Leserstimmen zu
Jenseits des Meeres liegt die ganze Welt

Audur Jónsdóttir

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Reykjavik. Es ist Dezember, draußen ist es kalt. Sunna sitzt in ihrer Küche, trinkt ihren Kaffee, wie jeden Morgen, und liest die Nachrichten, wie jeden Morgen. „Seit vergangenem Freitag wird die Kunsthistorikerin Arndis Theodorsdottir vermisst. Sie wurde zuletzt in ihrer Galerie „Össa“ gesehen….“ Sie kann es kaum glauben, sie hat damals, es war vor etwa zehn Jahren, mit Arndis in Barcelona studiert. Sie haben gemeinsam viel erlebt, sind durch dick und dünn gegangen, doch irgendwie brach der Kontakt ab. Ist Arndis tot, einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Doch dies sind nicht die einzigen Fragen und Sorgen, die sich Sunna macht. Ihr Mann muss, gerade jetzt, nach Isafjördur auf Geschäftsreise. Ausgerechnet jetzt, wo sein Sohn aus erster Ehe zu Besuch kommen soll. Wer wird sich um ihn kümmern, ihn zur Schule bringen, zum Klavierunterricht? Ausgerechnet jetzt, wo Sunna auf Arbeit aufgrund des Weihnachtsgeschäfts nicht weiß, wie sie ihre Arbeit schaffen soll? Und dann ist da noch etwas, das Geld. Immer wieder plagen Sunna und ihren Mann finanzielle Probleme. Sunna macht sich auf den Weg, sie hat keine Wahl. Sie beginnt die Suche nach Arndis und letztlich nach sich selbst. Audur Jonsdottir hat einen vielschichtigen, schönen Roman geschrieben. Es ist eine Mischung aus Krimi, Island, Politik. Gesellschaftliche Probleme, die es nicht nur in Island gibt, werden thematisiert…. Ein gelungener Roman. Danke.

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