Leserstimmen zu
Der Weg des Schamanen

Michael Harner

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„Der Weg des Schamanen“ ist wohl eins der Standardwerke, von dem es heißt, dass man es einfach gelesen haben muss, wenn man in die Materie einsteigt. Denn Michael Harner hat in unserer westlichen Kultur den Schamanismus erst salonfähig gemacht. Der Autor ist Anthropologe und betrieb von Mitte der fünfziger Jahre bis Anfang siebziger Jahre Feldstudien bei verschiedenen Indianerstämmen in Süd- und Nordamerika. Dabei kam er in Kontakt mit Schamanen und fand ihre Ansichten und Fähigkeiten so faszinierend, dass er bei einigen von ihnen in die Lehre ging. Schließlich speckte er das Gelernte um alle kulturellen und ideologischen Facetten ab und konzentrierte sich auf die wesentlichen Techniken. Deshalb heißt die schamanische Richtung, die er danach weitergab auch „Core-Shamanism“ – Kernschamanismus. Im ersten Teil des Buches beschreibt Harner seinen Werdegang und die Erfahrungen, die er mit indigenen Schamanen gemacht hat. Danach folgen mehrere Kapitel mit den Beschreibungen der verschiedenen Techniken und Übungen. Es geht hier hauptsächlich um verschiedene Heilmethoden für sich selbst und andere Personen und natürlich widmet er sich ausführlich um die sogenannte schamanische Reise in die nichtalltägliche Wirklichkeit. Das Buch ist vom Sprachstil gut zu lesen, es ist leicht verständlich und der Text wird mit einigen Grafiken aufgelockert. Was vielleicht störend wirken kann, sind die vielen Erzählungen aus anderen Kulturen. Ich empfinde sie als Bereicherung, aber ich habe auch schon gegenteiliges gehört. Ob jeder allein aus einem Buch diese Techniken lernen kann, wage ich zu bezweifeln. Bei mir hat es geklappt, aber aus meinen eigenen Kursen weiß ich, dass viele Leute auf direkte, persönliche Unterstützung angewiesen sind. Fazit: Der Mann weiß einfach, wovon er spricht und lässt enorm viel von seinen Erfahrungen in das Buch einfließen. Selbst wenn man nie vorhat diese Techniken zu lernen, halte ich es für sehr interessanten Lesestoff.

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Ihr werdet euch jetzt sicher fragen: „Was machen diese Bücher auf einem Blog, der hauptsächlich Romane behandelt?“ Diese Frage kann ich euch ganz einfach beantworten. Ich bin eine Leseratte, aber ab und zu habe ich auch den Drang, eigene Geschichten zu verfassen. In einer davon kam einmal ein Shamane vor und bei der Bearbeitung der früheren Kapitel fiel mir auf, dass ich leider so gar nichts über den traditionellen Schamanismus kenne. Also sah ich mich ein wenig um und stieß dabei auf diese Beiden Bücher. Es brauchte eine ganze Weile bis ich den Inhalt verstand. Natürlich sind die Werke anfängerfreundlich geschrieben, aber bei einigen begriffen musste ich Google befragen. Gerade bei „Der Weg des Shamanen“ wurden mir einige Dinge erklärt, die ich nur durch Recherche verstehen konnte, aber hier ging es ausschließlich um das Thema, nachdem ich gesucht hatte. Das war beim „Schamanische Praxisbuch“ etwas anders. Dort konnte man mehr zum Thema Esoterik finden. Der Schreibstil der Beiden Autoren war angenehm. Michael Harner hat in seinem Buch öfter von Reisen gesprochen und Erfahrungen gesprochen. Diese haben das Werk zweitweiße zu einem kleinen Reisebericht gemacht, wobei auch hier das eigentliche Thema nicht zu kurz kam. Trotzdem gab es auch da ein kleines Problem: diese ausfürhliche Ausarbeitung hat dieses Sachbuch teilweiße wahnsinnig langatmig werden lassen. Jakob Oertli dagegen hat einen simplen, gut zu lesenden Schreibstil und vermittelt innerhalb weniger Seiten ein großes Maß an Wissen. Die Cover sind bei beiden Büchern passend zum Thema gewählt. Wobei mir das Titelbild von „Der Weg des Shamanen“ besser gefällt. Fazit Abschließend kann man sagen, dass beide Bücher mir geholfen haben. Für die Nachvorschungen meiner Geschichte waren auch Beide ausreichend. Für Anfänger und Interessierte kann ich nur „Der Weg des Shamanen“ empfehlen. Für den geringen Preis gibt das Taschenbuch alles her, was man wissen muss. Es vermittelt das Basiswissen auf gute Weise. Daher gebe ich dem zweiten Ratgeber 3 von 5 Sternen.

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