Leserstimmen zu
Die Pestmagd

Brigitte Riebe

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Die Pestmagd

Von: Elle

01.07.2015

Köln, 1540. Johanna Arnheim ist seit gut einem Jahr verwitwet. Ihr Mann, der Glasmaler Severin Arnheim ist verstorben. Der Bruder ihres Mannes verleugnet Johanna und diese landet wegen Gattenmordes im Frankenturm. Währenddessen vermacht sich ihr Schwager Hennes ihr Lilienhaus. Der Tod war schon greifbar nahe für Johanna, doch in letzter Sekunde kann der Arzt Vincent de Vries eine Freispruch für sie bewirken. Als Pestmagd landet sie in einem Pesthaus und kämpft gegen den Schwarzen Tod. Alte Bekannte und ein düsteres Geheimnis ihrer Vergangenheit holt sie ein und droht alles zu zerstören. Ein sehr gelungenes Buch! Allerdings fand ich persönlich den zweiten Teil besser, da dort mehr passierte als im ersten. Manche Stellen ziehen sich doch sehr in die Länge. Was der Autorin super gelungen ist, dass sie so zwischen den verschiedenen Charakteren hin und her springt. Mal geht es um Johannas und Vincents Sohn Jakob oder um Johanna, mal um Hennes, um seine Exzellenz und und und. Mit der Neugierde einer Wissenschaftlerin macht Brigitte Riebe die vergangenen Zeiten lebendig. Es ist en spannendes Buch um Liebe, Intrigen und Verrat zur Zeiten einer Seuche, vor der alle gleich sind. Die Pest macht vor niemandem Halt!

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Die Pestmagd

Von: Olga K.

21.05.2015

In "Die Pestmagd" geht es um Johanna, die vor einiger Zeit ihren Mann verloren hat und nun versucht den Weinhandel, mit dem ihr Mann begonnen hatte, weiterzuführen, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Jedoch hat sie einen Widersacher. Der Bruder ihres verstorbenen Ehemannes möchte um jeden Preis Johannas Haus haben und nachdem sie ihn abgewiesen hat, scheut er vor nichts zurück, um an sein Ziel zu kommen. Aber damit nicht genug - Johannas Vergangenheit folgt ihr bis nach Köln und die Pest beginnt sich in der Stadt auszubreiten. Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Was die Spannung zwischen den einzelnen Kapiteln erhöht und dem Leser hilft, die einzelnen Charaktere besser kennenzulernen. Brigitte Riebe hat mit dieser Geschichte einen spannenden historischen Roman geschaffen, mit sympathischen Helden und gut gezeichneten Bösewichten. Zudem zeichnet sich die Geschichte durch einen guten Spannungsbogen aus, der einen immer wieder zum Weiterlesen drängt. Wenn ich an diesem Buch irgendetwas zu bemängeln habe, dann sind es lediglich zwei Kleinigkeiten. Erstens, dass der Klappentext, meiner Meinung nach, zu viel verrät und dem Leser somit einiges an Spannung vorab wegnimmt. Denn das, was im Klappentext erwähnt wird, geschieht erst ab der Hälfte des Romans und somit weiß der Leser einfach oft, wie einzelne Situationen ausgehen müssen (damit eben jenes eintreffen kann) - hier hätte ich mir etwas weniger Information vorab gewünscht. Das zweite kleine Manko, meiner Ansicht nach, ist das Ende gewesen - hier hätte ich mir noch mehr gewünscht. Die ganze Geschichte ist spannend aufgebaut und strebt auf ein Finale hin, von dem ich mir immer mehr erhofft hatte und immer Größeres erwartet habe. Deshalb war es mir etwas zu wenig. Ansonsten kann ich rein gar nichts an der Geschichte aussetzen. Brigitte Riebe hat einen angenehmen Schreibstil, der einen direkt in die Geschichte zieht. Ihre sympathischen Charaktere und die spannenden Wendungen halten einen dort. Von mir 4,5 Sterne!

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Das Cover: Typisch Historischer Roman würde ich sagen, oft sieht man Frauen auf dem Cover und hier kann man sich eig. gleich mal die Protatonistin vorstellen. Ich finde das Cover sehr schön gestaltet. Die Protagonisten: Johanna: Sie ist eine Witwe, der das Leben von ihrem Schwager Hennes schwer gemacht wird. So verliert sie Haus und Hof und wird angeklagt ihren Gatten umgebracht zu haben. Ich habe sie als nette, freundliche Frau kennen gelernt und während der Story habe ich immer so sehr gehofft das alles gut für sie ausgehen mag. Sie hat schon so viel durchgemacht, da kann doch nicht noch schlimmeres kommen... aber meist ist es leider so. Vincent: Er ist ein Medicus und kennt Johanna von früher. Ich fand in sehr sympathisch und man merkt sofort das er ein gutes Herz hat. Sie Szenen und Dialoge mit ihm haben mir immer gut gefallen. Der Schreibstil: Kaum hat man das Buch geöffnet, hängt man schon in dieser Geschichte fest. Mich hat das Buch unheimlich schnell in Besitz genommen und ich muss sagen, durch den wunderbar flüssigen Schreibstil kam man auch sehr gut hinterher. Besonders bei Historischen Romanen finde ich es oft schwer mit den vielen Personen zurecht zu kommen, doch hier war das kein Problem. Man konnte sich auf jeden Charakter einlassen und man konnte alle gut auseinander halten. Auch das Historische Verzeichnis am Ende des Buches, in dem man noch mehr Infos zur Pest in Europa bekommt fand ich sehr interessant und super gemacht. Die Autorin: Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Sie hat zahlreiche erfolgreiche historische Romane geschrieben, in denen sie die Geschichte der vergangenen Jahrhunderte wieder lebendig werden lässt. Zum Beispiel erzählt sie in "Die Braut von Assisi" vom Leben des heiligen Franziskus oder in "Die Pestmagd" vom verheerenden Peststerben in Köln um 1540. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München. Mein Fazit: Ein sehr interessantes Buch das mir gut gefallen hat. Ich kann es an History-Fans auf jeden Fall weiterempfehlen. Der tolle Schreibstil und schön ausgearbeitete Charaktere macht das Buch zu einem Lesevergnügen

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Die Pestmagd war mein erster historischer Roman, in dem es um die Pest geht. Natürlich ist 'der schwarze Tod' ein Begriff, aber richtig damit auseinandergesetzt habe ich mich leider bisher nicht. Daher war ich sehr gespannt, was mich alles erwarten wird. Mir hat die Geschichte um Johanna sehr gut gefallen - der Schreibstil war sehr flüssig, man konnte sich in die einzelnen Personen hineinversetzen und hat einen guten Eindruck erhalten, was zur Zeit der Pest in Köln alles passiert ist. Ich kann nur erahnen, mit welchen Ängsten die Bewohner damals zu kämpfen hatten. Niemand wusste, ob er verschont wurde oder nicht und falls er die Pest bekam, ob er überlebte. Das kann ganz schön an den Nerven zerren. Auch das Verhalten der Mitmenschen und das auseinanderfallen einer funktionierenden Gesellschaft regt sehr zum Nachdenken an. Was alles passieren kann, wenn Panik und Angst die Menschen anfällt. Die Geschichte von Johanna und Vincent fand ich ganz nett. Ich bin ja nicht der Typ, der Liebesgeschichten sonderlich mag, da viele sehr kitschig sind. Zum Glück war es in diesem Fall nicht so und sie hat mir gut gefallen. Es passte gut zur Gesamtgeschichte. Mir hat auch gut gefallen, dass die Autorin diverse Stränge parallel geschrieben hat, die nach und nach zusammengelaufen sind. Das hat dem Buch das gewisse Etwas verliehen. Die Charaktere sind Brigitte Riebe sehr gut gelungen. Johanna und Vincent haben mir sehr gut gefallen. Aber auch die meisten der anderen Charaktere habe ich sehr ins Herz geschlossen und ich habe fast nicht genug bekommen. Und natürlich gab es auch die ein oder andere Person, die ich gar nicht mochte, weil sie mir einfach unsymphatisch waren. Doch auch hier sind sie Brigitte Riebe gut gelungen. Das Cover finde ich so naja - es passt zwar zur Geschichte, gefällt mir aber eher weniger. Aber das ist Geschmackssache. Fazit: Ein sehr interessantes Buch, das Lust auf mehr macht. Von mir bekommt es gute 4 Sterne

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