Leserstimmen zu
Magyria - Das Herz des Schattens

Lena Klassen

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eBook
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Ich hatte hohe Erwartungen in das Buch, weil ich die „Wandler“-Reihe der Autorin so geliebt habe. Leider muss ich aber sagen, dass ich hier ein wenig enttäuscht zurück blieb. Sprache: Der Erzählstil von Lena Klassen ist etwas anders als bei anderen Autoren, die ich kenne. Wie schon gesagt, kenne ich bereits einige ihrer Bücher und wusste das deshalb vorher. Denn wie auch schon bei den „Wandlern“, habe ich auch hier eine Weile gebraucht bis ich mich an den Stil gewöhnt habe. Doch als es dann Klick gemacht hat, fand ich ihn ganz wunderbar und bezaubernd. Durchhalten lohnt sich in diesem Fall also wirklich! Figuren: Die Figuren konnte mich leider nicht so richtig überzeugen, sie blieben mir alle zu oberflächlich beschrieben, zu wenig greifbar. Ich konnte mich nicht so ganz mit ihnen anfreunden und leider ist mir auch keine so wirklich ans Herz gewachsen. Das ist so schade, da hier großes Potential bestanden hätte. Handlung: Gerade der Anfang der Geschichte zog sich in meinen Augen teilweise sehr zäh dahin, die Sichtwechsel waren mir persönlich zu verwirrend und ich kam einfach nicht richtig in die Geschichte hinein. Es wird ein wenig die Lesefreude genommen, weil man sich so lange durchkämpfen muss, um überhaupt einen Durchblick zu bekommen. Gegen Ende wird es dann zwar richtig spannend, aber ich kann eben nicht außen vor lassen, wie schwer es mir gefallen ist, am Anfang überhaupt weiterzulesen. Dabei bietet die Handlung so viele tolle Ideen, faszinierende Wendungen und wirklich großartiges Potential. Gegen die Fantasie und den Ideenreichtum der Autorin kann man definitiv nichts sagen. Fazit: Leider konnte mich der erste Band der „Magyria“-Reihe nicht so recht überzeugen, was vor allem an den unnötigen Längen und der anfänglichen Verwirrung lag. Obwohl großartige Ideen auftauchen und mir das Konzept der Geschichte sehr gut gefällt, konnte es mich leider trotzdem nicht fesseln. Das ist aber eine Geschmacksfrage und ich kann verstehen, wenn es Leser gibt, die das begeistern kann.

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Magyria

Von: Audrey BlogShelf

04.10.2015

Der erste Eindruck war sehr positiv. Das Cover ist sehr schön gestaltet, obwohl es aus nur zwei Grundfarben besteht. Auch der Schriftzug hat etwas magisches. (Meine Ausgabe hat ein anderes Cover) Eigentlich schrecken mich Vampirromane seit Bis(s) ab, diesmal allerdings wollte ich es noch einmal versuchen. Der Anfang ist recht langweilig, allerdings wird der Leser schnell in die Geschichte hineingezogen. Anfangs sind die Zusammenhänge zwischen den zwei Sichtweisen im Buch nicht erkennbar, später dafür umso mehr. Die Autorin hat einen sehr flüssigen Schreibstil, alles wird sehr bildlich beschrieben. Trotzdem fehlen einzelne Details in den Beschreibungen, die das ganze noch lebhafter gestaltet hätten. Die Namen im Buch sind sehr einprägsam, obwohl sie eigentlich kompliziert sind. Am Anfang habe ich mich gewundert, ob es überhaupt Vampire gibt. Vampire nicht wirklich – aber sogenannte Schatten, die Eigenschaften von Vampiren haben. Die Liebesgeschichte in dem Roman wird nicht überzeugend dargestellt, ich finde, es sind zu wenig Gefühle vorhanden. Die Spannung im Buch ist konstant, auch wenn es manchmal Momente gibt, an denen nicht sehr viel passiert. Die Charaktere sind mittelmäßig. Hintergrundinformationen gibt es nur wenig und nur die Schatten, also Kunun, Mattim und Aschtorek werden intensiv beschrieben. Hanna so gut wie gar nicht. Auch die unüberlegten Handlungen von Hanna sind nicht sehr realistisch, ich gebe nicht einfach einem Fremden mein Blut. Der Roman spielt in Budapest und einer Parallelwelt namens Magyria. Die beiden Welten haben viel gemeinsam, zum Beispiel gibt es jeweils einen Fluss der Donau und Donua heißt. Ich persönlich finde diese Parallelen irritierend und mag das nicht so gerne, aber da hat jeder eine andere Meinung. Das Buch spielt hauptsächlich in unserer Welt. Dabei will der Leser mehr über die Welt Magyria erfahren. Die Welt wird allgemein sehr wenig beschrieben. Im gesamten Buch haben die Charaktere wenig Gefühle und kaum Gedanken – das wäre ein weiterer, ausbaufähiger Punkt. Trotzdem ist das Buch sehr gut gelungen, auch wenn die Idee nicht neu und der Klappentext etwas irreführend ist.

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Inhalt: WAS WIRST DU FÜR DEINE LIEBE OPFERN? Ein Jahr als Au-pair in Budapest – das klingt für die junge Deutsche Hanna nach einer schönen und aufregenden Zeit. Wie aufregend ihr Aufenthalt in der ungarischen Hauptstadt tatsächlich werden soll, ahnt sie allerdings erst, als sie eines Nachts Mattim begegnet. Denn der rätselhafte junge Mann erzählt ihr eine unglaubliche Geschichte – von Schatten, von einem geheimnisvollen Tor und von einer Stadt, die parallel zu Budapest existiert. Und von Kunun, seinem Bruder, der wie er selbst ein Schatten – ein Vampir – ist, der sich im Gegensatz zu Mattim jedoch ganz in den Dienst der Finsternis gestellt hat. Mattim hingegen versucht, das Gute in sich zu bewahren. Um jedoch nicht von der Dunkelheit in seinem Inneren überwältigt zu werden, braucht er einen starken Halt auf der lichten Seite – den nur Hanna ihm geben kann. Doch Kununs Pläne sind weitreichender und bösartiger, als sie es sich jemals hätten vorstellen können. Und schon bald muss Hanna sich fragen, ob sie bereit ist, für ihre Liebe zu Mattim alles aufzugeben. Sogar ihre Menschlichkeit. Meine Meinung: Wie ihr seht gibt es zwei Cover, zumindest für Teil 1. Ich mag beide sehr gerne, sie sind auf ihre Art und Weise schön und anziehend. Magyria - Das Herz des Schattens ist Teil eins der Trilogie rund um Mattim und Hanna.. und ich bin ihr gnadenlos verfallen <3 Ich habe mit Augenringen und zu wenig Schlaf zu kämpfen gehabt, nachdem ich begonnen hatte das schöne Buch zu lesen. Ich mochte den Klapptentext bereits sehr, ich war also wirklich gespannt und aufgeregt. Und was soll ich sagen? Für mich war dieses Buch ein kleines Highlight! Lena Klassen versteht es den Leser mit ihrer Sprache in den Bann zu ziehen. Die Geschichte war magisch, düster, lebendig und einfach wahnsinnig gut. Die Spannung hat sich langsam aber stetig aufgebaut und ich war dem Buch bereits nach einiges Seiten verfallen. Eine runde Sprache, ich weiß nicht, wie ich es anders sagen soll, einfach und doch nicht plump. Charaktere, die alle für sich wundervoll ausgearbeitet wurden und einen Platz in der Geschichte verdient haben, keine störenden Nebencharaktere. Das Buch scheint zwischenzeitlich wie ein Märchen aufgebaut zu sein, ohne kitschig oder zu liederlich zu sein. Obwohl man immer hautnah bei Mattim und Hanna dabei ist, glaubte ich zwischenzeitlich jemand anderes würde ein Märchen über die beiden erzählen. Ich weiß nicht, warum... aber es war toll!! Ich bin ganz gespannt, wie es weiter geht :D Die Atmosphäre, die in diesem Buch geschaffen wird, gepaart mit einer wirklich gut durchdachten und authentischen Geschichte machen einfach Lust auf mehr! Ein etwas anderer Fantasyroman - ich will mehr! Klare Leseempfehlung!

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Magyria - Band I

Von: nef

19.08.2015

Inhalt: Die 18Jährige Hanna sitzt im Flugzeug nach Budapest. Sie ist schon sehr gespannt auf ihre Gastfamilie, in der sie ein Jahr lang als Au-pair leben wird. Ihre Eltern waren alles andere als begeistert, als Hanna ihnen eröffnete, dass sie ein Jahr Auszeit braucht bevor sie mit ihrem Studium anfangen möchte. Dass es nun ausgerechnet auch noch nach Ungarn geht, statt nach Australien oder in die USA, missfällt ihnen noch mehr. Hanna hat bereits viel über Ungarn gelesen und hofft, dass ihre Sprachkenntnisse für den Anfang ausreichen werden. Als sie dann der Familie Szighethy gegenübersteht ist es doch irgendwie komisch. Auf dem Foto, welches sie vorher erhalten hat, wirkten sie anders, der Vater wirkt jünger, die Mutter zurückhaltener, die Kinder Attila und Réka viel schüchterner. Doch der Junge taut schon bald auf und freut sich, dass Hanna endlich da ist. Mit Réka ist es für Hanna etwas schwieriger warm zu werden. Erst als sie zu einer Stadtbesichtigung mit dem neuen Mitbewohner gezwungen wird und dabei auf ihren Freund trifft, wird sie offener. Der junge Mann kommt Hanna jedoch merkwürdig vor, viel zu alt für die erst 14Jährige Réka. Als diese ihr dann eines Tages beichtet, dass sie öfter Gedächtnislücken hat, nachdem sie sich mit Kunun, ihrem Freund, getroffen hat, wird Hanna misstrauisch und versucht mehr über diesen Typen zu erfahren. In einem anderen Land, in einer anderen Welt lebt der gerade 17Jährige Mattim als einziger Sohn des Königs und der Königin des Lichts. In der Hauptstadt von Magyria, Akink, lassen sie jeden Morgen das Licht über die Dunkelheit siegen und bringen so dem Land einen neuen Tag. Doch in den letzten Jahren wird das Land von den Schatten bedroht und von ehemals 8 Kindern der Familie ist nur noch Mattim übrig geblieben. Nie erfährt er etwas über seine Geschwister, außer, dass auch sie zu Schatten wurden - geholt von den Wölfen. Nach und nach sind sie zu Schatten gemacht worden und der König bangt um seinen letzten Sohn. Jede Nacht ist Mattim im Wald unterwegs und jagt die Schattenwölfe, und nicht das erste Mal fragt er sich, ob es richtig ist sie zu töten. Wie kann jemand, der für das Licht und für das Leben steht, andere Geschöpfe umbringen? Immer häufiger träumt er davon mit den Wölfen zu laufen und hört eine Stimme im Wald, die ihn zu sich ruft. Als er dieser Stimme schließlich folgt fällt Schatten über Akink und erst da begreift er, was er getan hat. Obwohl er nun zu ihnen gehört kämpft er doch weiter für seinen Vater und das Licht. Er will seinen Bruder besiegen, doch das schafft er nicht allein - und da trifft plötzlich Hanna in sein Dasein und der Kampf bekommt eine neue Wende. Meinung: Mit 'Magyria - Das Herz des Schattens' hat Lena Klassen den Auftakt zu ihrer Vampir-Saga Magyria vorgelegt. Die in Moskau geborene Autorin hat den Schauplatz Budapest sehr gut gewählt für ihre Geschichte und schafft dadurch eine düstere, winterliche Atmosphäre. Der Anfang war für mich ein wenig schwierig, aber nach und nach kam ich in der Geschichte an und blieb gefangen. Magyria ist eine Mischung aus Fantasy und Jugendbuch. Im Vordergrund allerdings steht das Land Magyria in einer fremden Welt, obwohl man sich die meiste Zeit in Ungarn befindet. Auch als Hanna Mattim kennenlernt hat man nicht gleich das Gefühl 'Ah, jetzt kommt die Romanze' und Hanna wird zur willenlosen Puppe im Spiel der Brüder. Im Gegensatz zu Réka weiß Hanna sehr wohl was mit ihr passiert wenn sie mit Mattim zusammen ist und während ihr Weltbild aus den Fugen gerät ist ihr einziger Wunsch ihrer Freundin zu helfen. Das macht sie nicht zur verliebten Figur die nur in den Tag hineinträumt. Das war mir auch sehr wichtig, denn sonst hätte das Buch von mir weit weniger Sterne erhalten. So konnte ich es kaum aus der Hand legen und habe mit Hanna und Mattim gehofft und gelitten, geliebt und gefürchtet. Die Geschichte um den Sohn des Lichts und die deutsche Hanna geht in Magyria - Die Seele des Schattens weiter und wird vielleicht in einem dritten Band der Reihe enden.

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Inhalt: Hanna genießt ihre ersten Tage in Budapest. Die Stadt ist genauso, wie sie es sich immer erträumt hat. Auch ihre Gastfamilie ist sehr freundlich. Doch schon bald bekommt die schöne Fassade die ersten Risse, denn Réka scheint von Alpträumen geplagt zu werden. Nacht für Nacht wacht sie schreiend auf und versucht sich vor dem Mann zu wehren, den sie eigentlich liebt. Sie vertraut sich Hanna an und erzählt von Kunun, ihrer großen Liebe. Jedoch scheint nach jedem Treffen mit Kunun Rékas Gedächtnis gelöscht zu sein, sodass sie über ihren Traummann so gut wie keine Informationen besitzt. Hanna beginnt mit ihren Nachforschungen und stößt schon bald auf einen grausamen Aberglauben, der bei Kunun Wahrheit zu werden scheint. Unterdessen dient Prinz Mattim der Flusswache und bringt sich durch seinen Leichtsinn immer wieder selbst in Gefahr. Nur mit großem Unwillen lässt ihn König Faranc an einer Rettungsaktion für ein kleines Dorf teilnehmen, das von Schatten und Wölfen überfallen wurde. Jedes Leben wurde ausgelöscht und auch Prinz Mattims Gefolgschaft begibt sich in Lebensgefahr... Mein Eindruck: Schon die ersten Seiten der Geschichte vermochten mich vollends zu fesseln. Denn die Sprache der Autorin ist detailliert, ausschmückend und beschreibt die Handlungsvorgänge sehr genau, sodass sich der Leser sowohl Umgebung, als auch die Protagonisten sehr genau vorstellen kann. So werden auch viele Sehenswürdigkeiten Budapests erwähnt, die mich als Leser sehr neugierig auf die Stadt gemacht haben. Dabei bleibt die Sprache stets sehr leicht verständlich, sodass man tief in die Geschichte eintauchen kann und oftmals gar nicht merkt, wie schnell während der Lektüre die Zeit verrinnt. Geschickt gelingt es der Autorin im Verlauf der Geschichte zwei parallele handlungsstränge miteinander zu verflechten. Denn einerseits werden Hannas Erlebnisse in Budapest beschrieben, andererseits Mattims Abenteuer in Akink. Durch ein geheimes Portal scheinen die beiden Welten jedoch miteinander verbunden zu sein. Schon das erste Zusammentreffen von Hanna und Mattim gestaltet sich dabei sehr magisch. Die beiden scheinen füreinander bestimmt zu sein und obwohl Hanna ihr Gedächtnis verliert, gelingt es ihr nach einiger Zeit, sich wieder an den hübschen blonden Jungen zu erinnern, dem sie ihr Herz geschenkt hat. Eine wirklich tragische Liebesgeschichte, die mit so viel Gefühl gestaltet wurde, das mir beim Lesen eine Gänsehaut aufgezogen ist. Dabei wirkt sie jedoch nie überzogen kitschig, sondern genau in dem Maß romantisch, dass sie nichts an Glaubhaftigkeit einbüßen muss. Die beiden Charaktere wirken dabei stets authentisch und verhalten sich sehr realistisch, wenngleich man als Leser ihre tiefe innere Verbundenheit nur erahnen kann. Auch die bösen Hauptcharaktere beweisen alle einen tiefschürfenden Hintergrund, den es sich zu erfahren lohnt. Alle Figuren untereinander sind durch ein dichtgewebtes Familienband miteinander verbunden und es ist besonders spannend, die Geheimnisse von Mattims Familie zu entwirren. Im Verlauf des Romans nimmt die Handlung immer mehr an Tempo zu und schaukelt sich bis zu einem rasanten Ende immer mehr auf. Sie nimmt an Spannung zu und der Leser rätselt immer wieder mit, wie es den Schatten möglich ist, sich neuerdings auch bei Tageslicht frei zu bewegen. Auch als Hanna und Mattim Kununs Schlachtplan enträtseln wollen, ist man als Leser gebannt und stets am Überlegen, wie er Akink zu Fall bringen will. So werden nach und nach immer wieder Geheimnisse aufgedeckt, die wirklich fesseln. Bis zum Ende des Romans hin werden ziemlich alle Fragen des Lesers beantwortet, bis das Buch in einem offenen Ende mündet, das den Weg für den zweiten Band der Erzählung ebnet. Ich werde den zweiten Band auf jeden Fall auch lesen, denn ein derartig gut geschriebenes, spannendes Buch mit einer magischen Liebesgeschichte, die nicht überzogen wirkt, habe ich nur selten gelesen. Schon jetzt freue ich mich auf ein Wiedersehen mit den Charakteren und hoffe, dass die Geschichte genauso spannend weitergeht, wie sie aufgehört hat!

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