so überhaupt nicht erwartet, so dass die Handlung bis zum Ende selten langweilig ist. Eine leichte Kürzung und vielleicht die eine oder andere Wendung weniger hätte dem Roman aber sicher nicht geschadet. Das Buch besticht mit einer hervorragenden Ausstattung. So gibt es Karten von Varennes-Saint-Jacques und Oberlothringen, ein Personenregister, ein umfangreiches Glossar sowie Anmerkungen zum historischen Hintergrund, durch die man ein paar weitere Hintergrundinformationen erhalten kann. Fazit Die durchaus spannende Geschichte wird leider durch die schwache Charaktergestaltung und repetitive Handlungen leicht getrübt, langweilig war mir trotzdem zu keinem Zeitpunkt, so dass ich meinen Spaß mit diesem Roman hatte, auch wenn es noch genügend Raum für Verbesserungen gibt. Für Fans von Rebecca Gablé oder Ken Follet einen Blick wert, wer mit Romanen der beiden Autoren allerdings wenig anfangen kann, wird möglicherweise mit Daniel Wolf ebenfalls nicht glücklich werden.

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Worum gehts? Erzählt wird hier die Geschichte von Michel de Fleury, einem Kaufmann aus Lothringen. Dieser lebt im 12. Jahrhundert und wird vom Unglück und vielen Schicksalsschlägen verfolgt. Doch Michel hat einen Traum. Diesen verfolgt er und setzt wirklich alles daran, dass sich dieser erfüllt. Was halte ich von diesem Buch? Ich muss sagen, 1152 Seiten sind wirklich viel, doch ich gebe auch zu, ich bin ein Liebhaber dicker Wälzer. Kein Buch kann für mich dick genug sein. Umso mehr hat man nämlich dann von der Geschichte, solange sie nicht mit völlig überflüssigen, langen Seiten gefüllt ist. Leider gab es diese in dem mir vorliegenden Buch, was für mich einige Längen entstehen ließ und mich teilweise wirklich nervte. Es war zwar schön zu sehen, wie der Autor hier viele, tolle Details einbrachte, doch gab es teilweise Dinge, die man meiner Meinung nach hätte weglassen können. So zog sich die Story einfach nur in die Länge. Das war aber nun auch schon der einzige Grund, weshalb ich einen Stern abziehen muss. Denn es gelang mir äußert gut, gleich zu Beginn in die Geschichte einzutauchen. Man konnte sich in die historischen Orte hineinversetzen und lernte auch gleich zu Beginn die toll, ausgearbeiteten Charaktere kennen. Der Schreibstil war sehr einfach, glich jedoch einem Geschichtenerzähler, es wurde also aus Sicht einer dritten Person erzählt, aber so ließ sich das Buch einfach sehr gut weg lesen. Auch die Spannung wurde in dem Buch aufgebaut. Doch dies geschah sehr langsam, wie es sich für einen historischen Roman gehört. Zum Ende hin war man dann ganz gespannt, wie der Autor die Story enden lassen würde. Alle Charaktere des Buches waren wirklich vielfältig. Man musste schon am Ball bleiben, um hier nicht den Faden zu verlieren. Doch auch das war für mich kein Problem. Besonders toll fand ich natürlich Michel. Er hatte es wirklich nicht einfach und musste mit so viele Rückschlägen hinnehmen. Doch besonders toll fand ich, dass er sich niemals unterkriegen ließ. Das bewies somit seine Stärke. Der Autor schaffte es, hier einen Charakter zu zaubern, er einen nicht nur richtig gut unterhalten konnte, sondern der einen nicht mehr loslassen wollte. Ich konnte mir ihn schon fast im wahren Leben vorstellen, so detailliert wurde er beschrieben. Aber auch alle Nebencharaktere gefielen mir richtig gut. Das Cover des Buches ist nichts Besonderes, jedoch sieht man, dass es sich hier um einen historischen Roman handeln muss. Es wurde also sehr gut gewählt. Fazit: Ein MUST READ für alle Liebhaber von historischen Büchern. Mit tollen ausgearbeiteten Charakteren und einer wirklich interessanten Story, konnte mich der Autor voll und ganz von seinem Werk überzeugen und so die Längen, die beim Lesen entstanden sind, wieder übertünchen. - Cover: 3/5 - Story: 4/5 - Schreibstil: 5/5 - Charaktere: 5/5 - Emotionen: 4/5 Gesamt: 4/5 Palmen

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Rémy de Fleury flieht mit seinen beiden Kindern nach einem Vorfall aus seinem Dorf nach Varennes-Saint-Jaques. Wird er ein Jahr lang nicht gefasst, kann er damit der Leibeigenschaft entkommen und als freier Mann weiterleben. In der Stadt findet er Unterstützung und so gelingt es ihm, nach einem Jahr als freier Mann ins Handelsgeschäft einzusteigen. Die Jahre vergehen und sein Sohn Michel lernt das Handelsgeschäft gerade in Mailand, als ihn die Nachricht vom Tod seines Vaters erreicht. Umgehend macht er sich auf den Weg zurück nach Hause. Aber die Stadt seiner Jugend hat sich verändert. Kirchliche wie weltliche Herrschaft bluten die Bürger der Stadt nach und nach aus. Handelswege werden durch dubiose Zölle erschwert, Steuern willkürlich erhoben und wenn dem Bischof mal wieder das Geld ausgeht, wird es kurzerhand verrufen. Aber Michel hat einen Traum und diesen will er leben. Dafür kämpft er, mit allen Mitteln ... Die Geschichte spielt in der fiktiven Stadt Varennes-Saint-Jaques im Herzogtum Oberlothringen.in der Zeitspanne 1173 – 1206. Der 1152 Seiten starke Roman umfasst fünf Abschnitte, die ihrerseits in kleinere Unterkapitel gegliedert wurden. Jedes Kapitel ist versehen mit einer Orts- und einer Zeitangabe. Obwohl die Geschichte mit Rémy beginnt, ist es eigentlich die Geschichte von Michel, der auch den größten Teil des Buches einnimmt. Der Leser begleitet Michel auf seinem Lebensweg, erlebt dabei sowohl Glück wie Leid und darf zusammen mit ihm Rätseln, welche Schritte als nächste sinnvoll wären. Dabei beschränkt sich der Autor nicht nur auf Michel, sondern lässt auch Michels alte Jugendfreundin Isabelle zu Wort kommen. Obwohl das Buch mit seinem über 1100 Seiten recht umfangreich ist, merkt man dies beim Lesen nicht wirklich. Viel zu schnell fliegen die Seiten dahin und man muss Michel und die seinen wieder verlassen. Der Autor hat gut und sicherlich auch lange recherchiert. Dies wird beim Lesen deutlich. Vor allem an den Details spürt man beim Lesen die Arbeit, die der Autor sich im Vorfeld gemacht haben muss. Dadurch schafft er es aber auch zeitgleich, dass man sich als Leser als Teil der Geschichte fühlt, man sieht die fiktive Stadt vor seinen Augen erstehen und lebt während des Lesens in einer der vielen Handelshäuser in Varennes. Zu Beginn des Buches findet man einen schematischen Stadtplan von Varennes, sowie eine Landkarte der Gegend aus der Zeit der Romanhandlung. Ein Personenregister und ein ausführliches Glossar runden den positiven Eindruck des Buches ab. Fazit: Eine abenteuerliche Reise in 12. Jahrhundert nach Oberlothringen, die man so schnell nicht vergessen wird.

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Inhalt: Ungerechtigkeit und Ausbeutung zwingen den alternden Salzhändler Rémy de Fleury Ende des 18. Jahrhunderts gemeinsam mit seinen Kindern zur Flucht aus der Leibeigenschaft. Bei einem befreundeten Kaufmann in der Nachbarstadt Varennes-Saint-Jaques finden sie Unterschlupf und es gelingt der Familie, sich dauerhaft vor den Schwergen ihres Herrn verborgen zu halten. Rémys ältester Sohn Michel beweist schon bald Verhandlungsgeschick bei den Geschäften seines Vaters, sodass dieser ihn nach Mailand schickt, wo er bei einem angesehenen Kaufmann seine Ausbildung absolviert. Erst nach Rémys Tod kehrt sein Sohn nach Varennes-Saint-Jaques zurück. Michel ersucht die dort ansässige Händlergilde um Aufnahme, die ihm nach kurzer Zeit gewährt wird. Doch schon bald wird deutlich, dass einigen alteingesessenen Kaufleuten, sowie dem Bischof die modernen Ansichten des jungen Kaufmanns missfallen. Sie verhindern aus diesem Grund jegliche Reformation der Gilde, sodass Michel seine Ziele gefährdet sieht. In einem Akt der Auflehnung wird Michel de Fleury von seinen Unterstützern zum neuen Vorsitzenden der Gilde gewählt. Doch er hat die Macht seiner Gegner unterschätzt, die von nun an alles daran setzen, die Geschäfte des jungen Kaufmanns und seine Autorität innerhalb der Stadt zu untergraben. Mein Eindruck: - Für alle Leser von „Die Säulen der Erde“ – So lautet die Aufschrift des kleinen blauen Stickers auf dem Einband des Taschenbuchs. Zugegebenermaßen hat mich auch genau dieser erst auf das Buch aufmerksam gemacht, da ich Ken Folletts historische Romane immer gerne gelesen habe. Auch Thomas Weigelt, der Vertriebsleiter des Goldmann Verlags meldet sich in der Klappbroschur zu Wort und untermauert mit seiner begeisterten Rede meine Entscheidung, „Das Salz der Erde“ zu lesen. Zudem habe ich mich auf die Lektüre wirklich gefreut, da ich lange Zeit keine geschichtlichen Werke mehr gelesen habe! Daniel Wolf leitet seinen Roman mit einer Liste der „dramatis personae“ ein, die dem Leser kurz zum besseren Überblick vorgestellt werden. Eine Karte der Stadt Varennes-Saint-Jaques, sowie des Herzogrums Oberlothringen komplettieren den Rahmen für die Geschichte. Zudem findet sich ein ausführliches Glossar im hinteren Teil des Buches, in dem historische Begrifflichkeiten erläutert werden. Der Einstieg in die eigentliche Handlung erfolgt mittels Prolog, der den Leser ins Jahr 1173 nach Fleury führt, jenem kleinen Ort, dem Michel gemeinsam mit seiner Familie für immer den Rücken kehren wird. Die sprachliche Gestaltung ist gekonnt, leichte Satzkonstrukte reihen sich aneinander, die geschickt miteinander verknüpft werden, sodass sich die gesamte Geschichte mühelos lesen lässt. Es gelingt dem Autor mühelos, den Leser mit seiner Ausdrucksweise in die Zeit des 18. Jahrhunderts zurückzuversetzen. Auch das Ambiente ist vollkommen überzeugend. Eingestreute Beschreibungen der Umgebung schmücken die Erzählung gekonnt aus und versetzen die Leserschaft so direkt an den Ort des Geschehens. Besonders hat jedoch die Handlung des Romans überzeugen können. Daniel Wolf konstruiert eine fiktive Wirklichkeit, lässt seine Geschichte dort stattfinden und es gelingt ihm, seine Leser vollkommen zu fesseln. Ich hätte ewig weiterlesen können. Die Zeitspanne des Buches ist enorm und doch scheint der Einfallsreichtum des Autors niemals zu versiegen. Immer wieder ereilen die Hauptprotagonisten neue Schicksalsschläge und lassen den Leser eine ganze Palette an Gefühlen durchleben. Trauer, Wut, Freude, Unverständnis, Ärger. Eine wahre Achterbahnfahrt an Emotionen, auf die Daniel Wolf seine Leserschaft schickt. Denn wir begleiten die wichtigen Personen der Geschichte ein Leben lang, sodass sie einem wirklich sehr ans Herz wachsen. Dabei erscheinen sie beinahe real. Sie allesamt sind tiefgründig und haben ihre eigene Geschichte zu erzählen, die sich passend ins Gesamtbild einfügt. Auch nach der Lektüre dauert es eine ganze Weile, bis der Roman seine Leser wieder freigibt. Die Geschichte lässt einen einfach nicht los. Obgleich Daniel Wolf ein wirklich zufriedenstellendes Ende für seinen Roman gefunden hat, verstummt der Schrei nach mehr nur langsam. Umso mehr hat es mich gefreut, zu erfahren, dass mit „Das Licht der Welt“ im November/Dezember 2014 ein weiterer historischer Roman von Daniel Wolf erscheint, der sicherlich auch den Weg in meine Bücherregale finden wird!

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