Leserstimmen zu
Alle sieben Wellen

Daniel Glattauer

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Der Roman liest sich ganz so wie "Gut gegen Nordwind", allerdings wirkt er irgendwie ernster. Ich habe die Leichtigkeit des Lesens bei "Alle sieben Wellen" etwas vermisst, die Daniel Glattauer noch bei "Gut gegen Nordwind" in die Mails von Emmi und Leo gelegt hat. Die Wortgefeuchte sind etwas schwerfällig und manchmal leider auch etwas vorhersehbar, aber nie zu kitschig oder klischeehaft, sind dabei aber trotzdem sehr unterhaltsam und an vielen Stellen im Roman kann man wirklich über Emmi und Leo schmunzeln. Daniel Glattauer fängt dabei in "Alle sieben Wellen" dort an, wo "Gut gegen Nordwind" aufgehört hat und beginnt somit in der völligen Zerstörung der Beziehung von Emmi und Leo, wodurch sich die für die E-Mails typische Atmospähre von Emmi und Leo erst wieder einstellen muss. Er schafft es daber trotzdem auf den etwas mehr als 200 Seiten diese Beziehung auf eine höhere Ebene zu bringen als er es in "Gut gegen Nordwind" zugespitzt hat. Gerade das macht das Buch wahnsinnig interessant und auch spannend. Deswegen liest sich der Roman sehr gut und ist leider viel zu schnell zu Ende. Dennoch kann man sich mit dem Ende von Emmi und Leo´s Geschichte sehr gut anfreunden, weil man nach dem Zuschlagen des Buches das Gefühl hat, dass die Geschichte der beiden ein würdiges Ende gefunden hat. Fazit: Emmi und Leo finden in "Alle sieben Wellen" einen würdigen Abschluss und ist für alle zu empfehlen, die mit dem Ende von "Gut gegen Nordwind" nicht zufrieden waren und unbedingt das Ende lesen wollen. Trotzdem kann man das Buch auch ohne Kenntnis von "Gut gegen Nordwind" sehr gut lesen, da eigentlich alles im Buch nochmal genannt wird und so eine Verbindung hergestllt werden kann. Um es mit Emmis Worten zu sagen: Dieses Buch ist so, so, so wunderschön!

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Inhalt Erstens: Sie kennen Emmi Rothner und Leo Leike? Dann haben Sie also „Gut gegen Nordwind“ gelesen, jene ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen, die einander nie gesehen haben, per E-Mail rettungslos verlieben. Zweitens: Für Sie ist die Geschichte von Emmi und Leo und ihrer unerfüllten Liebe abgeschlossen. Mag sein. Aber nicht für Emmi und Leo! Drittens: Sie sind der Ansicht, dass die Liebenden zumindest eine einzige wirkliche Begegnung verdient hätten und der Roman eine zweite Chance auf ein anderes Ende? Bitte, hier haben Sie’s! Viertens: Sie haben keine Ahnung, wovon hier die Rede ist? Kein Problem. In diesem Buch erfahren Sie alles: von Leos Rückkehr aus Boston, von Emmis Eheproblemen und von der siebenten Welle, die immer für Überraschungen gut ist. [ Quelle: Goldmann ] Meine Meinung Mit Gut gegen Nordwind hat Daniel Glattauer eine zauberhafte, wunderschöne Geschichte erschaffen, die so ganz anders geendet hat, als ich es mir gedacht habe. Auch wenn das Buch ein offenes und sehr trauriges Ende hatte, wäre ich wohl nie auf die Idee gekommen, mir eine Fortsetzung zu wünschen. Auch wenn sich Emmi und Leo nicht gekriegt haben, war es doch ein tolles Buch. So schön sie auch sind, muss ja nicht jedes Buch ein Happy End haben. Und gerade Gut gegen Nordwind war so endgültig, dass ich mir auch nach dem Lesen noch nicht sicher bin, ob es diese Fortsetzung gebraucht hat. Versteht mich nicht falsch. Alle sieben Wellen ist fast so schön, spritzig, unterhaltsam und emotional wie sein Vorgänger. Emmi ist immer noch mit Bernhard verheiratet und auch Leo ist nun in festen Händen. Nach seiner Rückkehr aus Bosten reaktiviert er seine Mailadresse und plötzlich steht den beiden wieder ihre Internetwelt, in der sie sich schon so gut kennen, offen. Doch dieses Mal bekommen Emmi und Leo (und auch der Leser) etwas, das es in Band 1 noch nicht gab. Ein persönliches Treffen... Was die Charaktere betrifft, hat sich meine Sympathie-Verteilung seit Band 1 nicht verändert. Ich mag Leo immer noch unglaublich gerne, da er einfach total bodenständig und vernünftig ist, nach der einen oder anderen Flasche Rotwein aber auch mal seinen Gefühlsschrank öffnet und dabei so schöne Mails schreibt. Denn auch das hat sich nicht geändert. Die Geschichte besteht nur aus dem Mail-Austausch zwischen Emmi und Leo. Und dieses Mal hat es sich der Autor auch nicht leichter gemacht, denn nachdem es endlich zu einem persönlichen Zusammentreffen der beiden Protagonisten kommt, musste das irgendwie in diese Mails mit eingearbeitet werden. Allerdings ist Daniel Glattauer das wirklich gut gelungen. Er streut die Ereignisse unaufdringlich mit ein, ohne dass das Ganze damit künstlich wirkt. Aber zurück zu dem, was ich eigentlich sagen wollte. Leo ist wirklich ein Lieber und man kann gar nicht anders, als ihn ins Herz zu schließen. Der Gute hatte bisher eher wenig Glück mit Frauen und am liebsten möchte man ihn beschützen, ihn schütteln und brüllen "lass die Finger von der Frau, sie ist nicht gut genug für dich". Ganz anders ging es mir mit Emmi. Sie ist immernoch nicht von der einfachen Sorte Mensch. Leider mochte ich sie in Alle sieben Wellen noch weniger wie im Vorgänger. An manchen Stellen kam sie mir fast unerträglich zickig und schwierig vor. Sie will alles haben und geht dabei auch über Leichen. Sie will was haben und dabei scheint es ihr herzlich egal zu sein, wessen Gefühle sie dabei verletzt. Wo ich in Teil 1 nur mangelnde Sympathie übrig hatte, da hat sich in Teil 2 wirklich Ärger etabliert. Aber trotz all dieser kleinen Punkte, an denen ich rummeckere, hat Glattauer es wieder einmal geschafft, mich mit seiner Geschichte zu fesseln. Das Buch war innerhalb weniger Stunden weginhaliert und trotz meiner kleinen Abneigung gegen Emmi habe ich mir so gewünscht, dass die Beiden sich endlich kriegen. Auch wenn es schon etwas her war, dass ich den Auftakt der Story gelesen habe, war ich doch direkt wieder im Geschehen drin und es war ein richtiges Vergnügen, in den Mailaustausch einzutauchen. Mein Fazit Leider leidet Alle sieben Wellen an der gleichen Krankheit, die sich bei vielen Fortsetzungen finden lassen. Auch hier fehlte irgendwie dieser total einnehmende Zauber, der sich bei Gut gegen Nordwind finden ließ. Trotz allem ist das Buch ein wunderschöner Zeitvertreib und wer mit dem Ende des Vorgängers aufgrund des offenen und traurigen Endes nicht zufrieden war, der muss unbedingt auch Alle sieben Wellen lesen.

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Klappentext >>Wie es mit uns weitergehen soll, Leo? – Weiter wie bisher. Wohin – Nirgendwohin. Einfach nur weiter. Du lebst dein Leben. Ich lebe mein Leben. Und den Rest leben wir gemeinsam.<< Autor Daniel Glattauer, geboren 1960 in Wien, studierte Pädagogik (Diplomarbeit “Das Böse in der Erziehung”). Zunächst Hobby-Literat, -Liedermacher und Kellner, später Journalist, zuerst Redakteur bei der Presse, dann zwanzig Jahre Autor bei der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“. Zwischendurch und jetzt erst recht: Schriftsteller. Verheiratet, ein großes Kind, leider keinen Hund mehr, dafür fünf indische Laufenten im Landhaus im niederösterreichischen Waldviertel. Inhalt Leo Leike kehrt nach knapp einem Jahr aus Boston zurück. Daheim erwarten ihn Nachrichten von Emmi Rothner. Beide bemerken, dass sie die Gefühle füreinander nicht los geworden sind. Vielleicht sollten sie sich wirklich einmal treffen. Allerdings ist Leo mittlerweile liiert und Emmi noch immer verheiratet. Doch wenn einmal sechs Wellen ans Ufer geschwappt sind, dann kommt die siebente, und die ist immer für Überraschungen gut. Meine Meinung 1. Habt ihr Gut gegen Nordwind gelesen? Dann wird es Zeit das ihr Alle sieben Wellen lest. 2. Ihr habt Gut gegen Nordwind noch immer nicht gelesen dann wird es aber Zeit. 3. Darf ich mich nochmal zu Nummer eins ergänzen? Ich machs einfach :) ich hab beide Teile regelrecht verschlungen und wenn ich das Ende des Buches nicht so sehr lieben würde, würde ich mir einen drittel Teil mit Leo Leike und Emmi Rothner wünschen. Wobei wer weiß, ich bin mir sicher, den beiden fällt noch was ein. Fazit Ich könnte es immer und immer wieder lesen.

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Mit "Alle sieben Wellen" wird die Geschichte von Emmi Rothner und Leo Leike weiter erzählt und knüpft an "Gut gegen Nordwind" an. Selbst wenn ich den ersten Teil nicht gelesen hätte, wäre ich gut in den zweiten Teil hineingekommen. Mit der charmanten Art der E-Mails, die viel Witz und Ehrlichkeit, aber auch ein wenig Sehnsucht beinhalten, hat mir "Alle sieben Wellen" wieder sehr viel Spaß gemacht zu lesen. Ich kann nur schwer in Worte fassen, was mich an diesen Büchern und an der Art und Weise der E-Mails so fasziniert hat. Ich glaube ihr müsst es lesen, um die Begeisterung zu verstehen. Alleine die Idee sich zum Wein trinken zu herabreden, ist schon etwas ganz besonders.

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Absoluter Page-Turner

Von: Natascha M. (NatisWelt) aus Celle

13.05.2014

"Alle sieben Wellen" ist die Fortsetzung von "Gut gegen Nordwind" und deshalb werde ich auch nicht allzu viel über den Inhalt verraten um Spoiler zu vermeiden. Ich kann soviel sagen, das Emmi am Anfang des Buches große Probleme hat Leo wieder zu erreichen, da dieser im Urlaub ist. Als der Kontakt zwischen den beiden dann wieder steht, ist das alte vetraute liebevolle Gefühl wieder da und man merkt kaum das die beiden eine Schreibpause hatten. Wie auch im ersten Band vertrauen sie sich ihre geheimsten Gefühle und Fantasien an, die sie nicht mal ihren eigenen Partnern erzählen würden. Immer wieder kommen sie bei dem Thema "Reales Treffen" an und fantasieren was passieren könnte, wenn...... Ob es am Ende zu einem Treffen kommt, wie dieses ausgehen könnte, müsst ihr allerdings selbst nachlesen, denn ich will euch nicht die Spannung nehmen :D Wie beim ersten Teil konnte ich mich wieder total in Emmi hineinversetzen und mitfühlen. Wobei ich ja sagen muss das ich es nicht wirklich gut finde, was sie da mit Leo veranstaltet.....schließlich ist Emmi verheiratet. Abgesehen von diesem Punkt der mich an der ganzen Geschichte stört ist es eine sehr süße und romantische Story. D. Glattauer hat mich mal wieder mit seinem Schreibstil in seinen Bann gezogen und mich fasziniert. "Alle sieben Wellen" ist in meinen Augen ein absoluter Page-Turner.....die Seiten flogen regelrecht an mir vorbei und ich konnte das Buch, genau wie das erste einfach nicht zur Seite legen. Allerdings könnte er wenn es nach mir ginge gerne noch einen 3. Band zu Emmi & Leo hinterher jagen, da ich sehr gerne wüsste, wie und ob es mit den beiden in irgendeiner Art weiter geht. Es ist zu einem meiner Lieblingsbücher geworden und hat aus diesem Grund von mir volle 5 Büchereulen bekommen. Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter an alle die auf Romatik & Brief/Mailromane stehen, denn dieses Buch bzw. beide Bücher sind es wirklich wert sie zu lesen ?

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