Leserstimmen zu
Hänschen klein

Andreas Winkelmann

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Fangen wir mit dem Schreibstil an. Hierzu gibt es nicht viel zu sagen, außer großartig! Ich liebe es wie Winkelmann schreibt. Die Sätze fügen sich zu einem Text, der sich super flüssig und spannend lesen lässt. Die Charaktere sind durchaus greifbar ausgearbeitet und wirken sympathisch beziehungsweise authentisch. Die Geschichte, um die es hier geht - eine Mutter will um jeden Preis ihren Sohn zurück - gefällt mi wirklich gut, da man die verschiedenen Perspektiven aufgezeigt bekommt, jedoch größtenteils aus der Sicht des Sohnes. Teilweise waren mystische Elemente in die Story verwoben, was es meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte. Trotzdem hat es irgendwie gut gepasst und diese Elemente wurden genau richtig dosiert. Außerdem hat mir das Ende wirklich gut gefallen, da es die wichtigsten Fragen beantwortet, einige wenige hingegen offen bleiben. | Mein Fazit: Ich kann das Buch durchaus empfehlen, vor allem den Thriller-Liebhabern hier!

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Mit diesem Thriller hat der Autor Andreas Winkelmann einen sehr gut durchdachte Geschichte erschaffen, die mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen ließ. Der Leser wird ans Buch gefesselt und wie es sich für einen Thriller gehört, werden die Nerven auch mal ordentlich strapaziert. An Spannung mangelt es jedenfalls definitiv nicht! Meint man zu wissen, wie das Buch enden wird, so ist man über das perfekte Ende doch überrascht. Von mir gibt’s da eine ganz klare Leseempfehlung !

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"Hänschen klein" berichtet über die obsessive Liebe einer Mutter zu ihrem Kind. An für sich absolut nachvollziehbar für mich als Mutter, wenn nicht paranormales Verhalten eingestreut worden wäre, mit dem ich nichts anfangen kann, bzw. mir das okkulte Denken oder schamenhaftes Verhalten der Menschen nicht einleuchtet. Trotzdem oder gerade deshalb, ist "Hänschen klein" mit echtem Thrill behaftet. Der Wahn wird relativ schnell deutlich, wobei ich natürlich erst ein Bewusstsein für Asthmaanfälle und die verborgenen Geschehnisse im Unterbewusstsein des Protagonisten Sebastian Schneider entwickeln musste. Alles was die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind im Wege steht, wird beseitigt, zumindest erscheint es so, auch Aberglaube wird hinzugefügt und gibt der Story dadurch eine interessante Note. Es überzeugt mich zwar nicht, ist aber dennoch mit einer gewissen Spannung durchzogen. Wer das Kinderlied "Hänschen klein" kennt, weiß, dass der Sohn irgendwann zurückkehrt in die Arme seiner Mutter und auch in diesem Thriller ist es das Ziel, denn Mutter und Sohn werden voneinander getrennt. Sebastian Schneider wächst bei Adoptiveltern auf, die sein Schicksal verschleiert haben und erst mit der Sprache herausrücken, als ein Brief auftaucht und der Hund der Familie auf bestialische Art und Weise getötet wird. Die Situation spitz sich zu und die Gefahr rückt immer näher. Sie lauerte lange im Verborgenen und jetzt ist es an der Zeit sich zu erkennen zu geben. Leider werden dabei einige Menschen ihr Leben lassen müssen, da sie zwischen Mutter und Sohn stehen. Andreas Winkelmann versteht sein Handwerk, denn er vermischt nicht nur Thrill und Psychologie miteinander, sondern baut viele andere Effekte in diesen Thriller mit ein, die den Spannungsbogen nähren konnten. Das Ende ist zwar nicht nach meinem Sinne, ist aber ein kluger Schachzug, denn wenn die Story weitergehen sollte, wäre ich als Leserin schon gewonnen. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung, auch wenn ich manches doch als unglaubwürdig oder auch überfordernd fand, war "Hänschen klein" letztendlich sehr gelungen und hat in mir das Kribbeln der Hochspannung erzeugt.

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Hänschen klein, ging allein, in die weite Welt hinein. Stock und Hut, stehn ihm gut, ist auch wohlgemut. Aber Mutter weinet sehr, hat ja nun kein Hänschen mehr…… Sebastian Schneider bekommt in einer Anwaltskanzlei in Hannover eine Anstellung und seinen ersten großen Auftrag. Er soll die Verteidigung eines Mannes übernehmen, der seinen Vater ermordet hat. Schnell bemerkt Sebastian das dieser Fall nicht einfach werden wird. Nach jedem anstrengenden Arbeitstag flüchtet er auf den abgelegenen Hof, wo er mit seinen Eltern Edgar und Anna wohnt. Es liegt oberhalb des Dorfes Bentlage, ein Ort wo er Ruhe und Kraft findet und den Stress der Großstadt vergessen kann. Bei einem Autounfall verliebt sich Sebastian in die Unfallgegnerin Saskia, die Liebe seines Lebens. Doch dann bekommt Sebastian einen anonymen Brief, auf dem violetten Papier liest er einen bekannten Kinderreim. Er schenkt diesem Brief keinerlei Beachtung, doch schon bald bemerkt es, das seine Asthma-Anfälle immer häufiger kommen und er das Gefühl hat, nicht mehr Herr über seinem Körper und Geist zu sein. Was passiert mit Ihm? In einer stürmischen Nacht verschwindet sein Hund Taifun. Erst Tage später findet Sebastian ihn ermordet im Wald wieder. Erst jetzt nimmt er die ganze Sache ernst, wer will ihm böses tun. Schon bald passiert der nächste Mord und der friedliche Schneiderhof verwandelt sich in einem Ort des Grauens. Wie immer erzähle ich nicht alles über den Inhalt. Auf jeden Fall kann sich der Leser über ein spannendes Buch freuen. Ein Buch was auf schrecklicher Art und Weise zeigt, wie stark aber doch auch gefährlich eine Mutterliebe seien kann. Das Ende ist voll mehr als überraschend und wenn man das Buch zu Ende gelesen hat, spekuliert man, wie es weiter geht.

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