Leserstimmen zu
Aber bitte für immer

Meg Cabot

Traummänner und andere Katastrophen (3)

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Taschenbuch
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Jane und ihre beste Freundin Holly haben eine geheime Mission: Holly und ihr Verlobter wollen heimlich in Italien heiraten. Dazu fliegen sie zu viert dorthin, um in der Villa von Hollys Onkel Urlaub zu machen. Es ist Janes erste Reise nach Europa und dementsprechend aufgeregt ist sie zu Beginn der Reise. Neben Holly und ihrem verlobten fliegt auch der männliche Trauzeuge mit: Cal Langdon. Cal ist ein arroganter miesepetriger Typ, der für die Reise nur ein Ziel hat, nämlich dem Paar die Hochzeit auszureden. Cal glaubt nicht an die Liebe und möchte nicht, dass sein langjähriger Freund in die Ehefalle tappt. Jane und Cal können sich auf den ersten Blick nicht leiden. Jane ist eher flippig, überdreht und ein emotionaler Mensch. Auch wenn sie die große Liebe noch nicht gefunden hat, sind Holly und ihr Verlobter für sie das absolute Traumpaar. Nichts und niemand soll je zwischen sie kommen – und erst recht nicht Cal. Als besonderes Hochzeitsgeschenk möchte Jane die Reise in einem Tagebuch festhalten, doch schon schnell stellt sie fest, dass sie das Geschriebene niemandem zeigen kann. Jane schreibt nämlich nicht nur über die Reise und die Verlobten, sie schreibt vor allem sehr viel über Cal und dabei lässt sie kein gutes Haar an ihm. Zwar sieht er ziemlich gut aus (vor allem mit nacktem Oberkörper), aber seine Einstellung zur Liebe geht für sie gar nicht. Trotzdem wird die Reise die beiden ganz schön durcheinander bringen. Für mich ist „Aber bitte für immer“ der schwächste Teil der Reihe. Mir hat die Vielfältigkeit der Charaktere in den beiden vorherigen Bänden sehr gut gefallen. Durch die vielen E-Mails hat man als Leser einen tollen Rundumblick erhalten. In „Aber bitte für immer“ spielt das genannte Reisetagebuch eine sehr große Rolle. Hierdurch war es sehr auf Jane und ihre Erlebnisse zentriert. Leider konnte mich gerade diese Tagebuchform nicht überzeugen. Teilweise wurde sogar wörtliche Rede darin untergebracht, was ich wirklich für sehr unrealistisch halte. Auch das, was letztendlich im Tagebuch gelandet ist, war für mich nichts, was ich dort jemals reingeschrieben hätte. Von daher wirkte vieles leider an den Haaren herbeigezogen. Auch Jane und Cal waren für mich leider wenig authentisch. Anfangs hatten sie beide sehr extreme Meinungen, die mir persönlich viel zu plötzlich umschwankten. So richtig sympathisch waren sie mir leider auch beide nicht. Trotzdem ist auch dieses Buch eine nette Geschichte für zwischendurch, die sich sehr schnell verschlingen lässt.

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